Michael Schenk - Pferdesoldaten 05 - Todesritt

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Pferdesoldaten 05 - Todesritt: краткое содержание, описание и аннотация

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"Die Pferdesoldaten" bietet spannende Western aus der Zeit der nordamerikanischen Indianerkriege. Die in sich abgeschlossenen Abenteuer stellen die U.S. Reitertruppen in den Jahren zwischen 1833 und 1893 vor. Entgegen der üblichen Western-Klischees bietet der Autor dabei tiefe Einblicke in Ausrüstung, Bewaffnung und Taktiken, die sich im Verlauf der Jahre immer wieder veränderten. Schicke gelbe Halstücher und Kavallerie mit Repetiergewehren wird der Leser hier nicht finden, wohl aber Action mit einem ungewohnten Maß an Authentizität.

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„Diesmal ist es wirklich die Armee“, sagte Jim leise, als Mary und Joshua an seine Seite traten. „Yankees. Yankee-Kavallerie.“

Ein First-Sergeant befehligte die Vorhut. Ein grauhaariger Mann, der den Ranchbewohnern einen forschenden Blick zuwarf, die Hand hob und seinen Männern ein Zeichen gab. Sechs von ihnen verharrten hinter ihm, die an den Karabinergurten befestigten Sharps-Karabiner auf dem rechten Oberschenkel aufgestellt. Die anderen sechs Kavalleristen ritten langsam zwischen den Gebäuden entlang. Ihre Aufmerksamkeit galt den reglosen Gestalten am Boden.

„First-Sergeant Friedrich Schmitt, B-Kompanie der 5ten U.S.-Kavallerie”, stellte sich der Grauhaarige vor. Er hatte einen Dialekt, den die Carters nicht einordnen konnten. „Sieht so aus, als wären wir noch rechtzeitig gekommen. Wir hörten die Schießerei und der Major meinte, wir sollten Mal nach dem rechten sehen.“

„Dann müssen wir uns wohl bei Ihrem Major bedanken“, antwortete Jim bedächtig. „Obwohl ich kein besonderer Freund der Yankees bin.“

Der Unteroffizier versteifte sich ein wenig, dann nickte er jedoch lächelnd. „Wohl auch kein besonderer Freund des Südens, wie mir scheint. Das hier waren keine gewöhnlichen Banditen, sondern Bushwacker.“ Er grinste breit. „Obwohl es da wohl keinen großen Unterschied gibt.“

„Liegenbleiben!“, kam der harsche Befehl eines Kavalleristen. Der Lauf seines Karabiners zeigte auf einen am Boden Liegenden, der sich plötzlich wieder regte. „Sarge, der hier lebt noch!“

„Randall, Scott, nehmt den Kerl fest“, befahl Schmitt ohne Zögern.

Hinter dem First-Sergeant erschien eine weitere Reitergruppe, darunter zwei Offiziere.

„Major Matt Dunhill vom fünften Kavallerieregiment“, stellte sich der Ranghöhere vor. „Das neben mir ist Captain Whiting. Benötigen Sie Hilfe, Mister?“

Der Major war in den zweireihigen langen Uniformrock eines Linienoffiziers gekleidet, wie er ab dem Rang eines Majors vorgeschrieben war, der Captain hingegen in den Einreiher eines Kompanieoffiziers. Beide trugen die roten Schärpen, die man als Feldbinden bezeichnete, und den steifen Hardee-Hut, der zur Paradeuniform gehörte.

Jim Carter starrte auf das in Gold gestickte Emblem an der Front der Hüte. Es zeigte die gekreuzten Säbel der Kavallerie und darüber die in Silber gestickte Regimentnummer „2“. „Fünftes?“

Matt Dunhill lächelte. „Bis vor Kurzem waren wir noch das zweite Regiment, aber man hat in Washington geruht, die berittenen Regimenter neu zu organisieren. Jetzt gibt es keine Dragoons, Mounted Rifles und Cavalry mehr, sondern nur noch die Cav. Wir bekommen sicher noch neue Abzeichen, die dann die richtige Regimentsnummer zeigen.“

„Mann, eure Probleme möchte ich haben.“ Jim Carter spürte, wie Mary und Joshua an seine Seite traten. Jetzt kamen auch Carl und sein Sohn Slim aus dem Bunkhouse hervor. „Jedenfalls Dank für Ihre Hilfe, Major.“

„Die wollten das Vieh und die Pferde von Massa Jim stehlen“, meldete sich Joshua zu Wort.

„Offensichtlich“, meinte Dunhill trocken. „Sie sind Sklave?“

„Seit meiner Geburt, Massa Major“, versicherte der Farbige.

