Michaela Santowski - Schatten und Licht

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Sarah, frisch nach Königstein gezogen, will ihre Ruhe. Nach einer schmerzhaften Trennung von ihrem Freund, der sie im eigenen Bett betrogen hat, braucht sie eines gar nicht in ihrem Leben: Luca! Der scheint an jedem Finger eine Freundin zu haben. Klar, er sieht gut aus, ist Sprössling reicher Eltern und fährt Motorrad. Nach einem verhängnisvollen Fahrstuhlerlebnis, muss Sarah sich eingestehen, dass Luca wohl doch Teil ihres Lebens ist. Am Anfang scheint auch alles gut, doch Luca´s Freiheitsdrang ist größer als seine Liebe zu Sarah. Er steigt auf seine Maschine und verlässt die Frau, die er eigentlich liebt, ohne zu ahnen, was er alles zurück lässt …

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„Gerne“, antwortete er und unterbrach damit ihre Gedanken. „Wo hast du einen Korkenzieher?“

Sarah deutete auf eine der Schubladen, während sie zwei Weißweingläser holte.

Sie sah, wie Luca den ersten Schluck in den Ausguss goss und dann erst die Gläser füllte.

„Du kennst dich aus mit Wein“, stellte sie fest.

„Ich bin quasi damit groß geworden. Meine Eltern gaben oft Dinnerpartys.“

Da Luca keine Anstalten machte, näheres zu erzählen, hakte sie auch nicht nach. Sie nahm die beiden Gläser und ging ins Wohnzimmer. Luca folgte ihr, ließ sich auf ihrem bequemen Sofa nieder und blickte sich um. Während er seinen Blick schweifen ließ, konnte Sarah ihn ungehindert mustern. Als er das erste Mal bei ihr gewesen war, hatte ihr dazu die Muse gefehlt. Sie bemerkte, dass er trotz seines Dreitage-Bartes ein sehr gepflegter Mann war. Seine Fingernägel waren ordentlich kurz geschnitten, und er hatte große Hände mit langen schlanken Fingern. Sarah fand, dass die Hände eines Mannes für den ersten Eindruck mindestens genauso wichtig waren wie das Gesicht. Ein paar kleinere Kratzer zeugten davon, dass er durchaus auch mit seinen Händen arbeitete. Ihr Blick glitt über seine breite Brust auf seine vollen Lippen, die er zu einem angedeuteten Lächeln verzogen hatte. Seine Zähne waren ebenmäßig und weiß, was dafür sprach, dass er wohl kein Raucher oder übermäßiger Teetrinker war.

„Übrigens, noch mal danke für neulich. Meinen Eltern ist das Veilchen nicht aufgefallen.“

Sarah blickte in seine grünen Augen und verspürte ein angenehmes Kribbeln in der Magengegend. „Gern geschehen. Aber es wäre einfacher, sich aus Schlägereien herauszuhalten“, konnte sie sich nicht verkneifen, hinzuzufügen.

Luca verzog seinen Mund zu einem schiefen Grinsen. „Ich ziehe den Ärger irgendwie an. Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich lediglich zwei charmante Frauen vor einer Bande ungehobelter Rabauken gerettet habe.“

Sarah betrachtete ihn stumm. Für sie hatte sich noch nie ein Mann geprügelt. Sie fand sie das sehr anziehend an ihm. Sie bemerkte, dass Luca sie fragend ansah.

„Entschuldige bitte, ich war mit meinen Gedanken woanders. Was hast du gefragt?“

„Hm – jetzt möchte ich viel lieber wissen, wo du mit deinen Gedanken warst? Kann es sein, dass dich meine Gegenwart langweilt und du an andere Männer denkst.“

Angriff ist die beste Verteidigung, dachte Sarah und entgegnete schnippisch: „Ich habe mir grade überlegt, dass ich sehr geschmeichelt wäre, wenn du dich meinetwegen prügeln würdest.“

Wieder lachte er laut auf. „Ich werde es auf meine Liste setzen. Aber nur, wenn du mich hinterher verarztest. Und nur auf einem Montag.“

„Wieso ausgerechnet montags?“

„Weil ich fast jeden Sonntag bei meinen Eltern zum Essen bin. Bis dahin sind eventuelle Wunden verheilt.“

Sie schenkte ihm ein Lächeln. „Es wäre einfacher, die Prügelei von der Liste zu streichen.“

„Aber wer will schon immer das Einfachste?“ Er blickte sie über den Rand des Glases intensiv an. Sarah fiel auf, dass er für einen Mann wahnsinnig lange und dunkle Wimpern hatte.

„Wo kommst du eigentlich her?“

Sarah räusperte sich. Irgendwie brachte Luca sie durcheinander. Es war verdammt lange her, seit sie wegen eines Mannes durcheinander war. „Ich komme aus Hannover.“

„Und was hat dich in den Taunus verschlagen?“

„Du meinst außer dieser Wahnsinnsgegend?“

Er zuckte mit den Schultern. Luca war in Bad Homburg aufgewachsen. Er sah die Schönheit des Taunus schon lange nicht mehr.

