Julia Beylouny - Das Flüstern der See

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Alles ist anders als je zuvor. Kriemhild ist zurück daheim in Bremerhaven – verheiratet. Nicht nur, dass sie diese Neuigkeit ihrer Mutter und ihren Freunden beibringen muss. Nein, zudem geschehen merkwürdige Dinge mit ihr und sie schiebt es auf die Überdosis der Muschelfrüchte. Ein mysteriöser Mann am Strand, eine schockierende Entdeckung, und ihr Leben steht wieder Kopf. Außerdem vermisst sie Sam, dem nicht nur das «Flüstern der See» zusetzt …
Sam sah auf das Meer hinaus und lächelte. Die Gezeitentümpel glitzerten im goldenen Dämmerlicht wie wild verstreute Piratenschätze aus längst vergangenen Zeiten. Jenes Bild bestätigte nur sein Wissen: Die See nahm sich alles, was sie begehrte. Ohne zu fragen, ohne es jemals wieder preiszugeben. Er würde ihr nicht entkommen. Früher oder später würde sie ihm seine Frau nehmen. Das gierige Flüstern würde Kriemhilds Stimme in seinen Ohren nicht ewig dulden.

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Der Alte lächelte. Pass einfach auf dich auf und richte Elbrokas meine Grüße aus. Dein Vater war mir stets ein guter Freund. Weißt du, Junge, ich habe ihm seinerzeit leider nicht helfen können. Ebenso gibt es derzeit auch nichts, was du für mich tun könntest.

Danke, Mehalon. Gib auch auf dich acht!

Er verabschiedete sich, drehte sich um und verschwand in die Richtung, aus der er gekommen war. Draußen – im offenen Ozean – fühlte er sich deutlich wohler als dort unten in den engen Höhlen.

Aber wieso um alles in der Welt hatte Amy nicht auf ihn gewartet? Sie hatte doch gewusst, dass er sie treffen wollte. In wenigen Tagen würde der Neumond die blauen Muscheln reifen lassen und vielleicht würde er seine Schwester auf die Weise kontaktieren können. Doch zuerst musste er den Marianen finden, um die Sache mit Kriemhild zu klären. Sam hatte keine Ahnung, wo er ihn suchen sollte, aber darüber brauchte er sich keine weiteren Sorgen zu machen. Er hatte den Spion längst bemerkt, der ihm seit dem Graben gefolgt war; bewaffnet und offenbar fest entschlossen, ihn nicht entkommen zu lassen.

Kapitel 4

Kriemhild

Sie konnte in dem knarrenden Hotelbett kaum schlafen. Immer wieder drehte sie sich herum und dachte an Sam, an Tante Margret und Onkel John. Sogar Jacob fehlte ihr – und nicht zuletzt Brooke.

Sara schlief tief und fest; die einzige Tatsache, die Kriemhild lächeln ließ. Ihre Freundin war ihretwegen lange wach geblieben und hatte obendrein die anstrengende Fahrt von Bremerhaven bis Amsterdam auf sich genommen.

Kriemhild schaute auf das Display ihres Handys. Es war kurz nach drei. Die leuchtenden Ziffern verschwammen vor ihrem müden Blick. Sie legte es zurück auf das Schränkchen und drehte sich um, in der Hoffnung auf Schlaf. Dann piepte es, eine Kurzmitteilung traf ein. Sofort sprang Kriemhild aus dem Bett und wusste, dass niemand anderes ihr um die Uhrzeit schreiben würde. Sie öffnete die Mitteilung und überflog Samuels Zeilen.

Hey, Kriemhild. Ich hoffe, du schläfst längst und erholst dich vom Flug. Ich werde mich für einige Zeit nicht melden können. Suche Amy und den alten Mann auf. Bitte, mach dir keine Sorgen, alles wird gutgehen. Rufe dich an, sobald ich zurück bin. Sam

Das Herz schlug ihr bis zum Hals. Sie lief ins Bad, um Sara nicht aufzuwecken, bevor sie seine Nummer wählte, nur, weil sie ein ungutes Gefühl im Bauch hatte. Es schellte zweimal. Dreimal, siebenmal. Dann legte sie auf, es war zu spät. Vermutlich lag sein Handy irgendwo an der Klippe im Strandhafer – Sam war längst dort unten. Sie sank auf die Fliesen hinab und hoffte, dass er rechtbehalten würde; dass alles gutging. Schlafen würde sie in der Nacht sicher nicht mehr.

Kapitel 5

Tom

Er versuchte seinen Puls herunterzufahren und seinen Atem, der vor Wut nur noch stoßweise ging. Tom wich Lynns Blicken aus, nachdem sie eingestiegen war und die Beine übereinandergeschlagen hatte. Ihre gute Laune fachte seinen Zorn zusätzlich an.

„Ein wunderschöner Abend, nicht wahr?“, trällerte sie.

Er startete den Wagen und brummte eine unverständliche Antwort in sich hinein. Tom hasste es, ein solch grottenschlechter Schauspieler zu sein. Er wusste, dass er seiner Frau nichts vormachen konnte. Sie hatte ihn längst durchschaut und sah ihn von der Seite an.

„Ist alles in Ordnung?“

Er schwieg.

