Dr. Hans Stumme - Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel

Здесь есть возможность читать онлайн «Dr. Hans Stumme - Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Inhaltsverzeichnis:
Einleitende Bemerkungen über den Inhalt der Sammlung
A. Märchen
1. Kugelchen
2. Die Prinzessin, welche hundert Jahre schlief
3. Der Kater
4. Die drei Wünsche
5. Diamantina
6. Der goldene Adler
7. Goldähre
8. Leila und Keila
9. Der Brief
10. Die Geldbörse
11. Der Fischersohn
12. Der Vogel, der durch seinen Gesang das Alter um ein Jahr verjüngt
13. Runzelschmutzchen
14. Die sieben Schläfer
15. Dschahan
16. Dschahan
17. Der Affe, der ein Mädchen entführte
18. Der Priester Don Isidoro
19. Der Priester Don Paulo
20. Margherita
21. Angiolina
22. Die Nichte
23. Sonne und Mond
24. Die siebenköpfige Schlange
25. Dschahan und die Kichererbse
26. Die sieben krummen Zitronen
27. Der goldene Löwe
28. Die Kapuziner
29. Der Herr im Kasten
30. Caterina
31. Die Schullehrerin
32. Die drei Anklagen
33. Der Schakal und der Igel
34. Der siebenköpfige Drache
35. Dschahan und die Kichererbsen
36. Von einem Jungen, der aus dem Elternhause floh
37. Der Mann und seine Schwester
B. Gedichte
C. Rätsel

Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Kichererbse«); die Bestimmung der Tageszeit geschieht

nach dem A v e m a r i a (S. 83 Z. 9); die

Namen G i u s e p p e und M a r i a 9 wiederholen sich

ausserordenlich oft, – mit ihnen werden gelegentlich

Personen angerufen, die der Anrufende zum ersten

Male zu sehen bekommt (so 89, 18; 91, 21 sowie Z.

31 und öfter)10; an einer Stelle (S. 83, Z. 21) vernehmen

wir von dem Aberglauben, dass der Mörder den

Leichnam des Ermordeten nicht der Erde übergeben

könne, wenn er nicht einen R o s e n k r a n z bei sich

habe11; ein andermal (S. 81, 1) wird uns vom

B a m b i n o , dem »Christkindchen«, oder genauer

von einem Gebrauche erzählt, das Bambino in Wachs

nachzubilden und in einer Kiste oder Schachtel im

Zimmer aufzustellen. Um so auffälliger ist es, dass

die gute Katholikin, welche mir Nr. XIV »Die sieben

Schläfer« erzählte, diese schöne christliche Legende

in einer Weise verballhornt hat, die J o h n K o c h ,

den wissenschaftlichen Bearbeiter dieses Stoffes12,

sicherlich ärgern würde. Dass es sich um c h r i s t l i -

c h e Jünglinge handelt, wird durch die Fassung des

Berichtes im Munde meiner Malteserin leider unmöglich,

denn ihr Bericht dehnt den Schlaf der Jünglinge

auf 7000 Jahre aus; übrigens geraten die Aufwachenden

bei dieser maltesischen Fassung der Legende in

gut christlich-europäisches Milieu: man holt, um die

Leute zu examinieren, erst einen Schutzmann

(pulu3 –îa), dann den Polizeiinspektor (ispettûr), und

zum Schlüsse – als die Geisteskräfte dieser immer

noch versagen – den klügsten Mann der Ortschaft,

den Kaplan (kappellân); als der das Kreuz über den

Knaben schlägt, sinken sie leblos zu Boden.

»Ein gar schöner Geruch hat sich verbreitet, und

alles ist ins. Nichts zerflossen!« Mit diesem f o r -

m e l h a f t e n S c h l u s s e – denn ein solcher liegt

vor – endet die obenerwähnte Legende. Wir besitzen

jetzt eine treffliche systematische Arbeit über diesen

Punkt der Technik der Märchenkomposition aus der

Feder des Würzburger Privatdozenten Dr. R o b e r t

P e t s c h ,13 und durch die Lektüre dieser inhaltsreichen

Schrift angeregt, wollen wir hier nicht versäumen,

einmal nachzusehen, was von dahingehörigem

Material in unserer Sammlung zu finden ist. Der üblichste

der formelhaften Schlüsse lautet in diesen maltesischen

Geschichten: »sie (d.h. die Geschichte, maltes.

h. râfa oder stôria) ist zu Ende« oder (häufiger)

»und sie ist zu Ende«, – z.B. o h n e das Bindewort in

XXIV (spoččo¸-t); mit dem Bindeworte in XI

(uspiččât), XXV (ospoččôt), XXVI und XXVIII

(ospyččo¸-t), XXXIV (wyspyččo¸-ăt), XXXV

(ospyččo¸-ăt). W e i t l ä u f i g e r heisst es in X: tómbi,

tómbi uspidíĕt! kwárt sapûn ęrba h. abbíĕt = »Tombi,

tombi (Worte ohne Bedeutung!), und sie ist zu Ende!

