Michael Schenk - Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks

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Die Pferdelords 01 - Der Sturm der Orks: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit der zwölfteiligen Saga um die Pferdelords entsteht die faszinierende Chronologie eines Reitervolkes. Im Verlauf der Abenteuer entwickeln sich Kultur und Technik der beteiligten Völker, vom einfachen Signalspiegel hin zum optischen Präzisionsinstrument, der Dampfmaschine und, im letzten Abenteuer, sogar dem Luftschiff. Die Pferdelords begegnen bestehenden und untergegangenen Königreichen, den Elfen des Waldes und denen der See, Zwergen, Sandbarbaren, fliegenden Lederschwingen und krebsartigen Irghil, immer wieder bedroht von den Orks des schwarzen Lords und seinen gestaltwandlerischen Magiern. Die Pferdelords lassen eine faszinierende Welt entstehen und unterhalten mit Action, Spannung und Humor.
Hier liegt die Reihe nun erstmals in einer vom Autor überarbeiteten und ergänzten e-Book-Ausgabe vor. Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen.

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des Königs nur wenige gab, die sie beherrschten. Ja, die grauen und die

weißen Magier, sie mochten diese Kunst benötigen, denn diese weisen

Männer horteten uralte Schriften, die noch aus den Zeiten der Vorväter

stammten. Doch was sollte ein Pferdelord mit einem sprechenden Papier, wo

er einen Mund und eine Klinge hatte, um seine Meinung kundzutun?

»Ich habe Euch erst in einigen Tagen zurückerwartet«, schreckte der

Pferdefürst den Scharführer aus seinen Gedanken. »Und es scheint mir, als

brächtet Ihr sorgenvolle Gedanken mit. Zudem seid ihr ungedeckt, mein

Freund.« Er wies auf Kormunds Hüfte. »Es sieht mir ganz danach aus, als

hättet Ihr Verwendung für Eure Klinge gefunden.«

»Das ist wohl wahr«, erwiderte der Scharführer und entspannte seine

Haltung. Er trat näher an den Tisch heran. »Wir fanden am Pass zur

Nordmark einen Toten. Wie es aussieht, einen Boten des Königs. Der Mann

gehörte dessen Wache an.«

Garodem kniff die Augen zusammen und lehnte sich in seinem Stuhl

zurück. »Einen Boten des Königs? Seid Ihr Euch sicher?«

»Lukan denkt ebenso.«

Garodem lächelte knapp. »Dann war es auch ein Bote des Königs. War

etwas zu finden? Eine Botschaft? Irgendein Hinweis darauf, was er hier

wollte?«

»Nein, Garodem, mein Herr.« Kormund räusperte sich, und der Pferdefürst

winkte ihn näher heran und füllte ihm einen Becher mit kühlem Wein. »Es

sieht aus, als sei er von einem Pelzbeißer angefallen und getötet worden.«

Garodem nickte. »Und Ihr bezweifelt das. Ich höre es an Eurer Stimme.

Kommt schon, Kormund, alter Freund, wir sind schon zusammen geritten.

Also zögert nicht, Eure Gedanken frei auszusprechen.«

»Wir fanden keine seiner Waffen.«

»Verstehe.« Garodem erhob sich aus seinem Stuhl und begann im Raum

auf und ab zu gehen. Dabei legte er seine Hände auf dem Rücken zusammen

und schien schon kurz darauf vollkommen in sich versunken zu sein. Es war

dies eine Eigenheit des Pferdefürsten, wenn er sich intensiv mit einem

Problem befasste, und für Kormund war es ein gutes Zeichen, zeigte es ihm

doch, dass Garodem den Tod des Boten als ebenso bedrohlich empfand wie er

selbst. Garodem hielt für einen Moment inne. »Ihr seid Euch absolut sicher,

dass es ein Mann der Wache des Königs war? Kein Geächteter oder Räuber?«

»Es war ein Mann Theo …«

»Nicht den Namen, Kormund«, unterbrach Garodem ihn mit ungewohnt

scharfer Stimme.

Kormund räusperte sich und nahm einen erneuten Schluck, um seine

Verlegenheit zu verbergen. »Es war ein Mann des Königs, mein Herr. Der

Harnisch seiner Leibwache und der goldene Saum am Umhang …«

»Ich verstehe.« Garodem nahm seine Wanderung wieder auf.

Kormund verstand den Zwist nicht, der Garodem noch immer von seinem

Bruder, dem König der Pferdelords, fernhielt. In ihrer Jugend sollten die

Brüder unzertrennlich gewesen sein, bis irgendetwas dazu geführt hatte, dass

die beiden in einem heftigen Streit auseinandergegangen waren. Sein Bruder,

der König, hatte Garodem daraufhin die Hochmark übergeben, und dieser war

mit seinem Gefolge in das Hochland gezogen. Vielleicht wussten die Brüder

inzwischen selbst schon nicht mehr, worum es bei ihrem Streit gegangen war,

aber eine weitere Eigenheit Garodems wurde dadurch augenfällig – seine

unglaubliche Sturheit, wenn er erst einmal einen Entschluss gefasst hatte.

