Erich Rast - Vicky
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Ihr Eltern brachten sie um, wenn sie erfuhren, wen sie da in der Scheune beherbergte, und nicht nur ihre Eltern. Der Pilot wollte nichts mit den Behörden zu tun haben, fürchtete sich vor den Xu’Un’Gil. Wenn er nicht gut mit ihnen stand, dann hatte sie nicht vor, ihn an sie auszuliefern. Aber sie musste auf der Hut sein und die Neuigkeit erst einmal für sich behalten.
Kapitel 2
Das Rad gehörte ihrem Bruder und deshalb benutzte sie es nur selten. Nicht, dass Pete sich darum gekümmert hätte, er hatte als Rekrut auf der Orbitalstation, oder wo auch immer er gerade geschunden wurde, sicher andere Sorgen und es ihr bei der Abreise ganz offiziell übergeben, was ihn dennoch nicht vor ihrem Zorn geschützt hatte. Nein, sie lief normalerweise zu Fuß ins Zentrum von Terville oder sie nahm ihr eigenes, weitaus weniger taugliches Rad, weil es sich beim Rad ihres Bruderherzes um scheußlich aufgemotztes Mountainbike handelte. Sie wurde oft genug schon wegen ihrer kurzen, verstrubbelten Haare gehänselt – sie wollte mal einen von diesen Typen sehen, wenn die Föhnfrisur zwischen den Zahnrädern einer Erntemaschine hängen blieb –, da musste sie nicht noch mit einem Mountainbike durchs Dorf radeln. Nur diesmal hatte sie es eilig und ihr eigenes Rad hatte einen Platten. Ihr Patient war eingeschlafen und sie musste davon ausgehen, dass er im Sterben lag. Also trat sie in die Pedale, über Stock und Stein, und leider auch durch den Schlamm in der Auffahrt zum Hof, den die Räder ohne Schutzbleche schön fein auf ihrem Rücken verteilten.
Auf halben Weg ins Dorf, als der Feldweg sich in eine Schotterstraße umwandelte, kamen ihr der Dorfpolizist Becker und Bürgermeister Wonneberg im Polizeijeep entgegen, der gleichzeitig auch als Dienstwagen des Bürgermeisters fungierte. Sie fluchte leise vor sich hin, nicht die Abkürzung genommen zu haben, wollte schnurstracks an dem Auto vorbeiradeln, aber der Weg war zu eng, und außerdem erregte sie Verdacht, wenn sie die beiden nicht wenigstens grüßte. Jeder kannte schließlich jeden im Dorf.
Becker kurbelte das Fenster runter und hielt den Kopf aus dem Wagen.
»Hallo Vicky!«
»Hi!«
Sie winkte zurück und tat so, als habe sie es eilig. Die Einkaufsliste, die sie in die Hand geknüllt hatte, ließ sie unbewusst in die Tasche ihrer Latzhose gleiten, wobei sie aus dem Gleichgewicht geriet und sich aufstützen musste.
Der Bürgermeister wandte sich an sie: »Victoria, ist dein Vater zuhause?«
Wonneberg galt als Kollaborateur, sonst hätte er nicht das Amt innegehalten, aber er war freundlich und hatte einen guten Ruf, war größtenteils beliebt. Selbst ihre Mutter hielt ihn nicht für gefährlich.
»Auf den Nordfeldern, Erntebots warten.«
»Alles klar. Wir fahren rauf in den Stresenwald vor der Bahnlinie. Da ist was runtergekommen.«
»Oh ja!«, bestätigte sie. Den Knall und die Verwüstung zu leugnen, hätte Argwohn erregt.
»Ist’s okay, wenn wir die Abkürzung über die Farm nehmen?«
Sie schluckte und hoffte, dass die beiden ihr das mulmige Gefühl, das sich in ihrer Magengrube breitmachte, nicht ansahen. Sie würden direkt an der Scheune vorbeifahren. »Natürlich! Geht schneller!«
Becker übernahm wieder das Gespräch, während der Bürgermeister einstieg und sich anschnallte. »Hast du was gesehen? Warst du im Wald?«
Sie versuchte, jünger zu wirken, als sie war, spielte das zehnjährige Mädchen und hoffte gleichzeitig, nicht zu dick aufzutragen. »Ja, ich glaube, das war ein Riesenmeteor! Aber es ist kein Waldbrand entstanden, jedenfalls steigt kein Rauch mehr auf.«
»Wir prüfen das gerade. Fährst du zur Schule?«
»Nein, nein, wir haben heute keinen Nachmittagsunterricht. Ich bin ... in der Eisdiele verabredet.«
»Alles klar! Viel Spaß!«
Er salutierte auf gespielte Weise. Sie mochte den dicken, gemütlichen Polizisten mit dem albern verwirbelten Schnauzbart, kannte ihn seit ihrer Kindheit. Er tratschte eigentlich nur den ganzen Tag über mit den Dorfbewohnern herum, und sie war sich sicher, dass er seine Pistole im Leben noch nicht eingesetzt hatte. Wahrscheinlich war sie nicht einmal geladen. Trotzdem zuckte sie unbewusst zusammen, als er ihr im Wegfahren aus dem Wagen heraus hinterherrief: »Vicky, sag deinem Vater Bescheid, dass wir mit ihm sprechen müssen, ja?«
Sie tat, als habe sie ihn nicht gehört und radelte hastig weiter, nahm eine Abkürzung über einen besonders steinigen Feldweg ins Tal, die sie beinahe in den Straßengraben beförderte. Sie kannte die Gegend aus dem Effeff, als Kind wäre sie doppelt so schnell ins Dorf gebrettert, aber sie war ein bisschen außer Übung. Außerdem war Petes Rad schrecklich eingestellt, der Sattel kam ihr zu tief vor und der Lenker zu kurz.
