Michael Schenk - Das Kanonenboot

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Action-Thriller um eine Gruppe verwegener Abenteurer, die im Jahr 1900 mit einem alten Kanonenboot den Kampf gegen Piraten im chinesischen Meer aufnehmen und dabei manches Abenteuer zu bestehen haben. Neben Action und Spannung kommt auch der Humor nicht zu kurz.

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Lord Fenshaw trat neben Captain Bullmer und sah auf die Karte hinunter. „Eine neue Insel braucht auch einen Namen“, murmelte er versonnen. „Die Bezeichnung Fenshaw´s Island würde meinen Namen natürlich künftig auf allen Karten dieser Welt verewigen.“ Er zog ein Leinentuch aus der Tasche seines weißen Tropenanzugs und wischte sich etwas Schweiß vom Nacken. „Aber das wäre natürlich zu gewöhnlich. Da fehlt der Esprit, Bullmer, Sie verstehen?“

Dem Captain war ziemlich gleichgültig, ob und mit wie viel Esprit die Namensgebung erfolgen würde. Er sah die nahe Insel eher unter dem Aspekt, dass sich dort vielleicht brauchbares Trinkwasser finden lassen würde und das dort hoffentlich keine Eingeborenen lebten, die Vorbehalte gegen die fremden Besucher hegten.

„Ich werde mir etwas einfallen lassen müssen“, seufzte der Lord. „Ich werde ein wenig an Deck spazieren, da kommen mir die besten Ideen.“ Er hing sich das Fernglas um und machte Anstalten, die Brücke zu verlassen, verharrte dann aber kurz. „Bereiten Sie alles für unsere Landung vor, Mister Bullmer. Und lassen Sie eine der Fahnen aus meinem Gepäck holen. Ich werde die Insel für die britische Krone in Anspruch nehmen.“

„Gewiss, Euer Lordschaft“, stimmte Bullmer zu. Er war stets erleichtert, wenn der Eigner der Harmony das Brückenhaus verließ. Bullmer kannte den Lord nun seit fast drei Jahren. Für einen Adligen war Fenshaw ein recht verträglicher Mensch. Fraglos sehr reich und sehr gebildet, aber mit der fatalen Neigung zu sehr impulsiven Entschlüssen, was den Kurs des Schiffes betraf, sowie der unangenehmen Eigenschaft, sich immer wieder in die Belange der Schiffsführung einzumischen. Fenshaw war nun einmal kein Seemann. Es hatte Bullmer einige Mühe gekostet, den Lord davon zu überzeugen, dass ein Schiff nicht beliebig an einem Strand anlegen konnte, ohne in Gefahr zu laufen, sich aufgrund der Tide, der Strömungen oder der Winde den Kiel aufzureißen oder zu stranden.

Bullmer folgte dem Lord mit den Blicken, während der über die Eichenplanken des Decks schlenderte und immer wieder das Glas vor die Augen nahm, um die Insel zu betrachten.

Zugegeben, es war eine hübsche und recht große Insel, und sie lag fernab aller Schiffsrouten. Dennoch bezweifelte der Kapitän der Harmony , dass sie nicht längst von irgendeinem Seefahrer entdeckt worden war. Aber sie war in den Karten nicht verzeichnet und die Seekarten der Royal Society galten als sehr genau. Es war also durchaus möglich, dass der Lord nun doch endlich seine „eigene“ Insel gefunden hatte.

Die Brigg machte nur langsame Fahrt, obwohl alle Segel gesetzt waren. Der Wind war sehr schwach und Bullmer dachte für einen Moment an die neuen Dampfmaschinen, die ein Schiff vom Wind unabhängig machten. Doch nach seiner Meinung wurde dieser Vorteil durch den Gestank und den Lärm einer solchen Maschine aufgehoben. Seefahrt hatte etwas Majestätisches an sich und dies nur dank Wind und vollen Segeln. Nein, Bullmer würde niemals auf einem stinkenden Kohleschiff fahren, auch wenn es ein paar Phantasten gab, die im Dampfschiff die Zukunft sahen. Ebenso liebte er den klassischen runden Bug, den die Harmony noch aufwies, auch wenn er insgeheim zugab, dass der neue spitze „Klipperbug“ ein Schiff schneller machte, da dieser die Wellen förmlich zerteilte.

Der Kapitän trat vom Kartentisch zurück und stellte sich neben den Rudergänger, der mit unbewegt scheinendem Gesicht den Kurs der Brigg hielt. Der Matrose war es gewohnt, von Fenshaw ignoriert zu werden. Dem Mann war das durchaus recht war, denn so wurde er zu einer der wichtigsten Informationsquellen der einfachen Mannschaft, über die Absichten des Lords.

