Julia Beylouny - Das Flüstern der See

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Das Flüstern der See: краткое содержание, описание и аннотация

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Alles ist anders als je zuvor. Kriemhild ist zurück daheim in Bremerhaven – verheiratet. Nicht nur, dass sie diese Neuigkeit ihrer Mutter und ihren Freunden beibringen muss. Nein, zudem geschehen merkwürdige Dinge mit ihr und sie schiebt es auf die Überdosis der Muschelfrüchte. Ein mysteriöser Mann am Strand, eine schockierende Entdeckung, und ihr Leben steht wieder Kopf. Außerdem vermisst sie Sam, dem nicht nur das «Flüstern der See» zusetzt …
Sam sah auf das Meer hinaus und lächelte. Die Gezeitentümpel glitzerten im goldenen Dämmerlicht wie wild verstreute Piratenschätze aus längst vergangenen Zeiten. Jenes Bild bestätigte nur sein Wissen: Die See nahm sich alles, was sie begehrte. Ohne zu fragen, ohne es jemals wieder preiszugeben. Er würde ihr nicht entkommen. Früher oder später würde sie ihm seine Frau nehmen. Das gierige Flüstern würde Kriemhilds Stimme in seinen Ohren nicht ewig dulden.

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Das Harvard? Sag nicht, dass er so ein reicher Snob ist, sponsored by Dad?“

„Nein, er ist kein Snob.“ Obwohl, sponsored by Tom war er schon, wenn auch unfreiwillig …

„Wie auch immer“, fuhr Sara fort. „Dann hat’s dich also richtig erwischt, ja? Ach, was würde ich um so eine kleine Schwärmerei geben … Egal, erzähl mir lieber, wie es weiterging.“

Kriemhild dachte an die Party am Pier zurück, als Sam sie aus den Wellen gerettet hatte. An Brooke, an Sarana und an das Dinner bei Lynn.

„Wir haben ‘ne Menge zusammen unternommen und waren auf der Hochzeit seiner Schwester. Glaub mir, Sara, sowas Irres hast du noch nicht erlebt …“

Die Früchte der blauen Mondmuschel, Amy und Malahan im mondlichtdurchfluteten Riff. Die Walgesänge, der Mariane und Samuels wahre Gestalt. Der Tag im Sturm, an dem Kriemhild seinem Geheimnis auf die Schliche gekommen war – all das trat aus ihrer Erinnerung hervor. Wehmütig schaute sie in Saras braune Augen. „Um ehrlich zu sein, hatte ich nicht vorgehabt, je wieder heimzukommen, weißt du das?“

Der Blick ihrer Freundin durchdrang sie, ohne dabei jene Tiefe zu erreichen, die Sams Blick in sich barg.

„Dann waren das vorhin auch keine Freudentränen, richtig?“

„Richtig.“

„Oh, komm her!“ Sara umarmte sie. In ihrer Stimme hallte übertriebener Trost. „Das wird schon wieder. Aber süß von ihm, dass er dir zum Andenken ‘ne Kette geschenkt hat.“

„Zum Andenken ?“ „Naja, klar, wenn er doch nach Harvard geht und du nach Hamburg? Ich meine – so ein Sommerflirt bleibt sicher unvergessen. Nicht, dass ich dir dein romantisches Bild der ersten Liebe zerstören will. Aber die meisten Typen ticken da anders. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede. Keine Sorge, du wirst drüber wegkommen.“

Was ? Sara … Das war kein Sommerflirt! Du hast nicht zugehört, wovon ich eben gesprochen habe.“ „Natürlich hab ich zugehört. Übrigens: Stört es dich, wenn ich eine rauche?“, fragte sie und fingerte nach ihren Kippen. Kriemhild raufte sich die Haare.

„Ja, es stört mich! Hör zu, Sara, ich weiß nicht, was du denkst, aber ich liebe Sam und ich fliege spätestens an Weihnachten mit Ma wieder hin und ich werde dableiben, hast du das jetzt auf dem Schirm?“

„Jetzt zick mal nicht so rum! Wie, du bleibst da ? Wieso solltest du dableiben?“ Sara schob die Zigarette zurück in die Schachtel und legte die Stirn in Falten. „Bis Weihnachten kennt der nicht mal mehr deinen Namen. Entschuldige, dass ich so direkt bin, aber ich kenne diese Art von Typen. Die haben jeden Sommer ‘ne andere am Start. Ist doch so!“ Kriemhild gab auf. Wieso hatte sie ihr überhaupt davon erzählt? Was das anging, teilten sich ihre Ansichten in entgegengesetzte Richtungen.

Offenbar bemerkte Sara die Enttäuschung in Kriemhilds Blick. Sie lächelte versöhnlich. „Weißt du was? Vergiss einfach, was ich gesagt hab. Genieß deine Erinnerungen an ihn, solange sie andauern und in ein paar Wochen reden wir nochmal drüber. Ich bin sicher, dass du dann ganz anders über die Sache denken wirst. Du wirst sagen: ‚Hey, war nett mit Sam. Ein schöner Sommer in den Staaten.‘ Was übrigbleibt, ist meist ein kleines Lächeln auf dem Gesicht, wenn man dran zurückdenkt.“

Kriemhild hatte es die Sprache verschlagen. Dabei hatte sie immer gedacht, ihre Freundin besser zu kennen als irgendjemanden sonst auf der Welt. Sara würde es nicht verstehen; wie tief man lieben konnte und wie wahrhaftig. Oder welche Gründe es gab, jemanden zu heiraten.

