Erich Rast - Vicky
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»Wir haben’s geschafft!«, stellte sie fest, nachdem der unerklärliche Übermut etwas abgeklungen war.
»In der Tat, diese Zugfahrt werden wir so bald nicht vergessen.«
Die gute Laune dämpfte sich ein wenig, als Vicky feststellte, dass ihr Geschwindigkeitsmessgerät den Sturz nicht überstanden hatte. Egal, das brauchte sie erst mal nicht mehr. Der Fuß tat ihr weh, aber er war gewiss nur verstaucht und nicht gebrochen, und der Durst plagte sie. Ansonsten ging es ihr gut, und auch M’xor hatte den Absprung gut bewältigt. Er klagte ein wenig über Hüftschmerzen, was angesichts der Verletzung kaum verwunderte, stellte jedoch klar, dass ein paar Tage Regeneration die Sache in Ordnung bringen sollten.
Seinen Rollkoffer im Schlepptau wanderten sie über den verdörrten Bahndamm in die Stadt, die sich rings um die Maglevlinie erstreckte. Gleitautos mit Elektromotor rasten über den Asphalt, bemühten sich nicht, für Fußgänger anzuhalten, was es nicht gerade leicht machte, die Straßen zu überqueren. Die Gebäude waren niedrig, schmucklos, funktional: quadratische, einstöckige Flachdachhäuser aus weiß gestrichenem Blech oder Plastik. Die Eingänge lagen etwas über dem Boden, waren üblicherweise über eine vier- oder fünfstufige Treppe mit Metallgeländer erreichbar.
»Ich habe schrecklichen Durst«, gab Vicky zu. Sie hasste es, wie ein kleines Kind zu quengeln, aber es war auch wirklich heiß. Die Sonne brannte auf ihre Köpfe herunter. Vielleicht war die Gegend deswegen so menschenleer, jedenfalls begegneten sie erst einmal nur Gleitern, deren verspiegelte, dunkle Scheiben die Insassen verbargen.
M’xor verlor trotz der Hitze seine gute Laune nicht. »Keine Sorge, Vicky. Ich glaube, diese Stadt zu kennen. Sofern ich mich nicht täusche, befinden wir uns in den Außenbezirken von Baglava, einer mittelgroßen Multispezies-Siedlung auf dem größten Kontinent von Pentax 3. Es gibt hier einen Raumflughafen, also auch eine Menge Infrastruktur. Wir müssen nur irgendwie ins Zentrum kommen.«
Kapitel 7
Major Schuk’Tufs Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen, obwohl er versuchte, seine Furcht zu verbergen.
»Der Großvongul selbst will mich sehen?«
Der Soldat, der ihm die Nachricht überbracht hatte, bestätigte sie mit einem kurzen Zischen. Dass sein Vorgesetzter sich eine solche Blöße gab! Konnte er nicht seine Augen kontrollieren?
»Er wartet nebenan im Konferenzzimmer.«
Schuk’Tuf hasste die Gebäude, die sie von den Menschen übernommen hatten. Sie beengten einen, nahmen einem mit ihrer bedrückenden Schlichtheit und ihren rechten Winkeln geradezu den Atem, und außerdem waren sie immer kalt. Diese Kälte, diese schreckliche Kälte! Er konnte weder Terra noch seine menschlichen Bewohner leiden. Aber die Vongul waren nicht viel besser, und er wünschte sich oft, die Führung der Xu’Un’Gil hätten weisere Allianzen geschlossen oder damals, zum Höhepunkt des Kriegs, ehrenhaft gekämpft, statt auf feige Bündnisse einzugehen. Jetzt durfte er sich zur Strafe mit dem Großvongul herumquälen, und die Tatsache, dass er ihn persönlich sprechen wollte, statt sich an die oberste Armeeführung zu wenden, verhieß nichts Gutes. Schuk’Tuf strich sich die Uniform zurecht, versuchte, die Augen aufzureißen, und trat ein.
Der Makkarat wandte ihm den Rücken zu, beobachtete, die Arme auf dem Rücken verschränkt, das Treiben auf der Straße, wo sich vor allem Menschen herumtrieben. Die Kaserne lag am Rand von Groß-Menlow, aber noch in der Stadt selbst. Gegenüber lag ein breit angelegter, flacher Supermarkt, einer jener Läden, zu dem die Men-Shuk von weither mit ihren primitiven ›Autos‹ fuhren, um für ihren Clan auf Vorrat einzukaufen. Schuk’Tuf schätzte dieses Verhalten, ein guter Clanchef sorgte dafür, dass die Ressourcen niemals ausgingen. Die Terraner und die Xu’Un’Gil hatten viel mehr gemeinsam, als sie sich bewusst waren.
»Groß-Makkarat«, grüßte er den wichtigen Verbündeten und verneigte sich tief. Wie man es drehte und wendete, dieses Treffen konnte für ihn nur schlechte Folgen haben; der Großvongul herrschte über ganz Sol und die angrenzenden Systeme. Was wollte er von einem einfachen Major?
