Michael Schenk - Das Kanonenboot
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Jetzt war der Matrose endgültig alarmiert.
In der Nähe des Schiffes ging etwas vor sich.
Cullon erhob sich und ging zu Western hinüber, stieß den Biologen unsanft an. „Aufwachen, Mann. Da tut sich was.“
Der Forscher blickte in dem Augenblick auf, als aus Richtung des Schiffes ein Schuss zu hören war.
„Verdammt, was geht da vor sich?“, wurde die verschlafene Stimme Lord Fenshaw´s hörbar. „Was soll diese Unruhe?“
„Ruhe, verflucht!“, zischte Cullon.
Die respektlose Aufforderung ließ den Lord verwirrt verstummen. Er verließ das kleine Zelt und kam zu Cullon, der nun das Gewehr wieder an sich nahm. „Herrgott, Mann, was ist hier los? Was soll der Lärm?“
Als sei es die Antwort auf die Frage des Adligen, wurde nun aus Richtung der Harmony Geschrei hörbar. Das Klirren von Stahl auf Stahl, gelegentlich ein Schuss.
„Das Schiff wird überfallen“, ächzte Fenshaw.
„Aber wir hätten doch bemerkt, wenn das fremde Schiff herangekommen wäre“, murmelte Karl Weber ungläubig.
Cullon schüttelte den Kopf. „Die sind nicht mit dem Schiff gekommen. Das wäre bei der miesen Sicht viel zu gefährlich. Nee, die haben ihre Beiboote genutzt, sind im Schutz der Nacht herangerudert und dann mit einem Enterkommando an Bord.“
„Wir müssen unseren Leuten helfen.“ Fenshaw straffte sich entschlossen.
„Wir müssen hier verschwinden.“ Cullon hielt dem Lord die Waffe entgegen. „Damit können wir nichts ausrichten. Außerdem haben wir kein Boot, mit dem wir übersetzen könnten.“ Er spuckte ungeniert in den Sand. „Und wenn die Drecksäcke da drüben herausfinden, dass hier noch ein paar Leute am Strand sind, dann kommen sie zu uns. Man kann sich ja wohl denken, was uns dann blüht.“
Western wurde bleich. „Er hat Recht, Mylord. Wir müssen hier verschwinden.“
„Ich weiche nicht vor irgendwelchen Banditen“, hielt der Adlige mit grimmiger Stimme dagegen. „Wer immer das ist, er wird ohnehin kommen und uns suchen.“
„Vielleicht, aber das wird eine Weile dauern.“ Cullon leckte sich über die Lippen. „Mag sein, dass die Piraten gar nicht ahnen, dass wir hier sind. Schließlich sind alle Beiboote bei der Harmony . Ein Landtrupp würde aber ein Boot mitnehmen. Kann also sein, dass wir Glück haben und die nicht ahnen, dass sich ein paar Seelen an Land befinden.“
Ein langgezogener schriller Schrei tönte über das Wasser, der abrupt endete.
Western stierte mit schreckgeweiteten Augen in die Dunkelheit hinaus. „Die werden kommen. Irgendeiner von der Mannschaft wird reden und von uns berichten.“
„Sollen sie nur kommen“, knurrte Fenshaw. „Dann werden sie erleben, wie Engländer kämpfen.“
Cullon verdrehte die Augen. „Da drüben sind auch Engländer und trotzdem haben unsere Leute keine Chance gegen die Piraten.“
Karl Weber zog am Ärmel des Lords. „Wir müssen weg vom Strand und uns verstecken. Herrgott, Mylord, wir können uns doch nicht einfach abschlachten lassen. Denkt an Eure Tochter Samantha!“ Weber dachte eigentlich eher an seine Familie, doch deren Schicksal mochte den Adligen weniger berühren.
Die Erinnerung an die Tochter schien den Lord aus seiner Unentschlossenheit zu reißen. Erneut reckte er sich und schien mit dieser Bewegung eine innere Lähmung abzuschütteln. „Wir müssen die Zelte abschlagen und im Grünzeug zwischen den Bäumen verstecken. Cullon, geben Sie mir die Waffe. Ich habe manche Trophäe bei der Jagd gewonnen und bin sicher der bessere Schütze. Sie nehmen eine Decke und verwischen unsere Spuren hier am Strand. Dann nehmen wir unseren Proviant und die Fahne, und ziehen uns auf den Berg zurück. Er ist eine gute Verteidigungsstellung und von dort haben wir bei Tageslicht einen guten Überblick.“
Cullon händigte das Gewehr nur ungern aus, da es ihm ein wenig Sicherheit vermittelte. Die Männer folgten den Anweisungen des Lords bereitwillig und in großer Hast. Gelegentliche Schreie vom Schiff trieben sie zu noch größerer Eile.
