Erich Rast - Vicky

Здесь есть возможность читать онлайн «Erich Rast - Vicky» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Vicky: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Vicky»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Auf der Erde ist nichts los, und schon gar nicht in Terville. Kein Wunder, dass Vicky am liebsten durch die Wälder streift und sich die Maglevzüge ansieht – die auf der Erde nicht einmal halten. Als eines Tages ein Raumschiff vom Himmel stürzt, ahnt sie nicht, dass ihr Traum, andere Welten zu sehen, bald auf ganz andere Weise in Erfüllung geht, als sie sich das vorgestellt hat. Denn da draußen herrscht Krieg, und bald schon gerät sie selbst zwischen die Fronten.

Vicky — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Vicky», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Sie holte die beiden Packungen hervor und zeigte sie ihm. Mühsam zog er sich an einem Metallregal empor, bis er aufrecht saß, und studierte die Aufschriften.

»Ich wollte keine Netzanfragen stellen, aber jemand, der sich hoffentlich auskennt, hat mir versichert, dass dieses Generikum für X’ur geeignet ist.«

Er nickte, und seine Fühler bewegten sich aufgeregt auf und ab. »Das sollte reichen, zusammen mit dem Wasser, das du mir schon gebracht hast und das hervorragend schmeckt.«

Er fummelte mit seinen eleganten, zangenartigen Fingern an der Packung herum, war aber offenbar zu schwach, um sie zu öffnen. Vicky half ihm, fand die Lasche und zog sie auf. Darin ruhten fünf kleinere Packungen, durchsichtige Plastiktüten, die in militärisch anmutender Intergal-Schrift und mit diversen Runenschriften bedruckt war. Sie enthielten eine grünlich-braune, zähe Flüssigkeit, die an eine Mischung aus gehacktem Spinat und Schlamm erinnerte.

»Ich hoffe, das ist genießbar«, murmelte sie.

»Wahrscheinlich nicht, liebe Vicky. Dennoch hege ich dieselbe Hoffnung.«

Ob es an ihrem Intergal lag oder ob er scherzte, konnte sie nicht sagen. Ein Plastikstrohalm war beigefügt, und dazu eine Reihe merkwürdiger Aufsätze, die wohl als Mundöffnungen dienten. M’xor ignorierte sie, pikste den Strohhalm wie bei einer Limonade für Kinder in die Tüte und probierte einen langen Zug der zähen Flüssigkeit. Er schüttelte sich am ganzen Körper auf eine Weise, in der sich kein Mensch schütteln konnte, eher wie ein Zittern aller Muskeln gleichzeitig, und die Fühler und der Kam sanken nach unten. Vicky war sich sicher, dass die Geste Schmerz oder Missvergnügen ausdrückte.

Er wies auf ein Rechteck voller wirrer Linien und Kanten, das Vicky für einen Code fürs Telefon hielt. »Da steht in meiner Sprache drauf, dass ich es essen kann. Doch schmeckt es eher ungenießbar.«

Er schlürfte weiter und schmatzte dabei laut, bis die Tüte leer war. Dann gab er ein zufriedenes Seufzen von sich, dass sich von einem menschlichen kaum Unterschied, und lehnte sich an das wackelige Metallregal. »Das reicht erst einmal. Über Nacht regeneriere ich, dann geht es mir wieder besser. Morgen nehme ich eine weitere Portion zu mir.«

Vickys Handy blinkte und zwei Textnachrichten erschienen. Eine kam von Tanxia, die andere von ihrer Mutter. Sie besagte: »Wo treibst du dich rum? Abendessen!«

»Die Verletzung ist morgen schon wieder verheilt?«, wunderte sie sich.

Er gab ein abgehaktes Keuchen von sich und Kamm und Fühler stellten sich auf. Sie war sich sicher, dass er lachte. »Aber nein, meine liebe Vicky. Wir X’ur sind zäher als ihr Men-shuk, doch ein Weilchen länger wird es dauern. Ich habe viel Blut verloren. Gesund bin ich morgen noch lange nicht, aber hoffentlich fit genug, um weiterzureisen. Ich muss weiter.«

»Ohne Raumschiff?«

Das Telefon meldete sich erneut und sie las: »Wo bleibst du? Bist du in Terville?«

»Oh«, murmelte er. »In der Tat, liebe Vicky, das habe ich nicht bedacht. Sieht es um das Schiff ... sehr schlecht aus?«

Sie zuckte mit den Schultern. »Ich verstehe nicht viel von Raumschiffen. Es hat eine zweihundert Meter lange Schneise durch den Wald geschlagen. Das kann nicht gut sein.«

»Oh je, das hört sich schlecht an. Vicky, ich werde mich ausruhen, und morgen sehen wir weiter.«

Sie nickte, fragte ihn, ob er noch mehr brauche. Er studierte das Erste-Hilfe-Set und legte es zur Seite. Es gehe ihm gut, behauptete er, und er empfahl ihr, sich den menschlichen Familienangelegenheiten zuzuwenden, die gewiss wichtiger als ein Gespräch mit ihm seien. Die Art und Weise, wie er sich ausdrückte, brachte sie zum Schmunzeln. Er schien immer so zu sprechen und sie war sich nicht sicher, ob sein Intergal nicht bloß einfach gehobenerer als ihres war.

