Isabel Tahiri - Das neue Leben / Maxi I

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Eine Katastrophe wird prophezeit.
Maxis Heimatstadt könnte zerstört werden.
Niemand will etwas unternehmen.
Nur Maxi, eine junge Priesterin der MUS kann sich nicht damit abfinden.
Zusammen mit ihren Freunden nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand.
Sie machen sich auf den Weg, um eine neue Zuflucht zu finden.
Ihre Suche führt sie in ein wunderschönes Land und zur Quelle den Lebens.

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Wir treten ans Ufer um nachzusehen. Eine kleine grüne Kreatur schwimmt an der Oberfläche. „Hallo?“ Rufe ich. „Wer bist Du?“

„Na Du bist jedenfalls eine Maus, das sehe ich, was macht ihr hier?“ Spricht die Kreatur. „Hab schon ewig keine Mäuse mehr gesehen.“

„Wir sind auf der Suche nach einer Zuflucht hierhergekommen, ich bin Maxi, das ist Amo, mein Vater.“ Stelle ich uns vor.

„Ich bin Willi Frosch, wir heißen alle Frosch, wir Frösche, also Willi.“ Er taucht kurz unter und schwimmt dann näher ans Ufer. „Nun, Ihr stört mich nicht, oder fresst Ihr vielleicht Insekten? Nein? Dann könnt Ihr hier genauso wohnen wie ich auch, das ist ein freies Land.“

„Wo wohnst Du denn?“ Frage ich. „Lebst Du schon lange hier?“

„Ja, schon eine ganze Weile. Ich lebe unter dem Wasserfall. Ganz am Anfang hab ich noch ein paar von euer Sorte gesehen, aber schon lange keine einzige mehr.“

„Weißt Du, was mit den anderen passiert ist?“ Fragt Amo.

„Nein, komisch eigentlich. Sie haben nie mit mir gesprochen und eines Tages waren sie einfach weg. Ich muss jetzt auch los, sonst werde ich nicht mehr genug Insekten fangen können bevor es ganz dunkel ist und werde nicht satt.“ Damit taucht er unter und verschwindet. Es lebt also noch jemand hier, aber wir würden uns nicht aneinander stören, das ist erfreulich.

*

Willi war eigentlich schon satt, aber er hatte heute keine Lust zum Reden, deshalb hatte er die Mäuse angeschwindelt. Interessant war es aber schon, so lange hat keiner mehr im Baumstumpf gewohnt. Ob sie bleiben werden? Da er der einzige Frosch weit und breit war, durfte er mit den wenigen Lebewesen, die mit ihm reden wollten, eigentlich nicht so achtlos umgehen. Aber er tat sich mit neuen Leuten immer schwer, war er doch eher schüchtern veranlagt. Willi würde sie eine Weile beobachten, auf Frösche achtete sowieso keiner, dann brachte er vielleicht den Mut auf, es noch einmal zu versuchen. ...oder vielleicht auch nicht, er hatte sich schließlich an sein Leben als Einsiedler gewöhnt, wer brauchte da schon jemanden zum Reden.

*

Wir machen uns auf den Weg zu diesem Baumstumpf. Als wir näher kommen, sehen wir, das die Rinde einige Löcher hat. Amo vermutet, es könnten früher Bienen darin gewohnt haben.

„Ob sie noch da sind?“ Frage ich.

„Nein, wenn da Bienen wären, würde alles leicht vibrieren, aber es ist vollkommen ruhig,“ erklärt Amo „aber ob jemand anderes hier wohnt kann ich nicht sagen. Nach dem ersten Geruchstest, scheint keiner hier zu sein, wir sollten dennoch vorsichtig sein. Lass mich vorgehen und warte einen Moment bis ich dich rufe, das ist sicherer.“ Ich nicke und Amo schlüpfte unter einer Wurzel hindurch ins Innere.

Kurze Zeit darauf ruft er nach mir. „Das musst Du dir ansehen.“

Ich folge ihm hinein. Drinnen war nicht ganz dunkel, wie erwartet, denn durch die Löcher fällt das Licht des aufgehenden Mondes. Es erfüllt die Halle, anders kann ich den großen beinahe kreisrunden Raum nicht nennen, mit mildem Licht. Staunend blicke ich mich um, hier ist es sauber und trocken. Es riecht leicht nach abgestandener Luft, aber wenn wir hier ein bisschen fegen und einen ordentlichen Eingang graben, wird die Luft bald wieder frisch riechen. Wir könnten auch ein paar duftende Gräser in unsere Schlafmulden bringen, dadurch wird sich der Geruch deutlich verbessern. Andere Lebewesen rieche ich nicht, daraus schließe ich, dass der Baumstamm schon länger leer steht.

Weiter oben sieht man im schimmernden Licht des Mondes kleine Ausbuchtungen. Wir klettern über geschickt angebrachte Holzbalken nach oben und stellen fest, das es natürliche Vertiefungen und Plateaus des ursprünglichen Baumes sind. Wie kleine Wohneinheiten, es gibt mindestens zehn oder zwölf davon, genau kann ich das im Moment nicht sehen. Hier könnten bestimmt einige Familien leben.

Wir beschließen, den Rest der Nacht zu verschlafen, es scheint hier drinnen sicher und geschützt zu sein. Bei Tageslicht werden Amo und ich dann alles gründlicher untersuchen. In einer größeren Mulde legen wir uns gemeinsam zur Ruhe.

Ich träume von dem Baumstumpf. Aber er ist nicht leer und verlassen, wie wir ihn gefunden haben, sondern voller Mäuse, die mal hierhin, mal dorthin laufen. Sie bringen Vorräte in den Bau, fegten den Boden, legen die Nester neu mit Gräsern und Vogelfedern aus. Am Rand eine Nestes mit fünf Kindern sitzt ein Vater und erzählt Geschichten. Die Mutter kommt hinzu und säugt die Kleinen. Es sieht so normal aus. Das habe ich noch nie gesehen, beide Eltern bei der Brutpflege.

Das kommt auch in keiner Geschichte vor, die meine Mutter uns erzählt hat.

Nur durch Amos Wunsch danach, habe ich mir damals überlegt, wie so etwas sein würde. Während ich zusehe, fühle ich, dass es sich richtig anfühlt. Ich werde dafür sorgen, dass es in unserer Zukunft so sein wird. Vater, Mutter und Kinder zusammen.

Ich treibe weiter durch den Baumstamm und kann zusehen, wie die Treppenbalken hereingezerrt und günstig angelehnt und verkantet werden. Es sieht sehr stabil aus. Dann sehe ich eine große Vorratskammer und in der Ecke daneben... ...irgendetwas ist da, ich kann es nicht erkennen. Bevor ich näher kommen kann erwache ich mit einem Ruck.

Ich setze mich auf und sauge tief die Luft ein, keine ungewöhnlichen Gerüche, keine Geräusche. Amo liegt friedlich im Schlaf. Ich bin mir nicht sicher, warum ich aufgewacht bin, ich wäre gerne länger in meinem Traum geblieben. Das war auf jeden Fall kein Zukunftstraum, mir kam er eher vor, wie einer aus der fernen Vergangenheit. Ach, ich kann es mir nicht erklären, aber von früher habe ich noch nie geträumt. Vielleicht betrifft es doch unsere Zukunft, auch wenn ich niemanden erkannt habe. Mit diesem Gedanken schlafe ich wieder ein.

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