K. Will - Sohn des Windes

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Kieran, der neu ernannte Herrscher der südlichen Länder, kann sich nach den überstandenen Angriffen auf das Reich der Elben noch nicht um seine junge Familie kümmern: ein ominöser schwarzer Reiter überfällt seine Heimatstadt und fordert ihn zum Kampf heraus. Kieran muss sich ihm stellen und dafür seine Familie zurücklassen, die sich allerdings auf den Weg macht ihn zu suchen, als es nach Wochen noch immer keine Nachricht von Kierans Verbleib gibt. Und so gerät auch Emily wieder in höchste Gefahr, aus der sie aber ein fremder junger Mann rettet – und sich in sie verliebt … Er bleibt an ihrer Seite, da auch Emily, die in einer Wüstenstadt zwar einen verheerenden Sandsturm überlebt, dabei aber ihr Gedächtnis verloren hat, nicht weiß wer sie ist. Kieran ist wie vor den Kopf geschlagen, als er davon hört, und muss als Herrscher reagieren – und schickt sie so in die Verbannung.

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„Pass gut auf ihn auf, Fesherra!“, flüsterte sie eindringlich ihrem Pferd zu. „Ich bin gleich zurück!“ Das Pferd, mit dem goldfarbenen Fell sah sie kurz mit seinen großen Augen an und schlug einmal mit dem Kopf, so als wollte es ihr zu verstehen geben, dass es durchaus verstanden hatte. Eilig und zittrig ging Emily wieder auf den Eingang des Hauses zu und spähte durch den Rauch hinein. Schon in der Eingangshalle waren deutlich Menschen zu erkennen. … Oder was von ihnen übrig geblieben war. Sie sah sich um und fand ein langes Stück Holz, das ihr noch eine kurze Zeit lang als Fackel dienen konnte, und ging weiter in die Dunkelheit des verkohlten Hauses hinein. Hier hatte ein grausames Feuer gewütet, dem niemand entkommen war. Sie sah zahlreiche Tote, verbrannt bis zur Unkenntlichkeit. Nur an einigen Uniformen und Kleidungsstückresten konnte sie noch erkennen, um wen es sich gehandelt haben musste. Die meisten Leute hier am Hofe hatte sie nur flüchtig gekannt, wenn überhaupt. Diener, die sie bei ihrem letzten Besuch hier kennen gelernt hatte. Und an dessen Kleidung sie sich jetzt erinnern konnte, jetzt, da ihre Gesichter allesamt schwarz verkohlt und leblos waren, entstellt bis zur Unkenntlichkeit. Aber dann blieb ihr Blick auf einem Kleidungsfetzen einer Person am Boden hängen, und eine große, dunkle Leere griff nach ihrem Herzen, als wollte sie Emily in einen finsteren, unendlichen Abgrund stürzen. Es war nicht mehr viel von ihm zu erkennen, aber die Tunika, die er trug, war die, die er auf ihrer Hochzeit getragen hatte. Am unteren Saumende konnte sie noch deutlich die Goldstickereien erkennen: Achaz! Keuchend brach Emily in die Knie. Eine halbe Ewigkeit schien gerade vor ihr abzulaufen. Unfähig irgendetwas zu denken, irgendwie zu reagieren, irgendwie zu handeln, hockte sie da und starrte den Toten an. … Und konnte sich nur noch der dunklen Leere überlassen.

Irgendwann rief sie sich ins Gedächtnis, dass sie hier nicht so sitzen bleiben konnte. Sie konnte nichts mehr für ihn tun. Und sie war schließlich auch nicht alleine. Asrar war immer noch draußen bei ihrem Pferd, alleine. Eilig wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht und stand wieder auf. Schwer atmend und mit wild klopfendem Herzen ging sie suchend durch den gesamten Eingangsbereich. Wenn Achaz hier gewesen war, dann war Kieran mit Sicherheit auch nicht weit weg. Aber so sehr sie sich auch anstrengte jemanden erkennen zu können, sie fand ihn nicht. Sie überlegte kurz, was er angehabt hatte, als er fort geritten war. Aber Kieran bevorzugte stets die Farbe Schwarz. Er hatte schlichte, schwarze Sachen angehabt. Im Grunde konnte es jeder von ihnen hier sein! Unwillig schüttelte sie den Kopf, als ihr die Erkenntnis kam, dass sie unmöglich noch herausfinden würde, wer von all den Toten hier Kieran war! Und diese Unsicherheit nicht herausfinden zu können, wer hier wohl Kieran war, machte sie ganz schwindelig, machte, dass ihr Herz stolperte und raste, machte sie atemlos, bis sie kaum noch Luft bekam, und sich immer weitere, dickere Tränen ihren Weg bahnten.

Erst als sie von draußen das ungeduldige Schnauben ihres Pferdes hörte, löste sie sich aus ihrer erschrocken, verzweifelten Erstarrung. Eilig ging sie wieder zu Achaz hinüber und zog seinen Körper mit sich nach draußen auf den Hof. Sie wollte ihn nicht einfach so liegen lassen. Sie konnte ihn doch nicht einfach so hier lassen! Sie konnte auch Kieran nicht einfach … Emily musste sich zwingen tief Luft zu holen. Sie musste Achaz beerdigen. Wenigstens das wollte sie noch für ihn tun können!

