Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Eismond

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Die Krieger des Horns - Eismond: краткое содержание, описание и аннотация

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"Es ist das Gefühl, das man hat, wenn man einschläft und weiß, dass einen wieder derselbe Alptraum erwartet …"
Piper verdrängt ihre Vergangenheit mit aller Macht. Vom blutigen Sieg über die Schattenfürsten will sie nichts mehr wissen und flüchtet sich in einen monotonen Alltag. Doch dann holt sie das Schicksal der Krieger ein: Das geheimnisvolle Phantom taucht in Coastville auf und will Piper und ihre Freunde zurück in die Ewigen Welten bringen. Eine grausame Finsternis bedroht das magische Reich: Während ein Nekromant in seiner Eisfestung die Toten erweckt, rüsten sich die Krieger für eine letzte Schlacht – und stehen plötzlich auf einer Seite mit ihren Erzfeinden.
Der Abschluss der vierteiligen Fantasy-Saga «Die Krieger des Horns» erzählt eine eigene Geschichte an neuen magischen Orten, mit mächtigen Artefakten, neuen Bündnissen und alten Gefühlen, die sich nicht mit dem Schwert besiegen lassen.

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Als ich mich nicht mehr auf das Reiten konzentriere, falle ich aus dem Takt und mein Rucksack schlägt gegen meinen Rücken. Luna schnaubt ärgerlich und ich lasse sie im Schritt die Straße zur Ranch hochgehen.

„Tut mir leid, Süße, ich war wieder in Gedanken!“

Immer diese Grübelei, Shadow, jede andere Stute hätte dich dafür abgeworfen, so in ihren Rücken zu fallen! Sie tut beleidigt. Dass sie mich mit meinem Seelennamen anspricht, ist eine Gewohnheit, die sie mit den anderen Einhörnern teilt. Eigentlich ist es sogar mein wahrer Name, aber ich hätte nichts dagegen, ihn zu vergessen …

Ich sehe ein, dass ich noch einmal betonen muss, dass sie kein normales Pferd ist, aber anstatt mich auf eine Diskussion einzulassen, fahre ich mit der Hand über ihren Mähnenkamm und streichele sie am Hals. Das stimmt sie milde, sie legt den Kopf schief und genießt. Ich grinse, als ich sie so sehe.

Das Tor zur Ranch öffne ich vom Sattel aus. Dabei werfe ich einen Blick auf die Uhr. Um diese Zeit brauche ich nicht nach Celeste Davis, ihrer Schwester oder dem kleinen Mädchen Maya Ausschau zu halten; wenn überhaupt, begegne ich nur Robin allein.

Als wir auf den Hof reiten, erstarrt Luna schon, bevor ich das Tor geschlossen habe.

Vor dem Haus steht ein silberner Jeep mit getönten Scheiben. Neben Robins Wagen sieht er aus wie die Limousine des Präsidenten. Na ja, verglichen mit dem rostigen MG – auch wenn sein Motor stark genug ist, einen Hänger zu ziehen – schneidet sicher jedes Auto besser ab. Schon allein das reicht wahrscheinlich, um Robin auf die Palme zu bringen.

Von den beiden jungen Männern ist jedenfalls nichts zu sehen und ich ertappe mich dabei, aufmerksam zu lauschen, bevor ich Luna wieder in Bewegung setze. Als würde ich die Geräusche eines Duells erwarten! Ich ringe mir ein nervöses Kichern ab – so ein Blödsinn!

Der L-förmige Pferdestall teilt den Hof in zwei Hälften, sodass ich darum herum muss, um den Anbindeplatz und den Reitplatz zu erreichen. Noch immer höre ich keinen Laut außer Lunas Hufschlag.

Zuerst sehe ich die Pferde und bin gleich doppelt verblüfft. Robin sattelt Dragón, den Einhornhengst von Andy, mit dem er nicht gerade erfolgreich ist. Auf der anderen Seite des Hofes steht der Fremde neben der jungen Scheckstute Esmeralda, die ebenfalls Andy gehört hat, bis er fort war und niemand ihre Ausbildung fortsetzte. Allmählich wird mir bewusst, wovon Robins Vater gesprochen hat: Wir schaffen es nicht, die verbliebene Arbeit allein zu bewältigen. Damit hat er ganz recht; viel zu viel ist seit dem letzten Sommer liegen geblieben, aber der Grund dafür ist klar: Niemand hat es gewagt, Andys Andenken zu berühren. Vor Trauer sind wir alle in eine Starre verfallen, die uns nun die Ranch kosten könnte. Ich bin schockiert, das erst jetzt so deutlich zu sehen, und bemerke die Blicke gar nicht, die die beiden mir zuwerfen.

„Buenos Dias, Hermosa, wie schön, dich zu sehen!“, sagt Robin laut und setzt sein gewinnendes Lächeln auf.

Der andere mustert mich nur kurz, nickt mir zu und widmet sich dann wieder seiner Stute.

Er hat schöne Augen, denke ich unwillkürlich, aber gleichzeitig schelte ich mich dafür. Das habe ich sicher von Dina, mich jetzt mit solchen Belanglosigkeiten zu befassen.

Nein, du hast recht, mischt sich Luna mit einem amüsierten Unterton ein, ich mag ihn!

