Adele Mann - Bittersüß - berührt

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Eine bittersüße Leidenschaft, die das Herz berührt.
Cami möchte einen Neuanfang. Der Job als Grafikerin bei Veith Media scheint dafür perfekt. Nur mit Connor Veith, dem Besitzer der Agentur, hat sie dabei nicht gerechnet.
Als der attraktive Connor Cami in seine Agentur holt, sprühen die Funken von Anfang an. Connor wahrt Distanz. Bis ein Ereignis klarmacht, dass er die gegenseitige Anziehung nicht länger leugnen kann.
An einer Beziehung ist Connor nicht interessiert. Cami kann der Versuchung dennoch nicht widerstehen. Sie lässt sich auf die Leidenschaft, die zwischen ihnen ist, ein. Je näher sie sich kommen, desto klarer wird, Connor verbirgt etwas.
Werden Connors leidenschaftliche Berührungen Cami genügen? Oder ist sein Herz einfach nicht bereit, sich auf jemanden einzulassen?

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„Camilla Johansson … Ich danke Ihnen alleine dafür, dass ich Ihretwegen zum ersten Mal seit heute Morgen eine Pause von billigen schwarzen Anzügen bekomme.“

Ich mag ihn auf Anhieb. Er erinnert mich an Sascha, einen sehr guten Freund, auch wenn ich ihn erst seit ein paar Monaten kenne. Dankbar lächle ich ihn an, weil er einen Teil meiner Nervosität verscheucht hat.

„Dann finden Sie nicht, dass ich vielleicht etwas unpassend gekleidet bin?“, frage ich sicherheitshalber nach. Er wirkt wie jemand mit Stilbewusstsein. Ein Mann, der als Assistent für einen Werbeprofi wie Connor Veith arbeitet und dann noch aussieht wie ein ehemaliges Calvin Klein-Model mit diesen hellblauen Augen und den langen Wimpern – habe ich erwähnt, dass er kornblonde Haare hat, mit Strähnchen? –, kann nicht danebenliegen, wenn es um Mode oder Stil geht.

„Ich finde, Sie können so etwas tragen“, flüstert er mir verschwörerisch mit einem Zwinkern zu. Leider weiß ich mit dieser Antwort nichts anzufangen. Findet er mich lediglich hübsch genug dafür, oder will er damit andeuten, dass ich ihm mutig genug erscheine, so etwas bei einem Bewerbungsgespräch zu tragen?

„Warten Sie einen Moment. Ich kündige Sie schnell an.“

Elegant erhebt er sich und geht nach nebenan. Die Gelegenheit, während er kurz in das angrenzende Zimmer verschwindet, nutze ich, um mir sein Namensschild anzusehen. Daniel Lorenz. Der Mann mit den längsten Wimpern, die ich je gesehen habe, und der Erste, der heute nett zu mir war.

„Sie können zu ihm.“

Erschrocken drehe ich mich um und blicke in humorvolle Augen. Daniel umrundet mich und setzt sich wieder an seinen Schreibtisch.

„Viel Glück“, wünscht er mir mit einem hintergründigen Schmunzeln, das ich nicht einordnen kann.

„Danke“, antworte ich aufgeregt.

Ohne zu klopfen, öffne ich die Tür und sehe einen dunkelblonden, beinahe schon nussbraunen Haarschopf, der sich über ein paar Papiere beugt. Zurückhaltend trete ich ein, schließe leise die Tür hinter mir und warte in der Mitte des Raums. Doch der Mann mir gegenüber blickt nicht auf. Nervosität und Unbehagen kriechen in mir hoch, da der Mann, für den ich arbeiten möchte, nicht mal zu mir hochsehen will.

Das fängt ja gut an.

Als mir die Warterei zu lange dauert, räuspere ich mich vorsichtig. Ein Ruck geht durch seinen Körper, als habe er eben erst die Anwesenheit eines anderen Menschen in seinem Büro wahrgenommen. Was soll das denn? Immerhin hat sein Assistent mich doch gerade eben angekündigt.

Connor Veiths Blick zuckt nach oben. Als er mir in die Augen blickt, sackt mein Magen direkt in den Boden, einfach so. Keine Ahnung warum, aber seine grauen Augen bringen mich von einer Sekunde auf die andere völlig aus dem Konzept. Ich habe mit allem gerechnet, nur nicht mit diesem Mann.

Er sieht mich schweigend von oben bis unten an, so als müsse er sich versichern, dass ich tatsächlich aussehe, wie ich nun einmal aussehe, und hier vor ihm stehe. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber bestimmt habe ich nicht erwartet, ausgerechnet bei einem Bewerbungsgespräch dem attraktivsten Mann gegenüberzustehen, dem ich je begegnet bin. Seine Haare sind blond, eigentlich nussfarben, seine Augen erstaunlich grau. In dem leicht gebräunten Gesicht wirken sie eindringlich und fallen auf. Obwohl er sitzt, sehe ich, dass er schlank und durchtrainiert ist. Sein Anzug sieht an ihm nicht wie eine fade Verkleidung aus wie an den Leuten, die vor seiner Tür sitzen und auf diesen Job hoffen. An ihm wirkt er wie eine zweite Haut. Eine sehr elegant aussehende dunkelblaue Haut. Nur die Krawatte hebt sich ab. Sie ist silbern, fast so wie seine Augen, die gerade sehr eingehend meine Beine mustern. Ich bekomme Gänsehaut davon. Die Tatsache, dass er noch kein Wort gesagt hat, macht mich verlegen und unsicher. Außerdem komme ich mir fast schon nackt und bloß vor ihm vor. Und das liegt nicht nur an dem luftigen Frühlingskleid, das ich trage.

