Michael Schenk - Das Kanonenboot
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„Vielleicht will er das gar nicht“, wandte der Erste ein. „Zudem müssten wir die neue Insel erst bei den Behörden melden.“
„Was wir natürlich tun werden.“ Fenshaw schien nicht zu verstehen, welche mögliche Gefahr die anderen in dem fremden Schiff sahen.
„Eure Lordschaft sollten berücksichtigen, dass das fremde Schiff uns feindselig gesonnen sein könnte.“
Der Adlige sah Kapitän Bullmer irritiert an. „Piraten? Hier draußen? So ein Unsinn.“
„Wir sollten mit allem rechnen“, erwiderte Bullmer.
Seine Lordschaft strich sich über den Nacken. „Selbst wenn… Chinesische Piraten würden es niemals wagen, ein britisches Schiff anzugreifen. Grundgütiger, Sie kennen doch selbst die Geschichte unseres ersten Panzerschiffes, der H.M.S. Nemesis . Sie hat 1841 in der zweiten Schlacht von Chuenpee ganz alleine zwölf chinesische Kriegsdschunken versenkt oder aufgebracht. Das steckt den Gelben noch in den Knochen, meine Herren. Sie fürchten die Rache der Royal Navy und das zu recht.“
„Sofern die Navy von einem Angriff erfahren würde“, schränkte Bullmer ein.
Nun zeigte sich doch ein Anflug von Unsicherheit im Gesicht des Adligen. „Nun, dann sollten wir das fremde Schiff wohl besser im Auge behalten.“
„Das ist bereits veranlasst, Euer Lordschaft.“ Kapitän Bullmer deutete durch das offene Fenster der Brücke in Richtung der Insel. „Wollen Sie trotzdem zur Insel hinüber?“
„Selbstverständlich. Ich hoffe, das Beiboot und die Flagge sind bereit?“
Der Erste Offizier nickte. „Ich habe ein paar gute Männer ausgesucht. Sie sind bewaffnet. Nur für den Fall, dass wir auf Schwierigkeiten stoßen.“
Mögliche Probleme schienen den Lord wenig zu interessieren. „Weber soll mit. Er muss das Ereignis fotografieren und dadurch für die Nachwelt erhalten. Ah, und natürlich unser Biologe. Nach der Besitznahme werde ich die Insel ein wenig erforschen.“
„Mit allem Respekt, Euer Lordschaft sollten keine sehr ausgedehnte Erkundung planen. Falls das fremde Schiff näher kommt, so könnte es sein, dass wir Sie rasch wieder an Bord nehmen müssen, um schnell von hier zu verschwinden.“
„Nun, wir sind doch bewaffnet“, wandte Lord Fenshaw ein. „Wir haben sogar zwei Kanonen an Bord und nicht nur eine. Damit…“
Es war sicherlich unhöflich, ihn zu unterbrechen, doch Bullmer konnte nur mühsam die Ruhe bewahren. „Mit den beiden Sechspfündern können wir sicher ein paar Seevögel oder Eingeborene erschrecken, aber wenn es sich um ein Piratenschiff handeln sollte, dann wird es gut bewaffnet und uns weit überlegen sein. Zudem ist die Harmony ein leicht gebautes Schiff und kann nicht viel einstecken. Wir können kein Gefecht riskieren, Euer Lordschaft. Unsere Brigg ist kein Kriegsschiff mehr, sondern wurde von Ihnen für diese Expedition umgerüstet.“
Fenshaw errötete ein wenig, da er diese Bemerkung als Kritik verstand, aber darauf nichts zu entgegnen wusste. So wich er einer Erwiderung aus und blickte stattdessen auf das Messinggehäuse des großen Schiffschronometers, der sich neben dem Steuerrad befand. „Ich wünsche baldmöglichst an Land zu gehen. Wann können wir ankern, Captain?“
Bullmer sah zum Hauptmast empor, an dessen Spitze der sogenannte Kieker montiert war. Ein breiter und mehrere Meter langer Stoffstreifen, der einem Seemann die Windrichtung und die Windstärke anzeigte. „Eine knappe Stunde, Euer Lordschaft. Erster, nutzen Sie die Zeit und lassen Sie das Beiboot wässern.“
„Aye, Cap.“ Grosner salutierte knapp, nickte Fenshaw zu und verließ die Brücke.
Der Erste Offizier murmelte einen leisen Fluch, den niemand hörte. Bullmer hatte ihm gerade einen kräftigen Rüffel verpasst, ohne das Fenshaw dies bemerken konnte.
