Jasmin Salfinger - Teufels Träume

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Wenn all deine Träume wahr werden, gilt das auch für deine Albträume. Was ein Segen sein sollte entpuppt sich als Fluch und Emilia Schwarz erfährt am eigenen Leib was es bedeutet ein Monster zu sein. Ihre Träume stürzen sie und alle die sie liebt in eine Katastrophe. Sie steht alleine da. Sie ist die Ursache allen Übels und das Schicksal hat nur einen auserkoren ihr beizustehen. Darren Newcorn, er hat nichts zu verlieren denn er ist das personifizierte Böse selbst.

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"Ich weiß es nicht, Mama hat mich hochgeschickt!"

"Weswegen denn?" Emilia war verwirrt.

"Vor einer Stunde sind ganz viele Leute aufgetaucht, manche haben geweint, aber bevor ich irgendwas mitbekommen habe hat Mama mich schon verscheucht. Das ist mal wieder nichts für Kinder." Für eine Zehnjährige konnte ihre kleine Schwester ganz schön verbittert klingen. "Außerdem hat sie Charly zum Bellen beauftragt." Charly war Sophias Nanny, und wenn Sophia wütend auf Charly war, nannte sie sie die bellende Charly, die bellend auf sie aufpassen sollte. Jetzt war sie zwar nicht wütend auf Charly, aber einfach generell genervt.

"Oje..." Sagte Emilia, wenn jemand weinend gekommen war, war vielleicht einer der befreundeten Nachbarn gestorben. Tja es gab auch in St. Monterose sehr betagte alte Menschen. Bei extrem freudigen, wie aber auch bei extrem traurigen Ereignissen, sammelte sich traditionellerweise die Nachbarschaft im Hause der Familie Schwarz. Emilia hatte keine Ahnung wie und wann diese Tradition entstanden war, in ihrer Erinnerung war es einfach immer schon so gewesen. Es lag vermutlich daran, dass ihr Vater das Ansehen eines Bürgermeisters in St. Monterose innehatte (auch wenn Monterose keinen Bürgermeister hatte, es war schließlich einer von vielen Stadteilen einer Millionenmetropole)

"Sorry Zwerg, ich glaub das ist wirklich nichts für Kinder." Sagte sie zu ihrer kleinen Schwester, zog sie an den Haaren und ging die Stufen hinunter. Sophia streckte ihr bockig die Zunge raus. Sie hatte ihre Schwester zwar spielerisch geneckt, aber ein Tief sitzendes ungutes Gefühl hatte sich in ihrer Brust breitgemacht.

Emilia ging den breiten Gang zum Salon und stieß die Tür auf. Sie hatte nicht mit dem Schwall an Emotionen gerechnet der ihr entgegen kam. Da waren ca. fünfzig Leute in dem Raum. Ihr Salon war zwar ziemlich groß, aber für so viele Menschen wurde es dann doch langsam eng. Und sie weinten! Nicht nur einer, so viele von Ihnen weinten, waren wütend und manche beteten sogar.

Sprachlos stand Emilia in der Tür. Sie sah ihren Vater Henrik in der Mitte des Raumes. Er hing am Telefon während er zeitgleich lautstark mit einigen der Anwesenden redete. Leatrice tauchte vor Emilia auf und versperrte ihr die Sicht.

"Emilia, Geh in die Küche bitte!“ Kein guten Morgen oder so, sie wollte Emilia sofort loswerden.

„Was ist hier los?“ fragte Emilia, nicht gewillt sich abwimmeln zu lassen.

"Etwas um das sich die Erwachsenen kümmern! "

Emilia verhörte sich wohl gerade. Ernsthaft? Leatrice sah das Emilia protestieren wollte und unterband sofort jegliche Einwände.

"Ich sagte Küche Emilia! Sofort!" Verdattert stolperte Emilia zurück, so einen Befehlston war sie von ihrer Mutter nicht gewohnt. Unter deren strengen Blick verzog sie sich Richtung Küche.

"Emilia!" Schrie ihr jemand entgegen und fiel ihr um den Hals. Corrinn drückte sich mit ihrer blonden Haarpracht an sie und schluchzte. Überrumpelt rang Emilia nach Luft: "Corrinn!" Krächzte sie.

Corrinn ließ sie los und trat rasch einen Schritt zurück, hinter ihr standen Alex und Ben, die beide Gesichter der Düsternis trugen.

"Leute? Was macht ihr hier? Was ist passiert?" Fragte Emilia während ihr Puls nach oben schoss. Etwas Schreckliches musste geschehen sein, dass war mittlerweile offensichtlich.

Corrinn sah sie an und Tränen sammelten sich in ihren Augen. "He, Corrinn du machst mir Angst" sagte Emilia deren Stimme langsam bröckelte.

"Lia, die Schule ist abgebrannt." Sprach Alex rau.

"WAS? WANN?!" Prustete Emilia geschockt.

"Heute Mittag. Während des Unterrichts." Antwortete ihr Ben abgehackt.

"Es ging so schnell, keiner wusste wo es herkam!" Schluchzte Corrinn.

"Ist jemandem was passiert?" Fragte Emilia sofort und starrte ihre Freunde der Reihe nach an. Bevor jedoch einer ihrer Freunde eine Antwort geben konnte sah Emilia sich erschrocken um: "Wo ist Mel? Nein, nein sie ist doch nicht etwa-?" Der Moment dauerte nur eine kurze Millisekunde lang. Es war lang genug um ihr einen Vorgeschmack darauf zu geben was es bedeuten würde einen wichtigen Menschen in ihrem Leben zu verlieren. Ein Ohnmächtiges Gefühl, dass einem den Boden unter den Füßen wegzog.

