K. Will - Sohn des Windes

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Kieran, der neu ernannte Herrscher der südlichen Länder, kann sich nach den überstandenen Angriffen auf das Reich der Elben noch nicht um seine junge Familie kümmern: ein ominöser schwarzer Reiter überfällt seine Heimatstadt und fordert ihn zum Kampf heraus. Kieran muss sich ihm stellen und dafür seine Familie zurücklassen, die sich allerdings auf den Weg macht ihn zu suchen, als es nach Wochen noch immer keine Nachricht von Kierans Verbleib gibt. Und so gerät auch Emily wieder in höchste Gefahr, aus der sie aber ein fremder junger Mann rettet – und sich in sie verliebt … Er bleibt an ihrer Seite, da auch Emily, die in einer Wüstenstadt zwar einen verheerenden Sandsturm überlebt, dabei aber ihr Gedächtnis verloren hat, nicht weiß wer sie ist. Kieran ist wie vor den Kopf geschlagen, als er davon hört, und muss als Herrscher reagieren – und schickt sie so in die Verbannung.

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„Vielleicht sollte sich jemand selber auf den Weg machen?“, fragte Emily lauernd und leicht drohend. Wenn es einer wagen konnte, aus dem Reich der Elben in das Land der Menschen zu reisen, dann er. Er war, neben ihr, der Einzige der nicht auffallen würde, der einzige Nichtalb, der sich unter die Menschen mischen konnte.

Aber Damaso verstand ihre Anspielung entweder nicht oder hatte schlichtweg keine Lust sich selber auf den Weg zu machen.

„Niemand …“, sagte ihr Damaso und sah sie sehr eindringlich an, „… absolut niemand wird ihnen hinterher reiten, um festzustellen, was los ist! Hast du verstanden? Wir werden Späher schicken! Und du wirst dich gedulden müssen!“ Damit drehte sich Damaso von ihr weg und ging davon. Er würde sich erst mit den anderen beraten. „Ich habe deinem Mann versprochen, mich um dich zu kümmern.“, sagte er noch laut im Weggehen. „Und ich werde auf dich aufpassen! Aber ich werde jetzt erst mit Liam und Breando reden, und du wirst hier bleiben!“

Emily schnaubte hinter ihm wütend und verschränkte die Arme vor der Brust. Was fiel ihm ein sie so zu behandeln? Sie hatte allen Grund sich Sorgen zu machen und es war ihr gutes Recht Fragen nach dem Verbleib ihres Mannes zu stellen! Kurz zögerte sie noch selbst, als ihr die Idee in den Sinn kam selber nach ihm zu suchen. Dann aber fragte sie sich, warum sie es sich nicht zutrauen sollte? Sie hatte es nicht einmal gewusst, als sie mit Asrar schwanger war, und hatte eine unheimliche Wanderung mutterseelenallein durch dunkle Tunnel gemacht, sie war fast vergiftet worden, hatte gekämpft und einen Dreiwochenritt hinter sich gebracht. Warum sollte sie sich jetzt nicht zutrauen nach Al-Alef zu reiten? Es war nur ein Ritt von einem einzigen Tag!

Als Damaso wenig später wieder zurückkam, um ihr mitzuteilen, dass die anderen ihrer Meinung waren und entschlossen hatten, dass Damaso sich auf die Suche machen sollten, fand er ihr Haus verlassen vor. Er suchte sie überall und schickte schließlich auch einen der Falken zu Culogh, um sich zu vergewissern, dass sie bei dem Faun wäre. Aber als der Falke nach Stunden zurückkam, konnte er Damaso nichts über Emilys Verbleib berichten. Aufgebracht rannte Damaso zurück ins Tal im Wald und fand die Elben noch immer alle versammelt vor.

„Sie ist weg!“, sagte er atemlos. „Ich habe überall nach ihr gesucht. Und Culogh weiß auch nicht, wo sie steckt!“ Er sah der Reihe nach in die Gesichter der anderen.

