Michael Schenk - Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks

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Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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Leoryn nach Norden.

Kapitel 9

Je näher der junge Parem mit seinem Pferd dem Tal von Eternas kam, desto

mehr schwand seine Furcht, doch noch von den grauenerregenden Bestien

eingeholt zu werden. Gleichzeitig nahm seine Scham zu, die anderen Männer

seiner Schar im Stich gelassen zu haben. Aber der überraschende Angriff und

der Anblick der dunklen Bestien hatten ihn vollkommen überwältigt. Er

verstand nicht, wie Kormund und die anderen mit Todesverachtung gegen

diese Übermacht hatten anreiten können. Nein, er glaubte nicht, dass außer

ihm noch jemand von der kleinen Schar überlebt hatte, und schließlich wurde

aus seiner instinktiven Flucht und Scham der feste Glaube und wohlüberlegte

Gedanke, dem Pferdefürsten Garodem über die Bedrohung durch die Orks

berichten zu müssen. Letztlich würde die Hochmark es ihm, Parem, zu

verdanken haben, dass ihre Bewohner rechtzeitig gewarnt worden waren.

Doch würde die Mark den Bestien standhalten können? Bislang hatte sich

Parem einen solch wilden Ansturm niemals vorstellen können. Wenn er

früher den Schilderungen älterer Pferdelords über die Kämpfe gegen die Orks

gelauscht hatte, so hatte er das meiste davon schlicht für die Übertreibung

alter Männer gehalten. Doch nun, nachdem er die Bestien gesehen und ihren

Ansturm selbst erlebt hatte, bekamen die Schilderungen ein anderes Gewicht.

Parem trieb sein Pferd über den letzten Hügel und konnte endlich das Tal

mit der Stadt und der Burg Eternas unter sich liegen sehen. Es war früher

Morgen, und die Sonne tauchte das Tal in einen sanften goldenen Schimmer.

Aus den Öffnungen in den Dächern der Häuser stieg Rauch von den

Fladenfeuern auf, und die ahnungslosen Bewohner der Stadt bereiteten sich

auf ihr Tagwerk vor. Parem trabte den Hang hinunter, erreichte die Felder,

deren Ähren in sattem Goldgelb strahlten, und ritt eilig die Hauptstraße

entlang. Noch waren nur wenige Menschen auf den Straßen zu sehen, und

Parem ignorierte ihre verwunderten Blicke, als er sein Pferd an ihnen

vorbeihetzte, um die Burg so schnell wie möglich zu erreichen.

Da die Nacht noch nicht lange vorbei war, standen noch zwei

Schwertmänner der Wache am Tor, die den abgehetzten Reiter und sein

schweißnasses Pferd neugierig musterten. Parem trabte unter dem großen

Torbogen hindurch und in den Innenhof der Vorburg. Die Hufeisen

klapperten über das Pflaster mit dem eingelegten Wappen der Hochmark und

verstummten, als Parem sein Pferd vor dem Haupthaus zügelte. Erschöpft

rutschte er aus dem Sattel, und ein gewisser Stolz erfüllte ihn, als er eine der

Wachen des Pferdefürsten näher treten sah. Der Mann musterte Pferd und

Reiter.

»Ihr gehört doch zu Kormunds Schar, nicht wahr?« Der Mann wischte mit

der Hand über die schweißbedeckte Flanke des Pferdes. »Das Pferd ist scharf

geritten worden. Welche Nachricht schickt uns Euer Scharführer?«

Parem straffte sich, ganz der Bedeutung seiner Botschaft bewusst.

»Kormund ist tot und mit ihm die ganze Schar.« Er sah, wie sich die Augen

des Schwertmannes weiteten. »Ich bin der einzige Überlebende. Orks sind in

die Hochmark eingedrungen. Ich muss sofort zu Garodem.«

»Orks?« Der Schwertmann zuckte zusammen. »Seid Ihr sicher, dass es

Bestien waren? Keine Ausgestoßenen oder Barbaren?« Doch als Parem ihn

auf diese Frage hin nur stumm anschaute, meinte er: »Geht hinauf. Der Herr

wird schon wach sein. Ich gebe einstweilen dem Ersten Schwertmann

Tasmund Nachricht.«

Parem schlang die Zügel seines Pferdes in einen der Eisenringe am

Gebäude und betrat wenig später das Amtszimmer des Pferdefürsten.

