Erich Rast - Vicky
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»Hast du dieses Wesen gesehen?«
Sie schüttelte den Kopf.
»Wenn du es siehst, informiere sofort unsere Leute, die am Waldrand ein Camp aufbauen. Wir suchen dieses außerirdische Wesen. Es ist gefährlich und wahrscheinlich bewaffnet. Wenn du es siehst, benachrichtige uns! Und spiele nicht im Wald!«
»Selbstverständlich.«
Der Xu’Un’Gil wandte sich wieder an ihre Eltern und erklärte in knappen Worten, dass damit alles erledigt sei. Er und sein menschlicher Assistent stiefelten schon an ihr vorbei zur Tür, da rief Vater noch zaghaft hinterher: »Was ist mit dem Feld?«
Der Major wandte sich um. Er stand direkt neben ihr und sie stellte fest, dass er eigenartig lederartig roch, wie eine Ledertasche, die jahrelang auf einem Speicher gelegen hatte. Eine Tasche mit alten Schulbüchern.
»Darum können wir uns nicht kümmern. Die Hubschrauber müssen irgendwo landen, die Transporter irgendwo parken. Wenden sie sich für Schadenersatz an die Stadtverwaltung!«
Becker und Wonneberg blieben, und Letzterer wandte sich an ihren Vater, als die beiden draußen im Hof in ihren Jeep stiegen und sicher außer Hörweite waren: »Tut mir leid mit dem Acker, Thomas. Du weißt, dass wir nicht viel machen können.«
»Das kann doch nicht wahr sein!«, rief Mutter. »Wozu seid ihr eigentlich gut? Bist du nicht der Bürgermeister? Die haben einen halben Acker zerstört!«
Ihr Vater seufzte. »So schlimm ist es nicht, Aldena, ich habe ihn ja erst leer rotiert, er muss sowieso umgepflügt werden.«
Sie ignorierte ihn und wandte sich an den Polizisten. »Und du, Marius? Du stehst einfach rum und siehst zu, wie sie sich über dich hinwegsetzen? Die Armee darf rechtlich gesehen so eine Aktion gar nicht starten, das ist Polizeisache!«
Der so Angesprochene wäre am liebsten im Boden versunken, er wagte es nicht, ihr in die Augen zu sehen. »Aldena, du weißt, wie das ist. Sie können sich die Genehmigung so oder so holen ...«
Sie sprach das Tabuwort aus, und alle zuckten zusammen, nicht bloß die beiden Besucher, auch Vater. »Kollaborateur!«
»Aldena, bitte ...«
»Kollaborateure seid ihr! Raus aus meinem Haus! Verschwindet!«
Das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen. Bürgermeister Wonneberg warf noch einen Blick zu Thomas, keinen bösen, sondern eher einen fragenden, und dieser zuckte entschuldigend mit den Schultern. Sie machten sich an ihr vorbei aus dem Staub, wobei sie wie verschämte Schuljungs im Gehen die Hand zum Abschied hoben.
»Kollaborateure!«, rief Mutter ihnen hinterher, und Vicky war noch nie in ihrem Leben so stolz auf sie gewesen. Dabei konnte sie Vater ebenso gut verstehen. Er hatte eben keine Lust auf Ärger, wer mochte ihm das verdenken? Und nach Ärger sah diese Angelegenheit aus, nach mächtig Ärger. Sie wollte sich gar nicht die Reaktion ihrer Mutter ausmalen, falls sie erfuhr, dass der überall gesuchte und angeblich gefährliche Außerirdische dank der tatkräftigen Hilfe ihrer Tochter gerade nebenan in der Scheune ein Proteinshake schlürfte.
***
Vor der Tür hielt sie inne. Sollte sie anklopfen? Die Warnung der Xu’Un’Gil spukte in ihrem Kopf herum und dazu noch die Meinung von Herrn Meyer. In der Tat, sie kannte diesen X’ur nicht, sie mochte einen gewöhnlichen Schwerverbrecher beherbergen, der zurecht gesucht wurde. Vorsichtig öffnete sie die Tür.
Er saß aufrecht, den Rücken ans unbequeme Metallregal gelehnt, und manipulierte mit geschickten, schnellen Bewegungen ein präzises und detailliertes Hologramm. Vicky erkannte sofort, dass es das Sonnensystem inklusive der Orbitalstationen darstellte. Markierungen zeigten Raumflughäfen an. Dazu wurden noch eine Reihe von komplizierten, formelartigen Runen dargestellt, wahrscheinlich Daten, Informationen über Raumschiffe, Frachtrouten, Kapazitäten. Das musste eine Anzeige für Piloten oder das Militär sein, zumal sie einige der angezeigten Raumstationen nicht identifizieren konnte. Geheime Anlagen der Xu’Un’Gil? Er schien sie nicht zu bemerken.
