Simon Misteli - Black Rose

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Der innigste Wunsch des Strassenjungen Corvu ist es, seine Eltern aus der Sklaverei, aus der er fliehen konnte, zu befreien. Doch dazu braucht er Verstärkung. Deshalb versucht er seit Jahren seine eigene Gilde zu gründen. Ob er die Hindernisse, die ihm in den Weg gestellt werden überwinden kann, und vor allem ob er mit den ungewollten Konsequenzen, die seine Aktionen in der umbruchsträchtigen Zeit auslösen, umgehen kann? Die Zeit wird es zeigen.

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„Ja“, ertönte es hinter ihm. „Das Körperwandeln ist aufwendig und kräftezehrend, aber mir macht es manchmal Spass. Anders als meinem Bruder. Der kann das nämlich überhaupt nicht ab.“, meinte Akki und tauchte auf der anderen Seite von Corvu wieder auf.

„Also, seid ihr gestaltwandlerische Wölfe.“, schlussfolgerte Corvu staunend.

„Oder gestaltwandlerische Ratten. Wer weiss noch, welcher Körper der richtige ist, wenn er dauernd in anderen steckt. Also eigentlich weiss ich noch genau, welcher Körper der richtige war. Doch den haben wir vor Ewigkeiten verloren. Nun können wir uns die Körper nur noch von anderen ausleihen. Aber sie sind alle so schwach. Noch keiner konnte uns aushalten. Nie können sie das. Unsere echten Körper allerdings... Hach, wie ich meinen vermisse.“

Die Ratte setzte sich hin und seufzte. Da stach ihr plötzlich ein Geruch in die Nase.

Akki rannte wieder in eine Ecke und beschnupperte den Boden.

„Äh, also um wieder auf die Botschaft zurück zu kommen“, versuchte Corvu das Gespräch wieder aufzunehmen. Er verstand kein Wort von all dem was Akki vor sich hin plapperte.

Die Ratte sprintete in eine andere Ecke. „Ich hab' mich noch nicht entschieden, ob ich sie dir mitteilen will.“, bemerkte sie trocken.

„Du hast dich noch nicht entschieden? Was soll das denn wieder heissen?“

„Oh, hier liegen noch Knochen. Bitte seid menschlich, bitte seid menschlich, bitte seid menschlich.“ Die Ratte knabberte an den Überresten, die in einer Ecke auf einem Haufen lagen. „Hm, leider nur Huhn.“, bemerkte Akki enttäuscht. „Muss wohl mal ein Gefangener gesammelt haben. Ach ja, und um auf deine Frage zurück zu kommen. Ich mag Freiheit, weisst du Jungchen, wohl genauso wie Der Rabe. “, Akki kicherte. „Leider, bin ich im Moment an zwei andere gebunden, da muss ich die Freiheit halt aufs äusserste auskosten, sobald es sich einmal ergibt.“, erklärte sie.

„Also wirst du mir die Nachricht nicht verraten?“, stellte Corvu fest, während er der Ratte angewidert bei ihrem Festmahl zuschaute. Endlich sass der kleine Störenfried zumindest still. Sein ewiges Gerenne machte Corvu ganz zappelig, während er nicht einmal aufstehen konnte.

„Das habe ich nicht gesagt“, schmatzte die Ratte zwischen zwei Bissen. „Würde ich immer das Gegenteil von dem machen, was die Leute von mir verlangten, wäre ich genau so wenig frei wie andersrum. Nein, das System der Freiheit ist komplizierter. Es ist unvorhersehbar. Es ist chaotisch.“

„Du magst Chaos? Ich bin Experte darin Chaos zu verursachen. Allerdings müsste ich dafür erst hier raus kommen. Und ich bin mir sicher, wenn ich Fayns Pläne erfahre, wird das schneller gehen.“, versuchte Corvu die Ratte zu überreden.

Akki hopste wieder zu ihm zurück. „Das ist genau der Grund, warum ich erwäge es nicht zu tun. Dieser Fayn will nämlich, dass ihr unauffällig ausbrecht. Du solltest also einfach nichts tun und abwarten bis Oshu dich befreien wird. Dabei wäre es doch viel lustiger auf deine Weise auszubrechen.“, erzählte ihm die Ratte.

Eine Weile herrschte Stille zwischen den Beiden, während sich Mensch und Ratte blinzelnd anstarrten und langsam begriffen, was Akki da gerade gesagt hatte.

„Hoppla. Da ist es mir doch einfach so 'rausgerutscht. Egal. Ich glaube ich hätte mich sowieso dafür entschieden.“, bemerkte die Ratte dann und verschwand wieder hinter seinem Rücken. Sie kehrte aber gleich wieder zurück. „Also, hast du verstanden? Leise ausbrechen. Also nichts tun, und einfach abwarten, heisst das für dich. Die Wachen dürfen bis zum Morgenessen nicht bemerken, dass ihr verschwunden seid.“, erklärte er Corvu noch einmal um sicher zu gehen, dass die Nachricht angekommen ist. „Das ist alles?“, fragte Corvu bestürzt, ehe die Ratte wieder aus seinem Blickfeld verschwinden konnte. „Darauf bin ich schon längst von selber gekommen.“

Abermals legte die Ratte ihr Köpfchen schief. „Ja, ich glaube fast, die da draussen halten nicht so grosse Stücke auf dich. Laut ihnen muss ich nur dir die Nachricht überbringen, da sie annahmen, dass dein anderer Freund schon weiss, was zu tun ist. Tut mir irgendwie Leid für dich.

