Jasmin Salfinger - Teufels Träume

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Wenn all deine Träume wahr werden, gilt das auch für deine Albträume. Was ein Segen sein sollte entpuppt sich als Fluch und Emilia Schwarz erfährt am eigenen Leib was es bedeutet ein Monster zu sein. Ihre Träume stürzen sie und alle die sie liebt in eine Katastrophe. Sie steht alleine da. Sie ist die Ursache allen Übels und das Schicksal hat nur einen auserkoren ihr beizustehen. Darren Newcorn, er hat nichts zu verlieren denn er ist das personifizierte Böse selbst.

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Persönliche Gegenstände? Aha war alles was Emilia sich zu denken wagte, ihre Mutter ging diesmal nicht, eine andere Frau kam zu ihnen, ebenfalls mit weißem Kittel. Sie führte Emilia hinaus, schob sie in einen Waschraum und stellte sie unter eine Dusche.

Emilia sah zu wie der Schaum das Blut von ihren Händen wusch und eine rosa gefärbte Schaummasse in den Abfluss rann.

Jemand hatte ihr frische Anziehsachen hingelegt, es waren ihre eigenen, die kamen wohl aus der Tasche die ihre Mutter mitgebracht hatte. Auch Schuhe waren dabei, erst jetzt fiel ihr auf, dass sie die ganze Zeit barfuß unterwegs gewesen war.

Sie wurde zurück in ihren Raum gebracht, wo noch immer ihre Mutter saß und zwei weitere Personen hatten sich dazu gesellt. Ihr Vater und ein anderer Herr mit Anzug und Krawatte. Emilia nahm keinerlei Notiz von ihm und setzte sich einfach wieder auf das Bett. Ihr Vater redete sich mit dem Mann heiser. Er hatte graues Haar, obwohl er ansonsten gar nicht so alt wirkte und hinter seinen eckigen Brillengläsern ruhten wachsame Augen. Vermutlich auch ein messerscharfer Verstand. Der Mann richtete öfters das Wort an Emilia, er wurde aber aufgrund ihrer Teilnahmslosen Art zunehmend resignierter. Emilia bekundete nicht einmal seine Existenz.

Schließlich gingen sie alle wieder und dann wurde es still um sie herum. Sehr still. Nicht einmal mehr am Gang konnte sie jemanden hören. Hin und wieder brachte ihr eine Dame ein Tablett mit etwas zu essen, nicht dass sie es wirklich angerührt hätte. Emilia schätzte an der Anzahl wie oft die Dame ihr etwas zu Essen brachte, wie viele Tage wohl vergingen. Drei Tabletts standen für einen Tag, wenn man ihr auch tatsächlich drei Mahlzeiten am Tag brachte. Das wären jetzt also vier, fünf, sechs Tage… eine Woche? Emilia fragte nicht, was jetzt geschehen würde oder wann sie wieder nach Hause gehen dürfte. Sie bekam jedoch viel Besuch. Immer wieder kamen die verschiedensten Leute zu ihr. Anzugmänner, Krawattenträger, hin und wieder auch eine Frau oder ein Mann im weißen Kittel und alle redeten auf sie ein. Befragten sie, hielten ihr irgendwelche Fotos vor die Nase, dabei wollte Emilia doch einfach nur in Ruhe gelassen werden und weiterhin die Wand anstarren. Weiterhin in ihrer dumpfen, kleinen, schmerzlosen Welt versinken. Sie ignorierte alles und jeden, gab keine Antworten, würdigte sie nicht einmal eines Blickes und betrachtete kein einziges der mitgebrachten Bilder.

Auch schien ihre Erinnerungen Lückenhaft zu sein, manchmal waren Leute in ihrem Zimmer und das nächste Mal, wenn sie aus ihrer Versunkenheit erwachte waren ganz andere Leute oder niemand mehr da. Sie saß einfach nur stumm da oder schlief, wobei selbst ihre Träume dumpf und leer wirkten. Sie sah die ganze Zeit nur ihre Freunde, ihre Familie und andere bekannte Gesichter, und diese starrten sie aus der Ferne stumm an. Emilia schob diese Träume ebenfalls beiseite.

Irgendwann hörte sie draußen vor der Tür laute Männerstimmen „… sie ist dazu im Stande, sie kann teilnehmen!“ raunte jemand. Eine erboste andere Stimme versprühte ein paar Schimpfwörter, verstummte dann aber.

Drei Essenstabletts später stattete ihre Mutter ihr wieder einen Besuch ab. Sie wirkte müde und ausgelaugt. Sie legte ihr frische, schöne Kleidung auf die kratzige Decke des Bettes und wartete darauf das Emilia die Kleidungsstücke anlegte. Da diese aber nicht reagierte, zwängte sie sie eigenhändig in die hübsche Bluse und den schwarzen Rock. Dann musste sie gehen als zwei Wachmänner - zumindest sahen sie mit ihren Uniformen so aus, sie aufforderten den Raum zu verlassen. Zuvor drückte sie ihrer Tochter noch rasch einen Kuss auf die Stirn.

„Aufstehen!“ befahl man ihr.

Emilia stand auf.

„Folge uns!“ befahl man ihr.

Emilia schritt hinaus.

