Werner Karl - Odyssee

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"Sie ist gut."
"Sind Sie sicher?" Misstrauisch beäugte der Gast die Anzeige. «Sie wäre jedes Mal gestorben, wenn sie den Korrekturbutton nicht gedrückt hätte.»
Der Ausbilder lächelte den Mann mitleidig an. «Ich kann mich nicht daran erinnern, in meiner Dienstzeit je einen besseren Soldaten gesehen zu haben. Sie ist die Beste»
"Wie sagten Sie, sei ihr Spitzname in der Truppe?"
"Black Ice."
"Ich verstehe." Er nickte und ihm war anzusehen, dass er für die Frau gleichermaßen Respekt wie auch Mitleid empfand.
"Okay, wir nehmen sie."

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Gibt es auf Samboll eine Regenzeit wie in den irdischen Tropenregionen? Oder handelt es sich nur um einen normalen Niederschlag? Mit solchen Fragen – und möglichen Antworten darauf – versuchte sie sich die Wartezeit zu verkürzen und holte sich aus ihrem Beutel ein Stück eingewickeltes Fruchtfleisch. Es stammte von einer Pflanze, deren Namen sie nicht kannte, die ihr Dr. Muramasa aber so genau beschrieben hatte, dass sie sie nicht mit einer anderen verwechseln konnte. Die ohnehin saftige Pflanze schmeckte vorzüglich und löschte zusammen mit dem Regen sowohl ihren Hunger als auch ihren Durst. Das Fruchtfleisch hatte etwa die Konsistenz einer festen Honigmelone, schmeckte aber mehr wie Fleischpastete; nun, sie hatte keine Ansprüche. Hauptsache, das Zeug war nicht giftig, erhielt sie am Leben und bei Kräften.

Sie hielt nach ihrer Mahlzeit nur die Hände in den Regen, um den klebrigen Pflanzensaft abzuwaschen, und wechselte das Katana gegen den Stachler. Hier im Baum würde sie sich damit besser wehren können, sollte irgendwelches Viehzeug auftauchen. Der Regen nahm in der folgenden Stunde noch um einiges zu, behielt dann seine Energie bei und strömte in endlosen Stürzen hernieder. Sie war bis auf die Knochen nass und trotz der angenehmen Temperaturen begann sie zu frösteln.

Bérénice Savoy kauerte sich enger zusammen und blickte immer mürrischer vor sich hin. Ihr war klar, dass ihre Stimmung sich aus der Untätigkeit erklärte, die ihr das Wetter aufzwang. Sie war es nicht gewohnt, passiv herumzuhocken, sie war ein aktiver Typ. Allerdings musste sie zugeben, dass ihr die Zwangspause guttat. Trotz der Kühle des Regens spürte sie die körperliche Mattheit. Eine Woche Dschungelmarathon und ständige Kämpfe zehrten auch an ihren Kräften. Sie nickte weg.

Das Knarzen eines Astes ließ Bérénice aus ihrem Schlummer aufschrecken. Reflexartig spannten sich ihre Muskeln und brachten sie in eine einigermaßen brauchbare Abwehrstellung. Der Stachler lag ohnehin entsichert in ihrer Armbeuge. Vorsichtig schob sie einige große Blätter vor sich beiseite, um besser sehen zu können. Das Knarzen verstummte sofort.

Irgendetwas ist da draußen und hat mich entdeckt, dachte sie glasklar und registrierte nebenbei, dass der Regen aufgehört hatte und es schon beinahe wieder dunkel geworden war. Sie konnte fast nichts erkennen.

Auf dem Boden kann ich mich besser wehren, eventuell flüchten. Hier im Baum sind meine Möglichkeiten begrenzt.

Sie war sich nur nicht sicher, ob sie es noch bis nach unten schaffen würde. Sie wollte den Stachler gerade beiseitelegen, als sie eine Idee hatte. Zuerst ließ sie das Katana so nach unten fallen, dass es locker im Boden stecken blieb. Sie wartete eine Reaktion ab, aber sie hörte rein gar nichts. Dann legte sie an und schoss einen Stachel in die Richtung des Geräusches. Mit deutlichem Aufschlag blieb das Projektil in einem Ast stecken. Im gleichen Augenblick ließ sie sich aus der Astgabel fallen und landete direkt neben dem Schwert. Mit dem Aufschwung schnappte sie sich die Klinge und rannte drei Schritte vom Baum weg. Gerade noch rechtzeitig, denn mit einer Flut abgerissener Blätter und kleiner Äste brach ein Tier geräuschvoll durch den Baum, das sie aber noch nicht richtig sehen konnte. Sie nahm nur dunkle Flächen und ein hungriges Zischen wahr. Sie trat noch einen Schritt zurück.

Ein, nein, zwei Flugaffen landeten direkt vor ihr auf dem Boden und stampften zischend geradewegs auf sie zu. Die Lederflügel schlagend, hüpften sie mehr, als dass sie liefen, ihr entgegen. Die Rachen aufgerissen und aus dunkelrot unterlaufenen Augen sie böse anfunkelnd. Beide griffen gleichzeitig an, keines der Tiere war auch nur einen halben Schritt hinter dem anderen. Welches sollte sie zuerst attackieren?

