Erich Rast - Vicky

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Auf der Erde ist nichts los, und schon gar nicht in Terville. Kein Wunder, dass Vicky am liebsten durch die Wälder streift und sich die Maglevzüge ansieht – die auf der Erde nicht einmal halten. Als eines Tages ein Raumschiff vom Himmel stürzt, ahnt sie nicht, dass ihr Traum, andere Welten zu sehen, bald auf ganz andere Weise in Erfüllung geht, als sie sich das vorgestellt hat. Denn da draußen herrscht Krieg, und bald schon gerät sie selbst zwischen die Fronten.

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Er deutete ihr Schweigen falsch, lächelte freundlich und zwinkerte ihr zu: »Aber keine Sorge, Vicky, ich kann meinen Mund halten.« Er seufzte laut. »Einen Schwangerschaftstest, nehme ich an?«

Sie lachte hysterisch, die Anspannung, die sich durch die ungewöhnlichen Ereignisse des Tages aufgestaut hatten, entluden sich auf explosive Weise und es dauerte einen Augenblick, bis sie sich wieder einfing. Dem Apotheker und Gemischtwarenhändler war der Fehler peinlich, er strich sich über den grauen Rauschebart und lief rot an.

»Oh, keine Sorge, Herr Meyer! Ich bin ganz bestimmt nicht schwanger.«

Noch als sie die Worte sprach, wurmten sie sie mehr, als sie jemals zugegeben hätte. Natürlich wollte sie nicht schwanger werden, schon gar nicht ungeplant. Nur leider ärgerte sie der Grund. Sie nahm die Pille, ihre Mutter hatte ihr dazu geraten, nachdem ein Mädchen zwei Stufen über ihr eine Menge Ärger bekommen hatte – ihre Eltern waren gegen die Abtreibung gewesen, und jetzt hing sie in Groß-Menlow herum, verheiratet mit einem Idioten, der sich mehr für sein Auto als für seinen Sohn interessierte, und würde niemals mehr eine höhere Schule oder die Uni sehen. Dummerweise hätte sie selbst jedoch die Pille genauso gut wieder absetzen können, denn bisher hatte sich keine Gelegenheit ergeben, ihre Nützlichkeit zu testen. Den Grund dafür sah Vicky in der sowohl zahlenmäßigen als auch geistigen Beschränktheit der übrigen Dorfbewohner in ihrer Altersklasse.

»Gut, gut«, murmelte Meyer verlegen. »War nur so eine Idee, weil du so reingestürmt bist mit diesem Gesichtsausdruck. Wäre ja wirklich zu früh dafür.« Sein Gesicht hellte sich auf. »Nun, also was darfs dann sein?«

Vicky ignorierte das Summen ihres Telefons, das sie auch ohne draufzusehen als Nachricht von Tanxia identifizieren konnte. »Ich brauche Notproteine oder Notmahlzeiten und Erste-Hilfe-Sets, Verbandszeug und so.«

»Ah, das ist kein Problem!«

»... für Spezies 367. Man nennt sie X’ur auf Intergal.«

Meyer hielt inne und musterte sie von oben bis unten, als habe er persönlich ein Exemplar dieser seltenen Spezies vor sich. Er schaltete schnell, für ihre Zwecke bei Weitem zu schnell. »Das war kein Meteor. Das war ein Raumschiff. Und ich nehme an, das Ganze sollte unter uns bleiben? Du weißt, dass wir die Rettungskräfte alarmieren müssen?«

»Dem Piloten geht es gut«, log Vicky und war sich plötzlich selbst nicht mehr sicher, ob sie das Richtige tat. Was, wenn er tatsächlich im Sterben lag? Die Behörden nicht einzuschalten, das wäre dann wohl unterlassene Hilfeleistung. »Er will auf keinen Fall mit den Xu’Un’Gil zu tun haben.«

Der Händler zuckte mit den Schultern. »Und? Was weißt du über ihn? Er könnte ein entlaufener Sträfling oder ein Massenmörder sein. Nicht alle, die von den Xu’Un’Gil gesucht werden, sind gute Menschen.«

Er würde zum Telefon greifen und ihre Eltern anrufen, ging es ihr durch den Kopf, und das Schlimmste daran war, dass er recht hatte. Sie wusste nichts über diesen Pilot, er hatte ihr nicht erklärt, warum er vor den Behörden Angst hatte, und es gab alle möglichen Gründe, die nichts damit zu tun hatten, dass die Xu’Un’Gil sich als die Herrscher der Erde aufspielten. Sie wusste nicht mehr, was sie sagen sollte.

Herr Meyer beobachtete ihre Reaktion und lächelte freundlich. Er kam hinter dem Tresen hervor, verriegelte die Ladentür, drehte das Schild auf ›geschlossen‹ und zog den Rollladen herunter.

