Erich Rast - Vicky

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Auf der Erde ist nichts los, und schon gar nicht in Terville. Kein Wunder, dass Vicky am liebsten durch die Wälder streift und sich die Maglevzüge ansieht – die auf der Erde nicht einmal halten. Als eines Tages ein Raumschiff vom Himmel stürzt, ahnt sie nicht, dass ihr Traum, andere Welten zu sehen, bald auf ganz andere Weise in Erfüllung geht, als sie sich das vorgestellt hat. Denn da draußen herrscht Krieg, und bald schon gerät sie selbst zwischen die Fronten.

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Sie fragte sich, was er damit meinte, bevorzugte aber, das Thema erst einmal ruhen zu lassen. Es war ihr selbst peinlich, zumal es ihr in diesem Bereich an persönlicher Erfahrung mangelte, weshalb sie es auch mit Tanxia und Sammy vermieden hatte. Sicher war jedenfalls, dass sie nicht vorhatte, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, indem sie auf Pentax 3 von widerlichen bärtigen Männern vergewaltigt wurde.

»Sind Waffen hier legal?«, erkundigte sie sich. Auf der Erde wäre ihr die Idee ziemlich bescheuert vorgekommen, aber nach diesem Erlebnis war sie sich nicht mehr so sicher.

»Genau daran habe ich auch gedacht, meine liebe Vicky. Ob nun legal oder illegal, ich werde uns eine besorgen. Erst einmal sollten wir uns jedoch eine Unterkunft suchen.«

Sie vermied den Blickkontakt mit weiteren Artgenossen und musterte auch die vielen anderen Spezies, denen sie über den Weg liefen, von nun an nur noch aus den Augenwinkeln. Die meisten sahen allerdings harmlos aus, eher überraschte sie die Vielfalt der Kleidung, die von grellbunten Togen über militärischen Tarnanzügen zu Geschäftsanzügen so ziemlich das gesamte Spektrum abdeckten. Menschen liefen überwiegend in rauen, meist ungewaschen und schmutzig wirkenden groben Leinensachen herum, die überhaupt nicht der gängigen irdischen Mode entsprachen. Einige von ihnen trugen auch Overalls, die denen ähnelten, die ihr Vater für die Arbeit verwandte. Menschliche Frauen begegneten sie ebenfalls, und sie stellte ein wenig schockiert fest, dass sie ihrer Meinung nach alle wie Prostituierte aussahen. Sie schienen jedenfalls ein Faible für Miniröcke, hohe schwarze Stiefel mit Absätzen und schlechtes Make-up zu haben, und Vicky fühlte sich in ihrer Gegenwart reichlich deplaziert.

Was die außerirdischen Spezies anging, ihre Kleidung ähnelte der menschlichen viel mehr, als sie anhand der Holos und Darstellungen im Xenobiologieunterricht angenommen hätte. Offenbar hatte man ihnen immer bloß gut gekleidete Vertreter vorgestellt, die das extraterrestrische Äquivalent zum Dirndl und Trachtenjackerl getragen hatten. Auf Pentax jedoch liefen sie ähnlich wie Menschen herum, nur dass die Sachen eben an ihre Physiognomie angepasst waren. Manche bevorzugten weite, wallende Gewänder, die ein bisschen an Kartoffelsäcke erinnerten, andere elegante, seidenartige Geschäftsanzüge und wieder andere blaue Drillichsanzüge mit Werkzeuggürteln und vielen Taschen.

Glücklicherweise schenkte ihnen niemand mehr besondere Beachtung, sobald sie in die viel bevölkerte Region der Stadt kamen. Der ein oder andere Mensch warf ihr vielleicht einen neugierigen Blick hinterher, den sie ganz bewusst nicht kreuzte, aber keiner pfiff mehr und niemand sprach sie an, wenn man mal von den Passanten absah, die sie grob anrempelten, weil sie erwarteten, dass man ihnen aus dem Weg ging und einfach stur geradeaus liefen, wenn sie sich auf Kollisionskurs befanden. Das war im Shoppingcenter von Groß-Menlow zur Weihnachtszeit auch nicht anders.