Sie machte einen großen Schritt nach vorne und schwang das Katana im Kreis. Mehr aus Zufall oder Überraschung schnitt sie dabei einem der Tiere in die Oberlippe. Blut spritzte heraus, das Tier brüllte auf und blieb sofort stehen. Bérénice nutzte die Chance und säbelte dem anderen Tier eine Krallenhand vom Flügel. Auch dieses blieb verwirrt stehen. Zu Bérénices Erstaunen blickten sich die beiden Flugaffen kurz an. Sicherlich hatten sie sich einen schnelleren Erfolg erhofft. Dass das zweibeinige, flügellose Wesen vor ihnen – nicht viel größer als sie selbst – sich nicht in eine sinnlose Flucht begab und sein Schicksal hinnahm, überraschte sie offensichtlich.

Plötzlich griffen sie wieder an und flatterten dabei etwas in die Höhe. Und wieder tat ihr Gegner etwas Unerwartetes. Bérénice rannte erneut nach vorn, rollte sich unter das Tier mit der fehlenden Flügelkralle und stieß mit aller Macht nach oben. Sie behielt ihren Schwung bei und schlitzte in ihrer raschen Bewegung dem Tier den Leib vom Brustansatz bis zum Schritt tief ein. Ein Schwall warmen Blutes ergoss sich über sie und der ekelhafte Geruch raubte ihr für einige Sekunden den Atem. Platschend fiel ihr Opfer zu Boden und sie konnte gerade noch ihre Füße wegziehen. Mit einem markerschütternden Schrei stürzte sich der verbliebene Flugaffe auf sie. Über seinen toten Partner hinweghüpfend, drang er auf die am Boden liegende Frau ein. Hastig schob sich Bérénice mit den Füßen rückwärts von ihm weg, das Katana gerade auf den Angreifer gerichtet. Mit einem Ruck stieß sie an einen Baumstamm und blieb heftig atmend liegen. Der Affe wartete diesmal nicht und war eine Sekunde später bei ihr. Er riss sein Maul auf und Geifer lief ihm von den Reißzähnen. Mit einem teuflischen Blitzen in den Augen stieß sein Kopf auf Bérénices Hals zu. In allerletzter Sekunde rollte sie sich zur Seite, kam auf die Füße. Sie umrundete den Baum und schwang das Katana mit aller Kraft. Mit einem hässlichen Schmatzen traf sie den Hals des Flugaffen von der Seite. Ihr Schwert blieb in der armdicken Wirbelsäule stecken. Sie ließ los und hechtete von dem tobenden Flugaffen zurück. Seine beiden Flügelhände waren zu weit entfernt, um die Klinge aus dem Hals zu ziehen, also versuchte er, mit beiden eingeknickten Flügelenden die Waffe abzuschlagen. Es gelang ihm nicht. Die Waffe steckte zu fest in den Wirbelknochen. Als er das erkannte, wurde er noch wütender und rannte mit voller Wucht gegen den Stamm des Baumes. Vielleicht wollte er das waagrecht in seinem Hals steckende Schwert abschlagen. Doch damit erreichte er das Gegenteil. Als seine geballte Kraft das Schwert gegen den Stamm hieb, gab der angeschnittene Halswirbel nach und brach. Mit einem blutig-schaumigen Gurgeln stürzte der Flugaffe einen Schritt vor Bérénice nieder. Seine Extremitäten schlugen in wilden Reflexen um sich, aber noch lebte er und sah der Frau direkt in die erschrockenen Augen.

Dieses Mal zog sich Bérénice aber nicht zurück, obwohl die Schläge der Flügel und Beine die Pflanzendecke des Waldbodens zerfetzten. Die Hiebe ließen aber schon in ihrer Heftigkeit nach. So wie sich das Blut aus der tiefen Schnittwunde ergoss, erlahmten die Bewegungen des Flugaffen. Seine Wirbelsäule war zwar gebrochen, aber er weigerte sich, schnell zu sterben. Nach dem vierten oder fünften Zucken seiner Beine veränderte sich endlich der Ausdruck in seinen Augen. Die Bösartigkeit des Blickes wandelte sich in die Erkenntnis, dass sein Leben zu Ende war. Bérénice starrte zurück und glaubte im letzten Glimmen der Augen ein Verstehen, einen Schimmer von Vernunft zu erblicken, doch sie konnte sich auch täuschen.

Als der Blick des Flugaffen endgültig brach, hatte sie ebenfalls genug und sackte zusammen. Tränen brachen aus ihr hervor und ihre Schultern schüttelten sich im Weinkrampf. All die angestauten Gefühle der Angst, der Hoffnung, der Strapazen und ihr erneutes Glück ließen die Tränen fließen. Ihr Zittern erstarb rasch, die Tränen erst viel später. Sie saß noch auf dem Boden, als die unvermeidlichen Aasmaden erschienen und mit ihrem schrecklichen Werk begannen. Doch dieses Mal verspürte sie keinen Ekel mehr, sondern nahm es als Bestätigung ihres Sieges. Sie würde nicht so enden. Nein, nicht auf diese Art.

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