"Nein Lia, ihr geht's gut! Mel geht's gut, sie war nicht in der Schule! Sie war nicht da!" beruhigte Ben sie sofort.

"Aber- die Chemielabore... Die 5A wurde vom Feuer überrascht und mit den ganzen Chemikalien darin..." Ben sah betreten zu Boden. Die 5A war ihre Parallelklasse gewesen. Die Klassen blieben meist eher unter sich, doch jeder hatte hier und dort ein paar Freunde in der anderen Klasse.

"Sie sind wahrscheinlich alle tot."

Emilia sah ihn an als ob er sie gerade geohrfeigt hätte. Ein Drittel des Abschlussjahrgangs konnte nicht von den einen auf den anderen Tag ausgelöscht sein.

Emilia räusperte sich: "Wahrscheinlich? Was soll das heißen?" Fragte sie krächzend nach.

"Wegen der ganzen Chemie kann dort nur eine Spezialeinheit rein und naja... Die konnten noch nicht alle Leichen rausholen und identifizieren." Sagte Alex. Corrinn war nicht mehr im Stande dazu etwas zu sagen.

Emilia starrte nun ebenfalls zu Boden. Leise fragte sie: "Wer ist definitiv tot?" Sie musste wissen welche ihrer Schulfreunde zu Grabe getragen wurden.

"Larrissa Mc Colden" kam es von Corrinn. Sie hatte ihre Stimme wieder, nur um elf Namen hintereinander zu nennen. Elf Namen die vor wenigen Stunden noch individuelle Leben bedeuteten und bald nur mehr als Erinnerungen auf einem Grabstein stehen würden.

„Marty Stoller.“ Fiel ihr Emilia plötzlich ins Wort. Sie hörte sich selbst diesen Namen sagen, ohne zu registrieren was sie tat. Vor ihrem inneren Auge war Marty aufgeblitzt. Ein sechzehnjähriger mit dem sie noch nie ein Wort gewechselt hatte.

"Was?" Fragte Alex und runzelte die Stirn. "Nein, Marty ist gar kein Fünftklässler?!"

"Nadya Bohm, Felix Zcek" sprach Emilia weiter ohne auf Alex zu reagieren. Es flimmerten Bilder vor ihrem geistigen Auge vorbei. Bilder die sie einfach nicht abschütteln konnte, von Kindern, nein keine Kinder… fünfzehn und sechzehnjährige.

"Ich glaube sie hat einen Anfall!" Sagte Ben gestresst "Ich hol schnell ihre Mom."

Er drückte sich an Emilia vorbei und lief hinaus.

"Okey, Lia setz dich!" Sagte Alex und wollte sie zu einem der Stühle bugsieren. "Corrinn, gib mir mal ein Glas Wasser." Bat er sie. Doch Corrinn reagierte gar nicht, sie sah auf ihr Handy das gerade vibriert hatte, sah mit geöffnetem Mund hoch und starrte Emilia an.

"Was?" Fragte sie Alex, weil ihre Stille ihn verwirrte.

"Desiree hat mir geschrieben." (Desiree war die derzeitige Schulsprecherin und Freundin von Corrinn) "Marty Stoller, Nadya Bohm und Feli Zcek sind tot. Sie wurden gerade identifiziert."

Alex sah zwischen ihr und Emilia hin und her. Ab jetzt schien es wohl auch mit seiner Fassung am Ende zu sein.

"Woher wusste du das?" Platzte er ungläubig heraus. Emilia sah ihn an und konnte keine Antwort geben. Woher hatte sie das gewusst? Woher nur? So als ob sie Vorhergesehen hätte wer in den Flammen verbrannt war. Ihr Hirn fing an heiß zulaufen wie ein Uhrwerk voller Zahnräder. Da warf eines der Zahnrädchen in ihrem Kopf einen Funken… ihr Fiebertraum. Dieser elendig heiße Traum, der sich anfühlte als wäre sie in Flammen aufgegangen. Wenn sie ihren Kopf fest anstrengte, konnte sie sich an Bilder aus diesem Traum erinnern. Bilder von Gängen in denen das Feuer loderte, und ebenjenen Kindern die darin umkamen. Konnte das möglich sein? Nein, das war absurd… oder etwa doch?

Sie öffnete den Mund und sprach ohne nachzudenken, mit einer Stimme so leicht wie der Wind auf einem Friedhof: "Ich hab es geträumt"

Leichen Sommer

Es war heiß und die Sonne prallte hoch am Himmel stehend auf die schwarze Zusammenkunft. Ein Massenbegräbnis sollte für die Toten und deren Verbliebene sein. In St. Monterose wurde selbst diese Tragödie zur Schaustellung des Luxus. Ein Sarg war protziger als der andere. Die Trauergäste wollten sich mit ihren übertriebenen schwarzen Roben bis ins Geschmacklose übertreffen. So sah es zumindest aus. Haute Couture, frisch vom Laufsteg. Wie könnte man einem Toten sonst gebührend Respekt zollen? Der Friedhof von St. Monterose lag etwas Abseits auf einer Erhöhung umkreist von sanft grünen Bäumen. Sachte wogten die Blätter im Wind und bescherten dem Friedhof eine friedliche Ruhe. Durch die verzweigten Blätter konnte man das prunkvolle Viertel überblicken. Emilia schwitze in ihrem schwarzen Kleid und stand unbequem auf hochhackigen Schuhen. Die gesamte Schule, Eltern, Lehrer, Freunde und Verwandte der 27 Toten Schüler hatten sich zwischen den Grabsteinen versammelt. Die komplette Schülerschaft war für eine Woche freigestellt worden. Es waren alle erschienen um den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen.

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