Adele Mann - Bittersüß - berührt

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Eine bittersüße Leidenschaft, die das Herz berührt.
Cami möchte einen Neuanfang. Der Job als Grafikerin bei Veith Media scheint dafür perfekt. Nur mit Connor Veith, dem Besitzer der Agentur, hat sie dabei nicht gerechnet.
Als der attraktive Connor Cami in seine Agentur holt, sprühen die Funken von Anfang an. Connor wahrt Distanz. Bis ein Ereignis klarmacht, dass er die gegenseitige Anziehung nicht länger leugnen kann.
An einer Beziehung ist Connor nicht interessiert. Cami kann der Versuchung dennoch nicht widerstehen. Sie lässt sich auf die Leidenschaft, die zwischen ihnen ist, ein. Je näher sie sich kommen, desto klarer wird, Connor verbirgt etwas.
Werden Connors leidenschaftliche Berührungen Cami genügen? Oder ist sein Herz einfach nicht bereit, sich auf jemanden einzulassen?

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Überrascht sehe ich hoch und entdecke in seinem Gesicht, dass er absolut ernst meint, was er gerade gesagt hat.

„Ich liebe das, was ich tue“, sage ich schlicht. Das ist nicht gerade einfallsreich, dafür aber wahr.

„Das sieht man“, merkt er an und lächelt dabei beinahe, was ihm offenkundig widerstrebt. Connor Veith ist wirklich ein unverschämt attraktiver Mann. Nein, das ist gelogen und sogar untertrieben. Er ist wahnsinnig heiß und so scharf, dass es schwerfällt, ihn nicht ständig anzustarren.

Apropos Starren. Gerade tut er es wieder. Zuerst ist mein Gesicht dran, danach wieder meine Beine. Ich versuche am Saum des Kleides zu ziehen, doch es ist zu kurz. Was ich auch versuche, der Großteil meiner Oberschenkel ist deutlich zu sehen. Was hat mich nur geritten, ausgerechnet dieses Kleid anzuziehen?

„Vielleicht zeigen Sie mir Ihre Arbeitsmappe, dann kann ich mir einen besseren Überblick verschaffen. Mich interessiert ohnehin viel mehr, was nicht in Ihren Bewerbungsunterlagen steht.“ Leider habe ich das Gefühl, dass ich sofort mehr in diese Worte hineindeute, als gemeint war. Etwas eingeschüchtert von seiner männlichen Präsenz und seinem guten Aussehen stehe ich auf und reiche ihm meine Mappe über den Schreibtisch. Während er sich die Ausdrucke meiner Arbeiten ansieht, mustere ich sein Gesicht. Er hat eine deutlich ausgeprägte Kieferpartie und klassisch geschnittene Gesichtszüge. Wenn er nicht Agenturbesitzer und Geschäftsmann wäre, könnte er ohne Weiteres überteuerte Designeruhren oder Anzüge bewerben. Ein Bild von ihm würde so gut wie alles verkaufen. Interessiert blättert er vor und zurück, was mich beruhigt. Doch seine Miene lässt nicht erkennen, was er denkt. Nicht das kleinste bisschen. Als mein Blick von ihm abschweift, fällt mir auf, dass etwas in dem modern und eher männlich eingerichteten Büro nicht passt. Hinter ihm, an der rechten Seite des großen Büros, hängen fantastische Werbefotografien und Schwarz-Weiß-Fotos der Wiener Innenstadt. Zu seiner Linken befindet sich ein sehr großes Bild einer Modeskizze, die ein rotes Abendkleid mit einem folkloreartigen Umhang darstellt. Der Stil kommt mir bekannt vor. Alles in allem finde ich, dass es nicht zu Connor Veith passt, dessen Büro in schwarz und grau gehalten ist, männlich, stilvoll und ohne jeden Schnickschnack. Ich könnte in einem derart ordentlichen Büro nicht arbeiten.

„Sie bewundern den Entwurf?“ Überrascht blicke ich zu ihm. Er hält meine Mappe geschlossen in der Hand, während er auf eine Antwort wartet.

„Ja. Das Motiv kommt mir bekannt vor. Aber ich kann nicht sagen, woher“, gebe ich zu.

„Robyn James“, stellt er klar.

„Natürlich. Die Designerin … Wie sind Sie zu diesem Bild gekommen?“

„Sie ist meine Mutter.“

Verblüfft über diese Tatsache sehe ich ihn an. Das wusste ich nicht. So gut wie jeder weiß, dass er der Sohn des ehemaligen Politikers Julius Veith ist. Aber ich habe nicht einmal geahnt, dass seine Mutter ebenfalls prominent und erfolgreich ist. Wundern sollte es mich nicht. Schließlich sitze ich einem Mann gegenüber, der es mit zweiunddreißig Jahren in die Top-Liga der Agenturen geschafft hat. Als junger Anfänger in der Branche fällt es schwer, sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Dennoch mache ich mir lieber meine eigenen Eindrücke von jemandem.

„Dann verdanken Sie Ihre kreative Ader Ihrer Mutter?“, frage ich zurück, weil ich neugierig bin und mehr über ihn wissen will, auch wenn das keine Rolle spielen sollte. Jedenfalls nicht für mich, nicht wenn ich nur für ihn arbeiten möchte.