„Und dann stehst du hier noch rum?“, fuhr Dakun ihn an. „Du solltest dich dann doch wohl ebenfalls längst auf den Weg gemacht haben!“

„Was?“ Damaso wusste nicht worauf er hinaus wollte. „Auf den Weg wohin? Ich weiß nicht, wo sie steckt!“

„Es gibt nur einen Ort, an dem sie sein wird, nur einen einzigen!“ Dakun sah ihn mit einer Mischung aus … ja, was eigentlich? - an. Wut? Verachtung? Damaso zuckte unmerklich zusammen.

„Sie wird doch nicht mit dem Kind nach Al-Alef aufgebrochen sein! Das glaubst du doch selber nicht!“, entgegnete ihm Damaso halbwegs entsetzt.

Aber Dakuns Blick verriet ihm, dass er genau das glaubte, mehr noch - es wusste!

„Diese Frau hat sehr viel mehr Schneid und Tatendrang als du!“, stellte Dakun grimmig fest. „Breagan?,“ wandte er sich dann übergangslos an seinen Sohn. „Geh zu Silva und sage ihr, was geschehen ist. Und bleibe bei ihr bis ich wiederkomme. Ich werde Emily und Asrar suchen gehen!“

Dakun ging mit schnellen Schritten davon, um sein Pferd zu holen, das Einzige im ganzen Wald, das nicht auf den weiten Grasebenen weidete, so wie all die anderen Pferde. Dakun hielt es stets in seiner Nähe. Jetzt wusste er auch selber warum. Mit gekonnten, schnellen Griffen sattelte er es auf und schwang sich augenblicklich in den Sattel.

„Warte!“, rief Damaso ihn an.

„Worauf? Dass du endlich deinen Hintern hochkriegst und was unternimmst?“ Dakun wandte sein Pferd um und trieb es vorwärts. Liam und Breando waren hinter Damaso her gekommen.

„Dakun!“, rief Liam ihm nach.

„Was? Ich bin der einzige Mensch, der Einzige, der unter den anderen Menschen nicht auffallen wird. Versucht doch mich aufzuhalten!“, rief er ihm verächtlich entgegen. Er trieb sein Pferd noch schneller voran und preschte im Galopp zum Wald hinaus.

„Verflucht!“, wetterte Damaso.

„Es war deine Aufgabe auf sie aufzupassen. Und es war deine Aufgabe Dakun im Auge zu behalten!“, stellte Breando grimmig nickend fest. „Tu was!“

„Sie zu, dass du hinter ihm herkommst!“, sagte auch Liam trocken. „Wir sind Elben. Wir können uns nicht unter das Volk der Menschen mischen. In Al-Alef vielleicht noch, aber nirgends anders wo sonst. Und ich fürchte, dass euch die Suche nach den beiden sonst wo hinführen könnte!“

Einen kurzen Augenblick stand Damaso noch mit gesenktem Blick da und fluchte leise vor sich hin, dann wandte er sich aber endlich um, um seine Sachen zu packen und sein Pferd zu holen.

So ein Irrsinn, dachte Damaso grimmig, als es nach wenigen Stunden bereits stockfinster geworden war. Er hatte es nicht geschafft Dakuns Vorsprung aufzuholen. Er fragte sich wie viel Vorsprung Emily vor ihnen hatte. Er hatte sie verlassen, als es noch früher Vormittag war. Erst am zeitigen Nachmittag war er zurückgekommen, um nach ihr zu sehen. Wenn sie direkt vormittags los geritten war, dann hatte sie einen halben Tag Vorsprung. Einen halben Tag! Er hatte eindeutig zu lange gezögert!

Bestimmt war Dakun auch jetzt in der Nacht einfach weiter geritten. Und auch Emily traute er es zu. Sie hatte Schneid, gar keine Frage! Wenn sie nicht sogar schon in Al-Alef angekommen wäre! Dementsprechend konnte er ja wohl kaum schwächeln und sich eine Pause gönnen! Kieran würde ihm den Kopf abreißen …!

