Marc Rosenfeldt - Der Tau
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Tina gab Kathrin Merle, bevor sie unter den Busch schaute, damit Merle nicht noch irgendwelche Spuren zerwühlte. „Sieh her, Richard, hier ist die Stelle.“ Sie zeigte mit dem Zeigefinger auf die Stelle, wo sie den Knochen gefunden hatte. Sie war aufgewühlt. Laubreste des Busches waren am Rand der Erdaufwühlung zu sehen. „Wie hast du den Knochen vorgefunden? War er mit Laub bedeckt?“ fragte er. „Nein“, antwortete Tina, „er war etwas eingewühlt, aber die Oberfläche schaute gut sichtbar und unbedeckt hervor.“ Richard inspizierte die nähere Oberfläche unter dem Busch. Dabei bemerkte er eine weitere Furche unter dem Laub. „Sieh nur“, sagte er zu Tina, „es scheint eine Art Spur zu sein“. Er schippte mit seiner Hand das darauf befindliche Laub beiseite und legte einen kleinen Graben frei, der noch weiter unter dem Busch verlief. Er kniete sich hin und folgte kriechend der Fährte, wie er sie nannte. Er schob immer wieder Laub mit seiner Hand beiseite, welches sich in der Furche angesammelt hatte. Er vergaß alles um sich herum und folgte der Spur unaufhörlich bis er bemerkte, das er sich nicht mehr unter dem Busch befand sondern schon einige Meter davon weg im Tannennadelboden. Er drehte sich um und sah Tina und Kathrin etwa 20 Meter weiter weg stehen. Er rief sie und bat sie zu sich herüber. „Ach, da bist du Richard“, sagte Tina erstaunt. „Wir haben dich ganz woanders vermutet.“ Er wollte gerade lächeln, als ihm ein rosa Lappen durchs Gesicht fuhr und ihn mit Sabber bedeckte. „Pah, Merle, du Ferkel.“
„Es scheint so, als wäre der Knochen hierher verschleppt worden. Es muss sich dabei um ein kleineres Tier gehandelt haben, sonst hätte es nicht diese Furche hinterlassen. Es war ihm wohl zu schwer zu tragen.“ „Ab hier kann man die Spur auch erkennen, ohne auf dem Boden herum zu kriechen“, sagte Kathrin. „Ja, du hast recht, mein Schatz“, sagte Richard und begab sich in die Höhe. „Was kann das für ein Tier gewesen sein, Richard?“ fragte Kathrin. „Es könnte ein Marder oder etwas von ähnlicher Größe gewesen sein, “ sagte Tina. „Du sprichst es wahrscheinlich deswegen an, um zu erkennen, wie weit es diesen Knochen geschleppt haben könnte, nicht wahr?“ „Genau“, antwortete Kathrin. „Nun, das Revier selber ist nicht so groß, etwa 0.2 -0.5 km², jedoch können ihre Jagdpfade und Vorratspfade bis über 14 Km lang sein. Es kann durchaus noch ein Weilchen dauern, bis wir den ursprünglichen Ort des Knochens finden.“
„Dann lasst uns die Fährte weiterverfolgen“, sagte Richard und ging langsam mit Blick auf den Boden voran. Die anderen folgten. Der Boden hier war nur von Laub und alten Nadeln bedeckt. Kaum ein Strauch querte hier die Furche.
Sie waren gut eine Dreiviertelstunde gegangen, als sich der Wald lichtete. Die Sonne schien auf die Gesichter der drei, während sie auf eine Lichtung traten. „Seht nur, eine Lichtung. Ich hätte nicht gedacht, so was hier vorzufinden“, sagte Tina. „Sie ist auch nicht auf der Karte verzeichnet. „Vielleicht ist sie zu klein.“ „Das mag sein“, antwortete Richard.
Kathrins Handy klingelte mit einem Mal mit einer sanften Melodie von Metallica.
„Es ist die Nummer von Dr. Jon“, sagte sie zu den anderen und nahm ab. „Hallo Dr. Jon. Ja, aha, oh, das ist ja wunderbar. Ich hatte mir schon Ähnliches gedacht, oh, vielen Dank für ihren Anruf, ja mach ich, danke.“ Sie legte auf. „Dr. Jon?“ fragte Richard, „was wollte der denn so dringend?“ „Ach“, sagte Kathrin, „ich habe letzte Woche ein großes Blutbild machen lassen, und er hat mir die Ergebnisse mitteilen wollen, damit ich mir keine Gedanken mache.“ „Und?“ fragte Richard. „Alles in Ordnung“, sagte Kathrin, „alles in bester Ordnung.“ Ihr Kopf bewegte sich zur Seite und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
Sie sahen alle auf die Lichtung. Sie war etwa so groß wie ein Footballfeld. Der Boden war mit kurzem Gras und Moosen bedeckt, hier und da ein paar Felsen, aus denen ein paar Sträucher hervor wuchsen. „Jetzt wird es schwieriger, die Spur zu verfolgen. Es ist keine Fährte mehr zu erkennen“, sagte Richard. In dem Moment der Ahnungslosigkeit ging Tina mit Merle an ihm vorbei. „Sie scheint etwas zu wittern“, sagte sie und konnte Merle kaum halten. Kathrin ging wie gewohnt hinter Tina und schritt auch an Richard vorbei, gab ihm aber noch flüchtig einen Kuss auf den Mund. Er lächelte verdutzt und folgte ihnen.