Ich steige ab und lege ihre Zügel auf den Boden, damit sie dort stehen bleibt. Langsam gehe ich zu Robin, aber ich kann den Blick nicht von Esmeralda wenden, die wie selbstverständlich gesattelt und gezäumt wird.

„Weiß er, was er da tut?“, flüstere ich, als ich Robin erreicht habe.

Er zuckt mit den Schultern. „Keine Ahnung. Schätze, mein Vater hat ihm das Pferd gegeben.“

Das kann in meinen Augen nur zwei Dinge bedeuten: Dass er den Jungen testen will, oder aber, dass er ihm ungeheuer viel zutraut.

„Und was tust du?“ , frage ich dann und weise auf Dragón, der bereits unruhig im Sand scharrt. Seit Robin sein eigenes Einhorn verlor, hat er oft versucht, sich mit Dragón anzufreunden, aber der Hengst hat seine Angebote nach Kräften abgewehrt. Vielleicht trauert auch er um Andy.

Ich greife nach seinem Zügel, um ihn zu beruhigen. Dann lege ich eine Hand auf sein Fell und versuche, mit ihm zu sprechen. Du bist sicher, sage ich, wir sind doch Andys Freunde. Aber das Einhorn schnaubt nervös und reißt den Kopf hoch. Wie jedes Mal.

„Vertrau mir“, sagt Robin verschwörerisch zu mir, doch dann folgt sein überhebliches: „Chica!“

Ich stöhne. „Ist das deine Art, dich zu beweisen? Du lässt zu, dass er auf einem unausgebildeten Mustang reitet und setzt dich selbst auf das wildeste Pferd, das du finden kannst – nur, um ihm zu imponieren?“ Ich spreche absichtlich etwas lauter als nötig, um den anderen zu warnen. Aber ich wage nicht, mich zu vergewissern, ob er mich verstanden hat, weil ich Robin nicht noch mehr aufbringen will. „Du benimmst dich wie ein Kind!“, werfe ich ihm vor.

Er entreißt mir die Zügel geradezu, und die Art, wie er auf mich zugeht, lässt mich zurückweichen. „Muchas Gracias, Señorita, aber ich brauche deinen Rat nicht!“

Ich knurre ihn an und stampfe beinahe mit dem Fuß auf, als er Dragón wendet und in den Sattel springt. Der Hengst tänzelt auf der Stelle, aber Robin hält ihn hart im Zaum.

„Wir reiten die Weidezäune ab bis hinunter zum Fluss und durch die Prärie zurück, es kann eine Weile dauern!“

Ich schnaube. „Aber erwartet nicht, dass ich euch hinterher zusammenflicke, wenn ihr in Einzelteilen zurückkommt! Ich fange dann schon mal an auszumisten!“ Ich will ihm den Rücken zukehren, doch Robin hat sich schon abgewandt und treibt Dragón eine kleine Anhöhe hinauf. Der Hengst wiehert schrill, schlägt aus und lässt sich kaum halten, und die beste Möglichkeit, die Robin sieht, ist noch mehr von ihm zu fordern.

Der geheimnisvolle Fremde ist genauso schnell im Sattel und zeigt keine Zurückhaltung, als er Esmeralda zu einem schnellen Galopp anspornt. Das Pferd bockt und schlägt mit dem Kopf, doch er hat Robin in wenigen Sekunden eingeholt und wie zwei Jockeys jagen sie den Hügel hinunter und verschwinden in einer Wolke aus Staub.

Im Stall lasse ich meinen Unmut an einem Strohballen aus, der beim zweiten Tritt meinen Stiefel verschluckt. Ich stehe in meiner Socke auf der Stallgasse und blicke mir die Bescherung an. Erst da schaffe ich es, wieder durchzuatmen.

„Warum sind Männer nur so – grr!“, schimpfe ich, als ich Luna reinhole und absattele.

Warum lassen Frauen sich davon beeindrucken, frage ich mich, antwortet sie und stimmt mich damit ebenso nachdenklich. Es kann doch wohl nicht sein, dass dieses Theater mir gelten sollte, oder?

„Du hast recht“, sage ich dann, „es ist es nicht wert, sich darüber aufzuregen. Sie haben es einfach nicht verdient!“

Ich stelle mein Pferd in eine Box und hole die Schubkarre, als mir ein kleiner gelber Hund zwischen die Füße läuft. Es ist einer von diesen ausgesetzten Streunern, die sich unkontrolliert vermehren und die manchmal von den reichen Touristen mitgenommen werden, wenn sie Glück haben und niedlich sind. Maya hat ihn aus Mexiko mitgebracht; wie sie das angestellt hat, weiß ich bis heute nicht. Seitdem folgt er ihr bei jedem Schritt und inzwischen wagt er sich sogar ab und zu ein Stück von ihr weg. Ich sehe mich nach dem kleinen Mädchen um, das mit großen, dunklen Augen in der Stallgasse steht.

„Sprichst du wieder mit deinem Pferd?“, fragt sie schüchtern und wartet darauf, dass ich sie heranwinke.

„Möchtest du es streicheln, es ist ganz brav!“

„Ich kann auch reiten!“, behauptet sie. Eilig hebt sie den Welpen auf, den sie Jingo genannt hat, nach einem Song von Santana. Sie nähert sich Luna, die sie mit einem freundlichen Schnauben begrüßt.

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