Michael Schenk - Pferdesoldaten 05 - Todesritt

Здесь есть возможность читать онлайн «Michael Schenk - Pferdesoldaten 05 - Todesritt» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Pferdesoldaten 05 - Todesritt: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Pferdesoldaten 05 - Todesritt»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Die Pferdesoldaten" bietet spannende Western aus der Zeit der nordamerikanischen Indianerkriege. Die in sich abgeschlossenen Abenteuer stellen die U.S. Reitertruppen in den Jahren zwischen 1833 und 1893 vor. Entgegen der üblichen Western-Klischees bietet der Autor dabei tiefe Einblicke in Ausrüstung, Bewaffnung und Taktiken, die sich im Verlauf der Jahre immer wieder veränderten. Schicke gelbe Halstücher und Kavallerie mit Repetiergewehren wird der Leser hier nicht finden, wohl aber Action mit einem ungewohnten Maß an Authentizität.

Pferdesoldaten 05 - Todesritt — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Pferdesoldaten 05 - Todesritt», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Am Haupthaus war das helle Klingen eines Triangels zu hören.

„Gehen wir ins Haus. Mary hat es nicht gerne, wenn wir das Frühstück kalt werden lassen.“ Jim half dem alten Mann auf die Beine. Im Verlauf so vieler Jahre hatte sich ein kameradschaftliches Verhältnis zwischen ihnen aufgebaut, welches weit jenseits von Sklave und Besitzer lag.

Carter wusste, dass einige Sklavenhalter ihr Eigentum schlecht behandelten. Ja, dass manche sogar meinten, die Schwarzen seien keine echten Menschen. Dann gab es da die Sklavereigegner, die den Niggern die Freiheit versprachen. Deren Agitatoren, weiter unten im Süden, die Sklaven aufwiegelten und sie zur Flucht ermunterten. Es gab Abolitionisten, die sich als Fluchthelfer betätigten und ganze Gruppen von Sklaven in jene Staaten der Union brachten, in denen Sklaverei verboten war.

Im Westen lag Missouri, im Süden Tennessee und im Osten Virginia… da führte für viele Sklaven der Weg in die Freiheit über Kentucky. Kentucky war noch unentschlossen, ob es für die Union oder die neue Konföderation Partei nehmen sollte. Beide Seiten hatten ihre Anhänger, andere wollten Neutral bleiben.

Jim fühlte sich dem Süden verbunden, ebenso wie Carl und Bill. Carls Sohn Slim hingegen war ein Anhänger des Emporkömmlings Abraham Lincoln, was immer wieder Anlass zu lebhaften Diskussionen auf der Ranch war. Joshua war ein Nigger und wurde daher gar nicht erst nach seiner Meinung gefragt. Ein guter Kerl, sicher, aber man durfte Sklaven nun einmal nicht zu viele Freiheiten einräumen oder ihnen gar eine eigene Meinung gestatten. So etwas legte den Grundstein für Aufruhr. Mary Carter nahm hingegen für keine der Seiten Partei. Sie meinte, der Krieg sei eine große Schande, da er das Land und seine Familien entzweie.

Erneut klang die Triangel und die beiden Männer beschleunigten ihre Schritte. Als sie um die Ecke des Haupthauses bogen, erkannten sie Mary Carter, die erneut ungeduldig mir dem Metallstab in dem eisernen Dreieck entlang fuhr.

„Wir haben einen Wolf in der Gegend!“, rief Jim seiner Frau zu und nahm ihr somit den Wind aus den Segeln, ihn für die späte Ankunft zu rügen.

Mary ließ den Stab an seinem Lederriemen hängen und wischte die Hände an der Schürze ab. „Einen Wolf? Kein Rudel?“

„Wir haben nur eine Fährte entdeckt und Josh meint, es sei ein Einzelgänger.“

Mary nickte dem Farbigen wohlwollend zu. „Wenn Josh das meint, dann ist es auch so. Aber jetzt kommt endlich ins Haus. Carl und Slim warten schon. Bill muss ja bei der Herde bleiben.“

Einer war immer bei der Herde. Zweihundert gut im Futter stehende Herefords und zwanzig Quarterhorses stellten eine Verlockung dar. Es gab immer lichtscheues Gesindel, doch jetzt, nach dem Ausbruch des Krieges, schien es sich rapide vermehrt zu haben.

Die Drei traten in den Wohnraum und Jim hing die Kentucky in die Halterung über der Tür.

Die Grundfläche des Hauses war relativ klein, aber es verfügte über zwei Stockwerke. Im Erdgeschoss befanden sich die große Wohnstube, die Küche und ein Raum, den Jim und Mary als Büro nutzten. Drei Räume, darunter das eheliche Schlafzimmer, lagen im Obergeschoss. Beide hatten dies so geplant, da sie von vornherein die Möglichkeit ins Auge gefasst hatten, den großen Raum unten als Gastraum herzurichten. Bekamen sie die Lizenz als Pferdewechselstation, so konnten sie dort die Passagiere beköstigen, während die Kutsche ein frisches Gespann erhielt.

