Michael Schenk - Pferdesoldaten 05 - Todesritt

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Pferdesoldaten 05 - Todesritt: краткое содержание, описание и аннотация

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"Die Pferdesoldaten" bietet spannende Western aus der Zeit der nordamerikanischen Indianerkriege. Die in sich abgeschlossenen Abenteuer stellen die U.S. Reitertruppen in den Jahren zwischen 1833 und 1893 vor. Entgegen der üblichen Western-Klischees bietet der Autor dabei tiefe Einblicke in Ausrüstung, Bewaffnung und Taktiken, die sich im Verlauf der Jahre immer wieder veränderten. Schicke gelbe Halstücher und Kavallerie mit Repetiergewehren wird der Leser hier nicht finden, wohl aber Action mit einem ungewohnten Maß an Authentizität.

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„Was ist los, Boss?“ Carl und Slim sahen ihm über die Schulter.

„Reiter“, stellte Jim Carter mit einem Blick über das Tal fest. „Eine ganze Menge Reiter. So was hat nichts Gutes zu bedeuten.“

Die Reiter waren noch weit entfernt. Man konnte noch keine Details erkennen. Die Hufe der Pferde wirbelten den Staub zwischen den Gräsern empor und es war eine Menge Staub.

„Banditen?“ Marys Stimme klang sichtlich besorgt, verriet jedoch keine Furcht. Die Bewohner der Ranch hatten schon einige Gefahren überstanden.

„Weiß nicht. Jedenfalls sind das ziemlich viele Reiter.“

„Um die Sechzig“, meinte Slim, der die Anzahl der Fremden überschlug. „Ich glaube, es ist die Armee. Da flattert etwas über der vorderen Gruppe.“

„Fragt sich nur, welche Armee das ist“, knurrte Jim und nahm die Kentucky aus ihrer Halterung. „Wir sollten vorsichtig sein und uns bewaffnen. In ein paar Minuten sind sie da.“

„Gegen sechzig Leute, Boss?“ Slim leckte sich unruhig über die Lippen. „Wir sollten Bill rufen.“

„Er kommt schon zu uns. Dem sind die Fremden auch nicht geheuer“, stellte Jim fest. „Nur gut, dass er uns mit seinem Schuss gewarnt hat.“

„Carl, Slim… Ihr geht rüber ins Bunkhouse.“ Mary Carter trat an einen der Schränke und entnahm diesem einen Colt Navy und ein Sharps-Gewehr.

„Sie hat recht“, stimmte Jim zu. „Dort habt ihr besseren Schutz und wir können die Burschen ins Kreuzfeuer nehmen, falls das notwendig wird.“

Die soliden Stämme des Schlafhauses boten einen weit größeren Schutz, als die Bohlen und Bretter des Haupthauses. Die beiden Helfer nickten, öffneten die Tür und rannten zum Nebengebäude hinüber, wo sich ihre Waffen befanden. Bill erreichte gerade die Veranda, saß ab und schlang die Zügel des Pferdes über den Handlauf.

„Ich konnte es nicht genau erkennen, Boss“, sagte er hastig. „jedenfalls reiten sie in Kolonne, sind aber kein reguläres Militär. Könnten Bushwackers oder auch Jayhawkers sein.“

„Verflucht, das hatte ich befürchtet“, gab Jim Carter zu.

In den Grenzregionen begannen sich Banden auszubreiten, welche als Bushwackers für die Sache des Südens oder als Jayhawkers für die des Nordens eintraten. Dabei waren sie in der Wahl ihrer Mittel keineswegs zimperlich. Sie mordeten und raubten bei jenen, die nicht auf der gleichen Seite wie die „patriotischen“ Horden standen und schürten Angst. Viele trugen Zivil, andere Uniformen oder Uniformteile. Manche erhielten von regulären Armeegenerälen oder Gouverneuren regelrechte Kaperbriefe, wie sie im Seekrieg üblich waren, um so die Raubzüge zu legalisieren.

Die Reiter erreichten den Hang des Hügels. Die ohnehin geringe Hoffnung, sie würden an der Ranch vorüber ziehen, zerschlug sich, als die Kolonne einschwenkte und langsam zur Ranch hinauf trabte. Tatsächlich flatterte über den vorderen Männern eine Fahne. Ein großes rotes Tuch, auf dem Mary ein weißes „H“ zu erkennen glaubte.

Es waren etwas mehr als sechzig Reiter. Das war gut zu erkennen, als sie die Ranch erreichten und nun ausschwärmten. Drei von ihnen kamen auf das Haupthaus zu, unter ihnen der Fahnenträger und ein Mann, der einen schwarzen Gehrock mit Schulterstücken trug.

„Ich rede besser mit ihnen“, meinte Jim.

„Sei vorsichtig.“ Mary empfand nun doch Angst um ihren Mann. Sie küsste ihn flüchtig auf die Wange und blieb dann mit dem Sharps-Gewehr in der Deckung des Türrahmens, während Jim auf die Veranda hinaustrat.

