Gerhard Schumacher - Marrascas Erbe

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Jakob Zimmermann kommt 1932 nach Artà auf Mallorca, das Erbe des ihm unbekannten Xavier Marrasca anzutreten. Marrasca macht in einem persönlichen Schreiben an ihn einige mysteriöse Andeutungen über die Umstände des Erbes, was ihm umso verwunderlicher ist, da Marrasca um die Jahrhundertwende vor Canyamel ertrunken ist und Zimmermann gar nicht kennen kann. Zusammen mit zwei dem guten Leben zugetanen Geistlichen bemüht sich Zimmermann um Klärung und gerät immer tiefer in den Sog von Intrigen und Verbrechen um politische Macht und sehr viel Geld

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Don Remigio konnte es sich nicht verkneifen, seinem Freund mit einem ironischen Unterton zu bespötteln.

„Halt ein, Basilio, so interessant deine literaturhistorischen Vorlesungen auch sind, du mußt uns nicht gleich mit der Chronik des spanischen, und dort wiederum im Besonderen des katalanischen Schriftguts von den Anfängen bis zur Neuzeit vollschütten. Martorell und sein Weißer Ritter sind gefragt, wir haben verstanden. Also laßt uns die Zeit nicht weiter vertändeln und lieber danach suchen. Das scheint mir sinnvoller.“

Der so Angesprochene lächelte zu diesem kleinen Seitenhieb, nickte aber mit dem Kopf und sagte nichts weiter dazu. Er war diese kleinen Nicklichkeiten seines Amtsbruders seit langen Jahren gewöhnt, teilte sie selbst in entgegengesetzter Richtung in ähnlicher Weise aus, wenn sich die Gelegenheit dazu ergab. Die beiden waren für mich ohne diese ständigen gegenseitigen Spötteleien nicht mehr vorstellbar. Jeder aber, und das erwähne ich an dieser Stelle mit ernsthafter Anerkennung, achtete darauf, die Sache nicht auf die Spitze zu treiben und den anderen womöglich zu verletzen.

„Gut, gut, mein lieber Remigio, dein Wunsch ist mir, wie fast immer, zugleich Anweisung und Auftrag, laßt uns also suchen. Ich darf zudem darauf hinweisen, und das ist dann mein letzter Exkurs in die katalanische Literatur, jedenfalls für heute, daß der Tirant Lo Blanc nicht in einem, sondern in ganzen fünf Bänden erschienen ist. Ein sehr umfangreiches Werk, wie ihr hört. Je nachdem, welche Ausgabe sich also hier in der Bibliothek befindet, wenn sich denn überhaupt eine hier befindet, wird sie eventuell mehrbändig sein. Ansonsten empfehle ich, einen Blick auf die Uhr zu werfen, auf der man unschwer den frühen Morgen ablesen kann. Ich für meinen Teil würde mich deshalb jetzt gerne verabschieden und meine persönliche Beteiligung an der Suche auf den Nachmittag verschieben, denn in wenigen Stunden werde ich eine Reihe von Terminen wahrnehmen müssen, die zwar nicht für mich, aber sehr wohl für die von mir betreuten Schäfchen der Gemeinde wichtig sind. Im Konkreten geht es darum, Trost zu spenden, sowie Beistand und Rat zu geben. Und wenn ich selbst auch nicht von der Wirksamkeit des geistlichen Wortes überzeugt bin, sehe ich mich kraft meines Berufes dennoch in der Verpflichtung, dieses zu erteilen, und zwar glaubwürdig. Auch dir, lieber pare in Theorie und Praxis stünde es gut zu Gesicht, dich wieder einmal etwas intensiver um deine Gemeinde zu kümmern. Ich sage das aus reiner Fürsorge dir gegenüber, mein geschätzter Remigio, und nicht, weil ich dich in irgendeiner Form kritisieren oder gar schulmeistern will, das mußt du mir glauben. Also, lange Rede, wenig Sinn, ich schlage vor, wir vertagen unsere bibliothekarische Untersuchung und begeben uns jetzt erst einmal auf das weiche Lager des Schlafes, der vor uns liegende Tag wird wiederum ein harter werden, ich spüre es jetzt schon in den Knochen.“

Die verhältnismäßig lange Rede Don Basilios, die er mit seiner sonoren Stimme in ruhigem Ton vortrug, hatte die Spannung, die seit dem Fund der Auflistungen in der Luft und auch zwischen uns Suchenden lag, um einiges gemindert. Außerdem stellte sich, zumindest bei mir, in dem Moment eine tonnenschwere Müdigkeit ein, als ich dem Rat Don Basilios folgte und mit einem Blick auf die Uhr feststellte, daß die vierte Morgenstunde bereits zu mehr als der Hälfte überschritten war.

Auch Don Remigio schien mit dem Vorschlag einverstanden, gähnte verschämt hinter vorgehaltener Hand und begann, die Kerzen auszublasen. Wir verabredeten uns für den späten Nachmittag, fünf Uhr, um die Suche nach dem Tirant Lo Blanc aufzunehmen. Ich begleitete die Gefährten nach unten zur Tür und als wir uns mit kurzem Händedruck verabschiedeten, kam Álvaro des Wegs, zögerte kurz im Schritt, als er uns sah und drückte sich dann sichtlich verlegen mit kurzem Gruß an mir vorbei ins Haus, wo er sofort in seinem Zimmer verschwand. Er hatte nicht damit gerechnet, uns zur Stunde seiner Heimkehr vor dem Haus zu treffen und wäre der Begegnung wahrscheinlich ausgewichen, wenn er es noch gekonnt hätte.

Nachdem alle gegangen waren, verschloß ich die Haustür und ging noch einmal hinauf in die Bibliothek. Als ich in der Mitte des Raumes stand, vom Boden bis zur Decke umgeben von hunderten von Büchern, überkam mich wieder das Gefühl der erhabenen Gelassenheit, das ich schon empfand, da ich mir die Bibliothek zum ersten Mal bewußt erschlossen hatte, als ich mir der Kraft bewußt wurde, die von den auf Papier gedruckten und zu Büchern gebundenen Worten ausging.

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