Michael Schenk - Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks

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Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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»Ah, ihr Pferdelords habt einfach keinen Sinn für Reinlichkeit.«

»Das ist nicht wahr«, protestierte der kleine Mann. »Das weißt du genau.«

»Ich spreche auch nicht von der Reinlichkeit und Schärfe deiner Waffen,

Pferdelord Dorkemunt.« Hellewyn nahm seine Stiefel und trug sie vor die

Tür, wo sie die Sohlen heftig aneinanderschlug. »Würdest du deine Stube mit

der gleichen Sorgfalt pflegen wie diese, so wäre ich wohl zufrieden.«

Dorkemunt antwortete nicht. Aus langer Erfahrung wusste er, dass ein

Pferdelord einer Frau bei solchen Wortwechseln unterlegen war. Auf seinen

Fußlappen ging er durch die Stube in seine Kammer hinüber, die Hellewyn

schon für das Brautpaar vorbereitet hatte.

Auf der Bettstatt lagen frisches Stroh und frisches Gras, und das Bettzeug

war frisch erneuert worden. Dorkemunt bemerkte anerkennend, dass

Hellewyn es mit feinen Stickereien versehen hatte. Frische Blumen lagen in

der Kammer auf der Bettstatt und dem Boden verstreut. Ihr Duft erfüllte den

Raum, und der alte Pferdelord musste lächeln, denn er fühlte sich an seine

eigene Vermählung erinnert. Er trat an seine Truhe und nahm frische

Kleidung und seine Rüstung hervor, um sie auf Hochglanz zu bringen.

Wieder in der Wohnstube, sah er Hellewyn lächelnd an, die gerade die

Sohlen seiner Stiefel gesäubert und das Leder poliert hatte. »Du hast die

Kammer schön gerichtet, Hellewyn. Vor allem die Stickereien sind dir wohl

gelungen.«

Hellewyn errötete leicht. »Es ging mir gut von der Hand, Dorkemunt.

Schwierig war nur, die Arbeit vor Gandoryn zu verbergen. Zeig mir dein

Wams, Pferdelord. Ich sehe, du hast es ausgebessert, doch meine Stiche

erscheinen mir doch feiner als die deinen zu sein.«

Das konnte Dorkemunt nicht leugnen, und so gab er ihr sein Wams

bereitwillig. Halb entkleidet nahm er dann ein wenig verschämt am Tisch der

Wohnstube Platz. Es war nicht so, dass er sich wirklich genierte, doch er

zeigte sich nur ungern im Unterzeug vor einem Weibsbild, auch wenn dieses

die Mutter seiner zukünftigen Schwiegertochter war. Zudem wusste

Dorkemunt, dass er aufgrund seines geringen Wuchses im Unterzeug kein

sehr stattliches Bild abgab.

Wie alle Pferdelords trug er wollene Beinkleider, die Beine und Unterleib

bedeckten und mit angenähten Schnüren an einem Gürtel befestigt wurden,

den man um den Leib trug. Dazu kam ein weites Hemd mit rundem

Ausschnitt und langen Armen, welches bis fast zu den Knien und bei

Dorkemunt noch etwas weiter hinunter reichte. Die Reithosen aus feinem

braunem Leder wurden über die Beinkleider gezogen und ebenfalls am Gürtel

befestigt. Hierüber zog man nun das Wams. Es reichte bis ans Gesäß und

bestand aus gutem Tuch. Im Sommer war es ohne Arme und ungefüttert, im

Winter hatte es lange Arme und ein ledernes Überfutter. Je nach Neigung und

Stellung seines Besitzers wies das Wams zudem Zierstickereien auf.

Dorkemunts Wams hatte tatsächlich schon ein wenig gelitten, und auch

wenn er es sorgsam auszubessern versucht hatte, so waren seine Augen auf

die kurze Distanz doch nicht mehr die besten. So war er nun dankbar für die

Hilfe, die Hellewyn ihm anbot, und sah zu, wie sie die schadhaften Stellen

flink und sorgsam ausbesserte.

»Hier, guter Pferdelord«, sagte sie schließlich, »so gut wie neu. Nun kannst

du dich wieder bedecken.«

Dankend nahm er das Wams und zog es sich über. Dann wickelte er seine

Fußlappen neu. Die Stiefel eines Pferdelords wurden mit verschiedenen

Fetten eingerieben, sodass sie dem Wetter widerstanden und geschmeidig

blieben. Die Füße wurden zum Schutz erst in lange Tuchstreifen gewickelt,

bevor man das Schuhwerk überzog. Dorkemunt stampfte ein paarmal mit den

Füßen auf, bis die Stiefel richtig saßen, und nickte dann zufrieden.

