Michael Schenk - Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks

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Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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hielt er sich schützend den grünen Umhang vors Gesicht, dann stieg er wieder

ins Gebäude hinunter und warf die eisengeschützte Luke hinter sich zu.

Das Feuer von Eternas brannte, und wer immer es sah, würde wissen, dass

das Dunkle erneut sein Haupt erhoben hatte.

Kapitel 10

Bluthand stieß einen grunzenden Laut aus und beschattete seine Augen mit

der Hand. Das grelle Sonnenlicht wurde teilweise von den Felsen reflektiert

und blendete ihn. »Ich hasse dieses widerliche Licht«, knurrte er. »Und ich

hasse diese widerlichen Menschen, und ich hasse diese widerlichen Wolltiere.«

Bluthand war ein groß und kräftig gebautes Rundohr. Er schlug sich ärgerlich

auf die Brust. »Und ich hasse es, unbedeckt zu sein.«

Keiner in der kleinen Gruppe der Orks trug eine Rüstung. Man hatte es

ihnen verboten, denn sie sollten die Menschlinge ausspähen und sich

unbemerkt in deren Land bewegen. Doch Rüstungen konnten Licht

reflektieren oder klappernd gegen Steine stoßen, und so hatte man dem

Spähtrupp verboten, sie zu tragen.

Neben Bluthand duckte sich ein Spitzohr in die Deckung der Steine und

spähte in das Tal hinein, das sich im vollen Sonnenlicht unter ihnen

ausbreitete. Es war ein kleines, lang gestrecktes Tal, wie es für die

Gebirgsregion hier typisch war. Sein Talgrund war grün und würde den auf

ihm weidenden Wolltieren noch eine ganze Weile Futter bieten.

»Wolltiere«, beschwerte sich Bluthand. »Widerliche Wolltiere. Ich will

wieder etwas Ordentliches zwischen die Zähne bekommen. Wolltiere sind

widerlich. Sie schmecken nach nichts. Nach überhaupt nichts. Und ihr Fleisch

ist zudem widerlich weich.«

In der Mitte des Tals erhob sich ein kleines Gehöft. Das Haupthaus war

relativ klein und aus behauenen Felsen errichtet. Sein Dach war mit

Grassoden abgedeckt, und aus einer Öffnung im Dach kräuselte sich eine

dünne Rauchfahne. Neben dem Haus befand sich eine kleine Koppel mit

einigen Pferden, und jetzt war auch ein Mann zu sehen, der gerade aus dem

Haus getreten war. Instinktiv duckte sich die Gruppe tiefer in die Felsen.

Einer der Spitzohren sah Bluthand an und bleckte dabei nervös sein

Gebiss. »Ich mag auch keine Wolltiere.«

»Wir sollten endlich wieder richtiges Fleisch zu essen bekommen«, knurrte

Bluthand. »Wir sind Krieger, also steht es uns zu, dass wir gutes Fleisch

bekommen.«

Ein anderes Rundohr spähte über seine Deckung. »Blauauge will aber

nicht, dass die Menschlinge uns sehen. Wir werden warten müssen, bis der

Menschling fort ist. Dann können wir uns ein Wolltier mit der Kralle holen.«

Bluthand starrte auf die eiserne Kralle, die er über seiner Hand trug und die

der Tatze einer Raubkralle nachempfunden war, um mit ihr die gleichen

Wunden zu verursachen, wie sie auch ein solcher Räuber hervorrief. Schon

einige Male hatte Bluthand mit ihr ein Wolltier erlegt, damit sich der Trupp

von ihm ernähren konnte. Bluthand war geschickt darin, sich anzuschleichen,

und er hatte immer darauf geachtet, dass der Wind seinen Geruch nicht an

sein Opfer herangetragen hatte, bevor er zugeschlagen hatte. So waren sie

immer ahnungslos geblieben, bis es zu spät gewesen war.

»Wir hätten den Menschling fressen sollen, nachdem wir ihn am Pass

getötet haben«, murrte Bluthand. »Menschenfleisch schmeckt besser als

widerliches Wolltierfleisch.«

»Du weißt genau, dass Blauauge das nicht gewollt hätte.«

»Blauauge kann mich mal«, brüllte Bluthand.

Die Gruppe fuhr erschrocken zusammen und duckte sich nochmals tiefer

in den Schutz der Steine. Bluthands Gesichtsfarbe wurde ein wenig dunkler,

als ihm bewusst wurde, dass er die Gruppe durch sein Geschrei

möglicherweise verraten hatte.