Das Schweigen dehnt sich zwischen uns mehr und mehr aus. Es ist nicht das unangenehme Schweigen zweier Fremder, die sich einfach nicht kennen. Es ist ein energiegeladenes, angstmachendes Schweigen, das ich so überhaupt nicht kenne und das mich langsam, aber sicher panisch werden lässt. Deshalb fühle ich den Drang, endlich etwas zu sagen.

„Es freut mich sehr, Sie kennenzulernen.“ Vorsichtig trete ich näher, bis ich kurz vor seinem riesigen Glasschreibtisch stehen bleibe. Um meine Nervosität zu überspielen, lächle ich ihn breit an. Leider fällt mir dabei auf, wie schön sein Mund ist, der mein Lächeln aber in keiner Weise erwidert. Immer noch starrt er mich an.

„Camilla Johansson?“, fragt er sichtlich irritiert.

Geradezu geschockt davon, dass er tatsächlich mit mir redet, benötige ich einen kurzen Moment, um zu reagieren. Die Art, wie er meinen Vornamen, den ich eigentlich nicht leiden kann, ausspricht, ist seltsam und irgendwie schön.

„Ja, das bin ich … Aber ich werde Cami genannt“, erkläre ich und versuche nicht darauf zu achten, wie seine Stimme geklungen hat. Ich habe nicht einmal Worte, um zu beschreiben, wie dieser leicht tiefe Ton auf meine Haut und auf meinen Herzschlag wirkt. Das alles ist beunruhigend und es gefällt mir nicht.

Oder etwa doch? Besser nicht darüber nachdenken.

„Gut, Cami also“, murmelt er und wirkt nun völlig gefasst. Mit seiner Hand macht er eine Geste in Richtung des Stuhls neben mir. Als ich mich setze, fällt mir auf, dass meine Bewerbung vor ihm auf dem Tisch liegt.

Hat er etwa darin gelesen, als ich reinkam?

Er lehnt sich in seinem Lederstuhl weit zurück und lässt keine Sekunde die Augen von mir, wie ein Jäger, der auf den noch so kleinsten Fehler seiner Beute wartet. Herrje, kein Wunder, dass die letzte Bewerberin so durch den Wind war, als sie ihm entkommen ist. Was denke ich denn da? Reiß dich endlich zusammen, Cami! Das hier ist ein Jobinterview!

„Wie Sie sicher wissen, bin ich Connor Veith, Inhaber und Geschäftsführer der Agentur.“ Nun klingt seine Stimme ganz anders, beherrscht, kontrolliert, so als könne nichts ihn überraschen oder überrumpeln. Ich nicke.

„Was wissen Sie über Veith Media, Cami?“ Abwartend sieht er mich an. Aus einem unerfindlichen Grund habe ich das Gefühl, trotz dieser unverfänglichen Frage, gerade einer Prüfung unterzogen zu werden.

„Ich weiß, dass Sie im letzten Jahr diverse Preise für Ihre Projekte gewonnen haben und als die Aufsteigeragentur des Jahres in der Branche gelten. Sie haben Veith Media auf eine breite Basis gestellt und bieten nicht nur klassische Werbung an. Sie haben einen guten Ruf in Corporate Design -Erstellung und in Neue Medien“, rattere ich die Informationen, die plötzlich wieder in meinem Kopf auftauchen, herunter.

„Also ein Traum für jeden Grafiker“, schicke ich noch hinterher und versuche mich in einem hoffnungsvollen Lächeln, wie es sich für einen engagierten Bewerber gehört.

„Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht“, meint er schlicht und ignoriert meinen Versuch, über den Job zu sprechen.

„Ich möchte ehrlich sein“, beginnt er ernst und sieht mir dabei nicht mehr in die Augen, was mir ein schlechtes Gefühl verschafft. „Ihre Bewerbung unterscheidet sich doch sehr von den anderen.“

Ich habe zu wenig Erfahrung. Er traut mir diesen Job nicht zu. Ich wusste es. Verdammt!

Schnell schlucke ich den dicken Kloß im Hals hinunter, ehe ich fähig bin, darauf halbwegs professionell zu reagieren. Kaum möchte ich dazu etwas sagen, spricht er schon weiter.

„Sie haben nicht gerade viel profunde Erfahrung vorzuweisen. Doch was Ihre Arbeitsproben betrifft … die könnten nicht vielversprechender sein.“

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