Dr. Hans Stumme - Maltesische Märchen Gedichte und Rätsel

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Inhaltsverzeichnis:
Einleitende Bemerkungen über den Inhalt der Sammlung
A. Märchen
1. Kugelchen
2. Die Prinzessin, welche hundert Jahre schlief
3. Der Kater
4. Die drei Wünsche
5. Diamantina
6. Der goldene Adler
7. Goldähre
8. Leila und Keila
9. Der Brief
10. Die Geldbörse
11. Der Fischersohn
12. Der Vogel, der durch seinen Gesang das Alter um ein Jahr verjüngt
13. Runzelschmutzchen
14. Die sieben Schläfer
15. Dschahan
16. Dschahan
17. Der Affe, der ein Mädchen entführte
18. Der Priester Don Isidoro
19. Der Priester Don Paulo
20. Margherita
21. Angiolina
22. Die Nichte
23. Sonne und Mond
24. Die siebenköpfige Schlange
25. Dschahan und die Kichererbse
26. Die sieben krummen Zitronen
27. Der goldene Löwe
28. Die Kapuziner
29. Der Herr im Kasten
30. Caterina
31. Die Schullehrerin
32. Die drei Anklagen
33. Der Schakal und der Igel
34. Der siebenköpfige Drache
35. Dschahan und die Kichererbsen
36. Von einem Jungen, der aus dem Elternhause floh
37. Der Mann und seine Schwester
B. Gedichte
C. Rätsel

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S. 23 ff.; zu u n s e r e r Nr. XXVI »Die sieben krummen

Zitronen« G o n z e n b a c h s Nr. 13 »Die Schöne

mit den sieben Schleiern« und M a g r i s »Is-seba

trongiet meuuia« (= die sieben wässrigen[?] Zitronen)

in Moghdia tazzmien, Heft 18, S. 53 ff., – der Parallele

bei B o n e l l i haben wir schon S. VII, Z. 2 gedacht;

endlich zu unserer Nr. XXVII »Der goldene

Löwe« G o n z e n b a c h s Nr. 68 »Vom goldenen

Löwen«. Auf weitere Parallelen verzichten wir für

diesmal4.

Bei der Lektüre von volkstümlichen Erzählungen

einer Bevölkerung, die zwischen dem christlichen Europa

und dem muhammedanischen Nordafrika wohnt,

stellt sich der Leser wohl naturgemäss zuallererst die

Frage: was von diesen Stoffen stammt aus Europa,

und was aus der Welt des Islâm? Dennoch glauben

wir kaum, dass wir imstande sind, diese Frage einigermaassen

befriedigend zu lösen, denn sie ist – wie

so oft die Fragen nach dem Wanderwege der Volksüberlieferungen

– eine kaum lösbare. Dass das Entstehungsland

von so ziemlich zwei Dritteln der hier

mitgeteilten Erzählungen in ä l t e r e r Vergangenheit

der Orient war, sieht jeder, der sich mit der Literatur

volkstümlicher Stoffe dieser Art beschäftigt hat, auf

den ersten Blick; er sieht ferner aber auch, dass diese

ursprünglich orientalischen Stoffe heutzutage in

b e i d e n Welten – im Orient und in Europa – anzutreffen

sind. Von den Personen, die mir die Nummern

XI–XXXVII dieser Erzählungen mitteilten, wusste

keine etwas anderes zu berichten, als dass sie diese

Stücke auf Malta und in maltesischer Sprache erzählt

bekommen habe5. Über die Herkunft der Nummern

I–X, welche mir als die einzigen mittels V o r l e -

s e n s einer (ad hoc gemachten) Niederschrift – also

nicht frei mündlich aus der Erinnerung – diktiert wurden,

ist mir gesagt worden, dass deren Aufzeichnerin

sie in La Valletta aus dem Munde maltesischer alter

Frauen gesammelt habe6.

Ich hege hier nun ganz und gar nicht die Absicht,

in eine minutiöse Untersuchung darüber einzutreten,

auf welchem Wege diese Erzählungsstoffe zu den

Maltesern gewandert seien, möchte jedoch eine kurze

Besprechung des M i l i e u s dieser Stücke nicht unterlassen:

bei Angaben hierüber wird mancher Leser

vielleicht auch Anknüpfungspunkte für jene andere

Untersuchung finden. Wie in den meisten Volksmärchen,

so spielen auch in diesen maltesischen Könige

und Königinnen mit Prinzen und Prinzessinnen, Zauberer

und Zauberinnen (Feen), sowie Ungeheuer eine

grosse Rolle. Ich erwähne die eigentlich ganz selbstverständliche

Sache nur deshalb, um auf die in diesen

Märchen auftretenden Benennungen für diese Personen

und Wesen zu sprechen zu kommen. Da treffen

wir denn für die Personen der Herrscherfamilie bald

die Bezeichnung rę, reğîna, prínčep und prinčipíssa,

bald die Benennung sultân, sultâna, bín issultân und

bínt issultân (auch ittífel tassultân bezw. ittífla

tassultân, und gelegentlich auch ittífel tarrę bezw.