»Blauauge wird dir die Zunge herausreißen und sie einem Reitbiest

vorwerfen«, zischte das Spitzohr neben Bluthand.

Blitzschnell schloss Bluthand eine Hand um den Hals des anderen Orks.

Das Spitzohr stieß ein leises Quieken aus, und seine roten Augen schienen

ihm aus den Höhlen zu quellen. Seine langen spitzen Ohren begannen zu

zucken, bis sie schließlich, in einer Geste der Unterwerfung, nach unten

knickten. Bluthand ließ den anderen jedoch noch eine Weile zappeln, bevor er

seinen Griff wieder löste. Das Spitzohr sackte keuchend an den Felsen und

rang nach Luft.

»Der Menschling kommt herüber«, flüsterte ein anderes Spitzohr.

»Gut, dann wird es bald richtiges Fleisch geben.« Bluthand wandte sich

wieder dem Spitzohr zu, das sich erst mühsam von seinem Würgegriff

erholte. »Und wenn du deine Zunge nicht im Gebiss hältst, dann wird es dich

danach noch als Dreingabe geben, du Made.«

Das Spitzohr sah ihn angstvoll an und nickte, und die anderen der Gruppe

wagten nicht mehr, ihrem Führer zu widersprechen. Zwar hatte Blauauge

verlangt, dass keiner der Menschlinge zu Schaden kommen durfte, um so die

anderen nicht vorzeitig zu warnen, aber Blauauge war nicht hier, und

Bluthand war ebenso skrupellos wie stark. Sollten die beiden Führer doch

später selbst untereinander ausmachen, wer hier das letzte Sagen hatte.

Der Mensch unten im Tal hatte sein Pferd gesattelt und war bei dem

wütenden Aufschrei Bluthands erschrocken aufgefahren. Misstrauisch hatte er

über die Kruppe des Pferdes hinweg zum Hang hinübergesehen, wo die neun

Orks des Spähtrupps in Deckung kauerten.

»Ist ein Brauner«, nuschelte ein Rundohr. »Kein Grüner.«

Tatsächlich trug der Mann nicht den Umhang eines Pferdelords. Er mochte

also ein passabler Jäger und guter Wolltierhirte sein, aber sicher kein

gefährlicher Kämpfer. Doch Bluthand wusste nicht, wer sich sonst noch in

dem Haus befand. Es war besser, kein Risiko einzugehen und den Menschling

rasch und lautlos zu töten.

»Pfeile«, knurrte er nach rechts und links.

Die vier Spitzohren der Gruppe legten daraufhin ihre dunkel gefiederten

Pfeile auf die Sehnen der Bögen und warteten auf das Zeichen von Bluthand,

der vorsichtig über seine Deckung spähte. Im selben Moment sah Bluthand,

wie der Mensch zusammenzuckte, und wusste, dass der Mann etwas gesehen

haben musste, was ihn misstrauisch machte. »Schießt«, brüllte Bluthand auf.

»Tötet ihn.«

Die Spitzohren richteten sich auf und ließen ihre Pfeile von den Sehnen

schnellen, während Bluthand und die anderen Rundohren sich hinter ihren

Deckungen erhoben und laut aufbrüllend ins Tal hinunterstürmten. Bluthand

hatte den Menschling zunächst lautlos töten wollen, aber nun riss sein

Jagdeifer ihn und die anderen einfach mit.

Der Mensch duckte sich hinter sein Pferd, und keiner der Pfeile traf ihn.

Dafür wurde jedoch das Pferd von zwei der Geschosse getroffen und stieg

schrill wiehernd auf die Hinterhand, bevor es zusammenbrach. Der Mann

konnte sich gerade noch vor den auskeilenden Hufen in Sicherheit bringen

und sich dann hinter den Pferdekadaver werfen, als schon die nächsten Pfeile

in der Luft waren. Einer von ihnen traf das Bein des Mannes, und er schrie

auf. Bluthand sah das angstverzerrte Gesicht des Menschlings und schrie

triumphierend auf, während der Mann, umschwirrt von weiteren Pfeilen der

Spitzohren, nun den kurzen Jagdbogen und den Pfeilköcher vom Sattel des

Pferdes zerrte.

»Geht näher heran, ihr feigen Maden«, brüllte Bluthand zu den Spitzohren

zurück, während er weiterrannte, was ihm gleichermaßen zum Verhängnis

wie zum Glücksfall wurde, denn er knallte in vollem Lauf gegen einen

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