„Tom?“

Nein !“

Sie zuckte zusammen.

„Oh, verstehe … Ist es wegen Providence?“ Lynn legte ihre Hand auf sein Knie und lächelte. „Hör zu, Liebster. Mach dir darüber keine Gedanken. Es werden sich Paten finden, die das Projekt unterstützen, da bin ich mir ziemlich sicher. Wir wussten doch, dass es nicht einfach werden würde, die Verantwortlichen für die Sache zu gewinnen.“

Er schnappte nach Luft. Seine Fäuste umkrallten das Lenkrad, bis der Schmerz seine Finger lähmte.

„Sag mal, Tom, war das da eben nicht die kleine Delaware, die mit dir gesprochen hat? Was wollte sie denn?“

Er schnaubte. Hätte sie das Mädchen nicht erwähnt, dann hätte er bis zu Hause durchgehalten! Er hätte die Kontrolle nicht verloren, nicht in seinem Wagen! Doch nun klang seine Stimme zerknirscht und rummelnd wie eine aufziehende Gewitterfront.

„Oh, nichts weiter. Stell dir vor, Lynn, sie hat mir vom vergangenen Freitag erzählt. Ihr hattet also alle einen schönen Tag?“

Sie erbleichte. Seine Hände zitterten so stark, dass er nicht länger in der Lage war, den Wagen zu steuern. Er fuhr am Straßenrand in die Dünen und raufte sich die Haare.

„Soll ich weiterfahren?“, flüsterte sie ängstlich.

„Du sollst vor allem eines : Mir erklären, wieso ich der Letzte bin, der von dieser Hochzeit erfährt!“, schrie er, dass seine Trommelfelle vibrierten. Tom hörte seinen Puls rauschen. „Wie konnte Samuel es wagen, mich so zu hintergehen? Ihr alle! Wo ist er, wo steckt dieser Junge? Ich schwöre dir, damit wird er nicht durchkommen, Lynn! Noch trage ich die Verantwortung für diese Familie! Wo ist er ?“

„Er … er ist nicht da – Samuel wollte den Marianen aufsuchen. Tom? Was … was hast du vor? Warte! Tom!“

Er war längst aus dem Wagen gesprungen und in die Dünen gelaufen, während er sein Hemd aufknöpfte. Lynn folgte ihm, versuchte ihn einzuholen und irgendwie aufzuhalten. Er streifte das Hemd ab und warf es achtlos in den Sand.

„Tom! Bitte! Lass es mich zuerst erklären! Das hat doch alles keinen Sinn!“

Halt dich da raus !“, brüllte er. „Ich habe dir vertraut! Euch allen! Stattdessen … Verschwinde einfach!“ Er war schneller. Lynn bückte sich und sammelte auch die Hose auf, die er nachlässig in die Gräser geschmissen hatte. Tom hatte das Ufer erreicht. Er stürzte in die Wellen und verschwand unter Wasser. Ihre Gedanken folgten ihm.

Dann hau doch ab! Ich hoffe, dass Olamanassa dir die Augen öffnet, um deinem arroganten Egoismus endlich ein Ende zu setzen! Denn falls er das nicht tun sollte, werde ich nicht länger an deiner Seite sein!

Kapitel 6

Kriemhild

Das Frühstück im Hotel war reichlich und sehr süß. Weiche Brote mit Zuckerstreuseln, alle Arten von Süßaufstrich, alle Arten von Käse. Viel schwarzer Tee und Kaffee – nach einer schlaflosen Nacht genau das Richtige. Kriemhild schaute aus dem Fenster; Amsterdam bei Tag. Sara füllte sich am Buffet nach. Sie sah hübsch aus in dem kurzen Jeanskleid, wie Kriemhild fand.

„Und, was unternehmen wir?“, fragte ihre Freundin, als sie mit dem gefüllten Teller zurück am Tisch war. „Ich gehe mal davon aus, dass du nicht sofort abfahren willst?“

Kriemhild zuckte mit den Schultern. „Hm, keine Ahnung, woran hast du denn gedacht? Ma ist sicher schon ganz aufgeregt, mich wiederzusehen.“

„Und? Sie sieht dich doch heute Abend, das ist früh genug!“

Das Van Gogh Museum hätte Kriemhild gereizt, vielleicht das Anne Frank Haus – wenn sie nur nicht immer auf ihr Handy gestarrt hätte. Wie lange mochte Sam dort unten bleiben?

„Ich würde ja eine Bootsfahrt durch die Grachten vorschlagen, Süße, aber da du an dieser Wasserphobie leidest … Oder hat sich das geändert, seit du schwimmen kannst?“

„Wasser, ja. Boote, nein.“

Draußen vor dem Hotelfenster hielt ein anthrazitfarbener Jeep. Im gleichen Moment zog ihr Magen sich schmerzhaft zusammen – sie litt an Verfolgungswahn und Sara ertappte sie dabei. Ihre Freundin nahm einen Schluck Orangensaft und folgte ihrem hypnotischen Blick hinaus zu dem Wagen.

„Siehst du! Hatte ich dich nicht gewarnt?“ Sara lachte. „Du bist schneller drüber weggekommen, als ich gedacht hätte.“

„Wie bitte? Wovon redest du?“

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