Garodem stand mit seiner Gemahlin Larwyn an einem der Fensterbögen

und blickte zu den Nordhängen des großen Tals, das nun in die Strahlen der

Morgensonne getaucht wurde, deren Licht goldene Reflexe auf Larwyns

blonde Locken warf. Larwyn wirkte in diesem Augenblick wie ein kleines

Mädchen, und nur die leichte Rundung ihres Leibes verriet, dass sie Garodem

schon bald einen Nachkommen schenken würde. Sie trug ein langes Gewand

in den grünen Farben der Pferdelords, dessen Säume ebenso reich bestickt

waren wie der schmale Gürtel, den sie trug, und ihr goldener Stirnreif zeigte

die zwei Pferdeköpfe des Landes der Pferdelords. Garodem hatte ihr einst

einen anderen Schmuck mit dem Zeichen der Hochmark schenken wollen,

doch Larwyn hatte darauf bestanden, weiterhin den alten Reif zu tragen. Sie

wusste, dass sein Anblick ihren Gemahl stets an seinen Bruder und das

Königshaus erinnern würde, und trug ihn deshalb mit Absicht, denn sie hielt

den alten Streit für sinnlos. Sie war die Einzige in der Hochmark, die

Garodem immer wieder aufforderte, den alten Zwist zu begraben, doch so

beharrlich sie auch war, an der Sturheit ihres Gemahls war sie bislang

gescheitert. Doch die Tatsache, dass Garodem ihre Kritik an seinen

Isolationsbestrebungen hinnahm, machte allen deutlich, wie sehr er Larwyn in

Liebe verbunden war.

Sie beide hatten Parems Schritte auf der Treppe gehört und wandten sich

ihm zu, als er nun atemlos den Raum betrat. »Sie sind tot«, keuchte der junge

Pferdelord. »Sie sind alle tot.«

Garodem kniff die Augen zusammen. »Wer ist tot? Berichtet mir, was

geschehen ist.« Er wandte sich Larwyn zu. »Du solltest nun besser gehen,

mein Liebes.«

Aber Larwyn lächelte nur und schüttelte den Kopf. »Wir zwei sind eins,

und so schlechte Botschaft kommt, so trifft sie uns beide.«

Garodem nickte zögernd. »Nun gut, Pferdelord, berichte.«

Da schilderte Parem hastig, was sich am Pass zugetragen hatte, und

Garodem unterbrach ihn nicht dabei, sondern hörte ihm aufmerksam zu. Nur

als der junge Reiter die Orks erwähnte, zuckte der Pferdefürst einmal kurz

zusammen und warf einen raschen Blick auf seine erblassende Frau. Mit

wachsendem Grimm hörte Garodem der Schilderung zu, bis Tasmund, der

Erste Schwertmann der Hochmark, die Treppe heraufpolterte und Parem mit

seiner Schilderung erneut beginnen musste. Als er geendet hatte, herrschte für

einen Augenblick Schweigen. Schließlich nickte der Pferdefürst dem jungen

Pferdelord zu.

»Ihr habt Eure Pflicht wie ein echter Pferdelord erfüllt, mein Freund. Geht

nun und sorgt für Euer Pferd und für Euch selbst.« Garodem zögerte kurz.

»Und bewahrt Schweigen über das, was Ihr erlebt habt. Tasmund und ich

werden beraten, was zu tun ist.«

Enttäuscht verließ Parem den Raum. Gleichzeitig war er erleichtert, dass

Garodem seine Schilderung nicht weiter hinterfragt hatte und Parems

unrühmliche Rolle dadurch nicht ans Tageslicht gekommen war. Parem

wusste nicht, ob er dem durchdringenden Blick Tasmunds hätte standhalten

können. Aber die Ruhe Garodems und Tasmunds irritierte ihn. Warum schlug

der Herr jetzt nicht Alarm, sondern tat geradezu so, als ob er zunächst noch in

aller Ruhe frühstücken wollte? Begriff Garodem denn nicht, welche Gefahr

ihnen allen drohte?

Aber Garodem begriff die Gefahr durchaus. Er stand mit Tasmund vor der

großen Landeskarte der Pferdelords. »Die Signalkette der Feuer ist also

zerstört. Orks. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Brut nochmals ihr Haupt

erheben würde. Barbaren, Geächtete, meinethalben sogar Südländer … Aber

dass Orks erneut zu einer Gefahr heranwachsen würden …«

Garodem stieß ein leises Knurren aus. »Parem schilderte, dass Hunderte

von ihnen über den Pass vordringen. Ihr Schritt müsste sie in fünf Tagen vom

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