„Er bekommt gerechten Lohn und Josh gehört fast zur Familie“, kam es von Mary Carter. „Wir behandeln ihn gut.“

Dunhill sah, wie Joshua zu den Worten nickte. „Es steht mir nicht zu, das zu beurteilen, Ma´am. Es gibt einige Staaten der Union, in denen man Sklaven hält.“ Er wies um sich. „Meine Abteilung ist auf dem Marsch. Wir können hier also nicht bleiben. Ich empfehle Ihnen, die wichtigsten Sachen zu packen. Unser Weg führt ohnehin durch die nächste Stadt. Bis dahin können wir Sie eskortieren.“

„Wir sollen die Ranch aufgeben?“ Jim Carter starrte den Offizier wütend an. „Niemals.“

„Sei vernünftig, Jim.“ Mary legte die Hand an den Arm ihres Mannes. „Dieser Holloran gehörte zu den Bushwackers. Du weißt doch, was das bedeutet.“

Dunhill nickte. „Die werden zurückkehren, sobald wir weitergeritten sind. Die haben sich nicht weit entfernt, sondern halten sich jetzt versteckt und beobachten die Ranch. Sobald meine Abteilung verschwunden ist, holen die sich, was sie wollen.“

„Gottverdammt“, knurrte Jim verdrießlich.

„Jim!“, kam es prompt von seiner Frau.

„Boss, der Yankee hat recht.“ Carl spuckte auf den Boden, neben einen der toten „Freiwilligen“. „Die kommen zurück. Die werden Rache für ihre Schlappe wollen und natürlich unsere Herden.“

Gleichgültig, ob es sich um Sympathisanten des Südens oder des Nordens handelte, die Guerillareiter waren gefährlich. Sie verbreiteten Terror und das funktionierte nur, wenn man sie fürchtete. Oft wurde diese Furcht von der schieren Anzahl der Reiter verursacht, meist jedoch durch ihre Gnadenlosigkeit. Wie immer man zu ihnen stehen mochte, die Meisten dieser Partisanen waren keineswegs feige und wichen einem Kampf nicht aus.

„Mister Carter, Ma´am,…“ Sergeant Schmitt räusperte sich. „Ihr Ranchhelfer hat vollkommen recht. Wenn Sie hierbleiben, werden Sie umgebracht. Spielt keine Rolle, ob Sie für den Süden oder für den Norden sind. Sie haben Vieh und Pferde, und das ist in Kriegszeiten doppelt viel wert. Sie sollten auf den Major hören.“

„Gottverdammt“, wiederholte Jim Carter und ignorierte den stummen Protest seiner Frau.

Der Rancher sah sich um. Das Haupthaus war in beklagenswertem Zustand und das galt auch für die Einrichtung der vorderen Räume. Die Rinder hatten sich inzwischen im Tal verstreut, grasten aber, da nun wieder Ruhe herrschte. Nur die große Koppel der Pferde schien von allem unberührt.

„Alles aufgeben?“, murmelte er.

„Wir werden zurückkehren und alles wieder aufbauen“, versicherte Mary. „Sobald es wieder sicher ist.“

„Liebes, das kann Jahre dauern.“

„Wir haben schon so Vieles geschafft, Jim. Uns wird auch der Neuanfang gelingen.“

Dunhill stützte die Hände auf die Mantelrolle vorne am Sattel. „Wenn Sie ein paar Sachen zusammenpacken… Ein paar unserer Jungs können Ihnen beim Zusammentreiben der Herde helfen. Der Verkauf der Rinder und Pferde wird Ihnen sicher helfen.“

Jim Carter stieß einen abgrundtiefen Seufzer aus. „Na schön. Geben Sie uns zwei Stunden, Major. Wir müssen Bill bestatten, bevor wir packen.“

„Sir, was ist mit den Rebellen?“, erkundigte sich Schmitt.

„Versorgt den Gefangenen. Wir nehmen ihn in die nächste Stadt mit und übergeben ihn dem Sheriff. Vielleicht wird man den Kerl als Banditen hängen, vielleicht lässt man ihn als Patriot des Südens laufen… Ist nicht unsere Sache, Sarge. Captain Whiting, stellen Sie ein paar Männer ab, welche die Toten bestatten und eine Gruppe, welche die Rinder zusammentreibt.“

„Ein paar Jungs aus der I-Company waren Cowboys. Wird denen gefallen, Sir.“

In den darauffolgenden zwei Stunden bestattete man die Toten. Jim Carter las über Bills Grab aus der Bibel und ging dann, als guter Christenmensch, zu den Gräbern der Angreifer hinüber. Ein paar Haushaltsgegenstände und persönliche Dinge wurden auf den Planwagen der Carters geladen, dann setzte sich die Kolonne in Bewegung. Ein dutzend Kavalleristen trieben die Herde mit Hilfe von Carl und Slim hinter der Truppe her.

Einen Tag später erreichte man die nächste Stadt.

Jim und Mary dankten Major Dunhill. „Und wo geht es jetzt hin, Major?“

Der Offizier lächelte freundlich. „Wohin uns unser Befehl führt, Mister Carter.“

Es war Krieg und man erzählte nicht mehr leichtfertig, wohin sich eine Truppe bewegte. Für beide Seiten waren solche Informationen wertvoll.

Dunhill grüßte das Paar und seine Begleiter, dann gab er den Befehl zum Abmarsch.

Die Kolonne durchquerte die Stadt. Einige Blicke waren durchaus freundlich, andere feindselig. Es zeigte auf, wie gespalten die Bewohner in der Frage waren, ob Kentucky in der Union verbleiben sollte.

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