Sie gingen etwa auf Mitte der Lichtung nach rechts und wieder in den Wald. Nach etwa einer Viertelstunde kamen sie erneut an eine Lichtung. „Ist das die gleiche wie vorhin?“ fragte Kathrin, die durch das hin und her von Merle ein wenig die Orientierung verloren hatte. „Nein“, sagte Tina. „Sieh nur, sie ist kleiner als die zuvor. Merle hatte hier und da einen Umweg gemacht. Zurück zur anderen Lichtung wäre bestimmt ein kürzerer Weg denkbar.“ Die Lichtung war etwa halb so groß wie die davor. „Was ist das da hinten?“ fragte Tina. „Hm, es sieht aus, als wären dort Felsen. Da geht es wohl nicht weiter“, sagte Richard. Aber weiter brauchten sie auch nicht zu gehen. Auch hier war der Boden mit kurzem Gras und Moosen bedeckt. Die Felsen waren nur außen um die Lichtung herum zu erkennen. Sie betraten die Lichtung, als Merle abrupt stehen blieb und sich niedersetzte. „Was ist?“ fragte Richard. „Kann sie nicht mehr laufen?“ „Doch, ich glaube schon. Sie will nur nicht mehr“, antwortete Tina. „Warum?“ fragte Richard. „Weil wir am Ziel sind“, sagte Tina. „Seht nur“, sagte sie zu Kathrin und Richard und deutete mit dem Finger auf eine aufgewühlte Stelle vor ihnen.
Das Moos an dieser Stelle war aufgewühlt und beiseite geschoben. Man sah Kratzspuren und Schabspuren um die Stelle herum. Ein paar kleine Findlinge, die anscheinend auf der aufgewühlten Stelle gelegen waren, lagen nun daneben.
„Schaut“, sagte Richard. Es scheint als lägen da noch mehr von diesen kleinen Findlingen. Als wenn jemand damit etwas verdecken wollte.“ An der Stelle, wo sie standen, waren viele kleine Findlinge, zwischen denen sich Sand, Gras, Moos und kleine Zweige vermischten. Schien der Boden durch das Moos nass zu sein, so war er doch trocken. „Das Loch, welches wohl den Knochen beherbergt hatte, muss mindestens 70 Zentimeter tief sein“, sagte Richard, nachdem er mit dem Arm versucht hatte, den Boden des Loches zu erreichen. Es war ihm nicht gelungen, da er mit der Schulter an den Lochrand stieß. Dennoch hatte er etwas aus dem Loch geholt. „Das steckte im Sand, als ich eben hinuntergriff“, sagte Richard und zeigte den Fund den beiden anderen. Ein flacher Stein, dachte er im ersten Moment, doch bei genauerem Hinsehen bemerkte er, dass es wie ein Knochenstück aussah. Es glich eher einer Kniescheibe.
Das Loch verlief von links oben nach rechts unten. „Das Tier, welches sich den Knochen geholt hat, muss sich regelrecht dazu vorgegraben haben“, sagte Richard. In der Art eines Hasenbaus zum Beispiel, vermutete Tina währenddessen.
„Wir müssen die Steine entfernen und graben, wenn wir an das, was ich vermute, ran kommen wollen“, sagte Richard. „Was vermutest du denn?“ fragte Kathrin. „Ich glaube, wir haben hier das Grab eines bis jetzt noch nicht identifizierten Lebewesens.“ „Aber welches Lebewesen außer einem Menschen würde denn seine Toten beerdigen?“ fragte Tina. „Nun, um das herauszufinden, sollten wir graben. Auf jeden Fall scheint das Grab schon etwas älter zu sein, wenn ich mir es so anschaue und diesen Knochenteil begutachte“, sagte Richard. Tina nahm ihn entgegen und bemerkte, dass dieser Teil des Knochens etwas poröser zu sein schien als der, den sie bei sich zu Hause im Gefrierschrank hatte. Das lag vielleicht daran, dass der Knochen kleiner und dünner war.
„Was ist das?“ prustete Richard heraus, als er sich erhob und sein Blick über das vermeintliche Grab zur Lichtung schweifte. Bleibt hier stehen. Ich glaube, ich habe etwas entdeckt. Er ging vorsichtig an den Findlingen vorbei. Der Boden war mit trockenem Moos bedeckt und brach unter seinen Füßen auseinander. Richard war fast am Ende des Steingebildes angelangt, als er sich wieder niederbeugte. Er fühlte mit seiner Hand über den Boden. „Was machst du da?“ fragte Kathrin.
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