Jay Bates - Der Schnüffel-Chip

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Computer umgeben dich überall. Du trägst sogar einen Chip bei dir. Er enthält Daten über dich. Sie können sie lesen, per Funk, ohne dass du es merkst. Sie wissen, wer du bist, wo du bist und was du gekauft hast. Wenn sie dich manipulieren wollen, können sie die Daten sogar ändern. Auch das merkst du nicht. Damit haben sie dich in der Hand. Du bist die Fliege im Spinnennetz der Informationen. Dein Datenschatten verlässt dich nie. Sie können dir sogar einen Mord in die Schuhe schieben. Und sie sind überall. Sie haben die Technologie. Glaubst du im Ernst, sie würden sie nicht benutzen?!
Der RFID-Chip ist ein Beispiel dafür – er steckt in unseren Pässen. Er kann automatisch, berührungsfrei und unbemerkt ausgelesen werden. Vielleicht sogar gestohlen werden. «Identitätsdiebstahl». Wer damit einen Mord begeht, ist fein heraus. Doch je genauer man plant, desto härter trifft einen der Zufall. Deswegen kommt Kommissar Lander dem Mörder auf die Spur. Ob der aber oder ein Unbeteiligter im Netz des Überwachungsstaates hängen bleibt, ist längere Zeit nicht klar. Die Nebenwirkungen, die der volle Einsatz der elektronischen Schnüffelmethoden bei allen Beteiligten auslöst, sind auch nicht unbeträchtlich. So bleiben am Ende ganz andere Opfer auf der Strecke – wir alle.

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Lander entschloss sich inzwischen, die Leiche der Gerichtsmedizin zu überstellen ?­­ vielleicht würden die irgendwelche Spuren des Täters entdecken. Meist förderte das wenigstens DNA-Material zutage, das bei den Ermittlungen weiterhalf.

Dann machte er sich auf den Rückweg in sein Büro, um in den Datenbanken nach Angehörigen zu recherchieren. Erfahrungsgemäß kamen über neunzig Prozent der Mörder aus dem Umkreis des Opfers.

Das wäre doch ein guter Ansatz.

19.

Der Anbieter erstattete seinem Vorgesetzten Bericht, wie üblich. Nach außen waren sie zwei gutsituierte Herren, die in einer stillen Ecke des Wiener Cafés saßen, angeregt plauderten und dabei an ihrem Cappuccino nippten.

„War er clean ?”

„Ja, ja, wie verabredet. Auch keine Richtmikrofone oder anderes, soweit wir das feststellen konnten. Wir hatten ein paar Leute dort, das übliche. Die übrigens auch. Na ja, Routine eben.”

„Und das Geschäft?”

„Nicht sehr überzeugend. Kleine Volumina. Peanuts . Er musste immer noch nachlegen. Ich weiß nicht... eher unzuverlässig. Dabei große Klappe. Schmiss verbal mit Milliarden um sich. Trotzdem, ich habe erst mal zugesagt.”

„Nun, dann sind wir aber doch gebunden.”

„Ja, aber ich habe offen gelassen, ob es nur für die erste Stufe ist ?­­ Pässe übrigens ?­­ oder noch weitergeht.”

„Okay.”

„Und ich denke, er glaubt, wir hätten das Codeprogramm schon... er wollte mich mit aus seiner Sicht geschickt versteckten Zweifeln provozieren.”

„Das soll er mal ruhig glauben!”

„Und dann wollte er noch wissen, ob ich den Morat kenne... Morat?, habe ich gesagt, Morat? Nie gehört...”

Auch der Interessent erstattete seinem Vorgesetzten mündlich Bericht, wie üblich, fast zur selben Zeit und in ähnlichem Rahmen. Das normale Frage-Antwort-Spiel, wie in tausenden von normalen Büros.

„Keine Profis, glaube ich. Kleinkram, was sie anbieten. Arbeiten mit Samthandschuhen. Keinen Staub aufwirbeln und so.”

„Hm, das klingt ja nicht sehr viel versprechend... und das Programm?”

„Ich bin sicher, die haben den Code-Generator noch nicht. Ein Leerverkauf. Und den Morat will er angeblich nicht kennen. Lächerlich! Das pfeifen doch die Spatzen von den Dächern, dass der eine Kopie des Programms zuhause im Safe hat.”

„Haben Sie das mal überprüfen lassen?”

„Nein, aber unser Informant ist zuverlässig...”

„Ich möchte gerne, dass Sie das verifizieren lassen... ich möchte nicht von Gerüchten abhängig sein. Davon hängt unsere ganze Planung ab.”

„Ich werde das veranlassen.”

„Gut. Und haben wir jetzt einen Vertrag?”

„Ja, mündlich, aber ich habe uns nicht festgelegt, in welchem Umfang. Ich glaube zwar, die denken, sie kriegen das ganze Paket, aber wir nehmen vielleicht nur ein paar Pässe. Nur um zu sehen, ob das mit dem Code klappt.”

„Und wenn nicht?”

„...haben wir eine Fall-Back- Position: wir holen uns das Programm selber, aber mit unseren Methoden. Die sind zwar weniger ausgetüftelt,­­ aber auch meist erfolgreicher. Und schneller. Und wenn wir es haben, treten wir vom Vertrag zurück ?­­ Wegfall der Geschäftsgrundlage sozusagen ?­­ und machen den Rest selbst. Spart dreiunddreißig Prozent, deren Anteil.”

