Michael Schenk - Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks

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Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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Spitzohren lebte noch, war aber am Bein verletzt. »Töte den Menschling«,

brüllte Bluthand das Spitzohr an. »Schieß.«

Doch das Spitzohr reagierte viel zu spät, und der Pfeil fiel weit hinter dem

Reiter kraftlos zu Boden. Der verletzte Ork ließ den Bogen fallen und hielt

sich wimmernd das Bein. Von Zorn erfüllt sah Bluthand sich auf dem Hof der

Menschlinge um. Was so gut und vielversprechend begonnen hatte, war für

seinen Spähtrupp zum Desaster geworden. Eine tote Menschlingfamilie und

ein verwundeter Pferdelord, zudem war Bluthands Gruppe praktisch

ausgelöscht, und die Menschlinge würden nun erfahren, dass die Orks wieder

in ihr Land eingedrungen waren.

»Das wird Blauauge nicht gefallen«, wimmerte das verletzte Spitzohr. »Es

wird ihm nicht gefallen. Blauauge wird wütend sein.«

»Ja«, stimmte Bluthand zu. Blauauge würde von dem, was vorgefallen

war, nicht begeistert sein. Und er würde auch nicht von der Rolle begeistert

sein, die Bluthand dabei gespielt hatte. Es war besser, wenn Blauauge

annahm, die Menschen hätten den Spähtrupp zufällig entdeckt. Viel besser.

Bluthand ging zu dem verletzten Spitzohr und brach ihm kurzerhand das

Genick. Nun würde Blauauge nur noch eine Meinung zu hören bekommen.

Missmutig machte Bluthand sich auf den Weg, dem Anführer der Horde zu

berichten, was sich zugetragen hatte. Seiner Meinung nach.

Der verletzte Pferdelord wurde inzwischen von seinem Pferd durch das Tal

getragen. Das Tier war erfahren und kannte seinen Weg, auch ohne dass der

Reiter es dirigierte. Der Geruch des Blutes und die Art, wie sein Reiter im

Sattel hing, zeigten dem Hengst außerdem, dass sein Herr in Gefahr war, und

so trug er ihn dorthin, wo es Hilfe für ihn geben würde.

Balwin spürte, wie sein Blut durch die Kleidung sickerte und wie er

zunehmend schwächer wurde. Allein der grelle Schmerz hielt ihn bei

Bewusstsein, und er wusste, dass es mit ihm vorbei sein würde, sobald der

Schmerz verschwinden würde. So konzentrierte er sich auf das Wühlen in

seinen Därmen, während das Leben immer mehr aus ihm wich und jeder

Schritt des Pferdes, jede Erschütterung neue Schmerzwellen durch seinen

Körper sendete. Er wusste nicht mehr, wie lange sein treues Pferd ihn bereits

trug. Er hatte auch keine Kraft mehr, um den Kopf zu wenden und zu sehen,

ob er verfolgt wurde. All sein Denken konzentrierte sich allein auf den

Schmerz, der ihn wach hielt, und auf den Gedanken, Meowyn warnen zu

müssen. Orks waren in der Hochmark, sie hatten gerade Halfar und seine

Familie abgeschlachtet, und Meowyn würde die Nächste sein. Seine geliebte

Meowyn. Er musste einfach durchhalten, durfte sie nicht ahnungslos den Orks

ausliefern.

Er konnte kaum noch etwas sehen, und die Schmerzen in seinem Körper

machten bereits einer zunehmenden Kälte Platz. Balwin wusste, dass es nicht

mehr lange dauern würde. Er glaubte zu schweben und stöhnte dumpf, als er

plötzlich auf die Seite rutschte und stürzte. Nein, nicht stürzte. Etwas fing ihn

auf und dämpfte seinen Fall. Balwin hörte eine Stimme und spürte undeutlich,

wie etwas gegen seinen Leib gepresst wurde. Der Schmerz verstärkte sich

wieder und riss ihn noch einmal ins Leben zurück.

»Meo…wyn«, flüsterte er kaum verständlich. Er spürte warme Nässe an

seinen Lippen, hörte ihr Schluchzen und wusste, dass es sein Blut war, das

ihm aus dem Mund sickerte, ihm blieb nicht mehr viel Zeit. »Orks sind im

Tal«, keuchte er. »Sie haben … Halfar und seine Familie … geschlachtet.