Während der Matrose eine Decke nahm und damit über den Sand wischte, rissen der Fotograf und der Biologe die beiden kleinen Zelte nieder, rafften sie zusammen und versteckten sie, so gut es bei der herrschenden Dunkelheit möglich war, unter den Bäumen.
Minuten später hastete die Gruppe in Richtung des größeren Felshügels.
Ihre Flucht verlief keineswegs lautlos. Gräser und Farne raschelten, Äste zerbrachen unter ihren Füßen und gelegentlich war ein Fluch zu hören, wenn einer von ihnen stolperte oder sogar stürzte. Sie konnten sich nur ungefähr orientieren. Sie bewegten sich zwischen den Bäumen und die Kuppe des Ziels tauchte nur gelegentlich zwischen den Baumkronen auf. Die Dunkelheit erschwerte ihr Vorankommen, dennoch kamen sie dem kleinen Berg näher und näher.
Aus Richtung des Schiffes war nichts mehr zu hören, was auch daran liegen mochte, dass der von ihnen verursachte Lärm alles andere übertönte.
Als sie den Fuß des Berges erreichten, legten sie eine kurze Rast ein. Auch wenn der Weg nicht lang gewesen war, so hatte er sich doch als beschwerlich erwiesen. Glücklicherweise war der Hang, den sie erklimmen wollten, nicht zu steil und zudem mit kleinen Bäumen und Sträuchern bewachsen, an denen sie sich festklammerten. Ihre Füße traten immer wieder auf loses Gestein. Das Gepolter erschien ihnen unnatürlich laut.
„Leise, verdammt“, fluchte Cullon schließlich, „und tretet nicht so viele Steine los. Ich habe keine Lust, erschlagen zu werden.“
Die Kritik des Seemanns war berechtigt, da er hinter den anderen kletterte. Western und Weber trugen die kleine Vorratskiste mit den Leckereien des Lords und unter ihren Füßen lösten sich immer wieder Steine, die Cullon trafen.
„Es reicht“, kam schließlich die Bemerkung des Lords, der sichtlich außer Atem war. „Dies ist eine gute Stelle.“
Fenshaw hatte eine kleine Mulde erreicht, die sich in die Flanke des steilen Hügels schmiegte, den seine Lordschaft gerne in die Kategorie Berg eingeordnet sah. Als Cullon die anderen erreichte, stellte er erleichtert fest, dass diese Mulde genug Platz für sie alle bot. Wenn ihn seine Orientierung nicht trog, musste ihre Deckung der See und dem Ankerplatz der Harmony zugewandt sein.
Es war noch zu dunkel, um dort etwas erkennen zu können, dennoch nahm der Lord sein Fernglas, wischte über die Linsen und spähte dann in Richtung der Brigg.
„Etwas zu sehen, Mylord?“, fragte Cullon wider besseres Wissen.
Wie erwartet schüttelte Fenshaw den Kopf. „Nichts. Wir werden bis zum Anbruch des Tages warten müssen. Wir sind zum Nichtstun verdammt.“
Cullon suchte sich eine Position, in der er halbwegs bequem auf dem Bauch liegen konnte und versuchte dabein die Härte der Steine zu ignorieren. „Ein Schluck Wasser wäre nicht schlecht.“
Western räusperte sich. „Nun, äh, ich fürchte, damit können wir nicht aufwarten.“
Der Seemann unterdrückte einen Fluch. Natürlich hatten sie kein Wasser dabei. Sie waren ja davon ausgegangen, sich an dem kleinen Bach bedienen zu können, der nun unerreichbar unter ihnen am Strand floss.
„In meiner Kiste müsste sich noch Wein befinden.“ Lord Fenshaw lächelte schwach. „Ein weißer Rheinwein. Die Temperatur wird nicht optimal sein, aber er wird den gröbsten Durst stillen. Nehmen Sie ruhig, Matrose, es ist genug da.“
Das bezweifelte Cullon. Vielleicht war den anderen die Lage noch nicht bewusst, aber dem alten Seebär war nur zu klar, in welcher Gefahr sie sich befanden. Ohne Vorräte würden sie wahrscheinlich bald Hunger leiden und im Moment war es sehr unwahrscheinlich, nochmals auf die der Harmony zugreifen zu können. Größere Tiere schien es hier ja nicht zu geben und Cullon fragte sich, wie lange sie hier überleben konnten, wenn die Piraten wieder verschwanden. Über das, was ihn erwartete, wenn sie in die Hände der Piraten fielen, gab er sich keinen Illusionen hin. Vielleicht würde man den Lord am Leben lassen, weil man hoffte, von ihm ein Lösegeld zu erpressen, doch alle übrigen waren nur gefährliche Zeugen.
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