Michael Schenk - Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks

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Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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hoffen, dass die beiden recht oft knarrzen und Euch eine reiche Schar an

Enkeln bescheren werden.«

Der kleinwüchsige Pferdelord nickte beifällig, stöhnte dann aber leise auf,

als ihm diese Bewegung erneut eine Welle von Schmerzen durch den Schädel

jagte. »Ich werde Euch gegen Abend ablösen kommen, mein Freund, damit

auch Ihr den einen oder anderen Becher auf das Wohl des Brautpaars leeren

könnt.« Er bemerkte den fragenden Blick des anderen und lachte. »Bis das

Haus meines Sohnes Dormunt bereit ist, habe ich ihm und seiner Braut das

meinige angeboten.«

Der Hirte grinste breit. »Ihr könnt die Enkel wohl kaum erwarten.« Er wies

auf die Herde unten im Tal. »Bei der Herde ist alles wohl, Dorkemunt, mein

Freund. Reitet beruhigt in den Weiler, ich gebe acht. Aber Ihr könntet mir

Eure Wasserflasche überlassen. Meine wurde undicht und befeuchtete nicht

meine Kehle, sondern nur mein Bein.«

Also tauschten sie die Wasserflaschen aus, und Dorkemunt ritt zum Weiler

zurück.

Die Ostmark war, wie das gesamte übrige Land der Pferdelords auch,

überwiegend von weiten Ebenen geprägt. An der östlichen Grenze der Mark

befanden sich ausgedehnte Sumpfflächen, die wiederum an den großen Fluss

grenzten, der von Norden kam und im Süden durch die Länder der alten

Könige führte. Zwischen dem Sumpf und der steppenartigen Ebene des Tals

erhoben sich ausgedehnte Wälder, die das Baumaterial für Dorkemunts

Weiler geliefert hatten, dessen Häuser im traditionellen Stil der Pferdelords

errichtet worden waren.

Die Häuser waren allesamt niedrig und lang gestreckt, um dem Wind

möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Ihre hölzernen Giebel ragten

überkreuzt über die Dächer hinaus, und jeder der Giebelbalken war mit dem

kunstvoll geschnitzten Kopf eines Pferdes geschmückt. Die Hauswände

waren aus Holz, das zum Schutz gegen Feuer mit frischem Tierblut gestrichen

worden war und daher eine typisch rotbraune Färbung aufwies, von der sich

lediglich die andersfarbig bemalten Türen und Fensterrahmen abhoben. Die

Dächer waren mit Grassoden bedeckt, die im Winter die Kälte draußen

hielten und im Sommer Schutz vor der Hitze boten. Alle Häuser bestanden

aus einer Wohnstube und normalerweise jeweils einer eigenen Kammer für

Männer, Frauen und Kinder, lediglich Vermählte erhielten einen

gemeinsamen Raum. So war es nicht selten, dass das Innere eines Hauses

oftmals umgebaut oder aber ein komplett neues Haus errichtet wurde.

Der Weiler war groß und umfasste fast zwei Dutzend Gehöfte.

Die einzelnen Häuser des Weilers formten zwei konzentrische Kreise,

deren Mitte der große Versammlungsplatz mit dem Brunnen bildete. Er stellte

das soziale Zentrum des Weilers dar, denn alle besonderen Ereignisse wurden

hier begangen. Hier nahm der Älteste des Weilers Vermählungen vor oder

sprach in Streitfällen Recht. Hier wurden die Waren für den Handel

gesammelt, und hier wurde auch ihr Erlös an die einzelnen Familien verteilt.

Eine kleine Pferdeherde graste hinter dem Weiler, aber der wahre Reichtum

der Menschen, die hier ihre Heimstätte gefunden hatten, war das Hornvieh.

Es war robust und hatte wohlschmeckendes Fleisch, aber vor allem gab

es Leder. Gutes und starkes Leder für Sattelzeug, Harnisch und Helme. Leder

für Tragetaschen und Feldflaschen, für feste Reithosen und viele andere

Dinge des täglichen Gebrauchs.

Hellewyn, die Gerberin, verstand sich auf die Lederzubereitung. Sie

konnte es stark und fest, aber auch dünn und geschmeidig machen. Ihr Haus

stand zwar innerhalb des Weilers, ihr Handwerk übte sie jedoch in einem

Schuppen abseits der anderen Häuser aus. Dort schabte sie die Häute und

befreite sie von jedem Haar, bevor sie es in große Bottiche gab, die mit dem

Dung der Kratzläufer gefüllt waren. Die Dauer der Behandlung und die

Konzentration des Urins entschieden jeweils über die Weichheit des Leders.

