Michael Schenk - Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks

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Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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der Schmiede die Tiere nicht belästigen konnten. Neugierig sah er zu, wie

Guntram den großen Blasebalg aus vernähten Tierhäuten betätigte und frische

Luft in das Feuer der Esse trieb. Der alte Schmied hielt das von Nedeam

mitgebrachte Schurmesser in die Flammen, dicht über die Glut, und wartete,

bis sich das Metall erhitzte.

»Eine gute Klinge«, sprach Guntram mehr zu sich selbst. »Oft benutzt und

noch immer scharf. Aber die Schneide ist ein wenig dünn geworden.« Er

drehte das Schurmesser mit seiner langen Zange. »Ich werde die Schneide ein

wenig breit hämmern und dann nachschleifen. Keine große Sache, mein

junger Freund. Wie war noch Euer Name?«

»Nedeam.«

Guntram stieß ein leises Grunzen aus, zog kurz darauf die Zange wieder

zurück und legte das glühende Eisen des Schurmessers über seinen Amboss.

Mit nur wenigen Schlägen schlug er die schmale Schneide in eine breitere

Form und hämmerte sie neu, während Nedeam in den Hintergrund der

Schmiede blickte und dort die Konturen von Harnischen und Helmen

wahrnahm. Er ging nach hinten und zog einen Harnisch mit dem Wappen der

Hochmark hervor. Der Harnisch glänzte nicht mehr und wirkte stumpf. An

etlichen Stellen konnte Nedeam außerdem Rost erkennen.

Guntram sah zu ihm hinüber. »Keine Sorge, junger Freund. Es ist die Luft

bei uns. Die Luftfeuchtigkeit setzt dem Metall zu, aber werden die Rüstungen

erst einmal benötigt, werden sie auch bald wieder wie neu aussehen, und dann

werden sie ebenso schimmern wie unsere Klingen, die dem Feind den Tod

bringen werden.« Der alte Schmied seufzte. »Sollte es je wieder dazu

kommen.«

Nedeam blickte auf eine Anzahl von Streitäxten, deren Klingen noch nicht

gestielt waren. »Ihr habt einst gekämpft, oder? Ich meine, gegen richtige

Orks.«

»O ja.« Guntram sah kurz auf, lächelte und hämmerte dann wieder auf das

Eisen ein. »Es ist schon viele Jahre her. Damals gab es noch die großen

Horden des Dunklen Turms, die Legionen des Schwarzen Lords. Ah, Ihr

hättet sehen sollen, wie wir ihnen den Tod brachten. Schneller Ritt und …«

»… und scharfer Tod«, ergänzte Nedeam.

Guntram blickte ihn forschend an. »Und scharfer Tod, ja. Habt Ihr von

Eurem Vater, nicht wahr? Ist ein guter Pferdelord, der Balwin. Wie sein

Vater. Ah, Ihr hättet Euren Großvater reiten sehen sollen. Er brachte wirklich

den scharfen Tod. Egal ob mit dem Bogen oder der Lanze.«

»Wie sind die Orks?«, erkundigte sich Nedeam neugierig. Er trat wieder an

den Schmied heran und musterte die zahlreichen Narben, die an Guntrams

nacktem Oberkörper zu sehen waren. »Ich habe noch nie einen gesehen.«

»Dann seid froh, junger Freund. Wahrscheinlich werdet Ihr auch niemals

mehr einen zu Gesicht bekommen. Denn wir sind über ihre Horden

hinweggeritten und haben sie in den Boden gestampft.« Guntram stieß das

alte Schurmesser in eine Tonne mit Öl, um es zu härten. Während das Metall

abkühlte, schienen die Gedanken des Schmieds in die Vergangenheit zu

gleiten, und ein merkwürdig grimmiges Lächeln zeigte sich auf seinem

Gesicht. »Man darf die Orks nicht unterschätzen, junger Freund. Einzeln sind

sie gar nicht so gefährlich, aber ihre Anzahl macht es. Sie überschwemmen

die Schlachtfelder in Massen, sodass man kaum ein Pferd zwischen sie

drängen kann. Orks.« Guntram spie aus. »Da gibt es die Rundohren. Das sind

große und kräftige Bestien, die keine Furcht kennen und vorwärtsdrängen.

Mit mächtigen Rüstungen und großen Schlagschwertern, Spießen und

dergleichen. Manche tragen auch gestohlene Rüstungen und Waffen

erschlagener Gegner, die sie zusätzlich mit ihrem eigenen Mist verzieren.