„Zwei Strich Steuerbord“, ordnete Bullmer an. „Der Wind steht auf das Land zu und ich denke, seine Lordschaft wird es eilig haben, den Fuß auf das neue Land zu setzen.“

„Zwei Strich Steuerbord, aye aye“, bestätigte der Matrose. Er bewegte das große Rad, das über ein starkes Seil mit dem Steuergeschirr und dem Ruderblatt des Schiffes verbunden war. „Kurs liegt an, Captain.“

„Recht so“, murmelte Bullmer.

Der Kapitän blickte auf das Meer hinaus. Die See war ruhig. Das Wasser schimmerte blau und zeigte nur an den Spitzen der Wellen einen zartgrünen Schimmer. Man konnte die Fische im Wasser sehen und hier, in der Nähe der Insel, kreisten sogar ein paar Vögel am Himmel. Es roch nach Meer. Nicht nach dem brackigen Wasser und vermoderndem Tang, was die Landraten an der Küste für Seeluft hielten. Für einen Moment fragte er sich, was wohl sein älterer Bruder machte, den es nach Hongkong verschlagen hatte. Peter hatte wirklich Pech gehabt. Sein Handelsschoner war im Sturm gesunken. Obwohl sich die meisten Männer der Besatzung hatten retten können, wartete Peter seit langem erfolglos auf ein neues Schiff. Das mit dem Sturm war einfach Pech gewesen, aber die Handelshäuser bevorzugten nun einmal Seeleute, die Glück hatten und Gewinne einfuhren.

Ein Schatten fiel auf die verglaste Tür der Brücke. Die stämmige Gestalt von Grosner schob sich hereine. Der Erste Offizier der Harmony hielt das altmodisch wirkende Teleskop in der Hand, mit dem er gelegentlich zum Mastkorb aufenterte. Wie alle Offiziere an Bord trug er eine blaue Uniform mit weißer Schirmmütze. Die übrigen Besatzungsmitglieder trugen weiße Hosen sowie blauweiß karierte Hemden mit weiten Seemannskragen.

„War oben beim Ausguck, Cap“, meldete der Erste. „Das unbekannte Segel ist wieder am Horizont.“

„Der Fremde? Das gefällt mir nicht.“ Bullmer nahm seine Kapitänsmütze ab und wischte über den Schweißrand. „Ich hatte gehofft, wir wären ihn endlich los. Aber das war wohl kaum zu erwarten. Der Kerl folgt uns jetzt schon seit… seit vier Tagen, nicht wahr?“

„Kommt hin, Cap“, antwortete Grosner. „Mir gefällt das ebenfalls nicht und der Mannschaft ebensowenig.“

Eher unbewusst beugte sich Bullmer wieder über die Seekarte. „Wir sind weit von jeder Schifffahrtsroute entfernt. Hierher verirrt sich kein Handelsschiff, und die Kriegsschiffe patrouillieren in jenen Gewässern, die von Piraten bedroht sind. Selbst die treiben sich nicht so weit draußen herum. Wollen schließlich lohnende Beute.“

„Eine andere Forschungsexpedition?“

Der Kapitän schüttelte den Kopf. „Im Grunde möglich, aber die hätte keinen Grund, seit Tagen Abstand zu uns zu halten. Die würden herankommen und nach Neuigkeiten fragen. Nein, ich fürchte, der Unbekannte führt nichts Gutes im Schilde.“

„Wie Sie schon sagten, Cap, die Insel ist selbst für einen Piraten zu abgelegen.“

„Es sei denn, er sucht ein Versteck oder will Trinkwasser aufnehmen. Vielleicht ein paar Reparaturen am Schiff durchführen.“

Grosner blickte dem Kapitän über die Schulter. „Dafür gäbe es viel günstigere Möglichkeiten. Hier zum Beispiel. Eine Vielzahl von großen und kleinen Inseln, die wie Perlen auf eine Schnur aufgereiht sind. Jede Menge geschützter Buchten, in denen sich auch ein Großsegler verbergen kann.“

„Wie dem auch sei, wir müssen den Unbekannten im Auge behalten. Ich glaube nicht an einen harmlosen Segler.“

„Wenn wir gut achtgeben, dann wird er uns nichts anhaben können“, meinte Grosner. „Der Fremde hat drei Masten und ist somit ein großes Schiff. Wir sind kleiner, wendiger und schneller.“

„Wahrscheinlich“, stimmte Bullmer seufzend zu.

„Achtung an Deck“, murmelte der Rudergänger. „Seine Lordschaft sind im Anmarsch.“

Lord Fenshaw bemerkte sofort die angespannte Stimmung von Kapitän und Erstem Offizier. „Gibt es Probleme, Captain?“

„Wir haben gerade über das fremde Schiff gesprochen, das uns seit Tagen folgt.“

„Ah, verstehe.“ Der Lord lächelte zufrieden. „Er kommt in jedem Fall zu spät. Die Entdeckung der Insel kann er uns nicht mehr streitig machen.“

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