Hellewyn und ihre Tochter Gandoryn waren auch wahre Meisterinnen in der

Anfertigung feinster Lederschnüre, die wiederum hervorragend zur Fertigung

von Kleidung geeignet waren. Die Schnüre wurden aus dünnem Leder

gespalten und geschnitten und dann so lange von ihnen gekaut, bis sie weich

und schmiegsam wie wollenes Garn waren. Gandoryn fertigte zudem

wunderschöne Lederarbeiten und verzierte Kleider und Wämse mit feinsten

Lederstickereien.

Dorkemunt hielt das rotblonde Mädchen nicht nur für außergewöhnlich

liebreizend, sondern erachtete es auch für einen enormen Gewinn des

gesamten Weilers und seines eigenen Hauses, denn Gandoryns Arbeiten

fanden selbst in der Stadt des Pferdekönigs guten Absatz, obwohl es auch dort

gute Handwerkerinnen gab.

Dorkemunt trieb seinen Wallach zum Versammlungsplatz des Weilers

zurück, wo die Vorbereitungen für die Vermählung von Dormunt und

Gandoryn in vollem Gange waren. Der Älteste beäugte sichtlich nervös das

Podium, auf dem er das Brautpaar später miteinander vermählen würde. Er

war nicht mehr der Jüngste, und obwohl er schon viele Vermählungen und

Richtsprüche getätigt hatte, hatte er sich doch nie so recht daran gewöhnen

können, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit aller Bewohner des Weilers zu

stehen. Der Älteste winkte Dorkemunt geistesabwesend zu und schien schon

wieder die Vermählungsformel vor sich hin zu murmeln, während um ihn

herum die Frauen des Weilers damit beschäftigt waren, den Weilerplatz

festlich zu schmücken. Die Männer ihrerseits hatten bereits mehrere junge

Baumstämme kreisförmig angeordnet, welche nun mit bunten Tüchern,

Stoffstreifen und frischen Blumen verziert wurden.

Die beiden ältesten Frauen des Weilers waren währenddessen bei

Gandoryn und bereiteten sie auf ihre neue Rolle als vermählte Frau vor. Sie

würden ihr gut gemeinte Ratschläge über den Umgang zwischen Mann und

Frau geben, Ratschläge, die bereits seit Generationen gegeben und von den

Bräuten wieder verworfen wurden, weil diese ihre eigenen Erfahrungen

sammeln wollten. Gandoryns Mutter Hellewyn befand sich derweil in

Dorkemunts Haus, und dieser begegnete ihr in der Wohnstube, als er nach

Hause zurückkam, um dort nach dem Rechten zu sehen.

»Wie ich sehe, ist fast alles bereit«, stellte Dorkemunt fest.

Hellewyn sah ihn spöttisch an. »Wozu du, mein bester Dorkemunt, nicht

viel beigetragen hast.«

Dorkemunt erwiderte ihr Lachen. Hellewyn war eine gute Seele, die wie er

selbst ihren Partner vor vielen Jahren verloren hatte. Unter anderen

Umständen, wenn er, wie er sich eingestand, noch ein wenig jünger gewesen

wäre, hätte er der Witwe sogar noch das Gehöft gemacht. Doch für hektisches

Geknarrze fühlte er sich schon zu alt. Obwohl ihre Kinder noch nicht offiziell

Zügel und Wasserflasche miteinander teilten, sprachen sie sich doch bereits in

der vertrauten Form an, zumindest immer dann, wenn kein anderer mithörte.

»Das ist Sache der Weibsleute, Hellewyn. Du weißt selbst, dass sie hierfür die

bessere Hand haben. Kann ich die Kammer noch betreten?«

»Wenn du mir die Blüten nicht zertrittst.« Sie musterte seine Stiefel.

»Doch du solltest dein Schuhwerk vorher ablegen. Du hast auf der Südweide

abgesessen.«

Dorkemunt hüstelte verlegen und rieb die Sohlen seiner Stiefel aneinander,

von denen sich kleine Brocken des Weidegrundes lösten. Lächelnd zog er die

Stiefel von den Füßen, und weitere Bröckchen flogen durch die Wohnstube.

Hellewyn schüttelte den Kopf und drohte ihm spielerisch mit den Fingern.

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