Emily war am späten Abend am Stadttor von Al-Alef angekommen. Statt der erwarteten Erleichterung endlich hier zu sein, wich ihr aufkeimendes Gefühl der Befriedigung darüber den langen Ritt gemeistert zu haben, einem ganz und gar ungutem Gefühl. Was sie sah erschreckte sie zutiefst. Rauch! Überall schwelten Feuer. Dicker Rauch hing in der Luft, der aus den einzelnen Häusern heraus quoll. Offenbar waren die Brände bereits dabei zu ersterben. Etwas Schreckliches war hier geschehen! Sie fasste ihren kleinen Sohn, den sie, fest in einem Tuch eingewickelt, vor sich am Körper trug, noch etwas fester, wie um ihn instinktiv zu schützen, und trieb ihr Pferd weiter durch die totenstillen, verlassenen Gassen der Stadt. Der Rauch begleitete sie, und ein beißender, ekelerregender Gestand. Emily zog instinktiv den Stoff ihres Ärmels über ihre Hand und schützte damit Mund und Nase, und achtete darauf, dass auch Asrar nichts von dieser verseuchten Luft einatmete, indem sie dem Kleinen ihren Seidenschal um den kleinen Kopf wickelte. Erst als sie in eine Gasse abbog, die sie zum Palast ihres Schwiegervaters bringen sollte, sah sie das Grauen sich ausbreiten: Tote! Die Gasse war gesäumt von unzähligen Toten. Ein eisigkalter Schauer lief ihr den Rücken hinunter. Sie konnte in dem schwindenden Licht nicht die Gesichter der Toten erkennen, was ihr auch eigentlich ganz lieb so war! Aber sie konnte an ihrer Kleidung erkennen, dass es sich hauptsächlich um Männer der Palast- und der Stadtwache hielt, die in einem brutalen Kampf ihr Leben gelassen hatten. Aber sie sah auch, dass die Türen der einzelnen Häuser, in denen es noch immer schwelte, von außen verbarrikadiert worden waren. Was das bedeutete, wollte sie sich erst gar nicht ausmalen! Eine jähe Furcht überkam sie und ließ ihr Herz noch schneller schlagen, und eine plötzliche, bislang noch nie da gewesene Übelkeit! Sie gab dem Pferd die Sporen und ritt im zügigen Tempo durch das große Tor in den Innenhof des Palastes. Das Bild, was sich ihr hier darbot war das gleiche, wie in den Strassen!

„Nein!“, flehte sie mit leiser, zittriger Stimme, als sie sah, was hier vor sich gegangen war. Auch hier waren die Türen von außen verriegelt worden. Im Inneren suchte sich noch immer dicker, schwarzer, nach Tod und Verderben stinkender Rauch seinen Weg nach draußen. „Nein, bitte nicht!“ Sie war dem Weinen nahe, als sie eilig vom Pferderücken sprang, und auf das große Eingangstor zulief, um die schweren Balken, die gegen die Türflügel gestemmt waren, mit aller Anstrengung, die sie aufzubringen vermochte, zu entfernen. Als sie die Tür mit Wucht aufschlug, ergoss sich der schwere, schwarze Qualm in zäh wallenden Wolken quer über den Innenhof. Abrupt drehte sie sich um und wich über den gesamten Innenhof zurück, um Asrar nicht diesem Rauch auszusetzen, und zog wieder schützend ihren Ärmel über Mund und Nase. Eilig blickte sie sich nach ihrem Pferd um. Die Stute stand noch immer still da, wo Emily sie hatte stehen lassen. Trotzdem führte sie sie am Zügel zur Palastmauer, und band sie dort an. Dann machte sie sich daran Asrar in seinem Tragetuch sicher und fest an dem Sattel zu binden.

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