„Ich habe hier einen Job bekommen und ihn angenommen. So einfach ist das.“

Luca wusste aus Erfahrung, dass nichts so einfach war. Es steckte bestimmt eine Geschichte dahinter. Aber Sarah wollte nicht darüber reden. Also drang er auch nicht weiter in sie.

„Ich muss jetzt leider gehen“, sagte er mit einem Blick auf seine Uhr und stand gleichzeitig auf. „Vielen Dank für den Wein.“

Sarah war enttäuscht und brachte ihn zur Tür. Danke fürs Hochtragen der Einkäufe“, bedankte sie sich. Im Treppenhaus drehte sich Luca noch einmal zu ihr um. „Hast du Lust, morgen mit mir ins Kino zu gehen?“

Sarah, die mit so etwas nicht gerechnet hatte, überlegte einen Augenblick. Sie hatte Frühdienst und danach nichts Bestimmtes vor. Wie denn auch, sie kannte noch kaum Leute hier. Es gab Schlimmeres, als mit einem attraktiven Mann ins Kino zu gehen.

„Sehr gerne.“

„Gut. Ich hole dich um sechzehn Uhr ab. Nimm Schwimmsachen und einen Bademantel mit.“

Sarah, die glaubte sich verhört zu haben, blickte ihn verständnislos an. „Schwimmsachen?“

Luca beugte sich zu ihr und gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange.

„Vertrau mir!“

Dann ging er und ließ sie in jeder Hinsicht verwirrt zurück.

4

„Du machst mich mit deinem Summen wahnsinnig.“

Teddy, Sarahs Kollege, blickte genervt von seiner Zeitung hoch. „Ich habe noch zehn Minuten, um in Ruhe meinen Kaffee zu trinken. Dann muss ich wieder in die Flure raus und mich den Patienten und Ärzten stellen. Also, bitte Sarah, wenn du mich nur ein wenig magst, gönn mir diese letzte Oase der Ruhe.“

Sarah, die nicht gemerkt hatte, dass sie vor sich hinsummte, schenkte ihm ein strahlendes Lächeln. „Ach Teddy, das Leben kann so schön sein.“

Teddy klappte resigniert die Zeitung zu. Dann nahm er einen Schluck Kaffee und blickte Sarah an. „Da steckt doch ein Mann hinter, oder?“

Sarah legte den Kopf schief. „Meinst du?“

„Das sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass du quasi über Nacht ein anderer Mensch geworden bist.“

Sarah lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Jetzt, wo Teddy es aussprach, musste sie zugeben, dass sie sich sehr auf den Nachmittag mit Luca freute. Auch wenn ihr die Schwimmsachen immer noch ein Rätsel waren, und Kino zugegebenermaßen nicht ganz so prickelnd für ein erstes Date ist. Doch seit dem gestrigen Tag ging Luca ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie spürte immer noch die sanfte Berührung seiner Lippen auf ihrer Wange, seinen Blick, als er mit seiner dunklen Stimme Vertrau mir gesagt hatte. Wenn bereits eine Stunde mit ihm solche Gefühle in ihr auslösten, was würde dann ein kompletter Tag erst anrichten?

Egal, dachte sie und klaute dem protestierenden Teddy den letzten Schluck Kaffee, bevor sie die Kantine verließ. Ich lasse es auf mich zukommen.

Luca sah fluchend auf seinen Wecker. Verdammt, dieses Mistding machte, was es wollte. Mal weckte er ihn und mal nicht. Da würde das Frühstück wohl wieder ausfallen müssen. War ja nichts Neues. Was für ein Glück, dass es auf der Arbeit wenigstens guten Kaffee gab. Er zog sich schnell die Jeans und ein T-Shirt an, darüber die Motorrad-Kluft, fuhr sich mit der Hand durch sein Haar und rannte schon die Treppen runter.

„Drei, zwei, eins“, hörte er Mandy zählen, als er in den Laden stürmte.

„Grade noch so“, sagte sie und grinste beim Blick auf die Wanduhr.

Luca schnaufte. „Kaffee!“ flehte er.

„Das habe ich gerne“, entgegnete sie empört. „Quasi zu spät kommen und dann auch noch einen Kaffee von der einzigen weiblichen Kollegin hier verlangen. Echt billiges Klischee.“

„Ich mache es wieder gut. Aber sonst komme ich gar nicht in Schwung.“

„Dich möchte ich gerne mal in Schwung erleben.“ Der leichte Unterton in ihrer Stimme war nicht zu überhören.

„Was würde dein Mann dazu sagen, wenn er dich so sprechen hören würde“, spielte er den leicht Verwirrten.

„Ich würde dich entlassen, um meine Frau nicht in Versuchung zu führen.“

Ralf, Mandys Mann, war unbemerkt hinter Luca getreten. „Und wie kommst du da jetzt wieder raus?“, hakte Ralf nach.

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