„Na, das klingt doch gut! Saubere Arbeit!”

„Danke. Sollen wir dann verstärkt an der Beschaffung arbeiten oder erst mal warten, ob die damit erfolgreich sind?”

„Ersteres. Wir powern da ruhig ’rein. Wenn die schneller sind, ist’s auch gut, dann sparen wir uns den letzten Schritt ?­­ der ist mir sowieso etwas heikel.”

„Seh’ ich auch so, der könnte leicht in die Hose gehen. Dann haben wir vielleicht sogar einen Toten. Und ein Toter macht immer zuviel Leute rebellisch.”

„Und meist auch noch die falschen!”

„Es muss ja nicht so weit kommen...“

„Kann aber, das sollten wir nie vergessen!“

20.

Der TV-Moderator, ein hübscher und netter Bursche, den jede Mutter zum Schwiegersohn hätte haben wollen, stand an der Rampe der Bühne des mittelgroßen Studios und kündigte seinen nächsten Gast dem Publikum an: „Und nun begrüßen Sie mit mir unseren Innenminister, Herrn Doktor Manfred Krahl!”

Höflicher Beifall quittierte seine Ankündigung. Im Hintergrund der Bühne öffnete sich ein großes goldfarbenes Portal, als träte der Erzengel Gabriel persönlich auf. Aber nur die hagere, in einen dunkelblauen Anzug mit Weste gekleidete Gestalt des Innenministers erschien. Die Frisur mit einem korrekten Scheitel, die Haarfarbe in einem für sein Alter etwas unecht aussehenden Schwarz, auf der Nase seine bekannte randlose Brille.

Der Moderator begrüßte ihn mit Handschlag und geleitete ihn unter leichtem small talk zu einem Portal aus Plexiglas, umfasst von einem dünnen Chromstreifen und bewacht von einer Person in der Uniform eines Grenzbeamten, die auf einen kleineren Monitor blickte. Als der Innenminister nach einer leichten Handbewegung des Moderators das Tor durchschritt, ertönte ein leichtes ”Piep!” und der Monitor zeigte eine Textzeile, die von einer Studiokamera auf die Großbildleinwand des Raumes übertragen wurde:

Krahl, Dr. Manfred ID 0502672977818

Danach nahmen der Moderator und der Innenminister auf der in der Mitte der Bühne stehenden Sitzgruppe Platz, als wären sie aufgezogene Schaufensterpuppen. Der Kameragalgen schwenkte wie eine torkelnde Achterbahn auf die Großaufnahme der beiden bedeutenden Persönlichkeiten.

„Ja”, begann der Moderator, „vielen Dank erst einmal, dass Sie gekommen sind und dass Sie uns die Personenschleuse aus Ihrem Ministerium zur Verfügung gestellt haben. Sie ist identisch mit allen anderen, die an Flughäfen, in den Eingängen von Warenhäusern und Theatern und vielen anderen öffentlichen Gebäuden stehen, nicht wahr?”

„Ja, das ist korrekt”, antwortete der Minister, „und um Ihre Frage gleich vorwegzunehmen, dabei erfolgt nur eine Identitätsfeststellung durch den jeweiligen Sicherheitsbeamten, der noch zusätzlich einen Abgleich mit dem Identitätsdokument selbst vornehmen kann, aber meist nicht muss. Mit anderen Worten: es werden nur die RFID-Chips der Hausausweise gelesen.”

„Das heißt, wenn ich jetzt in Ihren Ausweis des Innenministeriums blicken würde, dann könnte ich sehen, dass Sie tatsächlich Herr Doktor Manfred Krahl sind.”

„Genau!“

„Und der ePass, funktioniert der genauso?“

„Nein, dort ist es ganz anders. Das ist ein offizielles Identitätsdokument mit zusätzlichen biometrischen Daten. Darin haben wir zusätzliche digitale Sicherheitsmerkmale. An einer Passkontrolle, zum Beispiel auf dem Flughafen, liest ein optisches Lesegerät die auf dem Dokument gedruckte maschinenlesbare Zone aus. Erst nach dieser Authentifizierung wird der Funkchip ausgelesen.“

„Dann wissen wir genau, wer Sie sind. Dass Sie nicht mit einem falschen Ausweis unterwegs sind.“

Noch immer war die Stirn des Innenministers in Großaufnahme schweißfrei und seine Mimik entspannt. Lange sollte das nicht mehr so bleiben.

„So ist es... und wenn Sie noch Zweifel hätten, dann könnten Sie meine biometrischen Daten, zum Beispiel meinen Fingerabdruck oder meine Gesichtsform, mit den Informationen in den Datenbanken vergleichen. Das wäre zwar aufwendig, gibt uns aber dieses hohe Maß an Sicherheit, das wir uns angesichts der immer weiter steigenden Kriminalitätsrate und der Terrorgefahr wünschen.”

Fast mechanisch folgte der Moderator dem abgesprochenen Text: „Dann müsste aber das Lesegerät mit den Datenbanken verbunden sein!?” Das Publikum begann sich zu langweilen.

„Ja, der kleine Kasten da neben der Schleuse kann mit einem Ausgang zum Internet oder zu internen Rechnernetzen versehen werden.”

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