Michael Schenk - Das Kanonenboot

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Action-Thriller um eine Gruppe verwegener Abenteurer, die im Jahr 1900 mit einem alten Kanonenboot den Kampf gegen Piraten im chinesischen Meer aufnehmen und dabei manches Abenteuer zu bestehen haben. Neben Action und Spannung kommt auch der Humor nicht zu kurz.

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Die Harmony kroch nun förmlich über ihrem Spiegelbild dahin.

Erneut klatschte das Lot ins Wasser. Die Leine schnurrte durch die Finger des Matrosen.

„An Deck!“, rief der Ausguck vom Mastkorb. „Felsiger Grund an Backbord voraus! Drei Strich!“

„Zwei Faden unter dem Kiel“, meldete der Lotgast. „Felsiger Grund und Sand.“

„Klar bei Anker, Bug und Heck!“, befahl Bullmer. „Bereithalten am Großsegel!“

Das Ausmaß der Tide, von Ebbe und Flut, war schwer einzuschätzen und er durfte nicht riskieren, bei ablaufendem Wasser auf dem Grund aufzusitzen. Er wollte wenigstens anderthalb Faden, also rund zweieinhalb Meter, freies Wasser unter dem Kiel der Harmony behalten. Der Kapitän musste sich auf Augen und Reaktion von Lotgast und Ausguck verlassen, da er, von der Brücke aus, den Bug zwar sehen, aber nicht erkennen konnte, was sich unmittelbar vor oder unter diesem befand.

Behutsam schien sich die Brigg dem Liegeplatz entgegen zu tasten, bis Bullmer den richtigen Augenblick für gekommen hielt. „Fallen Anker!“, rief er. „Großsegel einholen!“

Ein Matrose hieb den Holzpflock zur Seite, der das Ankertau fixierte. „Anker frei!“

Mit vernehmlichem Surren schoss das Tau durch die Öffnung am Bug. Der schwere Stockanker rauschte nach unten, klatschte auf das Wasser und sank in die Tiefe. Für einen Moment schleifte er über den sandigen Grund, bis er Halt fand und die Brigg mit einem sanften Ruck zum Halten brachte. Aufgrund seiner Eigenfahrt schwenkte das kleine Schiff ein wenig zur Seite, doch dann sank auch der Heckanker hinab und fixierte die Bewegung endgültig. Wie von Zauberhand wurde das Großsegel kürzer und an der Rah festgemacht.

Mit einem freudigen Lächeln im Gesicht eilte Lord Fenshaw zur Brücke.

„Captain Bullmer, tragen Sie bitte in das Logbuch ein, mit Datum und Uhrzeit, dass wir nun vor Fenshaw´s Island ankern“, forderte er seinen Kapitän auf. „Das wird das erste Dokument über meine neue Insel.“

„Fenshaw´s Island, aye“, bestätigte der alte Seemann. Offensichtlich hatte der Lord doch nicht viel Esprit auf die Namensgebung verschwenden wollen. „Grosner, lassen Sie den Ausguck ablösen. Schicken Sie einen ausgeruhten Mann hinauf und geben Sie ihm das Teleskop mit. Ihm darf nichts entgehen.“

Bullmer brauchte seinem Ersten Offizier gegenüber nicht erst erwähnen, dass der Ausguck sowohl die Insel, als auch die See beobachten sollte. Jetzt, vor Anker liegend, verfügte die Brigg nicht über den Schutz ihrer Beweglichkeit.

Das kleine Beiboot wurde hinter dem Heck abgefiert und zu den fest montierten Tritten in der Bordwand gezogen, die eine Strickleiter überflüssig machten.

Obwohl Captain Bullmer den Lord nun eindringlich an die mögliche Gefahr durch das fremde Schiff erinnerte, entschloss sich Fenshaw zu einer ausgedehnten Erkundung. „Gerade wegen des unbekannten Schiffes, Captain, gerade wegen des Unbekannten“, argumentierte der Adlige. „Wer weiß, ob ich nochmals die Möglichkeit zu einer Landexpedition erhalte, nicht wahr? Keine Sorge, ich werde lediglich auf den großen Berg steigen, mich von dort aus ein wenig umsehen, und dann wieder zurückkehren. Natürlich nach dem Aufpflanzen der Fahne.“

Der alte Seemann prüfte den Stand der Sonne. „Eure Lordschaft mögen bedenken, dass es nun später Nachmittag ist. Wenn Sie vor Einbruch der Dunkelheit wieder an Bord sein wollen, bleibt nur wenig Zeit.“

„Ich werde auf der Insel übernachten“, erwiderte Fenshaw entschieden. „Natürlich nur mit bescheidenem Gepäck. Heute werde ich den Strand und die nähere Umgebung erkunden und morgen, mit dem ersten Tageslicht, die Fahne des Empire auf dem Berg aufstellen.“