Als sie auf die asphaltierte Straße kam – eine von vieren, um die sich die Häuser von Terville gruppierten –, fiel ihr zu spät ein, dass der Weg sie tatsächlich direkt an der Eisdiele vorbeiführte. Kein sehr guter Plan. Irgendjemandem begegnete man dort immer. Sie war es nicht gewohnt, geheime Einkäufe zu machen.
»Oh nein!«, flüsterte sie zu sich selbst. Da saßen Matt Bröninger zusammen mit diesem ›Pelle‹, einem unangenehmen Vollidioten, und noch ein paar anderen Jungs, und mittendrin zwischen ihnen Tanxia, sowie Petra und Susanne aus der 11b über ihrer Stufe. Trotz des kühlen Wetters genossen sie anscheinend die tief stehende Abendsonne und schlürften an Milchshakes, als sei der Sommer nie zu Ende gegangen. Was nun? Tanxia erkannte sie schon und winkte ihr zu.
Kurzerhand trat Vicky in die Pedale, beschleunigte so schnell sie konnte und zog an der Gruppe mit einem nonchalanten Winken und einem unverständlichen Ruf vorbei. Einer der Jungs rief irgendwas Blödes hinterher, das sie sowieso nicht verstand, jemand kicherte laut, und schon war sie um die Ecke gebogen. Den verdutzten und definitiv enttäuschten Gesichtsausdruck ihrer Freundin würde sie so schnell allerdings nicht vergessen.
Dreißig Sekunden später warf sie das Rad vor den Eingang zu Meyers Gemischtwarenladen und stürmte durch die Tür. Eine Glocke bimmelte, und sie fand sich außer Atem keuchend vor dem Inhaber wieder. Ferdinand Meyer, der Prototyp des guten Onkels mit grau melierten Haaren, sah über den Rand seiner Lesebrille zu ihr. Er las den ganzen Tag über, wenn er nicht gerade Kunden bediente oder sich mit ihnen übers Wetter unterhielt. Jeder im Dorf kannte ihn und er kannte jeden im Dorf. Was in diesem Fall ein Problem war, doch eins, das sich nicht vermeiden ließ. Sie musste eben hoffen, dass er ihrer Mutter nichts erzählte.
»Vicky, wir schließen zwar bald, aber ein paar Minuten hast du noch. Eile mit Weile.«
Sie grinste. »Ich suche was Spezielles, und es eilt tatsächlich ein bisschen. Sagen sie, Herr Meyer, es ist doch verboten, anderen zu erzählen, was einer einkauft, oder?«
Sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich und er rückte sich die Brille zurecht. »Vicky, du hast hoffentlich nicht ...? Ich meine, wenn’s um medizinische Fragen geht, solltest du besser gleich zu Doktor Vieux gehen. Er ist gesetzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet, auch deinen Eltern gegenüber.«
Auf die Idee war sie gar nicht gekommen. Ein menschlicher Arzt konnte durchaus Proteine und Erst-Hilfe-Sets für außerirdische Spezies aufbewahren, war vielleicht sogar als Rettungssanitäter für Außerirdische geschult. Höchstwahrscheinlich aber nur für die Xu’Un’Gil, und ganz sicher nicht für einen X’ur. Diese Spezies war nämlich verdammt selten, das hatte ihr der Pilot, der sich M’xor nannte, erklärt, bevor er wieder eingeschlafen war.
Meyer starrte sie an, und sie hatte das Gefühl, dass da etwas nicht stimmte. Woher wusste er, dass es sich um einen medizinischen Notfall handelte? Er verkaufte so ziemlich alles: frisches Obst und Gemüse, Haushaltswaren aller Art wie Knöpfe, Glühbirnen, Trecker-Zubehör, Nähzeug, Küchenmaschinen. Der Laden fungierte als Apotheke, weshalb sie auch gekommen war, nur wie kam Meyer darauf?
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