L.U. Ulder - Taubenzeit

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Zwei pädophile Verbrecher fahren regelmäßig als Sextouristen nach Tschechien, um sich an minderjährigen Mädchen zu vergehen. Ihre jeweilige Fahrt nennen sie zynisch die 'Taubenzeit'.
Die Privatdetektivin Valerie Leving und ihre an den Rollstuhl gefesselte Freundin Anna-Lena Holland stoßen nur zufällig auf diese Täter, als Anna-Lena im Internet-Chat Stefan kennenlernt. Der macht gemeinsam mit einem Freund Jagd auf Pädophile im Netz. Die Männer schrecken dabei auch vor Selbstjustiz nicht zurück.
Anna-Lena ist sofort Feuer und Flamme, den Tätern das Handwerk zu legen. Valerie jedoch hat zunächst Bedenken, die ehemalige Kripobeamtin ist zu sehr mit dem Adoptionsverfahren für die kleine Zoé beschäftigt.
Erst als die Hamburger Kripo Ermittlungen wegen Selbstjustiz anstellt, lässt sich Valerie von Anna-Lena überzeugen.
Die Zeit drängt, einer der beiden Täter ist ein Sadist und will sich auf der kommenden Fahrt nicht mehr mit Missbrauch und Misshandlungen zufriedengeben.
"Taubenzeit" ist der 1. Band der Leving&Holland Reihe um die Freundinnen Valerie Leving und Anna-Lena Holland. Erschienen sind in folgender Reihenfolge:
1. «Taubenzeit»-Independent-Veröffentlichung,
2. «Tödliche Zeiten»– Knaur Ebook,
3. «Angst macht große Augen»-Independent-Veröffentlichung,
4. «Jahr der Ratten» ( Wie alles begann ) – Independent-Veröffentlichung.

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Er zog sich wieder auf die äußere Ecke des Beifahrersitzes zurück und beschäftigte sich wieder mit seinem Handy. Das Thema Geld sprach er nicht mehr an.

Kapitel 4

Der kleine Zufahrtsweg lag in nahezu völliger Dunkelheit. Nur am Anfang und am Ende standen zwei brennende Laternen, sie wirkten wie kleine, helle Inseln in einem dunklen Meer. Durch den Kontrast ließen sie die Umgebung umso finsterer erscheinen.

Aus der Ferne drang die undefinierbare Geräuschkulisse der Großstadt wie ein beruhigendes Rauschen herüber, im kleinen Gewerbegebiet selbst herrschte absolute Stille.

Vor Valerie befand sich rechts vom Weg ein mit mannshohem Maschendraht eingezäunter Flachbau, dessen Silhouette sich vor dem Hintergrund der Lichtabstrahlung der Stadt vage abzeichnete. In seiner Höhe standen am Straßenrand mit einigem Abstand zwei Lkw-Wechselbrücken auf ihren spinnenbeindünnen Stützen. Dahinter parkte ein Kastenwagen, der trotz der Dunkelheit alt und verbraucht wirkte.

Gegenüber, auf der anderen Straßenseite, lag der zum Flachbau gehörige Firmenparkplatz um diese Zeit völlig verwaist. Kein einziges Fahrzeug parkte darauf.

Valerie streckte die Beine durch und seufzte leise. Ihre Gedanken wanderten für einen Moment zu Zoé, die zuhause friedlich in ihrem Himmelbett schlief, hoffentlich! Nele, die gerade volljährig gewordene Nachbarstochter aus dem Erdgeschoß verdiente sich immer gern ein kleines Taschengeld mit Babysitten. Am liebsten abends, wenn Zoè schlief und sie im Wohnzimmer auf dem riesigen Flachbildschirm von einem Musiksender zum anderen zappen konnte.

Über eine Stunde kauerte sie bereits gespannt hinter dem Lenkrad und starrte, notdürftig geschützt durch ein ausgefranstes Gebüsch, von einem verlassenen Grundstück in die Straße hinein. Zumindest hielt sie es für verlassen, von dem Maschendrahtzaun waren nur noch Fragmente erhalten. Vor einem schmuddeligen Schiebetor lag ein Haufen Bauschutt und Firmenschilder waren nirgends zu sehen gewesen. Aus den Fugen der Pflasterung kämpfte sich die Vegetation zurück, überall auf dem Vorplatz standen kleine Sprösslinge, die kräftigsten waren gut kniehoch. Das Gebüsch, hinter dem sie nach sorgfältiger Prüfung der Örtlichkeit den dicken Volvo versteckt hatte, verdiente den Namen normalerweise nicht. Bis Hüfthöhe war es noch einigermaßen grün, darüber war es so licht wie ein abgetakelter Weihnachtsbaum.

Egal. Hauptsache, die reflektierenden Teile des Autos waren verdeckt.

Wenn nicht gleich etwas passiert, werden wir wohl abbrechen müssen, war ihr nächster Gedanke und schon musste sie über den ungewöhnlichen Auftrag grübeln.

Ihr Auftraggeber, der Besitzer der kleinen Elektronikfirma in dem eingezäunten Flachbau, vermutete, dass einer seiner Mitarbeiter in dieser Nacht aufkreuzen und die Räumlichkeiten betreten würde.

Der Mann war durch interne Kontrollen aufgefallen und sollte angeblich die Alarmanlage und die Überwachungskameras manipuliert haben, um ungesehen ins Objekt zu gelangen. Er konnte nicht wissen, dass längst andere, neu installierte Kameras das Geschehen aufzeichnen würden. Der Seniorchef, ein großer, stämmiger Mann mit vollem, schlohweißem Haar und rot durchzogenen Wangen, hatte sie auffallend, ja unverschämt lange gemustert und mit Komplimenten überhäuft. Unverbindlich lächelnd nahm Valerie die gerahmten Bilder der Enkelkinder auf dem Schreibtisch zur Kenntnis.