Sie beschloss, den direkten Weg zu gehen. »Man sucht nach ihnen.«
»Zweifelsohne, meine liebe Vicky«, antwortete er, ohne sich von der Simulation abzuwenden. Er schien etwas zu suchen, zoomte Flughäfen im europisch-asiatischen Raum näher heran und studierte die eingezeichneten Schiffstypen. Jedenfalls nahm sie das an, die Symbole konnte sie ja nicht entziffern.
»Sie sollen gefährlich sein.«
»Bitte, wir können uns duzen.« Er wandte sich an sie. »Vicky, sie suchen mich, weil ich ein X’ur bin. Sie suchen alle von uns. Das ist eine lange Geschichte.«
»Ich weiß«, erklärte sie, zufrieden darüber, nicht ganz dumm und unvorbereitet zu sein. Obwohl zwei Seiten in einem fünfzehn Jahre alten Almanach wohl nicht unbedingt als Glanzleistung gelten konnten. »Ich weiß, dass die Vongul deinen Heimatplaneten zerstört haben.«
»Vor über hundert Jahren«, erklärte er, und wischte das Hologramm mit einer Handbewegung weg. »Trotzdem jagen sie uns weiterhin. Wie dem auch sein mag, ich möchte dir nicht weiter zur Last fallen. Du hast mir mit den Proteinen sehr geholfen, ich habe mich über Nacht ein wenig erholen können. Jetzt muss ich los.«
»Du kannst nicht ins Freie«, erklärte sie und ließ sich auf der Kante einer Werkbank nieder, die Vater nur noch selten benutzte. Für solche Arbeiten gab es Maschinen, man brauchte sich schon lange keine Ersatzteile mehr per Hand fräsen.
M’xor packte das kleine, runde Gerät ein, dass die Anzeige erzeugt hatte. Es ähnelte der Funktion her einem irdischen Handy, war aber technologisch gesehen eindeutig fortgeschrittener, das belegte allein der Detailreichtum der Darstellung. Die Dinger mochten woanders gang und gebe sein, auf der Erde konnte man sie nicht so einfach erstehen. Sammy und Tanxia würden jemanden umbringen, um an eins zu kommen. Andauernd beschwerten sie sich über die mangelhaften Videoverbesserungsfunktionen ihrer Handys, dabei waren selbst ihre Telefone vergleichsweise teuer und in der Lage, glaubhafte Szenen aus dem Nichts zu erzeugen. Wozu? Die Jungs verwandten diese tollen Funktionen doch nur dafür, ihren Auserwählten Fake-Sex-Videos zu schicken. Vicky hatte in ihr Handy Filter programmiert, die eingehende VR und Holo-Nachrichten blockierten.
»Ich muss los«, wiederholte ihr Gastgeber. Er versuchte, sich an dem Regal hochzuziehen, offenbar hatte er Schwierigkeiten, auf beiden Beinen zu stehen. Es drohte, zu kippen. Mit lautem Geschepper fielen die Werkzeuge und Kisten mit Bauteilen herunter, die Vater dort lagerte. Schrauben und Nieten rollten über den Betonboden. Er schwankte, und sie fing ihn auf. Von diesem Außerirdischen ging momentan ganz sicher keine Gefahr aus.
»M’xor, du musst dich hinsetzen, du bist verletzt.«
»Vielleicht hast du recht.«
Er keuchte, und presste die Hand auf seine linke Hüfte, wo er am Vortag so geblutet hatte. Er hatte die Wunde mit dem Erste-Hilfe-Set, das sie ihm gebracht hatte, sehr professionell verbunden.
»Da draußen wimmelt es von Xu’Un’Gil, die den Wald nach dir abkämmen. Schon allein deshalb musst du dich weiter hier verstecken.«
Er setzte sich wieder und strich mit den Händen auf eine Weise über seine Fühler, die ihn wirklich außerirdisch erscheinen ließen. Fast wie ein richtiger Grashüpfer. Seine Haut jedoch fühlte sich überhaupt nicht wie der Panzer eines Insekts an. Sie war warm, wärmer als die eines Menschen, und schien eigentümlich zu pulsieren.
»Ein, zwei Tage sollte ich mich vielleicht noch ausruhen. Aber dann muss ich los, ich muss zum Zentralflughafen des südeuropischen Konglomerats. Der liegt meinen Angaben zufolge auf der Fläche vor dem Hochplateau, das in die iberische Halbinsel führt.«
Sie lächelte unbewusst. Sein Verzeichnis mochte das Sonnensystem präzise darstellen, einen richtigen Erdatlas hatten die Macher wohl nicht beigefügt. »Der liegt bei Toulouse. Mit dem Auto bräuchten wir mindestens einen Tag.«
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