Hellewyn sah ihn wohlgefällig an. »Du magst wohl klein von Wuchs sein,

Dorkemunt«, sagte sie lächelnd, »aber du bist ein rechter Pferdelord. Es ist

gut, dass meine Tochter deinen Sohn gewählt hat.«

Dorkemunt nahm seinen ledernen Brustharnisch. Er besaß kein

Kettenhemd und keine metallene Rüstung, aber sein lederner Brustharnisch

war aus hartem Leder und passgenau. Sorgsam polierte der alte Pferdelord

das dicke braune Leder und widmete sich danach den Messingteilen, die den

Harnisch verzierten. Er polierte, begutachtete und polierte wieder so lange,

bis er mit dem Ergebnis zufrieden war. Erst dann legte er den Harnisch an und

schloss die Schnallen, die ihn hielten.

Hellewyn seufzte leise. »So will ich mich denn meinem eigenen Kleide

widmen, guter Dorkemunt. Es wird bald losgehen, und du bist ja nun bereit.«

Rasch drückte sie ihm im Gehen einen Kuss auf die Wange, was

Dorkemunt verwirrt erröten ließ, und verschwand dann aus dem Haus. Der

alte Pferdelord grinste verlegen und zugleich erfreut und machte sich nach

dem Harnisch nunmehr daran, auch den lederbezogenen Metallhelm mit den

Messingverzierungen und seine Waffen, Dolch und Axt, zu polieren. Er

schmunzelte, als sein Sohn zu ihm trat und mit den gleichen Vorbereitungen

wie sein Vater begann. Es bedurfte keiner Worte zwischen Vater und Sohn.

Beide freuten sich gleichermaßen auf die heutige Vermählung, auch wenn die

Freude des Sohnes sicher umfassender und gleichzeitig von Nervosität

geprägt war.

»Nervös, mein Sohn?«, fragte Dorkemunt schließlich und sah seinen Sohn

lächelnd an. Er war stolz auf seinen stattlichen Sohn, der im Gegensatz zu

seinem Vater groß und breitschultrig, geradezu ein Hüne von Gestalt war. Die

Schwielen an seinen Händen verrieten außerdem, dass Dormunt zuzupacken

wusste.

Dormunt blickte von seiner Arbeit auf und erwiderte das Lächeln seines

Vaters. »Ein wenig, Vater.«

Dorkemunt beugte sich vor und legte seinem Sohn in einer beruhigenden

Geste die Hand auf die Schulter. »Keine Sorge, mein Sohn, die Natur hat alles

gerichtet. Es ist wie bei den Pferden auch, mein Junge.«

»Ah, ich meine nicht das Geknarrze«, brummte Dormunt errötend. »Ich

weiß schon, wie man ein Weib zum Stöhnen bringt, Vater.«

Der kleinwüchsige Dorkemunt nickte. »Ja, die unverheirateten Weiber

waren kaum sicher vor dir. Wie bei mir, in meinen jungen Jahren.«

Dorkemunt nickte versonnen. »Zu meiner besten Zeit war ich ein rechter

Hengst. Aber was ist es dann, was dich nervös macht?«

Dormunt legte seufzend seinen Harnisch zur Seite und nahm den Helm

auf, um dessen Messingteile mit Spucke und einem weichen Leder zu

polieren. »Ah, es ist einfach, ein richtiges Weib zu haben. Jede Nacht die

Bettstatt mit Gandoryn zu teilen und für ihr Wohl verantwortlich zu sein.«

»Ja, es wird deine Verantwortung sein, dass es ihr wohlergeht.«

Dorkemunt nickte bestätigend. »Und glaube mir, mein Sohn, Gandoryn ist ein

gutes Weib. Sie wird für dich und eure Kinder sorgen. So wie deine Mutter,

sie möge ihren Weg zwischen den Goldenen Wolken finden, immer für dich

und mich gesorgt hat. Auch sie war ein gutes Weib.«

Einer der anderen Männer des Weilers erschien in der offenen Tür. »Alles

ist bereit, ihr Pferdelords. Wo bleibt ihr nur?« Der Mann grinste. »Hat

Dormunt etwa den grünen Umhang abgelegt?«

Dorkemunt grinste. »Nein, sein Mut hat ihn noch nicht verlassen. Er wollte

nur ganz sicher sein, dass alles wohl gerichtet ist. Doch Ihr habt recht, mein

Freund. Es ist an der Zeit.«

Der kleinwüchsige Pferdelord erhob sich, schob den Dolch in seinen

Gürtel und schlang den grünen Umhang des Pferdelords um seine Schultern.

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