Erich Rast - Vicky
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Der Frotschok verschwand in einem Nebenraum, und kam mit zwei halbdurchsichtigen Kanistern zurück, die jeweils zwei Liter fassten, für ein Exemplar seiner Spezies jedoch vermutlich dazu gedacht waren, wie eine Getränkedose zur Erfrischung aus der Hand getrunken zu werden. Auf den vergilbten Etiketten stand auf Intergal die Wortzusammensetzung ›Achtzehner‹. Er hielt einen von ihnen in die Höhe und wies mit seinem dicken Finger auf eine Liste von Spezies, die unter dem Titel gedruckt waren. Sie hatte exakt achtzehn Einträge, was wohl den Namen erklärte, und die Nummer 15 besagte: »Men-Shuk, Terranier: sehr gut für Mänschehait (Sol 3 ISC #276)«
»Ich weiß nicht«, gab Vicky auf Europisch zu bedenken. Sie ahnte ja nicht, wie unhöflich es war, auf einem Multispezies-Planeten in der örtlichen Sprache vor anderen Spezies zu sprechen, damit sie nicht mithören konnten.
»Sieh doch! Men-Shuk ist die offizielle Bezeichnung.«
»Schon. Dafür heißen wir aber Terraner, nicht Terranier, und unser Wort ›Menschheit‹ haben sie total falsch geschrieben!«
M’xor winkte mit seinem gackernden Lachen ab, stets unter den wachsamen, wenn nicht etwas nervös wirkenden Blicken ihres Gastgebers. »Ach, Vicky! Klar schreiben die das nicht ganz korrekt. Du wirst doch nicht glauben, dass sich hier jemand um eure terranische Rechtschreibung kümmert?«
Er bedankte sich vielmals für die Hilfe, verneigte sich selbst im Hinausgehen vor ihrem Helfer, und sie machten sich wieder auf den Weg. Erst, nachdem sie einen halben Block entfernt waren, schlug M’xor vor, das Getränk auszuprobieren. Grundsätzlich, erklärte er ihr, sei es keine gute Idee, unnötig lange in der Nähe einer Spezies zu verweilen, deren Brauchtümer und Gepflogenheiten man nicht allzu gut kenne, und er gab offen zu, bisher nur wenig mit Frotschok zu tun gehabt zu haben. »Man weiß nie, was für ungeschriebene Regeln es in ihrer Kultur gibt, und will ja niemanden versehentlich beleidigen.«
Der Punkt war nicht von der Hand zu weisen, zumal der Frotschok ihnen sofort geholfen hatte. Ihrer Meinung nach hatte er sie besser behandelt, als es vermutlich ihm ergangen wäre, wenn er in einer vergleichbaren Lage auf Terra an eine beliebige Haustür geklopft hätte. Sie öffnete den Verschluss und schnüffelte am Inhalt des Getränks. Es roch chemisch, nach Gummibärchen und einem irdischen Gewürz, das sie nicht identifizieren konnte, aber nicht giftig oder in irgendeiner Weise abstoßend. Beherzt, und vom Durst getrieben, kostete sie einen Schluck, wobei ihr die Hälfte übers Gesicht lief, weil der Verschluss so groß war. Das Getränk schmeckte klebrig süß und sie erkannte das Gewürz wieder.
»Waldmeisterlimonade«, stellte sie fest.
»Ist das gut oder schlecht?«
Sie seufzte. »Ich werde nicht davon sterben.«
In großen Zügen kippte sie die Limonade herunter. Sie war warm, beinahe heiß, und viel zu süß, aber das war immer noch besser, als in der Mittagshitze in einem unbedeutenden Industriegebiet auf einem Planeten Lichtjahre von zuhause entfernt zu verdursten. Nachdem sie den halben Kanister geleert hatte, setzte sie ab und gab einen lauten Rülpser von sich. »Das war gut. Sie studierte Aufschrift ein zweites Mal und stellte fest, dass X’ur nicht aufgelistet waren.«
»X’ur sind nicht verzeichnet.«
»Egal«, erwiderte M’xor. »Ich habe ebenfalls Durst, und wir X’ur sind anpassungsfähig und genügsam.«
Er nahm den Container in Empfang und trank in einem Zug den Rest. Die getane Arbeit quittierte er mit einem lauten, langen Rülpser, der sehr stark an das Blöken eines Schafs erinnerte. Vicky kringelte sich vor Lachen, und er legte den Kopf schief. »Das gehört nicht zu den terranischen Sitten?«
»Doch, doch«, log sie.