Sie verabschiedete sich und wählte einen Rückweg um die Scheune herum, sodass es so aussah, als käme sie mit dem Rad über den Feldweg. Diese kleine Täuschung fühlte sich wie eine schreckliche Lüge an, sie verstand sich bestens mit ihren Eltern und hatte in der Vergangenheit selten einen Grund gehabt, ihnen etwas vorzuspielen. Aber sie konnte ihnen zu diesem Zeitpunkt unmöglich reinen Wein einschenken. Dazu war die Herkunft des Bruchpiloten politisch zu brisant – und zwar auch familienpolitisch. Pete arbeitete nun mal letztlich für die Xu’Un’Gil, selbst wenn weder er noch Vater das wahrhaben wollten.

***

Am nächsten Morgen kamen die Helikopter und Transporter. Vicky war lange wach gelegen, hatte sich hin und hergewälzt, bis sie endlich der Schlaf übermannt hatte, nur um in aller Herrgottsfrühe von dem Knattern der Rotoren und dem Lärm einer Wagenkolonne aus dem Bett gerissen zu werden. Sie sprang auf und sah aus dem Fenster. Am Himmel über dem Wald kreiste ein fetter, schwarzer Armeehelikopter, robuste alte menschliche Technik, die sich die Xu’Un’Gil angeeignet hatten. Sie hatte selten einen dieser Hubschrauber aus der Nähe gesehen, aber sie wusste von ihrem Bruder, dass sie beinahe die Größe eines Hauses hatten und eine halbe Armee beherbergen konnten. Außerdem waren sie mit extrem feinfühligen Spürsensoren ausgestattet, mit Infrarotkameras und optischen Aufklärungsinstrumenten. Sie wurden eher für Aufklärung und Truppentransport eingesetzt. Trotzdem schätzte Vicky, dass das Exemplar, das über dem Wald neben der Farm kreiste, ausreichend Raketen und Plasmagewehre besaß, um ganz Terville in Schutt und Asche zu legen. Und das war nicht alles.

Gleich vor der Farm, wo der Feldweg ins Dorf führte und sie gestern eine Abkürzung ins Tal genommen hatte, kroch eine Kolonne aus Raupenpanzern und Armeefahrzeugen den Berg herauf und verwandelten die Wiese in eine Schlammgrube. Jedes der Fahrzeuge erzeugte eine Menge schwarzen Qualm, offenbar hielt man bei der Armee nicht viel vom Umweltschutz, obwohl die Erde doch nach ihrem ersten ökologischen Kollaps zur Wüste geworden war und erst nach hundert Jahren Terraforming wieder schöne Bergwiesen und Felder bekommen hatte. Nicht nur Menschen sahen aus den Luken der Panzer und saßen auf den Lastflächen der Truppentransporter, Vicky erkannte mindestens ebenso viele Echsenwesen, die ihre menschlichen Kollegen um einen guten Kopf überragten und wie gigantische Eidechsen in Tarnanzügen aussahen.

Die Kolonne fuhr in Richtung der Absturzstelle. Einige Fahrzeuge jedoch blieben auf der Wiese liegen, Soldaten sprangen von ihnen ab und stellten am Waldrand Geräte auf drei Beinen auf, die sie nicht identifizieren konnte. Eine Art Abzäunung? Ein Perimeteralarm? Zwei Jeeps zweigten sich von dem Pulk ab und kamen durch die Hofeinfahrt. Vicky dachte an M’xor und gab einen derben Fluch von sich. Das sah böse aus, wirklich böse. Wenn sie das Gehöft durchsuchten, dann fanden sie ihn, daran zweifelte sie nicht. Noch mehr fürchtete sie automatische Drohnen oder Wärmekameras. Konnte das Militär durch das Scheunendach sehen? Hatten sie nicht im Bürgerkrieg, vor ihrer Geburt, routinemäßig mitten durch Häuser und Keller geschossen? Heutzutage war fast alles möglich.

Hastig streifte sie sich ihre alten Klamotten über, obwohl sie vorgehabt hatte, sich frische Sachen anzuziehen, und stolperte beinahe die Treppe ins Wohnzimmer hinunter. Wenn sie den Bruchpiloten fanden, dann wollte sie dabei sein und die Schuld auf sich nehmen. Das war der einzige Gedanke, der ihr im Augenblick durch den Kopf ging. Sie musste klarstellen, dass ihre Eltern und ihr Bruder nichts damit zu tun hatten, würde ihnen alles erzählen. Sie war sechzehn Jahre alt, sicher schon strafmündig, aber auch noch nicht wirklich erwachsen, vielleicht ließen sie Milde walten. Sie würde sich entschuldigen, sich dümmer und kindlicher stellen, als sie war, ihnen einreden, dass sie vorgehabt hatte, gleich am Morgen ihre Eltern zurate zu ziehen und übers Netz Hilfe zu rufen. Sehr plausibel klang die Geschichte nicht, vor allem die Proteinpakete mochten gegen sie sprechen. Egal, wenigstens da sein musste sie.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Vicky»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Vicky» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Vicky»

Обсуждение, отзывы о книге «Vicky» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x