Ohne sich umzuwenden sprach er ihn an: »Major Schuf’Tuk, es ist mir eine Ehre, euch kennenzulernen. Ihr habt in der Schlacht von Aldebaran tapfer gekämpft.«
Diese kleinen Wichte mit ihren übergroßen Birnenköpfen, die genauso krank und bleich wie der Mond von Terra aussahen! Was wussten sie von Tapferkeit? Der Makkarat war höchstens so groß wie ein klein geratener Men-Shuk und dabei noch zerbrechlicher und schwächlicher, Arme und Beine dünn wie dürre Ästchen. Mit einem Fausthieb hätte er sein Wasserballonköpfchen vom schmalen Hals hauen können! Aber ihre Waffentechnik war überlegen, zweifelsohne schütze den Makkarat eins jener mysteriösen Schutzfelder, deren Funktionsweise der Geheimdienst der Xu’Un’Gil seit Jahren vergeblich zu entschlüsseln suchte. Warum teilten sie ihre technologischen Wunder nicht mit ihren Verbündeten? Warum warfen sie ihnen nur hie und da ein paar Brocken hin? Weil sie Angst hatten!
»Ohne die Hilfe der Vongul hätten wir die Schlacht niemals gewonnen«, log Schuk’Tuf diplomatisch. Die Ironie in seiner Stimme würde seinem Gast entgehen, das Konzept der Ironie schien ihnen trotz ihrer großen Hirne unbekannt zu sein. Auch mit Humor waren sie nicht unbedingt geschlagen; sie erkannten im Gegensatz zu den Men-Shuk bloß einfach gestrickte Witze.
Der Makkarat wandte sich blitzschnell um, wie das diese Kriecher so an sich hatten. Fast in Zeitlupe schlichen sie umher, bis sie ihre Gegner mit der fünffachen Geschwindigkeit überraschten. Angeblich stammten sie von nachtaktiven Jägern ab, die in Urzeiten tagelang auf ihre Beute gelauert hatten, um sie dann wie aus dem Nichts mit ihren Keulen und Speeren niederzustrecken. Nichts, was einen Xu’Un’Gil aus der Ruhe brachte.
»Mein guter Major, sie fragen sich zweifelsohne, weshalb ich euch die Ehre erweise?«
Schuf’Tuk verneigte sich erneut so tief wie möglich. Schmeicheleien waren die birnenköpfigen Verbündeten gewogen, und er war sich sicher, dass sie in diesem Fall nötig waren. Wenn er ehrlich sein sollte, hätte er gerne darauf verzichtet, zu erfahren, was den ehrenwerten Groß-Makkarat von Terra dazu brachte, persönlich in der europischen Armeeaußenstelle XII von Groß-Menlow vorbeizukommen.
»Es geht um den Fall des abgestürzten Raumschiffs.«
»Eine Ultrakorvette der Proton-Klasse mit Tarneinrichtung und passiven Sensoren«, erklärte schuf’Tuk sofort, um seine Kompetenz zu beweisen. »Das riecht nach dem Geheimdienst der Vierten Republik, und der Pilot war ein X’ur.«
Der Vongul fletschte seine kleinen, spitzen Nadelzähne, eine Geste die gleichzeitig soziale Überlegenheit und Wohlgesinntheit ausdrückte. »Korrekt, Major, korrekt. Unser Geheimdienst hatte dieses Spezialschiff schon längere Zeit auf dem Radar. Leider hat das Schiff einer ihrer übereifrigen Orbitalverteidiger beim Parsec-Sprung angeschossen.«
Schuf’Tuk zischte mit der Zunge. Die dahinterliegende Anschuldigung wollte er nicht auf sich sitzen lassen, das war eine Frage der Ehre. »Der Pilot hat seine Pflicht erfüllt.«
»In der Tat, mein Lieber! Eine hervorragende Leistung, es grenzt an ein Wunder, dass er mit seinen Sensoren in der Lage war, ein so schnell springendes Tarnschiff überhaupt zu erkennen, geschweige denn vom Himmel zu putzen. Das Problem besteht nur leider darin, dass dieser Pilot überlebt hat.«
Darum ging es also. Deshalb wandte sich der Makkarat an ihn. Insgeheim hatte er gehofft, die missglückte Suchaktion abschreiben, für immer zu vergessen, in den Büchern verstecken zu können. Niemand interessierte sich für Terra, und daher war er auch hier gelandet, in der Kaserne von Groß-Menlow. Der Makkarat kannte sich nicht wirklich mit der Armee der Xu’Un’Gil aus, wenn er glaubte, dass die Tapferkeitsmedaille für die Schlacht von Aldebaran auf Tapferkeit hindeutete. Tatsächlich war er, wie ihre menschlichen Verbündeten so schön andeuteten, ›nach oben degradiert worden‹.
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