Garodem hatte den Kontakt mit dem Königshaus vollkommen

abgebrochen und sich auf den gelegentlichen Handel mit den anderen Marken

des Landes der Pferdelords beschränkt. Seitdem durfte niemand mehr den

Namen seines Bruders oder seines Amtssitzes aussprechen. Dennoch war und

blieb er ein Pferdelord und dem König treu, was auch die Einrichtung der

Signalfeuer bewies.

Auch Garodem schien in diesem Augenblick an die Signalfeuer zu denken.

»Wenn er in Schwierigkeiten ist und Hilfe braucht, dann wird sich die

Hochmark nicht verweigern«, knurrte er und sah Kormund an. »Wir sind und

bleiben Pferdelords und stehen zusammen. Er wird mich nicht umsonst um

Hilfe bitten.«

Garodem verharrte neben seinem Schreibtisch und blickte auf die

Landkarte, die an einer Wand des Raumes aufgespannt war. Sie war aus

bestem Pergament und sorgfältig bemalt und geölt worden, um sie

witterungsbeständig zu machen. Sie zeigte die Marken des ganzen Landes,

doch der Name der Hauptstadt war sorgsam übermalt worden. Garodem

führte seinen Finger auf der Karte entlang, und Kormund erkannte, dass der

Finger den Positionen der einzelnen Signalfeuer folgte.

»Hat das Feuer gebrannt?« Garodem sah Kormund fragend an. »Hier in

Eternas haben wir kein Feuer gesehen. Er hätte es entzünden lassen, wenn das

Land in Not wäre.«

»Kein Feuer, mein Herr.«

»Er hätte es entzündet, wenn er in Not wäre«, murmelte Garodem. »Er

hätte die Feuer entzündet und keinen Boten geschickt. Also war der Bote

nicht hier, um Hilfe zu holen. Und ich werde nur dann zu ihm reiten, wenn er

Hilfe benötigt und mich darum bittet. Egal ob als Bruder oder als

Lehnsmann.« Garodem trat erneut an die Karte. »Nein, er hätte die Feuer

entzündet.« Er hörte, wie Kormund sich abermals räusperte, und fuhr zu ihm

herum. »Ihr seid anderer Meinung?«

»Vielleicht wurde die Signalkette unterbrochen und es gab nur noch den

Weg, einen Boten zu schicken«, wandte der Scharführer ein.

Garodem nickte und neigte bedächtig seinen Kopf. »Ich muss Eurem

Einwand zustimmen. Zwar behagt mir der Gedanke gar nicht, denn er zwingt

mich, selbst Kontakt zum König aufzunehmen. Aber ich muss mich einfach

vergewissern, was der Bote wollte. Beim Dunklen Turm, Kormund, die

Sorgen gefallen mir nicht, die Ihr mir da bringt.«

Der Pferdefürst trat an die hölzerne Wand, die seinen Amtsraum von den

hinteren Räumen des Obergeschosses trennte, und schlug dagegen. Kurz

darauf später trat ein Schwertmann der Wache ein.

»Holt den Ersten Schwertmann Tasmund, ich muss ihn sprechen. Sofort.«

Garodem schenkte sich und Kormund Wein nach und blickte dann durch das

große Fenster auf den vorderen Burghof hinunter. »Was Ihr mir berichtet,

beginnt mir immer weniger zu gefallen«, seufzte er. »Dreißig Jahreswenden

hatten wir Ruhe und Frieden, und nun bringst du mir düstere Gedanken ins

Haus.« Er wandte sich Kormund zu. »Nun, wir werden uns allem stellen, was

immer es auch sei.«

Schritte hallten auf der steinernen Treppe, und hinter Kormund trat der

gerufene Tasmund in den Raum. Er nickte dem Scharführer kurz zu. »Ihr habt

mich gerufen, mein Hoher Lord?«

»Kormund hat auf seinem Ritt etwas gefunden. Darüber wird er Euch nun

berichten. Ich werde dazu schweigen, und Ihr werdet mir Eure Meinung offen

sagen, Tasmund.«

Tasmund war der Erste Schwertmann der Wache des Pferdefürsten und

somit der Befehlshaber der Burgbesatzung und der Pferdelords der

Hochmark, sofern der Pferdefürst diese nicht selbst führte. Der schlanke und

hochgewachsene Mann mit den tiefschwarzen Haaren hörte sich Kormunds

Schilderung an. Kormund wusste, was Garodem von ihm erwartete, und gab

deshalb lediglich die Fakten wieder, ohne eigene Vermutungen hinzuzufügen.

Tasmund hörte schweigend zu und blickte dann zu der Landkarte. Er schritt

hinüber, und Kormund beobachtete, wie der Erste Schwertmann ebenso wie

der Pferdefürst zuvor mit seinem Finger der Linie der Signalfeuer folgte.

Dann richtete Tasmund sich auf und sah den Pferdefürsten an.

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