Erich Rast - Vicky

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Auf der Erde ist nichts los, und schon gar nicht in Terville. Kein Wunder, dass Vicky am liebsten durch die Wälder streift und sich die Maglevzüge ansieht – die auf der Erde nicht einmal halten. Als eines Tages ein Raumschiff vom Himmel stürzt, ahnt sie nicht, dass ihr Traum, andere Welten zu sehen, bald auf ganz andere Weise in Erfüllung geht, als sie sich das vorgestellt hat. Denn da draußen herrscht Krieg, und bald schon gerät sie selbst zwischen die Fronten.

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Leider plagten sie andere Probleme, denen sie nachgehen wollte, bevor sie im nächsten Wurmloch erfroren. M’xor folgte ihr mit neugierigen Blicken, als sie das Metallgitter austestete, das um den Waggon führte. Es kam ihr trotz der niedrigen Geschwindigkeit zu unsicher vor, also verzog sie sich kurzerhand in den Wagen und pinkelte in die hinterste Ecke auf der anderen Seite an den Rand einer Palette. Glücklicherweise schien M’xor den Grund ihrer Abwesenheit zu erraten, denn er folgte ihr nicht. Für das große Geschäft würde sie wohl das Gitter um den Waggon verwenden müssen, und sie hoffte, dass es nicht dazu kam. Das war allerdings ihr geringstes Problem. Das Wasser ginge ihnen bald aus, sie hatte bloß noch eineinhalb Liter übrig. Und einen Müsliriegel.

Als sie zurück an die Tür kam, fuhren sie unterirdisch, durch ein System spärlich erleuchteter Fabrikhallen und Tunneln, die sich fortwährend verzweigten. Selbst wenn sie versucht hätte, den Weg zu kartografieren, hätte sie nach kurzer Zeit aufgegeben. Einmal passierten sie ein Prüfgerät, dass jeden Waggon mit einem hellen Lichtblitz abtastete und M’xor war ein paar Minuten lang blind, bis seine empfindlichen Augen den Schock überwunden hatten. Auf dem zerstörten Heimatplaneten der X’ur hatte es keine plötzlichen Helligkeitsübergänge gegeben, erklärte er ihr. Sanfte Hügel und ein gemäßigtes Wetter hatten dafür gesorgt, dass die X’ur es niemals nötig gehabt hatten, in selbst gebauten Höhlen zu leben. Das X’ur Wort für ›Haus‹ bedeutete wörtlich übersetzt folgerichtig ›künstliche Höhle‹.

»Hoffentlich sind wir nicht verstrahlt worden«, merkte Vicky an, nachdem sie ein weiterer Scanner überrascht hatte..

»Hoffentlich nicht, meine liebe Vicky«, pflichtete er ihr bei. »Oder zumindest nicht tödlich.«

Sie lachten beide, jeder auf seine Art und Weise, und schlugen zum High Five ein.

Diesmal bemerkten sie den Übergang kaum. Nur ein kurzes Flackern deutete den Eingang zum Wurmloch an, und schon umgaben sie die psychedelischen Muster und Kreise. Vicky erwartete eine Kältewelle, die jedoch nicht kam. Stattdessen schien sich die Temperatur zu halten, fiel höchstens um fünf Grad ab. Dieser Tunnel mochte Lichtjahre durchs All führen, er führte trotzdem eine erdähnliche Atmosphäre mit sich und fühlte sich wie eine warme Mittsommernacht an, nur dass sich der Sternenhimmel in ein Gewirr von komplizierten vieldimensionalen Formen verwandelt hatte, in ein abstraktes, bewegtes Kunstwerk aus bunten Streifen und Lichtern, Kugelschnitten und regelmäßigen Vielecken.

»Warum wird es nicht kälter?«, wunderte sie sich.

»Das Glück ist uns hold«, stellte M’xor zufrieden fest. »Dieser Tunnel muss so kurz sein, dass entropische Dissipation in ihm keine Rolle spielt.«

»Die Art von Wurmloch, die mir gefällt.«

Bereits nach fünfzehn Minuten schossen sie am anderen Ende heraus und kamen auf einen Planeten, der zumindest entfernt an die Erde erinnerte. Die Bahnstrecke führte durch eine Gegend voller tannenähnlicher Bäume mit dunkelgrün bis purpur schimmernden Nadeln. Es war Nacht, doch ein Mond erhellte die Landschaft; er mochte zweimal größer als der Erdmond sein, war rötlich gefärbt und tauchte die Wälder in ein sanftes dunkelrotes Licht.

Die Nadelbäume sahen so terranisch aus, dass sie angenommen hätte, dass die Produzenten ein Holo von der Erde mit einem billigen Purpurfilter bearbeitet hätten, um einen fremden Planeten vorzutäuschen, wenn sie den Anblick in einer Holoserie gesehen hätte.