Warne Eternas und … die … Mark …«

»Sei still«, schluchzte Meowyn und bemühte sich verzweifelt, seine

Wunde zu bedecken. Aber Baldwins Bauchdecke war aufgerissen, seine

Innereien entblößt und verletzt, und Meowyn besaß weder die Fertigkeit noch

die Mittel, diese Verletzung zu versorgen. Dennoch wollte sie nicht

akzeptieren, dass sie Balwin verlor. »Rühr dich nicht, Balwin. Die Wunde ist

schwer, aber…«

»Sie schmerzt kaum noch«, sagte Balwin mühsam. »Warne die Mark.« Er

schaffte es, seine Hand auf die ihre zu legen, und spürte unmerklich den

Gegendruck ihrer Finger. »Ich liebe … dich …«

»Ich weiß«, erwiderte Meowyn. »Ich weiß es. Du hast es mir immer

gezeigt, du …«

Meowyn versagte die Stimme, aber sie hielt Balwins Hand so fest, als

könne sie ihn damit am Leben erhalten, bis schließlich ein letztes Zucken über

seinen Körper glitt und er sich streckte. Für einen Moment sank die blonde

Frau über den reglosen Körper, und Tränen liefen über ihre Wangen. Doch

dann richtete sie sich auf und starrte auf den Toten. Sie fühlte sich leer und

ausgebrannt, aber sie wusste, welche Verantwortung nun auf ihr ruhte.

Balwins Schwertscheide war leer. Er musste die Waffe im Kampf oder

während des Ritts verloren haben. Meowyn bückte sich, zog den Dolch ihres

toten Mannes aus seinem Gürtel und drückte ihn in seine erschlaffte Hand.

Gerne hätte sie ihn jetzt mit allen Ehren bestattet, doch das musste warten.

Nun galt es zuallererst, die Hochmark zu warnen und dafür zu sorgen, dass

ihrem Sohn Nedeam nichts zustoßen würde. Sie entschloss sich darum, den

Weg zu wählen, auf dem Nedeam aus Eternas zurückkehren würde.

Meowyn saß auf ihr Pferd auf und nahm die Zügel von Balwins Pferd in

ihre Hand. Für einen Moment verweilte ihr Blick nochmals auf dem Toten.

»Reite nun in den Goldenen Wolken, mein Geliebter.«

Dann ritt sie mit beiden Pferden aus dem Tal und warf keinen einzigen

Blick mehr zurück. Die Zeit der Erinnerung würde kommen, doch erst galt es,

die Zukunft zu sichern.

Kapitel 11

Der Horngrundweiler verdankte seinen Namen der Tatsache, dass Garodems

Männer bei der Besiedlung des Tales ein Horn im Boden gefunden hatten,

wie es noch nie zuvor von irgendjemandem gesehen worden war. Es war

konisch geformt und so gerade wie eine Lanze, dabei aber in sich gedreht wie

das Gehäuse einer Schnecke. Es maß eine halbe Länge und war aus

demselben Material, aus dem auch die Hörner der Wolltierböcke waren. Doch

keiner aus dem Volk der Pferdelords hätte zu sagen vermocht, welches Tier

wohl solch ein Horn tragen mochte. Das Horn war sehr alt und rissig, und die

Männer und Frauen des Tales, die den Weiler gründeten, hielten es in Ehren

und hatten ihre Siedlung nach ihm benannt.

Es gab nur noch zwei weitere Weiler in der Hochmark, wenn man von

Eternas einmal absah, das aber schon eine richtige Stadt war. Weiler

entstanden stets aus dem Zusammenschluss mehrerer Gehöfte, die zusammen

eine Gemeinschaft bildeten, um den Frauen Gelegenheit zu geben, sich

gleichzeitig um ihre Kinder und um den Haushalt zu kümmern und außerdem

auch noch einige Felder mit Früchten oder Gemüse zu pflegen. Die Männer

wiederum waren dadurch zahlreich genug, um gemeinsam größere Herden

heranzuziehen und zu beaufsichtigen. Was der Weiler einbrachte, gehörte

allen zu gleichen Teilen.

Der Horngrundweiler lag in einem der westlichen Seitentäler der

Hochmark und bot fast hundert Menschen und der wohl dreifachen Anzahl

von Pferden und Wolltieren eine Heimat. Kratzläufer rannten in ihren

abgesperrten Gelegen herum, scharrten im Boden und pickten dort nach den

Samen oder Getreidekörnern, mit denen sie gefüttert wurden. Dafür erhielten

die Bewohner des Weilers zum Ausgleich Eier, mit denen sie einen

gewinnbringenden Tauschhandel durchführen konnten, zumindest mit jenen,

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