M’xor erkannte das Viertel hocherfreut wieder, erklärte ihr voller Begeisterung, dass er schon einmal in dieser Gegend übergangsweise gewohnt hatte, ohne auf die Details des Aufenthalts einzugehen, und führte sie am frühen Nachmittag in eine schmale Seitenstraße, in der sich ein Hotel neben das andere reihte. Die Schilder blinkten und flackerten, und priesen eine scheinbar beliebige Zahl von Sternen an. Jedes von ihnen sah anders aus, manche einladend und sauber, andere vollkommen verfallen und abgewrackt. Nur eins hatten sie alle gemeinsam: ›Моктаба‹, das Intergal-Wort für ›Hotel‹, prangte auf ihren Schildern nebst diversen Übersetzungen in die Schriftsysteme der gängigeren oder anderweitig bevorzugten Spezies, zu denen die Menschen nicht zählten. Wenn auf Pentax tatsächlich viele Artgenossen lebten, dann hatte sich das bei den Hotelbesitzern offenbar noch nicht herumgesprochen, dachte sich Vicky. Sie saugte die Eindrücke wie ein Schwamm in sich auf, und nach einer Weile schwirrte ihr der Kopf vor lauter Bildern und unbekannten Gerüchen, Geräuschen und Sprachen, die sie nie zuvor vernommen hatte, und wahrscheinlich auch dank der Gluthitze. Sie schwitzte wie ein Schwein, ein Körperzustand, der ihrem Begleiter anscheinend fremd war, hatte zusammen mit ihm den zweiten Kanister ›Achtzehner‹ ebenfalls bereits geteilt und schon wieder Durst.

»Hier!«, rief M’xor hocherfreut vor einer Absteige, die Vickys Meinung nach lange keine guten Zeiten gesehen hatte. Sie war sich sicher, dass einige der vorhergehenden Hotels, die sie links liegen gelassen hatten, besser gewesen waren. Andererseits war sie zum ersten Mal auf einem fremden Planeten und kannte sich nicht aus; sie war verdammt froh, M’xor dabeizuhaben.

»Das Mobora«, erklärte dieser. »Eine Institution.«

Sie studierte das gelbliche Reklameschild, das schief in der Angel hing, und die Holowerbung vor dem Eingang, die schrecklich flackerte und das Innere von Zimmern zeigte, die selbst exzellente Bildverschönerungsalgorithmen nicht sauber und einladend aussehen ließen. Außerdem hatte der Besitzer die Regler voll nach oben gezogen, alles sah aus, wie mit tausend Filtern bearbeitet und nach oben geschmonzt. Dank Tanxias ausführlicher Holokritiken an den Netzeinträgen von Stars und Klassenkameraden hatte sie für solche Details einen Blick entwickelt. Das konnte kein gutes Zeichen sein. Ein bisschen verschönerte ja jeder die Bilder, aber welcher Besitzer trug denn so dick auf, wenn man schon mit ein paar Schritten ins Innere prüfen konnte, ob was dran war oder nicht?

»Du warst mal hier?«

»Nicht wirklich. Ich habe letztes Mal auf Pentax nur davon gehört. Jemand hat mir das Hotel empfohlen.«

» Jemand

Der X’ur zuckte mit den Schultern, wobei seine Fühler zur Seite knickten. »Zugegebenermaßen jemand, der möglicherweise für seine Empfehlungen Kommission kassiert. Was soll’s? Diese Hotels sind sowieso alle gleich!«