„Achtung, es kommt ein Auto.“

Annas Stimme, von der Freisprechanlage verzerrt, zerstörte die Stille. Obwohl sie auf diese Meldung erwartete, zuckte Valerie kurz zusammen.

„Das wird er sein, er blinkt. Siehst du ihn schon?“

„Nein.“ Aufmerksam starrte sie in die Dunkelheit. „Doch. Jetzt sehe ich den Lichtschein.“

Scheinwerferkegel wurden immer heller, dann bog ein kleiner Kompaktwagen langsam in die Straße ein. Für einen Sekundenbruchteil schaute Valerie direkt in das Licht und war geblendet. Der Wagen fuhr weiter in Richtung des Parkplatzes. Wie in Zeitlupentempo kam er näher, der Fahrer schien auf jedes Detail zu achten. Beim Einbiegen in den kleinen Parkplatz blieb das Fahrzeug kurz stehen, die Scheinwerfer richteten sich genau auf das Gebüsch, hinter dem Valerie mit ihrem Wagen stand. Ihr Herz klopfte bis hinauf in den Hals. Langsam rutschte sie noch tiefer den Sitz hinunter, obwohl sie sich in dem großen SUV ohnehin immer verloren vorkam und kaum zu sehen war. Zwischen dem Lenkrad und der ausgeklappten Navi lugte sie hinüber. Sie atmete erleichtert aus, als der Wagen endlich auf den Platz fuhr und stand, die Scheinwerfer erloschen.

„Und? Was passiert? Halt mich auf dem Laufenden.“

Trotz der Verzerrung war Annas Anspannung zu spüren.

„Gar nichts. Er ist noch nicht ausgestiegen. Schätze, er wartet ab, ob alles ruhig bleibt.“

Wie zur Bestätigung flammte im Innern des fremden Wagens für einen kurzen Moment ein Feuerzeug auf.

Valerie nahm das Fernglas mit Restlichtaufheller vom Beifahrersitz und führte es vor die Augen. Augenblicklich wurde die Welt um sie herum grün. Der winzige Glühpunkt der Zigarette reichte aus, um das Gesicht des Mannes soweit zu erhellen, dass sie seine Konturen erkennen konnte. Er schien schlank zu sein, durch den Schattenwurf wirkte er besonders markant. Sie legte das Fernglas zur Seite und nahm die Digitalkamera in die Hand.

„Er raucht.“

„Wir leben auch nicht wesentlich gesünder um diese Zeit. Wo sind eigentlich die Außendienstmitarbeiter, von denen du heute gegenüber der Tante vom Jugendamt gesprochen hast?“

„Ach Anna. Lass deine Sticheleien.“

„Ich mein ja nur, die könnten uns jetzt mal ablösen kommen.“

„Anna-Lena, halt endlich deine bösartige Klappe, es geht los.“

Die Tür des Autos schwang auf. Die Innenbeleuchtung war zuvor ausgeschaltet worden, im Fahrzeuginneren blieb es dunkel. Ohne ein Geräusch zu verursachen, drückte der Mann die Tür zurück ins Schloss. Schnell schoss Valerie einige Aufnahmen. Sich nach allen Seiten umschauend ging die schlanke Person zügig über die Straße zum schweren Rolltor.

Valerie konnte den Mann hantieren sehen und nach wenigen Augenblicken verschwand die Gestalt auf dem Gelände. Valerie verlor sie aus den Augen, weil die aus ihrer Sicht vordere der beiden Wechselbrücken die weitere Sicht auf das Grundstück versperrte.

Wieso stehen diese Kisten nicht auf dem Parkplatz?

Erst als ein Bewegungsmelder die Beleuchtung des unmittelbaren Eingangsbereichs am Gebäude aufflammen ließ, konnte Valerie seine ungefähre Position erahnen.

„Er ist jetzt im Gebäude.“

„Na endlich, ich hatte schon befürchtet, wir müssen zu dritt den Mond anheulen.“

„Ich schalte dich mal kurz weg, muss telefonieren.“

„Ihr Mann hat soeben das Firmengebäude betreten“, raunte Valerie leise in ihr Handy, als könnte der Observierte mithören. Sie lauschte den Worten ihres Gesprächspartners und schaltete gleich darauf wieder zu Anna zurück.

„Wir werden ihm folgen, wenn er sich wieder auf den Weg macht.“

„Das fällt ihm früh ein. Eine Observation mit zwei Fahrzeugen ist unmöglich. Er wird es sofort merken.“

„Wir werden eben zaubern müssen. Unser Auftraggeber möchte gern wissen, was er mit den Geräten macht, die er raus schafft. Wer weiß, ob es sobald wieder eine Gelegenheit gibt.“

„So ein Blödsinn. Wir werden ...“

„Er kommt zurück, Klappe halten“, unterbrach Valerie ihre Freundin in gespielter Strenge. Das zwischenzeitlich erloschene Licht am Gebäude brannte wieder. Gleich darauf hantierte die dunkle Gestalt wieder am Schloss des Rolltors und ging dann, sich immer wieder hektisch nach allen Seiten umschauend, schräg über die Straße zu seinem Wagen.

Valerie war ausgestiegen und kauerte mit der Kamera in der Hand hinter dem Gebüsch, weil sie sich von hier aus bessere Bilder versprach. Der Auslöser verursachte leise klickende Geräusche.

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