„Vorwärts!“ befahl man ihr.

Emilia ging los, immer den breitschultrigen Männern in Uniform hinterher.

Sie gingen eine Treppe hinauf, an vielen Fenstern vorbei und Emilia sah hinaus auf einen tristen Betonplatz, in dessen Mitte ein einzelner, einsamer Baum eingepflanzt worden war.

Das nächste was sie wahrnahm war wie sie in einem Auto saß, und dann, dass sie auf einem Stuhl in einem großen, prächtigen Saal Platz nahm.

Augen, hunderte Paare von Augen starrten sie an. Der Saal war gefüllt mit einer Menge von Menschen und jeder Blick war auf sie gerichtet, als wäre sie eine besonders abscheuliche Kreatur einer Freak-Show.

Sie flüsterten und tuschelten, doch in Emilias Ohren wurde es zu einem stumpfen Brummen. Der Stuhl auf dem sie saß befand sich auf einem Podest hinter einem Pult. Rechts von ihr befand sich ein noch höheres Podest, auf dem auch jemand saß. Die Menschen vor ihr saßen in vielen Reihen hinter einander wie in einer Kirche und sahen auf die Podeste.

Ein Mann stand auf und begann zu sprechen. Wieder ein Anzugträger. Ein anderer fiel ihm ab und zu ins Wort und unterbrach seine Sätze mit heftigen Widersprüchen. Er drehte sich herum und gestikulierte zu einer Reihe von zwölf Personen, die seitlich von den Podesten saßen.

„Melica Salveter!“ fiel der Name.

In Emilias Kopf pochte etwas, versuchte an die Oberfläche zu gelangen.

Der Mann deutete auf eine Tafel, Fotos waren darauf… von einem rothaarigen Mädchen, die Lieder geschlossen als würde sie schlafen. Ihre Lippen waren blau angelaufen.

Emilias Augen waren Schreck geweitet, als sie die Bilder sah. Ihr Inneres wollte heraus und sie zwingen sich allem zu stellen und nicht mehr dumpf vor sich hinzustarren.

„Sie hat sich jeglicher Befragung entzogen, weigert sich auch nur irgendwelche Antworten zu geben! Dieses Mädchen will uns hier nur ein geistig verwirrtes Ding vorspielen, damit sie nicht gestehen muss was sie getan hat! Damit sie nicht gestehen muss, dass sie ihre beste Freundin kaltblütig getötet hat. Das sie auf frischer Tat dabei ertappt wurde, wie SIE Melica Salveter ermordet hatte!“

„NEIN!“ rief Emilia. Der letzte Satz des Staatsanwaltes war zu ihr durchgedrungen, hatte die Scheibe die sie von der Außenwelt getrennt hatte, mit einem Faustschlag zerschmettert und sie schlagartig zurück in die Realität geholt. Die Welt bekam jetzt wieder klare Konturen.

Sie saß in einem großen Gerichtssaal, rechts von ihr saß der Richter, links von ihr die Geschworenen und vor ihr viele, viele Menschen die sie verurteilend anstarrten.

In der ersten Reihe erkannte sie ihre Eltern und ihre Schwester Sophia (die einzigen besorgten Gesichter in dem großen Saal).

Der Mann der schon bei ihr im Raum gewesen war, der mit den grauen Haaren, war offensichtlich ihr Rechtsanwalt, saß an einem Tisch und beobachtete sie wachsam.

Der Staatsanwalt hatte aufgehört zu sprechen und drehte sich vollends zu Emilia herum.

„Ach, Miss Schwarz, sie sind ja doch kein stummer Fisch.“ sagte er zuckersüß und gleichzeitig giftig. Er wirkte wie ein schleimiger, aalglatter Mensch. Unsympathisch.

„Nun, was haben sie zu ihrer Verteidigung vor zu bringen?“

Emilia blieben die Worte im Hals stecken als sie an dem Staatsanwalt vorbeischaute und dort auf dem Tisch, als gegnerische Partei von Emilia, Mels Vater sah.

Dr. Michael Salveter. Wie oft schon hatte Emilia diesen Mann gesehen, der Mann der immer so freundlich, gütig und höflich war. Er, der immer nette Worte auf den Lippen hatte und sie mit sanftem Blick ansah.

Der Blick war verschwunden… tiefe Trauer, Leid und unbändiger Zorn waren an seine Stelle getreten. Er verurteilte sie, er gab ihr die Schuld. Er dachte hier den Mörder seiner Tochter vor sich zu haben.

„Miss Schwarz?“

„D-Das ist eine Lüge… ich habe Melica nicht ermordet!“ brachte sie endlich hervor, nachdem sie sich von diesen vorwerfenden Augen hatte losreißen können. Alles war wieder da, ihr Verstand war wieder scharf. Vor ihrem inneren Auge spielten sich alle Ereignisse der letzten Woche in rasender Geschwindigkeit noch einmal ab. mit ihnen kam auch eine Wucht an Schmerz, genau davor hatte sie sich so lange gedrückt. Der Schmerz war aber auch begleitet von Unverständnis. Sie konnte sich nicht erklären, was in jener Nacht mit Melica geschehen war. Das was sie gesehen hatte… diese roten blutrünstigen Augen… was zum Teufel war das gewesen?

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