Ich muss jetzt gehen. Meine Freiheit neigt sich dem Ende zu. Ach und noch was. Sobald ihr frei seid, sollt ihr nach Hause gehen, und dort warten, bis die anderen euch aufsuchen. Auf Wiedersehen, Rabe .“

Eine Weile hörte Corvu das Kichern hinter sich leiser werden, dann war es wieder Still in seiner tristen Zelle.

Na toll. Fayn, dieser Idiot. Er hatte keine Ahnung von den Fähigkeiten Oshus. Nicht einmal von seinen. Und da Oshu keine Nachricht erhalten hat, wird er einfach geduldig warten und darauf vertrauen, dass Fayn sie schon irgendwie 'raushauen wird. Er konnte sich sowieso nicht von den Ketten befreien. Wieso sollte er also versuchen irgendwas zu unternehmen?

Corvu seufzte. Es blieb also wieder einmal alles an ihm hängen.

Er umfasste mit beiden Händen die Kette, die ihn an den Boden fesselte. Er konzentrierte sich auf die Oberfläche der einzelnen Ringe. Corvu's Fähigkeiten bestanden nicht nur aus roher Gewalt. Er konnte sie auch leise und präzise einsetzen. Allerdings war er darin noch nicht wirklich gut. Er musste es aber versuchen. Er belud seine Gedanken mit Energie und liess sie durch seine Hände auf die Kette fliessen. Sorgfältig tastete er mit seinen Gedanken die Kette nach feinen Rissen ab. Da! Er atmete tief ein und aus. Seine Energie verteilte sich in den Spalten und Rissen. Mit einem sanften Stoss zerbröselte dann die Kette in seiner Hand.

Erleichtert richtete Corvu sich auf und streckte seine müden Glieder. Das wäre geschafft.

Die Dämmerung war bereits angebrochen, als Fayn vor dem Tor seines Zuhauses stand. Er seufzte wehmütig. Nie hatte er sich träumen lassen, einmal hier einbrechen zu müssen. Er lief den Zaun entlang, wobei er mit seiner Hand über die Gitterstäbe strich. Während Oshu und Corvu eingesperrt waren, war er ausgesperrt. Stunden hatte er in den Gärten verbracht. Das Gärtnern hatte er natürlich von seinem Vater gelernt. Doch die wichtigsten Tricks und Weisheiten wurden ihm von seinem Grossvater weitergegeben. Über die Jahre schlug Fayn immer mehr nach seinem Grossvater und verbrachte die Zeit im Garten lieber damit über Dinge nachzudenken, als Kräuter zu pflanzen. Der Biatali-Klan war seit Ewigkeiten einer der geachtetsten Klans im ganzen Kontinent. Auch wenn er zu den jüngeren Klans gehörte Der Sage nach entstammt ihre Familie von einem Gärtner, der dem ersten Kaiser die „Weiten Gärten“, angelegt haben soll. Also entstand ihr Klan erst nach der grossen Zeit der Klans. Tatsächlich besass jedes Mitglied der Biatali-Familie einen grünen Daumen und die Geduld, die gute Gärtner ausmacht. So dienten die Biatali über Generationen hinweg den Kaisern als Gärtnern, bis der letzte schliesslich durch den Magierrat ersetzt worden war.

Die Biatali, nun keine hochrangigen kaiserlichen Bediensteten mehr, konnten ihren Stand trotzdem halten. Viele verliessen die Hauptstadt und der Klan verstreute sich in allen möglichen Städte. Dort übernahmen sie die Aufgabe, den Städten ein schöneres Antlitz zu verleihen. Durch ihre mehr als zufriedenstellende Arbeit und ihre Gabe neben der Gartenarbeit auch als vertrauenswürdige Berater zu fungieren, waren die Biatali überall willkommen und in den Städten äusserst beliebt.

Viele Mitglieder hatten nebst dem grünen Daumen auch ein wenig magisches Talent, das sie im Garten benutzen können. Doch die Fähigkeiten Fayns waren aussergewöhnlich mächtig. Weshalb sein Vater immer grosse Erwartungen an ihn gestellt hatte.

Als er aber dann mit ansehen musste, wie sein Sohn immer müssiger wurde und lieber in der Hängematte irgendwelchen Ideen auf den Grund ging, anstatt in den Beeten zu jäten, war er äusserst enttäuscht. Er hatte immer die Hoffnung gehegt, dass er Fayn zu mehr Arbeit motivieren konnte, doch seine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt.

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