Erleichtert atmete er auf. »Gut. Ich dachte schon, meine terranischen Freunde hätten mich in der Vergangenheit falsch informiert, oder mir gar unsittliches Verhalten vorgeführt.«
Sie wurde wieder ernst. Einen Augenblick lang hatte sie vergessen, dass ihr Begleiter weit weniger über sie und ihre Spezies wusste, als sie ursprünglich angenommen hatte, und sie selbst über ihn und seine Kultur gerade einmal zwei Seiten aus einem veralteten Almanach gelesen hatte. »Vielleicht haben sie das. Ich erkläre dir das später mal.«
»Das würde mir sehr gefallen. Lass uns weiter in die Stadt wandern, liebe Vicky! Ich habe große Pläne für die Zukunft!«
***
Eine halbe Stunde später kamen sie in eine bevölkerte Gegend mit höheren, vier- bis fünfstöckigen Häusern. Der Verkehr wurde dichter, man musste kleine Fußgängerbrücken benutzen, um die Straßen zu überqueren, und sie begegneten anderen Fußgängern, die größtenteils in Gruppen unterwegs waren. Der ersten Gruppe von Artgenossen winkte Vicky zu, so wie man vielleicht jemandem in Terville einen Wink gegeben hätte, wenn man mit dem Auto zur Seite fuhr, um den entgegenkommenden Wagen auf einem schmalen Feldweg vorbeizulassen. Nichts Besonderes dachte sie sich dabei. Die Menschen, eine Gruppe von etwa dreißig bis vierzig Jahre alten Männern mit Vollbärten und rauer Funktionskleidung, die ebenso staubig wie die Straßen aussahen, unterhielten sich und beachteten sie erst einmal gar nicht. Zwei Nachzüglern fiel die Geste auf, und einer pfiff ihr hinterher.
»Hey Kleine, warte doch!«, rief der andere, und die Gruppe hielt an.
»Hoppla«, murmelte sie und beschleunigte ihre Schritte. M’xor folgte ihr nicht weniger hastig und flüsterte, ohne die Lippen zu bewegen. »Vicky, ich hätte dich warnen sollen, dass die Sitten auf Pentax 3 eher rauer Natur sind.«
»Hey, Mädchen! Vergiss doch das Froschgesicht«, hörte sie hinter sich, und wieder einer pfiff. Ein Blick über die Schulter verriet ihr, dass die Männer stehengeblieben waren. Einige von ihnen witzelten herum, ein anderer machte mit den Händen eine obszöne Geste.
»Komm mit uns mit! Wir zeigen dir, wo der Hammer hängt!«
»Ich habe keine Waffe zuhanden«, erklärte M’xor. »Wir sollten unsere Schritte beschleunigen.«
Gemeinsam rannten sie los, Vicky wandte sich dabei um und wäre beinahe gestolpert. Die beiden Nachzügler schienen unschlüssig. Sie legte einen schnellen Sprint ein, einen richtigen hundert Meterlauf, und M’xor hielt trotz seiner Hüftverletzung und des Rollkoffers tapfer mit, bis sie um die nächste Ecke gebogen waren. Bevor sie um die Häuserzeile verschwanden, warf sie noch einen Blick zurück und stellte zu ihrer Erleichterung fest, dass die Gruppe weitergelaufen war. Man hatte sie nicht als ausreichend lohnenswertes Ziel angesehen.
Sie setzten die Flucht ein wenig langsamer bis zur nächsten Ecke fort. Erst dann hielt sie keuchend inne. »Oh Mann, ich hätte wohl nicht winken sollen.«
»Pentax 3 ist eine Art Knotenpunkt, sowohl für Maglev-Züge als auch für Raumschiffe, die größtenteils im Orbit parken. Hier wird viel gehandelt und geschachert, das zieht eine Menge zwielichtige Geschöpfe an.«
»Ich werde in Zukunft niemandem mehr zuwinken«, versprach sie.
»Lag die Reaktion vielleicht daran, dass dich das männliche Geschlecht deiner Spezies als attraktive Partnerin ansieht?«
Sie dachte an die Jungs in der Schule, die sie sicher nicht als hässlich eingestuft hatten, ihr aber auch nicht besonders hinterhergerannt waren. Jedenfalls nicht im Vergleich zu Tanxia und Sammy. Den meisten war sie zu burschikos, zu mager und hatte zu kleine Brüste, und außerdem trug sie ja die Haare kurz und unpopuläre Latzhosen aus Jeansstoff. Den meisten war sie wohl auch nicht ›cool‹ genug. »Eigentlich eher nicht. Dachte ich jedenfalls immer.«
»Die Auswahl an möglichen Partnern mag auf Planeten wie dem hiesigen ein wenig eingeschränkt sein. Ich kenne mich mit den Gepflogenheiten unter Men-Shuk nicht ausreichend aus, deshalb kann ich das Verhalten dieser Gruppe nicht richtig einschätzen. Wir sollten jedenfalls in Zukunft auf der Hut bleiben. Ich werde mich um eine Lösung des Problems kümmern.«
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