Eine Bewegung auf dem Hof ließ sie zusammenzucken. Blitzschnell griff sie nach ihrem Messer, das sie im Gürtel steckten hatte, und drehte sich mit einer schnellen, geschmeidigen Bewegung um. Männer liefen mit langsamen Schritten über den Hof. Ihre Köpfe wanderten ungläubig und suchend hin und her. Einer von ihnen schaute direkt zu ihr hinüber und sagte etwas zu den anderen. Mit Entsetzen sah Emily, wie sie sich ihr näherten, und sie hob automatisch die Hand, die ihr Messer hielt, ein wenig höher, wie um ihnen zu zeigen, dass sie nicht unbewaffnet und wehrlos war. Aber statt des erwarteten Angriffs verneigte sich einer nach dem anderen unterwürfig vor ihr.

„Sayyidda!“, wurde sie angesprochen. Man hatte sie erkannt. Erleichtert atmete sie auf und musste bitter schlucken. Jetzt erkannte sie auch anhand ihrer Kleidung und an den langen, gebogenen Stäben, die sie bei sich trugen, dass es sich bei den Männern um Hirten handeln musste! Kein Grund also in Panik zu geraten! Aber sie sprach die Männer nicht ihrerseits an. Sie scheute sich noch immer, die Sprach der Südländer zu sprechen. So lange Zeit sie auch hier in diesem Land, und mit Kieran und seinem Vater schon verbracht hatte, so wenig sicher war sie im Sprechen der Sprache. Sie konnte sie mittlerweile verstehen, aber das Sprechen fiel ihr einfach noch immer schwer. Sie starrte nur weiterhin die Männer an, die sich langsam erhoben und sie ihrerseits ansahen. Die Furcht und Verwirrung in Emilys Augen verriet ihnen, dass sie keine Ahnung davon hatte, was sich hier abgespielt haben könnte. Wieder wurde sie angesprochen. Aber der Dialekt, den sie sprachen war ihr nicht unbedingt geläufig. Sie verstand nur ganz vereinzelte Worte. Das Wort Sayyid Az-Hchal war gefallen. Es klang wie eine Frage und sie sah zu dem Leichnam hinter ihr auf dem Boden. Die Bestürzung, die die Männer regelrecht anfiel, sagte ihr, dass sie getreue Diener Achaz waren. Und sie begriffen, was diese Frau vor ihnen gerade getan hatte. Sie traten an Emily vorbei und nahmen den toten Körper vorsichtig auf, um ihn quer über den Hof zu tragen, zu einer Ecke, an dem die Verwüstung, die hier um sich gegriffen hatte, nicht so unmittelbar zu erkennen war.

Eilig machten sich zwei der Männer daran jedes noch brauchbare Stückchen Holz, das sie finden konnten, zusammenzutragen, während ein anderer all das Holz zu einem Scheiterhaufen aufstapelte und bestürzte Worte murmelte, die für Emily wie ein Gebet klangen. Sie verstand, dass die Männer dabei waren, Achaz die letzten Ehren nach den Gebräuchen ihres Landes zukommen zulassen.

Erst nachdem die Flammen hoch aufloderten, und den ihnen überlassenen, toten Körper vollständig eingehüllt hatten, sprach sie wieder einer der Männer an. Emily verstand nicht, was er sagte. Sie war noch zu sehr benommen von den ganzen Vorkommnissen der letzten, ewig lange dauernden Augenblicke. Sie wischte sich schniefend die heißen Tränen aus den Augen, um den Mann ansehen zu können. Er sprach in einem sehr beruhigenden Ton auf sie ein, doch sie verstand nicht wirklich, was er ihr sagte. Bis sie aus seinen Worten den Namen Kieran heraushörte!

„Kieran?“, fragte sie hellhörig und erneut schossen ihr Tränen über die Wangen. Aber der Mann lächelte sie leicht verunglückt an, schüttelte vorsichtig den Kopf und deutete mit einer ausholenden Armbewegung hinaus aus dem Hof in Richtung Stadt, und sagte immer wieder etwas, in dem immer wieder Kieran zu hören war. Emily verstand ihn noch immer nicht und bedeutete ihm das ihrerseits mit einem Kopfschütteln. Der Mann fasste sie sanft an der Schulter und zog sie hinter sich her zum Palasttor und deutete dann wieder in die zuvor schon angegebene Richtung. Ganz allmählich verstand sie, was er ihr mitteilen wollte. Kieran war nicht hier gewesen! Er war woanders gewesen, als hier alles in Flammen stand. Der Mann sah sie eindringlich an. Und Emily begriff plötzlich. Eilig holte sie ihr Pferd und kam zu ihm zurück. Er schien auf sie zu warten. Der Mann nickte kurz den anderen Männern zu, stimmte sich stumm nickend mit ihnen ab, und führte sie dann durch die endlosen Gassen der Stadt, hinaus durch das kleine Hintertor in der Stadtmauer und deutete dann in die Ferne.

„Bahi-Dun.“, war alles was sie verstand, als er ihr etwas erklären wollte. Dann verneigte er sich höflich, drehte sich wieder um und ging davon.

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