Aber diese Rundohren sind Hohlköpfe. Sie haben wenig Hirn. Schlimmer

sind da die kleineren Spitzohren. Das sind hinterlistige kleine Bastarde. Ein

bisschen feige, aber gut mit dem Bogen. Man muss es einfach auf sich

zukommen lassen, wenn man gegen sie reitet, und ihre Pfeile hinnehmen.

Aber wenn man erst mal zwischen ihnen ist …« Guntram grinste verzerrt. »Es

ist ihre Anzahl, die sie gefährlich macht.«

Der Schmied zog das alte Schurmesser aus dem Öl, nickte zufrieden und

ging damit zum Schleifstein hinüber, wo er das Pedal trat und die Schneide

über den rotierenden Stein zog. Funken begannen zu sprühen.

»Nun, Ihr werdet dergleichen wohl niemals zu Gesicht bekommen, junger

Freund.« Der Schmied lachte. »Habe ich Euch schon erzählt, wie ich einmal

eine Elfenklinge schmiedete?«

»Eine Elfenklinge?« Nedeam riss die Augen auf.

»O ja«, erwiderte Guntram mit sichtlichem Stolz. »Das war vor vielen

Jahren und kurz vor einer der Schlachten, in denen Elfen und Menschen noch

gemeinsam kämpften. Damals war ich ein junger Schmied und noch voller

Kraft, nicht so schwächlich wie heute. Der Schmied der Elfen war getötet

worden, und einige ihrer Waffen mussten ausgebessert werden. Das hat zwar

einer der Ihren gemacht, aber er ließ mich dabei helfen, eine der beschädigten

Klingen neu zu schmieden und zu härten.« Guntram seufzte. »Ich habe guten

Stahl, junger Freund. Wirklich guten Stahl. Doch nichts lässt sich mit

elfischem Metall vergleichen. Dennoch habe ich unseren elfischen Freunden

einiges abgucken können, junger Freund. Die Klinge eines Schwertes entsteht

aus einem Stück Eisen. Es wird erhitzt und geschlagen, dann gefaltet und

wieder geschlagen. Je öfter man das glühende Metall faltet und schlägt, desto

haltbarer und zugleich elastischer wird die Klinge später sein. Man muss

hartes und weiches Eisen miteinander verbinden, Ihr versteht? Wir falten

unseren Stahl wohl an die zweihundert Mal, doch die Elfen tun dies ungleich

öfter.« Guntram wies auf den Amboss. »Mit einer Elfenklinge durchtrennt Ihr

jede Rüstung und sogar diesen Amboss. Mit einem einzigen Hieb. Ein

einfaches Schwert würde dabei zerbrechen, wenn es kraftvoll geführt ist.

Aber kein Elfenschwert.«

Guntram wies zu den Rüstungsteilen und Waffen im Hintergrund der

Schmiede. »Ich mache gute Schwerter und falte sie oft. Die zerbrechen nicht,

junger Freund. Aber sie werden trotzdem nie so gut wie eine Elfenklinge

werden, selbst wenn ich sie noch so oft falte und hämmere. Es steckt eben

zusätzlich eine besondere Elfenmagie in ihrem Metall, die wir nicht

besitzen.«

»Könnt Ihr sie nicht von den Elfen bekommen?«

Guntram lachte gutmütig. »Sie teilen ihre Magie nicht mit gewöhnlichen

Menschen. Zudem leben sie weit im Westen und hoch im Norden. Sehr weit

im Westen und sehr weit im Norden.« Er seufzte. »So es überhaupt noch

Elfen gibt.« Der Schmied gab sich einen Ruck. »Und nun genug geschwätzt,

Nedeam, mein junger Freund. Das alte Schurmesser ist wieder wie neu. Ach

was, es ist neu. Aber Ihr wollt ja auch noch ein anderes, neues Schurmesser,

nicht wahr? Nun, lasst uns sehen, was ich da habe.« Guntram schüttelte den

Kopf. »Und das alles für ein Fell mit einem gewaltigen Riss. Junger Freund,

Ihr werdet mein Ruin sein, wirklich.«

Einen Zehnteltag später streifte der Zwölfjährige durch die Straßen und

Gassen Eternas’, und während er erneut staunte, verspürte er seinen

wachsenden Hunger. Zudem musste es hier, das wusste er, auch irgendwo

Süßwurzeln geben. Nedeam lenkte Stirnfleck durch den Bezirk der

Handwerker. So vieles gab es hier für ihn zu bestaunen. Guntram war nicht

der einzige Schmied Eternas’. Es gab noch zwei weitere, die ihre Fertigkeiten

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