»Spezies 367, sagst du«, murmelte er. »Du hast doch nicht im Intergal-Netz nachgesehen?«

Sie schüttelte den Kopf. »Sie überwachen das Netz.«

Er nickte bedächtig. »Das ist korrekt. Also gut.«

Mit einem Seufzen holte er hinter dem Tresen einen abgewetzten, gedruckten Katalog hervor, auf dem in gelben Buchstaben auf rotem Untergrund ›großer Almanach galaktischer Lebensformen‹ stand. »Die Ausgabe ist ein bisschen veraltet, aber wir werden deinen Freund schon finden.« Mit dem Finger ging er durch einen Index, fand den Eintrag und blätterte die Seite auf. Er studierte ihn in aller Seelenruhe, Vicky konnte die Spannung kaum aushalten, bis er den Band zu ihr drehte. Die Abbildung ähnelte M’xor so sehr, als habe der Zeichner ihn sich als Vorbild genommen. Höchstens die Fühler mochten etwas übertrieben lang sein, das variierte wohl von Exemplar zu Exemplar. Die Spezies stammte vom Planeten Prak’sur, dem vierten Planeten aus dem Sur System. In der Tat war sie extrem selten, denn der Planet war vor über hundert Jahren vernichtet worden. Seitdem trieben sich die X’ur überall in der Galaxis herum. Sie galten als Einzelgänger, hochintelligent, umgänglich und normalerweise ungefährlich, besaßen einen ausgeprägten Ehrenkodex, ein reiches Kulturgut, das zumindest in digitaler Form der Zerstörung ihres Planeten entgangen war, und kamen aufgrund ihrer Sprachbegabung und ihres Einfühlungsvermögens, sowie einer ausgesprochenen Höflichkeit und einem gewissen Mangel an Aggression mit anderen Lebensformen gut aus.

»Siehst du«, stellte Vicky fest. »Eine harmlose Spezies.«

Die Bemerkung schien den alten Händler zu amüsieren. »Wir sind auch eine harmlose Spezies. Das besagt gar nichts. Aber sieh hier!«

Er legte den Finger auf einen Kasten am Ende der Doppelseite, der mit ›Politik‹ betitelt war. Darin stand:

»Zerstörung von Pak’Sur vermutl. 3488 IGT durch die Vongul während des Dritten Galaktischen Konflikts (S. 288, Schautafel 2) durch eine geächtete Kernpulswaffe; seitdem Auflösung der ehemals demokratisch-oligarchischen Staatsstruktur, Staatenlosigkeit; bis zu ihrem Niedergang häufige Assoziierung mit der Dritten Republik (S. 20, Übersicht ›polit. Fraktionen‹) und weiteren Achsenkräften gegen die Expansion des Vongul-Makkarats; Verdacht auf Zusammenarbeit mit der Terrororganisation ›Vierte Republik‹.«

Vicky mochte in Geschichte nicht viel aufgepasst haben, aber sie verstand sofort. Die Xu’Un’Gil dienten den Vongul, die Erde lag im Vongul-Großreich, wenn auch eher am Rand, und natürlich hatte selten ein Vongul einen Grund, auf Terra vorbeizusehen. Die Vongul ihrerseits hatten M’xors Heimatplaneten vom Himmel gepustet, und zwar mit einer jener allseits geächteten Waffen, die den gesamten Kern eines Planeten destabilisierten, bis er praktisch auseinanderbrach. Die Erde und viele weitere menschliche Kolonien waren wohlweislich neutral geblieben und schließlich von den einen oder anderen Freunden der Vongul besetzt worden. Nicht so die restlichen Vertreter der X’ur, sie hatten sich größtenteils der Dritten Republik angeschlossen, die bekanntermaßen ebenfalls verloren hatte. Kein Wunder, dass nicht mehr viele von Spezies 367 übrig waren und dass M’xor keine Lust hatte, sich von den Xu’Un’Gil ärztlich versorgen zu lassen.

Herr Meyer zog aus einer Schublade im Tresen eine handgeschriebene Liste hervor und ging sie durch. Schließlich gab er einen tiefen, lauten Seufzer von sich.

»Wie geht es deiner Mutter, Aldena?«, erkundigte er sich plötzlich. Ein merkwürdiger Themenwechsel.

»Gut. Also, haben –«

Er unterbrach sie. »Wie die Mutter, so die Tochter, eh?«

Sie hatte keine Ahnung, auf was er hinauswollte.

»Wir kennen uns schon lange, ich und deine Mutter, wusstest du das?«

»Sie hat mal erwähnt, dass ihr zusammengearbeitet habt, als sie als Krankenschwester gearbeitet hat, glaube ich.«

Meyer schürzte die Lippen. »Mehr hat sie nicht gesagt?«

Vicky schüttelte den Kopf. Sie verstand immer noch nicht, worauf er hinauswollte, und fand den Themenwechsel, wenn sie ehrlich sein sollte, ziemlich unpassend. Der Pilot namens M’xor lag möglicherweise im Sterben, er hatte eindringlich nach diesen Proteinen verlangt und auch keinen Hehl daraus gemacht, dass es eilig war. Sonst hätte sie sich kaum auf Petes Fahrrad geschwungen und sich Ärger mit einer ihrer besten Freundinnen eingehandelt.

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