***

Von innen erwies sich das Hotel als angenehmer, als es zunächst den Anschein erweckt hatte. Vicky bekam ihr eigenes Zimmer, das eine Tapetentür über ein geteiltes Bad mit M’xors verband. Die Tapeten waren vergilbt, der beigefarbene Veloursteppich abgewetzt und das Bett quietschte. Die dunklen, schlichten Möbel aus Holz oder laminierten Spanplatten hatten ebenfalls einmal bessere Zeiten gesehen, die Kanten waren abgescheuert und schon tausendmal poliert worden, doch war die Einrichtung gemütlich, nicht in irgendeiner Weise abstoßend, und dank seiner Multispeziesorientierung maß das Bett etwa zwei Meter zwanzig auf zwei Meter, war für einen Menschen also ausgesprochen geräumig. Sie hüpfte zum Test auf den quietschenden Federn auf und ab, roch an dem Bettzeug – es war frisch gewaschen – und studierte den Inhalt eines kleinen Kühlschranks. Er enthielt Snacks für alle möglichen Spezies, darunter auch eine Packung Erdnüsse, die sie augenblicklich aufriss und verschlang. Leider fand sich als Getränk für Menschen nur eine Limonade, die der ›Achtzehner‹ ähnelte, nur dass sie nach Gummibärchen statt Waldmeister schmeckte.

Das Zimmer war schmal, endete in bloß einem Fenster, das sich über einen altertümlichen Schiebemechanismus öffnen ließ. Sie riss es auf, um den Staubsaugergeruch wegzubekommen, der den Raum durchdrang, und beobachtete das Leben auf der Straße. An der gegenüberliegenden Ecke, eine weiter als diejenige, über die sie gekommen waren, standen aufgetakelte Menschenfrauen mit hohen Stiefeln und leuchtendroten Lippen, bei denen es sich wohl um Prostituierte handelte. Jedenfalls bremsten die Elektrogleiter ab, wenn sie an ihnen vorbeifuhren, und ab und dann ging ein verspiegeltes Fenster herunter und der Insasse wechselte ein paar Worte mit ihnen.

Direkt gegenüber befand sich ein Laden, ein kleiner Gemischtwarenladen mit vielen bunten Plakaten und selbstgedruckten Werbebannern im Schaufenster, der Früchte und Gemüse auf Ständen auf dem Gehweg anpries. Er bediente eine ganze Reihe von Spezies, auch Menschen fanden sich darunter, und schien gut zu laufen. Zwei blau gefärbte Humanoide mit flachen, dreieckig geformten Schädeln verhandelten mit dem menschlichen Verkäufer, ein zwergengroßes Wesen mit drei Beinen und sieben Tentakeln anstelle von Armen prüfte die Qualität von Pflanzen – Algen oder Schlingpflanzen – in einem Wasserbecken, eine Gruppe von insektenartigen Spezies mit dunklen Facettenaugen und Körpern, die an den von M’xor erinnerten, unterhielten sich aufgeregt über eine Schale von Obst oder Gemüse, stacheligen, kokosnussartigen Ovalen, die Vicky in ihrem Leben noch nicht gesehen hatte, und ein paar Menschen studierten die Auslagen. Voller Freude erkannte sie einen Korb mit Tomaten, die einer der menschlichen Käufer auswählte; wenigstens etwas an der Szene war ihr vertraut. Ansonsten schien ihr Xenobiologieunterricht jedoch weit weniger hilfreich gewesen zu sein, als sie sich gedacht hätte, denn sie identifizierte keine einzige der übrigen Spezies vor dem Laden oder auf dem belebten Gehweg. Sie warf einen Blick nach oben und stellte fest, dass sie aus dem gegenüberliegenden Gebäude ein bräunlicher, bepelzter, zu einem flachen Oval geformter Ball von beinahe ein Meter fünfzig Durchmesser aus einem einzigen, großen, erschreckend menschlich aussehenden Auge anstarrte. Sie winkte ihm zu. Die Kreatur hüpfte auf und ab und offenbarte dabei einen breit grinsenden Mund mit übergroßen, doch glücklicherweise abgerundeten Zähnen. Zwei filigrane Arme auf der Oberseite des Kopfs oder Körpers winkten zurück. Anstelle menschlicher Hände schien das Geschöpf zwei weiße Baseballhandschuhe zu tragen. Ob das seine Hände waren? Oder hatte es Handschuhe an? Es blinzelte und wandte sich um, nur um auf der Rückseite ein ebenso übergroßes menschliches Auge zu offenbaren, dass sie anstarrte.

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