Ein Viertel Seife kostet vier Centimes!« oder in XX:

támbo, támbo, uspidîĕt, úkolh. át imûr malwíĕt =

»Tambo, tambo! Die Geschichte hat ihren Schluss, –

und jedermann schwimmt (wörtl. geht) mit dem

Fluss!« oder ferner in XV: wizzíĕmel taššama, uh. árja

fuýč min-'âl umin-sáma = »und das wächserne

Pferd, – und Dreck (caca) ins Gesicht dessen, der (die

Geschichte) gesagt, und dessen, der sie gehört hat!«

Über die auch ziemlich weitläufige Schlussformel von

XIV sprachen wir oben. In einigen Erzählungen, die

ich in der vorliegenden Sammlung jedoch nicht publiziere,

schloss der Erzähler mit dem Ausdrucke tîri,

tîri, támbo (oder tîri, tîri, támbar), dem dann eine

ganze Anzahl sehr obszöner Reime zu folgen pflegte,

die aufzuschreiben man sich genieren musste und die

übrigens ganz witzlos waren. Über andere Formelschlüsse

als diese allgemeinen, am Schlüsse jeder

volkstümlichen Erzählung des Maltesers anbringbaren

W o r t f o r m e l n beabsichtigte ich hier nicht zu

reden.

Über die Diktion der hier veröffentlichten Erzählungen

will ich mir zunächst nur die allgemeine Äusserung

erlauben, dass erstere natürlich keine gleichmässige,

gleich gute ist, – haben doch Personen von

ganz verschiedenem Alter und Berufe diese Stoffe

überliefert. Miserabel erzählt ist Nr. XIV, und auch

Nr. XXXVII tadelten wir schon (S. VI, Z. 4) in dieser

Hinsicht; überhaupt steht die Diktion der Stücke von

Nr. XXIII an bedeutend tiefer als die der vorhergehenden

Stücke, – am besten stilisiert sind doch wohl

die von der (S. IX, Anm.) erwähnten, jetzt verstorbenen

jungen Malteserin aufgezeichneten zehn Nummern,

die meine Sammlung eröffnen. Diese zehn Anfangsnummern

betreffend, mache ich auf eine in ihnen

öfters wiederkehrende Emphatisierungsphrase aufmerksam,

die sich technisch darstellt als: Wiederholung

eines in Erzählungsform gebrauchten Verbs im

Imperativ (der sich an den Zuhörer richtet) + weitere

Aufforderung an den Zuhörer, jemanden herzuholen,

der die betreffende Tätigkeit vormachen soll! Um hier

durch Zitieren längerer Satzkomplexe nicht weitläufig

zu werden, verweisen wir auf S. 22, 21 oder 34, 19

und 33. Verwandtes zeigt (S. 24, Z. 13 ff.) die Ausdrucksweise

»damit ging sie hin und holte sich einen

Band Schlüssel – probiere und hol' einen, der probiert!

– – und öffnete zuletzt die Tür« (der Unterschied

ist also der, dass das betr. Verbum hier gleich

im Imperativ einsetzt). Übrigens finden wir zur Emphatisierung

eines Ausdruckes in diesen Erzählungen

gelegentlich auch Wortwiederholung angewandt, so

steht Maltes. Stud. 17, 25 gbîra gbîra (was wir hier

19, 17 durch »riesengross« übersetzt haben) oder

Maltes. Studien 32, 2 (wir übersetzen hier 41, 20 das

in Frage kommende jímši, jimšî, jimšî durch »immer

weiter ritt er«).

Was den zweiten Abschnitt dieser Übertragungen,

also die »G e d i c h t e « (d.h. die in deutscher Prosa

gegebene Übersetzung der im Original wohlgefügten

und wohlgereimten poetischen Texte) betrifft, so sind

sie gleichfalls nicht einheitlich in Form und Inhalt

oder hinsichtlich der Überlieferung14. Die meisten

dieser 45 poetischen Stücke sind Vierzeiler, deren Inhalt

fast immer von Liebe redet – je nachdem in sehnsuchtsvoller,

verzweifelnder, übermütiger oder tändelnder

Ausdrucks weise; sie sind also gleichsam

maltesische »Schnadahüpf'ln«, oder wie diesen letzteren

auch den kurzen Vierzeilern der volkstümlichen

Dichtung der Romanen, besonders aber den tunisischen

»'Arôbis«15, sehr wohl zu vergleichen. Einige

Gedichte setzen sich aus m e h r e r e n (vierzeiligen)

Strophen zusammen, so z.B. Nr. 27, in dem ein Landmädchen

ihr Tagewerk besingt, oder Nr. 36, das uns

die Bedenken eines, der »eventuell« heiraten will, vor

Augen führt. Hinsichtlich der Diktion und hauptsächlich

in der Form der zur Ausschmückung des poetischen

Gedankens verwandten Bilder erinnern diese

Stücke oft weit mehr an tunisische oder überhaupt

orientalische Gedichte, als an abendländische. Mehrere

dieser Stücke sind übrigens ganz speziell als

K i n d e r r e i m e , einige noch spezieller als A u s -

z ä h l r e i m e zu bezeichnen: im ersten Sinne die

Nummern 23, 24, 37, 38 und 39, im anderen Sinne

die Nummern 25, 26 und 34. Während meines Aufenthaltes

auf Malta habe ich mir das Sammeln von

Gedichten nicht so sehr wie das von Prosaerzählungen

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel»

Обсуждение, отзывы о книге «Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x