Roland Bochynek - Der Regent II

Здесь есть возможность читать онлайн «Roland Bochynek - Der Regent II» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Regent II: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Regent II»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der rasante technische Fortschritt ermöglicht den Bürgern des Staates Gäa, in dem mittlerweile mehr als die Hälfte der Menschheit vereint sind, auch den Sprung zu den Sternen. Die Vereinigung aller Menschen in Gäa scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Durch die Ausbeutung von Asteroiden stehen unbegrenzte Energie- und Rohstoffvorräte zur Verfügung. Dabei entdeckt man ein Artefakt, das nicht von Menschenhand geschaffen ist. Berger und ein ausgesuchtes Team brechen auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Im Orbit des Exoplaneten Proxima Centauri B machte die Expedition Entdeckungen, die die Rückkehr der Mannschaft infrage stellt. Gewaltige Herausforderungen kommen auf die Menschheit zu.
Eine SF-Geschichte, bei dem sich der Autor so weit wie möglich an die realen Gegebenheiten gehalten hat.
Der Roman baut zwar auf die Ereignisse des Erstwerkes «Der Regent» auf, es ist aber nicht erfordelich diesen zuerst zu lesen.

Der Regent II — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Regent II», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Man baute sozusagen einen Tunnel durch den Hyperraum, durch den das Schiff dann mit seinem ganz normalen Antrieb flöge. Die Wissenschaftler nannten das ein 'Wurmloch'. Das war auch die Bezeichnung für natürliche Raumkrümmungen mit ähnlicher Wirkungsweise. Solche hatte man zwar noch nie entdeckt, jedoch mathematisch die Möglichkeit der Existenz nachgewiesen. Eigentlich war das Prinzip einfach. Der Transmitter baut einen Tunnel auf. Erkennbar war aber nur ein Tor. Flog man hindurch, war man sofort am Ziel. Man musste nur eine Steuerung benutzen, die das Tunnelende an den gewünschten Ort brachte. Der Rest wäre, wie Nathan zu sagen pflegte, „nur eine Sache der Energie.“

Leider ergaben sich in der Praxis doch einige Schwierigkeiten. Das größte Problem war, dass niemand vorhersagen konnte, ob sich im Bereich des Austrittspunktes Objekte befanden. Schlimmer noch, mit welcher Geschwindigkeit diese sich bewegten. Selbst mit den starken Schutzschirmen der Gäa-Schiffe wäre es unangenehm, direkt auf einen Planeten oder auch nur einen kleinen Asteroiden zu treffen. Dafür hatte man sich besondere Sicherheitsmaßnahmen ausgedacht. Der Tunnel wurde seitlich vom Raumschiff aufgebaut. Dadurch trafen Objekte, die sich zufällig auf Kollisionskurs mit dem Austrittspunkt befanden, nicht das Schiff, falls sie durch das Tor gelangten. Vor jedem Sprung wurde eine Erkundungssonde vorgeschickt. Erst wenn am anderen Ende keine Gefahr bestand, sprang das Schiff. Eine weitere Sonde blieb so lange zurück und hielt mit ihrem Kraftfeld den Tunnel offen, bis der Sprung sicher vollzogen war. Nachdem auch die letzte Sonde durch das Tor gesprungen war, fiel die Verbindung in sich zusammen. Das war zwar ein erheblicher Aufwand, doch dafür kam man so bis zu einem Lichtjahr weit. Bei größeren Entfernungen würde die Ansteuerung des Austrittspunktes zu ungenau.

Es war so weit. Nathan hatte grünes Licht für den ersten Sprung gegeben. Mandela arbeitete die Startprozedur wie ein Uhrwerk ab. Zuerst kam das Ausrichten des Austrittspunktes, dann der Aufbau des Tunnels. Alles lief perfekt. In einem Sicherheitsabstand von zehn Kilometern erschien ein schwach leuchtender Kranz mit einem Durchmesser von fünfhundert Metern. Mehr war von dem Tor nicht zu erkennen. Sah man durch das Tor hindurch, erkannte man auf der anderen Seite den Weltraum so, wie er am Zielort zu sehen war. Die Erkundungssonde startete, trat durch das Tor und funkte zurück. Alles in Ordnung. Jetzt bewegte sich auch die Explorer auf den Tunnel zu. Vorher setzte Mandela noch zwei Funksprüche ab. Einen zur Erde und einen speziell für Testzwecke in Richtung seines Ziels.

Der Übergang war zeitlos und auch sonst nicht zu spüren. