Herbert Weyand - Malekh

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Martin wird am Heiligen Abend von Malekh, einem Engel, heimgesucht. Sie ist eine durchtriebene kapriziöse Person. Aufgrund eines Irrtums ist er ausersehen, ›das‹ Plätzchenrezept zu finden. Er verspricht ihr einhundert Tage seines Lebens. Dadurch gerät er in den Intrigensumpf des Himmels.

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»Verschwinde«, sagte er barsch. »Du bist kein Engel, sondern eine Betrügerin. Von hundert Tagen war die Rede, nicht von vier Jahren.«

»Stell dich nicht so an. Wenn ich nicht so großzügig wäre, müssten es fünf Jahre sein. Du kannst nicht rechnen.« Sie lächelte zuckersüß. Malekh trug dasselbe Kleid, wie beim letzten Mal. »Ich freue mich übrigens, dich zu sehen.«

»Ich nicht«, brummte er. Er war sauer darüber, dass sie und ihre Helfer ihm die Begegnung, faktisch aus dem Gehirn gelöscht hatten.

»Schade«, meinte sie, keineswegs enttäuscht. »Wir haben bis zum Heiligen Abend Zeit.«

»Wo wirst du wohnen?«, fragte er.

»Hier.« Ihre Handbewegung umfasste das gesamte Haus.

»Du bist bekloppt.« Er schüttelte vehement den Kopf. »Das schminke dir ab.« Außerdem brauchte er vorrangig eine Tasse Kaffee und Ruhe.

Sie beobachtete wortlos, wie er das Frühstück richtete. Erst nach der zweiten Schnitte Brot mit Erdbeermarmelade, und das dritte Glas Milch fragte sie: »Geht es dir gut?«

Er nickte. »Falls du mir die Erinnerung gelassen hättest, wahrscheinlich besser.«

»Ich sehe, was ich tun kann.« Sie sah ihn mitleidig an.

»Ich bin nicht behindert«, fauchte er und sprang auf. »Du bekommst das Gästezimmer ... unter Protest. Einige Regeln«, er baute sich vor ihr auf. »Du ziehst dir vernünftige Klamotten an und läufst nicht halb nackt hier herum. Ich will meine Ruhe. Du bist also unsichtbar. Wir können zusammenarbeiten, wenn du mir meine Erinnerung lässt ... ansonsten scher dich zum Teufel.« Er wischte imaginäre Haare aus dem Gesicht.

»Den musst du aus dem Spiel lassen.« Ihr Gesicht bekam einen ernsten Ausdruck. »Nur, weil du nichts von mir wusstest, hast du die Begegnung mit ihm ungeschoren überstanden. Du besitzt nicht die Möglichkeiten, ihm gegenüberzutreten.« Sie stand langsam auf und war sich durchaus der Wirkung ihrer Bewegungen bewusst.

*

»Bist du verrückt?«, schrie Hubert, als er den Schlag bekam. »Hast du noch alle Tassen im Schrank.« Er flog von der Tür durch die Wand neben dem Kamin. Wütend sprang er auf, schüttelte die Erde ab und erstarrte. Er stierte mit irrem Gesichtsausdruck auf Malekh, die ihn mit gleichem Mienenspiel beobachtete. Tatsächlich stand er einen halben Meter im Hügel und wagte nicht, sich umzudrehen. Zwischen seinen Schulterblättern zog Spannung auf, in Erwartung eines Monsters, das ihn packte. Steifbeinig schob er den Dreck beiseite und trat zwei Schritte in die Kate zurück. »Was ist hinter mir?«, fragte er, unfähig sich umzusehen.

»Ein Loch«, flüsterte sie, wobei der Schalk in ihren Augen glimmte. »Ein tiefes, großes schwarzes Loch«, fuhr sie mit hohler Stimme fort.

»Hör auf mit dem Stuss.« Er sah mittlerweile auf die Bescherung, eine Öffnung in den Berg. Das Licht reichte circa einen Meter in den mannhohen Gang. Dahinter lag Dunkelheit. »Und jetzt?«, wollte er wissen.

»Wir laufen weg?«, fragte sie ironisch. Malekh drückte ihn zur Seite. Sie trug Jeans, die er ihr besorgt hatte und ein weites kariertes Hemd, das ihm gehörte. Sie bot einen höchst erfreulichen Anblick. Anfassen war jedoch verboten. Vorhin wollte er sie lediglich beiseiteschieben. Das Ergebnis davon schauten sie gerade gemeinsam an. »Ich gehe da hinein.«

»Warte. Ich hole eine Taschenlampe.«

Hubert verdaute Malekhs neuerliches Erscheinen nur langsam. Er stand fast in der gleichen Situation, wie am Heiligen Abend des vergangenen Jahres. Sie brach in sein Leben ein und er besaß nicht die Möglichkeiten, etwas entgegenzusetzen. Mehr als Wut und Resignation blieben ihm nicht.

Deshalb setzte er ihre Idee, zur Kate zu gehen, sofort um. Auf dem kurzen Weg dorthin wollte er seine Gedanken ordnen. Er mochte nicht daran denken, wie alles wieder über ihm hereinbrach. Das Gefühl der Ohnmacht, die Gewissheit verrückt zu werden und die Freude, Malekh wiederzusehen. Er spürte wieder das Flirren von Elektrizität in der Luft, wie so häufig in den letzten Monaten.

Jetzt leuchtete er den fast fünf Meter langen Gang aus. Das Licht verlor sich dahinter in der Ferne.

Hubert war darauf gefasst, jeden Moment von einem Monster gepackt zu werden. »Verdammte Kacke. Ich gehe keinen Schritt weiter.« Voller Ekel drückte er Spinnweben, so dick und dicht, wie eine Wolldecke, beiseite.« Er wollte nicht hinter Malekh zurückstehen und folgte mit hochstehenden Härchen auf dem Körper. Die blöde Kuh hat es viel einfacher als ich, ging ihm durch den Kopf. Sie ist ein Engel und ihr kann nichts geschehen. Sein Vorwärtsgang wurde abrupt gestoppt, denn er lief auf seine Begleiterin auf. Er sprang zurück, um nicht wieder einen Schlag zu bekommen. »Was ist los?«, flüsterte er.

»Eine Türe.« Dicke grob gezimmerte Bohlen versperrten den weiteren Weg.

»Gut«, sagte er erleichtert. »Lass uns umkehren.« Angst fraß an ihm.

»Du Weichei.« Sie kicherte. »Natürlich gehen wir weiter.«

Trotz aller Bedenken huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Sie war ein Kind auf Abenteuertour und riss ihn mit. Dabei missachtete sie jede Sicherheitsregel, sofern es eine gab.

Malekh hantierte an dem schweren Riegel, der auf der linken Seite in der Wand des Ganges anschlug. Der Schieber rutschte leicht zurück und die Tür schwang wie von Geisterhand auf. Sie sahen in einen weiteren Gang, der jedoch nach wenigen Metern an einer Treppe endete. Die Stufen bestanden aus trockenem Lehmboden und zogen sich, so weit das Licht reichte, in die Tiefe.

»Da gehen wir aber jetzt nicht runter«, meinte Hubert besorgt. Trotzdem folgte er. Dabei fuhr er mit den Händen durch die Haare und durchs Gesicht, um imaginäre oder tatsächliche Krabbeltierchen zu entfernen. Im Treppenabgang hingen weder Spinn- noch Staubweben. Die Umgebung wirkte klinisch rein. Hubert fuhr mit den Fingern über die Wände, die eine, ihm unbekannte Glasur bedeckte. In regelmäßigen Abständen stützten unbehandelte, schenkeldicke Baumstämme Decke und Tunnelwandung. Die Treppe verlief in einen sanften Bogen. Noch vier Stufen und sie ständen auf dem Boden.

Malekh stockte kurz und machte die wenigen Schritte nach unten. Gleißende Helligkeit brach über sie herein.

»Verdammt. Mach das Licht aus. Es brennt mir das Gehirn aus dem Kopf.« Hubert schrie und presste die Hand auf die Augenlider. Doch er merkte schon, wie die Lichtfülle nachließ.

»Das ist ein Ding.« Malekh zeigte nach vorn, in ein kuppelartiges Gewölbe, dessen bogenförmige Decke, etwa fünfzehn Meter in der Höhe, auf einem Punkt zusammenlief.

Am Fuß der Stufe folgten Tischreihen dem kreisförmigen Verlauf der Außenwand. Sie liefen in einer Spirale zur Mitte, unterbrochen von schnurgeraden Gängen zur gegenüberliegenden Wand. Dadurch entstand ein strahlenförmiges geometrisches Muster.

In der Mitte thronte ein Rührwerk für das, was immer hier hergestellt werden mochte. Nicht aus glänzendem Edelstahl, sondern ein riesiger emaillierter Topf mit gusseisernen Knethaken. Über Walzen liefen breite Lederbänder, die von großen Schwungrädern angetrieben, die Kraft in das Rührwerk transformierten. Am Boden des Behältnisses wurde der Teig, wie bei Spritzgebäck aus einem Fleischwolf, herausgedrückt. Die Stränge liefen auf schmale Gummibänder zu den Arbeitsplätzen, die sich endlos durch die Halle zogen. Die Anlage wurde von Menschenkraft, oder waren es Engel?, angetrieben. An jedem Band stand ein Fahrrad ähnliches Gestell. Anstatt des Hinterrades lief ein Treibriemen auf ein Getriebe und trieb das Gebäck an den Arbeitern vorbei.

Welch eine Plackerei, dachte Hubert und sah die armen schwitzenden Leiber vor seinem inneren Auge.

Rundum, in den Wänden, deuteten bogenförmige Einschnitte auf weitere Zu- oder Ausgänge. Hubert zählte sechzehn. Über allem hing der Ring mit den Lichtquellen. Wie bei einer umgedrehten Hochzeitstorte, stuften in drei Etagen hunderte Leuchter.

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