Dr. Hans Stumme - Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel

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Inhaltsverzeichnis:
Einleitende Bemerkungen über den Inhalt der Sammlung
A. Märchen
1. Kugelchen
2. Die Prinzessin, welche hundert Jahre schlief
3. Der Kater
4. Die drei Wünsche
5. Diamantina
6. Der goldene Adler
7. Goldähre
8. Leila und Keila
9. Der Brief
10. Die Geldbörse
11. Der Fischersohn
12. Der Vogel, der durch seinen Gesang das Alter um ein Jahr verjüngt
13. Runzelschmutzchen
14. Die sieben Schläfer
15. Dschahan
16. Dschahan
17. Der Affe, der ein Mädchen entführte
18. Der Priester Don Isidoro
19. Der Priester Don Paulo
20. Margherita
21. Angiolina
22. Die Nichte
23. Sonne und Mond
24. Die siebenköpfige Schlange
25. Dschahan und die Kichererbse
26. Die sieben krummen Zitronen
27. Der goldene Löwe
28. Die Kapuziner
29. Der Herr im Kasten
30. Caterina
31. Die Schullehrerin
32. Die drei Anklagen
33. Der Schakal und der Igel
34. Der siebenköpfige Drache
35. Dschahan und die Kichererbsen
36. Von einem Jungen, der aus dem Elternhause floh
37. Der Mann und seine Schwester
B. Gedichte
C. Rätsel

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schauten aufgeschnitten heraus! Der Zauberer,

dem es vorkam, als ob seine Frau nicht schnell genug

wieder herunterkäme, stieg nun auch hinauf – und

was sah er? Er sah seine Frau ohnmächtig am Boden

liegen und alle seine Kinder tot! Sein Gesicht verlor

alle Farbe; er geriet in die höchste Wut; er schleuderte

ein Fass Wasser seiner Frau ins Gesicht und sprach

zu ihr, als sie wieder auf den Füssen stand: »Gib mir

die Siebenmeilenstiefel!« Das waren ein Paar Stiefel,

mittels deren er mit jedem Schritte sieben Meilen zurücklegte.

Er zog sie an und eilte den Knaben nach,

um sie einzuholen.

Die Knaben sahen es aus der Ferne, wie der Zauberer

von einem Berge auf den anderen sprang und im

Begriffe war, sie einzuholen; damit er sie nicht fände,

versteckten sich Kugelchen und seine Brüder unter

einer Felsplatte. Da der Zauberer sehr müde war,

ruhte er sich hernach auf dieser selben Platte aus und

schlief ein und begann zu schnarchen. Die Jungen

kamen nun wieder hervor und bekamen einen schönen

Schreck, als sie den Zauberer mit dem Messer in der

Hand daliegen sahen, – bereit, sie zu töten. Aber Kugelchen

wurde lange nicht so bestürzt wie seine Brüder;

vielmehr gebot er ihnen, schleunigst unter der

Platte hervorzukommen; und da sie nicht so sehr weit

vom Hause ihrer Mutter entfernt waren, gelangten sie

rasch nach Hause. Währenddem näherte sich Kugelchen

vorsichtig dem Zauberer, zog ihm die Stiefel aus

und zog sie selber hurtig an, denn diese Stiefel waren

eben auch zauberisch und passten deshalb jedem.

Unser Kugelchen begab sich nun gradaus nach dem

Hause des Zauberers, wo er die Frau neben den

Leichnamen ihrer Töchter weinend vorfand. »Höre!«

redete er sie an; »dein Mann befindet sich in grosser

Gefahr: Räuber haben ihn festgenommen und haben

geschworen, sie müssten ihn töten, wenn du ihnen

nicht sein ganzes Geld ausliefertest! Als sie ihm

schon den Dolch auf die Brust setzten, sah er mich

und bat mich, dich von der Lage, in der er sich befän-

de, in Kenntnis zu setzen, und trug mir auf, dir zu

sagen, du solltest soviel Münzen und Silberstücke, als

du besässest, zusammensuchen und mir übergeben,

damit du ihn vom Tode befreiest; und damit du mir

leichter Glauben schenkest, gab er mir seine Stiefel, –

auch, damit ich rascher hierherkäme.« Die Frau

glaubte alles, was ihr Kugelchen mitteilte, übergab

ihm alles, was sie im Hause hatte, und Kugelchen

begab sich mit dem ganzen Gelde, das er von ihr erhalten,

zu seinen Eltern, die ihn sehr willkommen hiessen.

Gerade zu dieser Zeit war der König jenes Landes

in grosser Not; denn er wusste gar nicht, was aus seinen

Soldaten geworden sei, die in den Krieg gezogen

waren. Unser Kugelchen begab sich zu ihm und erbot

sich, ihm Kunde von den Soldaten binnen zwölf Stunden

zukommen zu lassen. Der König hiess das willkommen,

und Kugelchen bekam richtig heraus, wo

sich die Truppen befanden, worauf er zum Könige zurückkehrte

und ihm meldete, dass seine Truppen den

Krieg gewonnen hätten. Nachdem Kugelchen noch

lange Zeit im Palaste des Königs geweilt, um Briefe

an andere Fürstlichkeiten zur Beförderung zu erhalten,

begab er sich nach Hause und schenkte seinen

Angehörigen Reichtümer in Menge; und so wurden

seine Angehörigen durch seine Kraft zu reichen Leuten.