„Weißt du“, sagte sie, „ich bin doch ziemlich müde – der Flug und all das … Lass uns schlafen und morgen weiterreden, einverstanden?“

Ihre Freundin nickte und schaltete das Licht aus. „Klar, gute Nacht, Kriemhild. Morgen finden wir ‘ne coole Ablenkung für dich, um die Welt wieder in bunt zu sehen. Nach all dem Rosarot muss dir ja ganz schlecht sein.“

Kapitel 2

Tom

Am selben Abend schaute er in den Rückspiegel und wartete auf Lynn. Tom hatte den Wagen an der Promenade geparkt. Seine Frau traf sich mit irgendeiner Kollegin in der Stadt und hatte ihn darum gebeten, sie dort abzuholen.

Er ließ das Fenster herunter, während er in Gedanken versunken war. Die Sache mit Providence ließ ihn einfach nicht los. Die Gelder, die sie beantragt hatten, waren abgelehnt worden. Und das nach all den Wochen, in denen sie hart darum gekämpft hatten. Kopfschüttelnd fuhr er sich durch die Brauen. Tom verstand die Politik einfach nicht, obwohl er immer gedacht hatte, er würde es tun. Vielleicht könnte er seine neuesten Veröffentlichungen dazu nutzen, um für das Projekt zu werben. Vielleicht würde er neue Interessenten finden, die bereit waren, für eine gute Sache zu spenden. Vielleicht … vielleicht aber auch nicht.

Er schob die erdrückenden Gedanken beiseite und ließ seinen Blick in die Ortschaft fallen, um nach Ablenkung zu suchen. Falmouth war ruhiger geworden. All die Sommertouristen waren in ihre Großstädte zurückgekehrt. Das Pflaster der Touristenmeile war wie leergefegt.

Tom hatte zuvor an Samuels Gedanken bemerkt, dass auch sie abgereist war – das rothaarige Mädchen war wieder daheim in Deutschland – trotzdem ging sein Sohn ihm nach wie vor aus dem Weg. Doch sie war fort; und allein die Tatsache ließ ihn erleichtert seufzen. Wenigstens etwas, das ihn nicht länger belastete. Für einen kurzen Moment tat sein Sohn ihm leid, doch der Junge würde schon darüber hinwegkommen, früher oder später. Sobald er die Sache überwunden hatte, würde sie ihn stärker machen und dann wäre sicher wieder das eine oder andere vernünftige Gespräch mit ihm möglich.

Toms Blick wanderte über das Kopfsteinpflaster. Weiter hinten – an der Kaffeebude – hockte eine Gruppe junger Mädchen. Sie erhoben sich und liefen in seine Richtung. Er schaute weg, um seinen Sinnen mehr Menschlichkeit aufzuzwingen. Tom verabscheute sein Gehör. Er verabscheute es, immer ungewollt Zeuge fremder Gespräche zu werden, was ihn grundsätzlich in sämtliche Zwickmühlen katapultierte, wenn es um geschäftliche Dinge ging; wenn seine Partner unter vier Augen miteinander sprachen und er eigentlich gar nichts davon mitbekommen sollte. Gut, so betrachtet, barg es natürlich auch ungeahnte Möglichkeiten in sich. Aber dennoch; er hatte ständig ein schlechtes Gewissen.

Als die Mädchen näherkamen, blieb eine von ihnen plötzlich stehen. Tom sah auf und schaute in das braungebrannte Gesicht von Miss Delaware. Sie war immer mit der Rothaarigen unterwegs gewesen.

„Hey, Joyce, Kelly, seht mal“, flüsterte sie ihren Freundinnen zu. „Ist das dort drüben nicht der Dad von Sushi-Sam? Los, lasst uns mal hingehen. Es gibt da etwas, das mich brennend interessiert.“

Kurz darauf erreichten sie seinen Wagen. Miss Delaware lächelte und beugte sich ein Stück hinab, um Tom durch das heruntergelassene Fenster besser sehen zu können.

„Oh, hallo, Mister Dawson. Ein herrlicher Tag heute, nicht wahr?“, flötete sie.

Er tat unbefangen.

„Miss Delaware. Wie kann ich Ihnen helfen?“

„Oh, ach, wissen Sie …“, stammelte sie. „Meine Freundinnen und ich haben eben ein wenig geplaudert. Um ehrlich zu sein, fragten wir uns, was es wohl für ein wichtiger Termin gewesen sein könnte, für den Sie am Freitag die Hochzeit haben sausen lassen. Ich weiß, es ist indiskret zu fragen. Aber … ach, vergessen Sie es einfach. Dummes Gequatsche. Entschuldigen Sie bitte.“

Tom hob eine Braue. Irgendwas in ihren Worten ließ ihn aufhorchen.

Hochzeit ? Von was für einer Hochzeit reden Sie denn?“ Miss Delaware wandte sich den anderen zu und lachte verwirrt. Dann sah sie ihn wieder an.

„Naja, die Hochzeit eben … Die von Ihrem Sohn und … Kriemhild.“ Er erbleichte. Hatte er das etwa richtig verstanden? Sein Puls schnellte in die Höhe und hämmerte gegen die Schläfen, während unbändige Wut in ihm aufstieg. Tom rang nach Fassung und zwang sich zu einem netten Lächeln.

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