Michael Fuss - Am Ende bleibt das Lachen - Teil II

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Am Ende bleibt das Lachen - Teil II: краткое содержание, описание и аннотация

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Zusammen mit Mario, dem Protagonisten des Romans, erlebt der Leser auf 420 Seiten in zwei Teilen eine Achterbahn der Gefühle. In diesem authentischen Lebensentwurf geht es um den Leichtsinn der Jugend, den Freiheitsdrang, der in uns allen steckt und um die Liebe zum Leben und zu sich selbst.
Mario entdeckt in den 70ern die linksradikale Szene aber auch die Drogenkultur. Er gerät auf die «schiefe Bahn», kommt in den Knast und über weitere «Umwege» zur «Erleuchtung». Jahrzehnte später kann er sagen: Das Leben lohnt sich doch und am Ende bleibt das Lachen.
Zielgruppe: Leser die sich für das Undergroundzeitgeschehen der 70 er/ 80 er Jahre in Westdeutschland, Biografien, Spiritualität und Bewusstseinserforschung interessieren.

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Nichts zu tun –

Stimmung sauer –

Praktisch Trauer –

Wie zum Spott scheint draußen seit Wochen eine warme Sonne vom strahlend blauen Himmel. Und es ist schon Ende Oktober. Die Blätter der Bäume, die er von seiner, von Gittern zerschnittenen Welt sehen kann, nehmen täglich schönere Farben an.

Sein Börsenfreund hat sich in der Zwischenzeit sein angelegtes Geld unter den Nagel gerissen und ihm vorgetäuscht, es sei verloren. - Harald landet übrigens einige Monate später in einer Irrenanstalt, hat sich das Geld als Kokain transformiert, grammweise durch die Nase gejagt.

Und er kann nichts tun. Er kann nicht mal das Licht anschalten, wenn es abends plötzlich in der Zelle erlischt.

Mario ist für dieses Leben nicht geschaffen. Er tigert in seiner Zelle hin und her. Sechs Schritte hin, sechs zurück. Manchmal wechselt er die Drehrichtung, damit die Beine gleichmäßig abgelaufen werden. Sein Leben war Natur und Freiheit. Es gibt keine Möglichkeit aus den Gedankenkreisen auszubrechen. Der Tod erscheint mal wieder verlockender als das Leben. Er nimmt Gestalt an. Langsam hat Mario das Gefühl es vor sich verantworten zu können, ihn zu seinem Freund zu machen. Und irgendwie tut es gut zumindest diese Wahl zu haben. Und diese Möglichkeit gibt ihm die Kraft einen Tag nach dem anderen dazubleiben.

Doch manchmal nehmen die Aggressionen in Mario heftige Formen an. Er will kein Mitleid. Doch die Tatsache bleibt bestehen, dass er der Angeschissene ist. Und das will er nicht zulassen. Das hat er noch nie zugelassen! Depression, Kopfschmerz, Leibschmerz, Müdigkeit, Atemnot, Erniedrigung.

`Mario, die Klinge liegt bereit. Du lässt einfach los, ganz einfach geht das. Er hat nicht mehr viel zu verlieren. In der Hoffnung, dass er im nächsten Leben einen besseren Weg einschlägt, kehrt er einfach dorthin zurück, woher er gekommen war. ‘

Sein Abschiedsbrief ist schon geschrieben. Doch bis nächsten Dienstag (ein weiterer Haftprüfungstermin) muss er noch durchhalten. Und so hangelt sich Mario von einem Termin zum nächsten.

Und ganz langsam sieht er, dass auch diese schwere Zeit für ihn sein muss.

Etwas will das Leben ihm mit dieser Geschichte sagen. Er muss wieder auf den Boden des Lebens geholt werden. Und er wählt die harte Tour. Zu sehr ist er dem „normalen“ Leben abgerückt. Er hatte schon eine Segeljacht und die Villa in Mallorca in seinen Plänen. Seine "Guten Freunde" sind nur das Werkzeug für diese Erfahrung. Schritt für Schritt realisierte er diese Erkenntnis bis in die Knochen. Und doch fühlt er sich manchmal wie zerrissen. Denn er ist auch Mensch mit all seinen Emotionen. So hat Mario hin und wieder heftige Fantasien was diesen "guten Freund" betraf. Manfred zumindest saß ganz in der Nähe, in Butzbach im Knast. Er hat zwar, dafür dass er seine Hauptabnehmer ins Gefängnis gebracht hat, Straferleichterung erhalten, doch zwei Jahre soll auch er absitzen.

Mario tut eine Möglichkeit auf, um ihn dort von der Treppe fallen zu lassen. Die Gefängniswelt ist eine Welt für sich – dort bekommst du alles – mit den nötigen Hebeln, Beziehungen und Geldern.

Dann wieder sagt Mario sich, dass er sich nur „die Finger“ schmutzig machen würde. Und so geht das eine ganze Weile. Der Hass verebbt langsam. Manfred muss schließlich damit leben, sich morgens im Spiegel in sein feiges, verlogenes Gesicht schauen zu müssen. Marios Ehre ist noch intakt!