ittífla tarrę) an, also bald die italienische, bald die

arabische Bezeichnung derselben Sache; der Zauberer

und die Zauberin (Fee) erhalten stets die arabische

Benennung sah. h. âr und sah. h. âra; die Schlange heisst

sęrp oder dragûn, stets mit italienischer Bezeich-

nung; ein im Walde lebendes Ungeheuer heisst wômo

delbósko = ital. u o m o d e l b o s c o

» Waldmensch«7: irgendwelche Anhaltepunkte – das

wollten wir hier betonen – für die Feststellung des

Wanderweges dieser Märchen nach Malta liefern uns

diese reinen Äusserlichkeiten der Nomenklatur ganz

und gar nicht, ebensowenig als das die Sprachform

der in diesen Märchen vorkommenden Eigennamen8

tut. Ein Märchen (Nr. VIII »Leila und Keila«) spielt

übrigens direkt in der Welt des Islam, – im »Türkenlande

« (pajîs ittórok), was indes ganz allgemein ein

Land muhammedanischer Bevölkerung, bedeutet,

denn dem Malteser ist jeder Muhammedaner ein

»Türke«, und ein Neger, der aus muslimischen Landen

stammt, ist ihm ein »schwarzer Türke« (vgl. S.

31, Z. 11 = Malt. Stud. S. 25, Z. 28). In diesem im

»Türkenlande« spielenden Märchen wird das orientalische

Milieu ganz gut geschildert (und dennoch mag

gerade diese Erzählung aus Italien stammen): ein Pascha

(im Text übrigens gvernatûr, also ital. g o v e r -

n a t o r e ), der kein Gehalt von seinem sultân erhält,

bedrückt des lieben Mammons wegen seine Untergebenen;

auch einen armen Tischler beraubt er, muss

aber infolge des listigen Vorgehens der beiden Mädchen

Léĭla und Kéĭla das erpresste Gut wieder herausgeben.

Das ist das Sujet der Erzählung. Dabei hören

wir denn, dass »die türkischen Frauen nach ihrem Ge-

setze ihr Gesicht vor keinem Manne, ausser vor ihrem

Ehemanne, unverschleiert zeigen dürfen« (S. 28, Z.

20), dass der Vater seine heiratsfähige Tochter »heiraten

lassen soll, wie es der Koran (ilqorân) gebietet«

(dies. S., unten), dass der Pascha einen Harem

(h. árem) hat (S. 29, unten) und dass dieser Machthaber

vor Amtsentsetzung bangt, da er »ein junges

Mädchen dahin gebracht hat, dass sie ihm ihr Gesicht

ohne Schleier zeigte« (S. 30, oben). Aber der Erzähler

gerät in diesem Märchen gelegentlich auch in europäisches

Milieu: die beiden Mädchen besprechen ihren

Plan (S. 27, letzt. Abschn.) in einem Winkel in der

K i r c h e (knîsja), und das Programm des statthalterlichen

Hochzeitsfestes ist: Trauung in der Kirche,

Musik, kleine Zecherei (»man trank Verschiedenes«)

und Ball (S. 29, l. Abschn.). Ball findet übrigens an

verschiedenen Stellen meiner Sammlung statt (vgl. S.

10 Z. 11 oder Nr. XIII). – Im allgemeinen sind die erzählenden

Stücke meiner Sammlung in Milieu und

Kolorit ganz und gar e u r o p ä i s c h (und gelegentlich

g a n z m o d e r n e u r o p ä i s c h oder g a n z

m o d e r n m a l t e s i s c h ); und das betrifft nicht

bloss die Nummern, welche Vorfälle schildern, die

sich auf Malta ereignet haben sollen, oder Geschichten

erzählen, in denen christliche Priester eine, meist

nicht sehr beneidenswerte Rolle spielen, sondern es

betrifft auch die allgemein menschlichen Phantasie-

stücke der Märchen. Da kommen denn z.B. in Nr. II

(dem maltesischen »Dornröschen«) eine Kindtaufe

mit folgendem Frühstück, sowie Gesangsvortrag mit

Klavierbegleitung vor; in IV (»Die drei Wünsche«)

der »black pudding« der Malteser (die

ma3 –

3 –

îta-Blutwurst); in XII (»Der Vogel, der durch

seinen Gesang das Alter um ein Jahr verjüngt«)

Checks, Spielkarten, ein christlicher Friedhof mit Kapelle

und ein Dampfer; in XV (»Dschahan«) »gutes

Malteser Tuch«, ferner das vom Muhammedaner verabscheute

Schwein, das in Dschahans Hause in grossen

Ehren steht und zum Hochzeitsfeste mitgebracht

wird, sowie ein Revolver; in XVII (»Der Affe, der ein

Mädchen entführte«) ein Dampfer; in XX (»Margherita

«) ein ganz modern maltesischer Materialwarenladen.

Dazu liesse sich noch vieles hinzufügen. Namentlich

wird auch immer das k a t h o l i s c h e Milieu

in Schilderung und Sprachform betont; man beachte

in dieser Hinsicht (neben schon oben gesagtem)

speziell folgendes: aller Augenblicke wird die Messe

erwähnt (vgl. besonders Nr. XXV »Dschahan und die

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