Bullmer hätte nun argumentieren können, dass er für die Sicherheit des Schiffes und der Menschen an Bord verantwortlich sei, und dass der Lord ihm diese Verantwortung nicht abnehmen könne, doch der alte Kapitän verzichtete. So sehr er es bedauerte, dies war seine letzte Fahrt und er wollte die großzügige Erfolgsprämie des Lords nicht durch eine Unstimmigkeit gefährden. „Halten Sie bitte nach einer Quelle Ausschau“, gab er schließlich nach. „Es wäre gut, wenn wir unsere Trinkwasservorräte auffrischen. Das Wasser in den Fässern wird langsam brackig.“

Einer der Maate und zwei bewaffnete Matrosen kletterten in das Beiboot hinab. Sie nahmen die kleine Kiste und die Taschen in Empfang, in denen sich die Ausrüstung des Adligen, des Biologen und des Fotografen befanden. Dann stiegen auch diese hinunter. Das Boot stieß ab und ruderte in Richtung des Strandes, der immerhin noch einen halben Kilometer entfernt war. Das kleine Beiboot war vollkommen weiß, mit Ausnahme des Dollbords, also seiner umlaufenden Oberkante, und der beiden Ruderbänke, die grellrot gestrichen waren. Die Ruder hoben und senkten sich wie Schwanenflügel und trugen die Insassen langsam dem ersehnten Ziel entgegen.

Fenshaw und der Biologe saßen vorne im Bug. Man konnte den sandigen Grund erkennen und eine Vielzahl von Felsen, die vereinzelt oder in Gruppen aus dem Boden ragten. Der Schatten des Bootes scheuchte ganze Schwärme von Fischen zu den Seiten.

„Muscheln“, meinte der Biologe erregt. „Sehen Sie sich das an, Mylord. Der Boden ist an einigen Stellen dicht mit Muscheln bedeckt. Das hier wäre sicher ein Paradies für Perlentaucher.“

Fenshaw überlegte kurz, ob er den Namen der Insel in „Fenshaw´s Pearl-Island“ ändern solle, entschied sich dann aber dagegen. Er änderte einen einmal gefassten Entschluss höchst ungern, da er so etwas für ein Zeichen von Unentschlossenheit und somit Schwäche hielt.

Der Maat saß im Heck und steuerte das Boot. Er betrachtete den größeren Felsen, den der Lord zum Aufstellen der britischen Fahne besteigen wollte. Fraglos war dieser nicht sehr hoch und kaum mehr als ein steiler und felsiger Hügel. Trotzdem erfüllte der Anblick den Mann mit Unbehagen. Seeleute bekamen aufgrund ihrer Arbeit zwar viel Bewegung, hatten jedoch nur wenig „Auslauf“. Längere Fußwege raubten ihnen schnell den Atem.

„Dort, wo die Harmony ankert, fällt der Meeresgrund steil ab“, meinte Fotograf Weber. „Hier steigt er in flachem Winkel zum Strand hin an. Ich denke, die Insel ist eine Art Plateau inmitten des Meeres.“

„Oder die Spitze eines gewaltigen Unterwassergebirges“, hielt der Biologe dagegen.

„Jedenfalls schwimmt sie nicht einfach auf dem Wasser und ist festes Land“, knurrte Fenshaw. „Ich bin froh, mir die Füße wieder richtig vertreten zu können.“

Wenig später knirschte der Kiel des Bootes über den Sand des Strandes.

Selbstverständlich gebührte seiner Lordschaft die Ehre, den Boden der Insel als Erster zu betreten. Doch kaum stand er auf festem Grund, winkte er Karl Weber zu. „Kommen Sie, Weber, kommen Sie. Die anderen bleiben noch im Boot. Kommen Sie mit Ihrem Apparat hierher.“ Der Lord deutete auf die Stelle, an der er sich befand.

„Ein Foto, Euer Lordschaft?“ Weber schulterte das Dreibein mit dem Kasten des Apparates und die Tasche mit Blitzpulver und den wertvollen Glasplatten.

„Das will ich wohl meinen“, erwiderte Fenshaw lächelnd. „Ich steige nochmals ins Boot. Sie machen ein Fotodokument von jenem erhabenen Moment, an dem ich die Insel für das Empire in Besitz nehme und sie erstmals betrete.“

Während Weber alles aufbaute, stellte sich Fenshaw, mit der britischen Flagge in den Händen, an den Bug. Matrosen Cullon legte die Stirn in Falten und überlegte, wie es wohl sein könne, dass der Fotograf, vom Land aus, ein Bild von seiner Lordschaft machte, bevor dieser, als „erster“ Mensch, das Eiland betrat. Die Beantwortung erschien dem Seemann zu kompliziert. Mit müdem Lächeln lehnte er sich auf die Ruderpinne.

Lord Fenshaw bemerkte dies und fuhr den Mann erbost an. „Grinsen Sie nicht so dämlich. Wir dokumentieren jetzt ein historisches Ereignis. Blicken Sie gefälligst ein bisschen heldenhafter.“

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