Die Einrichtung war robust. Vieles war selbst angefertigt worden, denn viele Pioniere verstanden sich auf das Zimmern von Möbeln. Ein paar ausgesuchte Stücke, vornehmlich der Geschirrschrank, eine Anrichte und ein hübsch verzierter Sekretär, waren aus dem Katalog eines Möbelhauses in New York bestellt und geliefert worden. Im Geschirrschrank standen Gläser und Porzellan, welches Mary an Sonntagen auftrug. An einem gewöhnlichen Arbeitstag bevorzugten die Carters und ihre Helfer einfaches Geschirr aus emailliertem Blech oder gebranntem Ton.

Carl und sein Sohn saßen bereits am Tisch, erhoben sich jedoch, als Mary hinzu trat und setzten sich erst wieder, nachdem sie Platz genommen hatte.

Es gab heißen und starken Kaffee, frischgebackenes Brot und Speck mit Rühreiern. Mary hatte ein kleines Gehege hinter dem Haus angelegt und hielt dort ein paar Hühner. Da es im Wald kleine Wildkatzen gab, wagte sie es nicht, die Tiere frei herumlaufen zu lassen.

„Tennessee ist ausgetreten.“ Carl deutete mit dem Löffel auf seinen Sohn. „Deine Yankee-Union schrumpft, mein Sohn.“

„Und sie bezieht Prügel“, fügte Jim mit ernstem Gesicht hinzu. „Die ersten Gefechte verliefen nicht gut für diesen Lincoln.“

„Und nicht gut für uns, mein Schatz“, warf Mary ein.

Ihr Mann sah sie überrascht an. „Wie meinst du das? Wir sind hier alle für den Süden. Wie wir alle. Na ja, von Dir und Slim einmal abgesehen. Aber der zählt nicht. Ist ja noch ein halber Junge.“

Slim grinste. Er nahm die Bemerkung nicht übel. „Dann liegt es wohl an mir, als Sympathisant des Nordens, die Anhänger des Südens ordentlich zu schädigen… Ma´am, bekomme ich noch einen Nachschlag?“

Mary lächelte und schaufelte ihm eine weitere Portion auf den Teller.

Ihr Mann sah sie noch immer fragend an. „Nun sag schon… Warum sollte es nicht gut für uns sein, wenn die Union eine Schlappe einsteckt?“

„Ach, Jim, dann überlege doch einmal, wem wir unser Vieh anbieten. Die Union zahlt mit guten Yankee-Dollars. Mit was die neue Konföderation bezahlt, wissen wir noch nicht. Angeblich will sie ja eine eigene Währung herausgeben. Wer weiß, was die wert sein wird.“

„Verzeihung, Ma´am“, schaltete sich Carl ein, „aber mich interessiert weit mehr, wie sich Kentucky entscheidet. Man hört, dass sich eine Menge Jungs für die Sache des Südens melden wollen.“

„Man hört auch, dass sich eine Menge Jungs für die Sache des Nordens melden wollen“, hielt Slim dagegen.

„Dein Lincoln hat ein mächtiges Problem, mein Sohn.“ Carl deutete erneut mit dem Löffel. „Die meisten Yankee-Truppen haben sich nur für neunzig Tage verpflichtet und deren Dienstzeit ist bald um. Nach der Tracht Prügel, die sie bei Manassas bezogen haben, werden die sicher nicht erpicht darauf sein, sich länger zu verpflichten.“

„Das heißt Bull Run“, knurrte Carl bissig. „Und außerdem ist das im Süden nicht viel anders.“

Jim Carter nickte. „Man hat sich das auf beiden Seiten zu einfach vorgestellt. Eine einzige große Schlacht und die Sache ist entschieden… Ha! Die Ladies und Gentlemen aus Washington sind sogar mit Kutsche und Picknickkorb zum Schlachtfeld gereist. Dann haben sie Prügel bezogen und sind mit flatternden Röcken heimwärts gerannt.“

„So schnell, dass man bestimmt ihre Beine sehen konnte“, lachte Carl.

„Carl!“ Mary sah ihn strafend an. Sie liebte keine frivolen Anspielungen.

„Verzeihung, Ma´am“, murmelte Carl, behielt aber sein Lächeln bei.

„Jedenfalls ist gar nichts vorbei“, nahm Jim den Faden wieder auf. „Jetzt werden auf beiden Seiten jede Menge Regimenter ausgehoben.“ Er sah seine Frau an. „Und beide Seiten werden Fleisch benötigen und im Übrigen kann auch die Konföderation nötigenfalls in gutem Gold bezahlen.“

„Noch mal zu Kentucky.“ Carl schob den Teller von sich und tupfte mit einem Tuch etwas Rührei aus seinem langen und dichten Bart. „Was meinst du, Jim? Wird unser Commonwealth of Kentucky in der Union verbleiben oder sich der Konföderation anschließen?“

„Verdammt, Carl, woher soll ich das wissen? Im Augenblick…“

Er unterbrach sich und sie hoben lauschend die Köpfe. Von draußen war ein Schuss zu hören gewesen. „Was, zum Teufel…?“

Carl ignorierte den mahnenden Blick seiner Mary, die keine Kraftausdrücke mochte, erhob sich vom Tisch und trat an das Fenster. „Das kam von Bill.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Pferdesoldaten 05 - Todesritt»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Pferdesoldaten 05 - Todesritt» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Pferdesoldaten 05 - Todesritt»

Обсуждение, отзывы о книге «Pferdesoldaten 05 - Todesritt» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x