II. Die Prinzessin, welche hundert Jahre schlief

und dann heiratete und zwei Kinder gebar,

namens Sonne und Mond.

Es war einmal ein König und eine Königin; sie hatten

keine Kinder, weswegen sie sehr betrübt waren und

wünschten, sie hätten einen Knaben oder ein Mädchen.

Schliesslich gebar die Königin ein Mädchen

und freute sich so sehr über das Kind, dass sie alle

Zauberinnen ihres Landes zu sich berief und einlud,

zur Taufe des Kindes zu kommen. Nach der Feierlichkeit

nahm man ein Frühstück ein, und alle Zauberinnen

bekamen ein Geschenk vom Könige, – ein goldenes

Behältnis voll silberner Sachen und vielen Perlen.

Als man bei Tische sass, trat noch eine Zauberin herein,

– eine Greisin, die über hundert Jahre alt war und

die man, weil man gemeint hatte, sie sei gestorben,

nicht eingeladen hatte. Der König sandte sofort, ihr

ein goldenes Etui und die übrigen Gegenstände holen

zu lassen, die er den anderen Zauberinnen gegeben

hatte; aber man konnte kein Etui für sie ausfindig machen.

Die Zauberin glaubte nun, dass man ihr das

getan hätte, weil sie nicht schön sei wie die anderen,

und begann laut mit ihren Zähnen zu knirschen und

das Kind mit einem hässlichen Blicke zu betrachten.

Eine andere Zauberin hörte, wie die Alte etwas mur-

melte, und da sie meinte, die Alte könne das Kind

verhexen, versteckte sie sich hinter einem Türvorhange,

um, wenn die alte Zauberin dem Kinde etwas

Böses antäte, bereit zu sein, die Sache für das Kind

abzuändern.

Unterdessen begannen die Zauberinnen vor dem

Kinde vorüberzuziehen, und jede begann der Kleinen

irgend etwas zu wünschen. Zuletzt kam die Alte herbei,

und jedermann sah mit Angst dem entgegen, was

sie sagen würde. Sie begann ihr Haupt hinundherzubewegen

und dabei ihre Lippen verächtlich zu spitzen

und sprach: »Ich sage, dass dieses Mädchen durch

Spindeln Unglück erleiden und sterben wird!« Alle

Anwesenden erschraken über das Grausame in diesem

Wunsche und begannen zu weinen. Auf einmal kam

die Zauberin, die sich hinter dem Türvorhange versteckt

hatte, hervor und rief: »Königin, weine nicht

mehr! Deine Tochter wird nicht sterben! Freilich kann

ich das, was die Alte angerichtet hat, nicht gänzlich

unwirksam machen; aber ich kann der Sache eine andere

Richtung geben. Die Prinzessin wird allerdings

durch Spindeln Unglück haben; aber, statt dass sie

sterbe, wird sie nur schlafen und zwar hundert Jahre

im Schlafe verharren. Nach hundert Jahren wird ein

Prinz kommen, – kommen und sie aufwecken und heiraten.

«

Hierauf liess der König, um seine Tochter vor die-

sem Unheile zu schützen, überall öffentliche Verkündigung

ergehen, des Inhaltes, dass jeder, bei dem daheim

man eine Spindel fände, zum Tode verurteilt

werden solle. – Etwa fünfzehn Jahre waren vorübergegangen,

und das Kind war zu einer Jungfrau herangewachsen.

Einst reiste sie mit ihrer Mutter und ihrem

Vater nach einem Palaste, den sie im Freien hatten,

und das junge Mädchen begann den Palast von oben

bis unten zu durchwandern; denn sie hatte ihn, ausser

an diesem Tage, noch nie betreten. Während sie so

herumwanderte, gelangte sie nach einem sehr hohen

Turme und fand daselbst eine alte Frau, die dasass

und spann, denn sie hatte nichts von der Bekanntmachung

des Königs gehört. Die Prinzessin trat auf sie

zu und fragte sie: »Grossmutter, was ist das?« »Meine

Tochter, das ist eine Spindel!« »Lass sie mich betrachten,

Grossmutter! Willst du?« »Natürlich, meine

Tochter! Sehr gern! Da!« Die Prinzessin streckte ihre

Hand aus, die Spindel zu nehmen; aber, da sie etwas

hastig war, stiess sie mit der Hand an sie, – und sofort

sank sie ohnmächtig zu Boden! Die arme alte Frau

kam fast von Sinnen; sie begann laut um Hilfe zu

rufen, und die Leute kamen herbei, aber vergebens!

Was man auch mit der Prinzessin begann, – sie blieb

ohnmächtig!

Da erinnerte sich die Königin an das, was ihr die

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