Gefangenschaft

Die Schreie der gemarterten Seelen! Das knochenmarkerschütternde Dröhnen der Stahltüren, wenn wiedermal ein Gefangener in seiner Zelle randaliert. Das Klirren der schweren Schlüssel am Bund der Schließer, deren Schritte durch die langen schallverstärkenden Gänge des Betonbunkers Preungesheim hallen. Betonsichtblenden vor vergitterten Zellenfenstern, die einem den Eindruck vermitteln in einem Sarg zu vegetieren. Vorschriften, Anordnungen, Befehlston geben Mario das Gefühl von Fremdbestimmung. Isolation, eine subtile aber effiziente Form der Folter.

Die Welt draußen ist klein geworden. Auto, Flugzeug, Telefon, Fernsehen lassen die Entfernungen schrumpfen. Doch hier wird das Augenblinzeln zu einer Willensanstrengung, die hilft, eine Ewigkeit mit der anderen zu verbinden.

Das leise Summen der Neonröhren, die den Sarg auch tagsüber mit einem perversen, augenschädigenden Licht ausleuchtet, verstärkt den Eindruck, dass Zeit tropfenweise in Marios strapazierte Hirnwindungen dringt und den Gedankenspiralen tief hinabfolgt, um dort schließlich in ein großes schwarzes Loch zu fallen.

Mario beobachte, wie sich in seinem Kopf Bilder, angefüllt mit Aggression, Wut und Gewalt bilden. Er schlägt! Er schlägt auf Menschen ein. Er erschrickt! Er erschrickt über sich selbst und die Möglichkeiten, die in einem menschlichen Gehirn schlummern. Gedanken von Mord und Todschlag. Aber Mario weigert sich sie zu denken. Sind sie doch der Anfang vom verblödeten, stumpfen Dasein, das so viele hier im Knast führen.

Doch die letzten Tage sind wieder Tage, in denen nichts funktioniert.

Nicht einmal das Duschen. Heute früh steht ihr versammelter Zellenblock mal wieder unter den verzagt tröpfelnden Gemeinschaftssprinklern. Fünf Minuten haben sie dafür. Zeitweise kommt gar kein Wasser und sie frieren sich den Arsch ab. So wird seine Erkältung, die er nun schon drei Wochen mit sich rumschleppt, nicht wirklich besser. In den letzten zwei Wochen hat Mario eh mit seinem alten Sargnagel zu tun gehabt. Asthma, das ihn von Kindesbeinen an begleitet hat. Dagegen anzukämpfen macht wenig Sinn. Auch das war eine Kopfgeschichte. Er hat in den letzten Monaten ganz schön gekämpft und gekrampft. Wer kann es ihm auch verdenken. Die letzte Zeit war für ihn die Hölle. Und er durfte feststellen, dass er mehr ertragen kann, als er geglaubt hat.

Und doch – die Dinge sind wie sie sind. Und innere Beweglichkeit und Flexibilität sind jetzt hilfreich. Seltsam genug, Mario fühlt sich zurzeit in seinem Bewusstsein, im Geistigen viel beweglicher als vor einigen Monaten. Das Rad des Lebens dreht sich immer weiter – von der Dunkelheit ins Licht und zurück. Und seine Gedanken drehen sich nicht mehr in der Depressionsspirale, hin zum schwarzen Loch.

Blende - Die Verhandlung ist kurz und bündig.

Manfred will zwar seine Aussage gegen Mario zurücknehmen. Doch der Richter, ein scharfer Hund, setzt Manfred unter Druck. Wedelt mit seiner Aussage durch die Gegend und droht damit, dass sein Fall noch mal neu aufgerollt wird. Manfred bleibt also bei seiner Aussage.

Nach vier Monaten Untersuchungshaft, unter erbärmlichen Verhältnissen (in dieser Zeit lernt er die Bananenrepublik Deutschland kennen), wird Mario schuldig gesprochen und zu 33 Monaten Gefängnis verurteilt. Die U-Haft wird angerechnet. Der Richter braucht für sein Urteil keine Beweise, die es ja auch nicht gab, ihm reicht die belastende Aussage.

Doch es ist noch lange nicht vorüber. Seine Anwältin behält die 20 000 Mark für ihre sogenannten Dienste ein. Mario hat sie in der U-Haft vielleicht fünfmal gesehen. Eigentlich hat sie nichts anderes gemacht, als bei der Verhandlung da zu sein und den Deal mit dem Staatsanwalt abzunicken, der ja wieder eine weitere linke Kiste war. Und so sitzt Mario im Knast. Von allen guten Geistern verlassen, betrogen und ausgenutzt. Sicherlich hat er Haschisch verkauft. Doch guten Stoff, seiner Meinung nach weniger schädlich als Alkohol. Das hat er nicht verdient!

Und noch immer kann er die Sache nicht glauben. Er hofft jeden Moment aus dem Alptraum zu erwachen. Aber es gelingt ihm nicht die Ecken des fehlgeträumten Traumes auszubügeln. Und das Leben geht einfach weiter. Doch für ihn tropft die Zeit zäh und klebrig aus einem großen umgefallenen Honigglas.

Blende - Welten in der Welt

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