Die Harmony verfügte über zwei Beiboote. Eines hing an seinen Davids hinten am Heck, knapp über den Fenstern der großen Kajüte. Das andere war mittschiffs an Deck festgezurrt. Da die Boote nicht im Wasser schwammen und die Sonne seit Tagen unbarmherzig schien, war das Holz durch die Hitze ein wenig geschrumpft und die Boote möglicherweise undicht geworden. Grosner würde ein paar Matrosen anweisen, das große Beiboot mit Wasser zu füllen, damit dessen Holz wieder quellen konnte und dicht wurde. Eigentlich wäre es Grosners Aufgabe gewesen, darauf zu achten, dass sich immer genug Seewasser in den Booten befand, um ein Austrocknen zu verhindern, aber er hatte das vergessen, weil er sich in Gedanken zu sehr mit dem fremden Segler befasste.
Der Erste wandte sich dem Obermaat der Brigg zu. „Bill, lassen Sie die Boote wässern und schicken Sie einen guten Lotgasten zum Bug. Er soll den Boden des Lotbleis mit Talg einreiben, damit wir feststellen können, aus was der Meeresgrund besteht.“
„Aye aye, Sir“, bestätigte der Obermaat. „Dann halten wir jetzt auf die Insel zu? Ist sie wirklich noch nicht auf den Seekarten?“
Grosner grinste. „Nein, ist sie nicht. Es sieht ganz so aus, als hätte seine Lordschaft doch noch ihre Entdeckung gemacht.“
Der Matrose nickte erfreut. „Dann geht es wohl sicher auch endlich wieder nach Hause, Sir. Nichts für ungut, aber zwei Jahre auf See…“
Der Erste konnte den Mann gut verstehen. Auch wenn der Lord eine hohe Heuer zahlte, würde die Mannschaft doch froh sein, wieder ein paar Wochen an Land zu verbringen, zumal einige von ihnen Frau und sogar Kinder hatten. „Ich vermute, dass wir bald heimkehren. Seine Lordschaft wird die Entdeckung möglichst schnell bei der Royal Society melden wollen.“
Nur wenige Minuten später trat Lord Fenshaw vorne an den Bug. Er sah immer wieder mit dem Fernglas zu der langsam näherkommenden Insel hinüber.
An jener Stelle, die Captain Bullmer als Ankerplatz ausersehen hatte, schob sich die kleine Bucht ins Land hinein. Allerdings ging der Kapitän davon aus, dass das Gewässer dort zu flach sein würde und man außerhalb ankern müsse. In jedem Fall war die Bucht jedoch ein guter Ort, um dort mit dem Beiboot anzulanden.
Während der Biologe und der Fotograf ihre Utensilien für den Landgang vorbereiteten, schritt Lord Fenshaw vom Bug über das Deck und zurück, blickte immer wieder angespannt zu „seiner“ Insel hinüber, die endlich größer wurde.
Das Deck bestand aus bestem Eichenholz und war, wie beim traditionellen Schiffsbau üblich, durch Teer in den Fugen abgedichtet. Dieser war aufgrund der Hitze weich geworden und quoll aus den Fugen hervor. Die feinen Lederstiefel des Lords klebten immer wieder an der schwarzen Masse fest. Fenshaw fragte sich unwillkürlich, wie die einfachen Matrosen damit zurechtkamen. Im Gegensatz zu manchen der modernen Seeleute, waren die der Harmony noch echte Seefüße, die sich an Bord barfuss bewegten und ihr Schuhwerk höchstens beim Landgang trugen. Ihre Fußsohlen waren voller Schwielen und Teerspuren, und dies galt ebenso für die Hände, denn bei einem Segelschiff bestand das sogenannte laufende Gut, also Leinen und Taue, überwiegend aus Hanf, den man, zum Schutz gegen Nässe und Verwitterung, mit Teer bestrich.
Der englische Lord seufzte leise. Ihm war es unverständlich, dass es Seeleute immer wieder hinaus aufs Meer zog. Geringe Heuer, keinerlei Komfort, schlechte Verpflegung, harte Arbeit und allgegenwärtige Gefahren… Nein, für ihn war diese Seereise nur das Mittel zum Zweck, um seinen Namen unsterblich mit einer bedeutsamen Entdeckung zu verknüpfen.
„Drei Faden unter dem Kiel“, sang der Lotgast vom Bug aus. Der Mann zog das Seil mit dem Blei aus dem Wasser und strich mit den Fingern über die mit Talg eingeriebene Unterseite. „Sandiger Grund.“
Kapitän Bullmer schätzte die Entfernung und die Geschwindigkeit seines Schiffes ein. Bis auf das Hauptsegel hatte er inzwischen alle reffen lassen. Sie lagen nun festgezurrt an den Rahen, die wie lange Arme seitlich von den Masten über die See ragten. Oben, wo das Hauptsegel von seiner Rah hing, standen Matrosen in den sogenannten Fußleinen, um die große Leinwand schnell einholen und festlegen zu können. Zwei Gruppen Matrosen bedienten unten an Deck jene Leinen und Rollen, mit denen man das Segel verstellen konnte. Ein Segelschiff brauchte den Druck des Windes im Segel, damit man es mithilfe des Ruderblatts am Heck steuern konnte.
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