„Sie ist ein gutes Vorbild“, beendet er das Thema knapp und schnappt sich meine Bewerbungsunterlagen. Es gefällt ihm offensichtlich nicht, dass ich etwas über sein Privatleben wissen möchte.

„Sie haben neben diversen Praktika nur zwei Anstellungen in Ihrer Vita. Wie kommt das? Liegt es an Ihrem Alter?“

„Die erste Festanstellung bekam ich direkt nach meiner Ausbildung, leider nur auf Zeit … Und die zweite habe ich … gekündigt“, gebe ich zu, und die Erinnerung an alles, was mit dieser Stelle zu tun hat, liegt wie ein schwerer Stein in meinem Magen.

„Wieso?“, fragt er verständlicherweise. Und obwohl ich auf diese Frage vorbereitet bin, fällt mir die Antwort schwer.

„Die Wahrheit ist … mein Chef und ich hatten sehr unterschiedliche Auffassungen über meine Arbeit und darüber, wie man eine Frau, die für einen arbeitet, anständig behandelt.“ Finster sieht er mich an, fast schon zornig. Dieser Mann kann einem durchaus Angst machen, wenn er will.

„Wie meinen Sie das? Hat er Sie etwa belästigt?“, verlangt er zu wissen. Er wirkt aufgebracht. Erstaunt über seine Reaktion suche ich nach einer passenden Antwort.

„Er wollte jemanden, der alles so umsetzt, wie er es haben möchte, selbst wenn der Kunde etwas ganz anderes von uns verlangt hat. Deshalb haben wir viele Aufträge und Kunden verloren. Und mein Versuch, Designs nach den Kundenwünschen zu gestalten, hat immer öfter zu Schreianfällen seinerseits geführt. Und in wenig schmeichelhaften Bemerkungen über mich als Frau und den Grad meiner Intelligenz.“ Diplomatischer kann man die Wahrheit kaum verpacken … oder runterspielen.

„Soll heißen, Sie haben fast zwei Jahre für einen Choleriker gearbeitet, der mehr an seinem Ego interessiert war als an der Erfüllung der Kundenwünsche oder dem Erfolg der Firma … Wie schlimm war es für Sie, ehe Sie gegangen sind?“ Er sieht mich mit einem Blick an, der klarmacht, dass er die Wahrheit wissen will. Dieser Zug an ihm gefällt mir und macht mir auch Angst. Denn Lügen liegt mir nicht. Nicht einmal dann, wenn es mehr als angebracht wäre.

Unruhig rutsche ich auf meinem Sitz hin und her. „Sagen wir es so, ich bin gegangen, ehe er mich völlig kleinkriegen konnte.“ Traurigerweise gilt das ebenso für meine letzte Beziehung, die ich kurz nach meiner Kündigung beendet habe.

„Ich denke, ich verstehe.“ Etwas leuchtet in seinen Augen auf, ehe der Geschäftsmann, der gerade eine Bewerberin überprüfen sollte, zurückkehrt, um weiterzumachen.

„Hier steht, Sie haben eine eigene Designfirma. Seit über drei Jahren … Ist das noch aktuell?“

„Ja, ich habe ein Kleinunternehmen und nehme Aufträge an. Ein paar der Sachen in meiner Mappe stammen übrigens von Cami Designs. Wenn ich den Job hier bekommen sollte, werde ich andere Aufträge natürlich nur annehmen, wenn es meine Zeit zulässt“, versichere ich ihm, weil ich weder Cami Designs noch die Chance auf diesen Job aufgeben möchte. Beides bedeutet mir unglaublich viel.

„Ein eigenes kleines Unternehmen erfordert Eigeninitiative, Geschick und Talent. Nicht viele schaffen es, noch während ihrer Ausbildung so etwas auf die Beine zu stellen.“ Seine Worte fühlen sich unbeschreiblich gut an. Wenn jemand seines Formats einen ernst nimmt und das, was man tut, kann man doch kein Versager sein, egal was andere sagen oder man manchmal selbst fühlt, oder?

„Danke. Es ist schön zu sehen, dass jemand diese Art von Herausforderung versteht und respektiert“, gebe ich zu, obwohl ich einfach nur „Danke“ hatte sagen wollen. Dieser Mann bringt mich dazu, zu viel über mich selbst zu verraten. Das ist eine meiner Schwächen. Ich gebe zu viel von mir preis und achte zu wenig auf die Gefahren dabei. Aber ich arbeite daran. Erfahrung macht schließlich klug, besonders dann, wenn sie einen nicht glücklich gemacht hat.

„Das Einzige, was nicht ins Bild passt“, gibt Connor zu bedenken, „ist Ihr Aufenthalt in Berlin und dieses Kunstpraktikum.“ Langsam atme ich aus und sehe ihm direkt in die Augen. Es ist wie verhext. Aus einem mir unbekannten Grund kann ich diesen Mann nicht anlügen, nicht einmal eine kleine Notlüge, um diesen Job zu bekommen, kommt mir über die Lippen.

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