Er hielt seine Kentucky in der Armbeuge und vermied es, einen der Reiter mit der Waffe zu bedrohen. „Ich bin Jim Carter und mir gehört diese Ranch. Ich hoffe, dies ist ein friedlicher Besuch.“

Es war eine halbe Frage und der Mann im Gehrock lächelte freundlich. Er saß im Sattel und da Jim auf der Veranda stand, sahen sie sich auf Augenhöhe an. „Selbstverständlich ist es ein friedlicher Besuch, Mister Carter. Colonel Holloran, wenn es recht ist. William Holloran. Von Hollorans Confederate Volunteers, wenn es recht ist.“ Auf dem Gehrock trug der Mann die Schulterstücke eines Infanterie-Captains der Union. Er war hager und besaß ein schmal geschnittenes Gesicht, welches von einem üppigen Vollbart eingerahmt wurde. „Ich hoffe doch sehr, Mister Carter, dass Sie für die Sache des Südens sind.“

„Daran kann es keinen Zweifel geben. Wir sind hier alle für den Süden.“

„Nun, das freut mich zu hören, Mister Carter. Es wird Ihnen daher sicher eine Genugtuung sein, der Sache des Südens einen Dienst zu erweisen.“

Jim Carter runzelte die Stirn. „Hm, sicher. Unsere Mittel sind allerdings beschränkt, Colonel.“

„Ach, Unsinn.“ Holloran wies in einer ausholenden Geste um sich. „Ist doch eine hübsche große Ranch mit einer Menge Rinder und Pferde, alles was recht ist. Da können Sie eine Menge für die Sache des Südens tun, Mister Carter.“

„Äh, Sie sind Aufkäufer für die konföderierte Armee?“

„Richtig, Mister Carter. Meine Jungs und ich besorgen alles Mögliche für die Konföderation.“ Holloran lachte. „Dazu gehören natürlich auch so schöne Herefords und Quarterhorses. Die Armee braucht Fleisch und sie braucht Pferde.“

„Nichts dagegen. Ich werde Ihnen einen wirklich fairen Preis machen.“

„Ganz gewiss werden Sie das, Mister Carter.“ Holloran stützte die Hände aufs Sattelhorn und beugte sich leicht vor. „Nennen Sie mir einen guten Preis und ich stelle Ihnen einen Zahlschein aus.“

„Einen, äh, Zahlschein?“

„Nun sicher. In diesen unruhigen Zeiten reitet niemand mit einer großen Summe Bargeld oder Gold durch die Gegend. Wäre doch unschön, wenn die Yankees das kassieren und damit die Unterdrückung des Südens finanzieren, nicht wahr?“

„Hm, mag so sein.“ Jim strich sich mit einer Hand über das Kinn. „Aber was soll ich mit einem Zahlschein?“

„Den können Sie bei der konföderierten Regierung in Montgomery in Alabama einlösen.“

„In der Gazette stand, dass man inzwischen Richmond in Virginia zur Hauptstadt gemacht hat“, kam ein Ruf von Mary.

Holloran errötete. „Sie können den verdammten Schein überall einlösen. Jedenfalls nehmen wir das Vieh und die Pferde mit.“

Die Stimme des Colonels klang nun weniger freundlich. Jim Carter ließ seinen Blick über die Truppe des Mannes schweifen. Keiner sah wirklich wie ein Soldat aus, was daran liegen mochte, dass die Reiter fast durchweg zivile Kleidung trugen. Nur wenige besaßen Uniformteile, deren Herkunft meist unbestimmt war. Es gab ein paar blaue und graue Feldjacken, einige Männer trugen Feldmützen und zwei von ihnen Hardee-Hüte, wie sie zur Paradeuniform der Unions-Armee gehörten. Auch die Bewaffnung war sehr unterschiedlich. Moderne Karabiner und Revolver, dazu auch altertümliche Vorderladerpistolen und Musketoons. Jim bemerkte sogar drei leichte Vogelflinten, doch das war nicht unbedingt ungewöhnlich. Obwohl der Süden zu Kriegsbeginn eine ganze Reihe von Waffendepots der Union eingenommen hatte, waren die Freiwilligeneinheiten weder einheitlich uniformiert, noch einheitlich bewaffnet. Zudem gab es Unionseinheiten, wie die „Washington Greys“, die graue Uniformen trugen und konföderierte Regimenter in Blau.

Jim musterte Holloran und die beiden Männer in seiner Begleitung. Von den Schulterstücken abgesehen, erinnerte nichts an dem Mann ans Militär. Der Fahnenträger trug eine blaue Uniformjacke und einen schwarzen Zylinder, der Mann neben ihm ein kariertes Hemd, an dessen Oberarmen die Winkel eines Kavallerie-Sergeants aufgenäht waren.

Jim leckte sich nervös über die Lippen. Man konnte die zunehmende Anspannung spüren. Ein paar der Reiter änderten ihre Position im Sattel unmerklich, um ihre Waffen schneller ziehen zu können. Er hatte keine Ahnung, was dieser Zahlschein wert sein mochte, aber er konnte keinen Kampf gegen eine solche Übernacht riskieren.

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