»Ich kenne diesen Ort«, stellte M’xor mit grüblerischen Tonfall fest. »Das ist Kanria im Pelegor System.«

»Bist du dir sicher?«

»Sicher nicht, aber ich habe davon Holos gesehen. Viele Orte auf Kanria sehen so aus, und vor allem der Mond ist ziemlich unverwechselbar.«

»Warst du schon mal hier?«

»Nein. Trotzdem sollten wir aussteigen, wenn wir die Gelegenheit bekommen. Das ist ein relativ zentraler Multispezies-Planet. Von hier aus kannst du zurückreisen, und ich kann meine Mission fortsetzen.«

»Gut«, pflichtete sie ihm bei und doch enttäuschte sie seine Bemerkung. Natürlich, ihre Eltern machten sich sicher schon schreckliche Sorgen. Sie konnte froh sein, die Reise bisher überlebt zu haben und war ja auch nicht wirklich freiwillig mitgekommen. Sie musste auf die Erde zurückreisen und er seine wichtige Mission fortsetzen. Was sonst?

»Leider glaube ich, dass Kanria an ein Multiplexer-Wurmloch angeschlossen ist.«

Das war, erklärte er ihr, ein Wurmloch-System, in das viele herkömmliche Hyperraumtunnel führten, aber aus dem nur ein einziges, spezielles Wurmloch herausführte – nämlich ein sogenannter ›Multiplexer‹, über den die Verbindungen in die halbe Galaxis geleitet wurden. Der Hyperraum selbst fungierte als Stellwerk, verteilte eingehende Züge auf dutzende, vielleicht sogar hunderte Ausgänge. Warum diese Konstruktion bloß für herausführende Strecken und nicht für einkommende möglich war, konnte er ihr nicht erklären. Trotzdem war er sich seiner Sache sicher, denn die Hyperraumtopologie, die diese Multiplexer ermöglichte, sorgte auch dafür, dass Planeten wie Kanria Raumfahrern als wichtige Knotenpunkte dienten.

»Wie du sicher weißt, können die Schiffe ja nicht beliebig springen, obwohl sie die Löcher selbst erzeugen. Die Struktur des Hyperraums um Kanria ist einer jener Punkte, an dem besonders viele und lange Sprünge möglich sind. Ich kenne Kanria aus den Raumkarten und bin schon oft über das System gesprungen, hatte allerdings bisher keinen Anlass, auf dem Hauptplaneten zu landen.«

»Also wissen wir wieder nicht, wo wir enden?«

»Wer weiß das schon«, merkte M’xor in einem Anfall von philosophischer Grübelei an. »Jedoch beabsichtige ich, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und vor dem Multiplexer vom Zug zu springen.«

»Wir könnten ihn anhalten«, schlug sie vor.

»Wie? Den Disruptor habe ich verbraucht.«

»Keine Ahnung. Ein Feuer vielleicht, oder eine technische Fehlfunktion an einem Wagen?«

Seine Fühler wippten vor und zurück, was den menschlichen Grübelfalten auf der Stirn entsprechen durfte. »Das kommt mir zu gefährlich vor. Die Wahrscheinlichkeit, dass man uns erwischt, wäre hoch. Und was, wenn man uns nicht entdeckt und wir das Feuer nicht mehr löschen können?«

Daran hatte sie nicht gedacht. »Der Zug hat bestimmt eine Sprinkleranlage«, wandte sie ein.

Nachdenklich betrachtete er die nächtliche Landschaft. Die Wälder im Mondlicht strahlten eine majestätische Ruhe aus. Ab und dann passierten sie Schranken, oder eine Straße führte längs der Strecke und verriet ihnen, dass sie auf Kanria nicht allein waren.

»Du hast recht, das Risiko kommt mir vertretbar vor. Also dann! Wie gedenkst du, ein Feuer zu machen, meine liebe Vicky?«

Sie wies mit dem Finger auf sich. »Ich?«

Damit hatte sie nicht gerechnet. Das war ja wie in der Schule! Sie kramte das Feuerzeug aus ihrem Rucksack und reichte es ihm. Sie hatte es vor ihren Eltern stets geheimgehalten, damit sie nicht auf die Idee kamen, sie würde rauchen. Ihren Freundinnen hatte sie es ab und dann ausgeliehen, doch sie selbst hatte der Versuchung bisher widerstanden. Krebs mochte heutzutage leicht heilbar sein, angenehm war die Therapie trotzdem nicht, und ihre Mutter hatte sie als Ex-Raucherin durchaus glaubhaft vor der Sucht gewarnt. Die Vorstellung, dass ihre sonst so stolze Mutter noch kurz, bevor sie mit ihr schwanger gewesen war, Zigarettenkippen aus dem Aschenbecher gelesen hatte, weil der Nachschub an Tabak ausgegangen war, hatte bei Vicky einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

»Das erzeugt eine Flamme«, erklärte sie ihrem außerirdischen Begleiter.

Er betrachtete es von allen Seiten und schnippte es daraufhin fachmännisch auf, als habe er es schon tausendmal bedient. X’ur standen zurecht in dem Ruf, ausgesprochen intelligent zu sein, das war in dem Eintrag von Herrn Meyers Buch ausdrücklich erwähnt worden. Sie fragte sich, zu was er sonst noch fähig war.

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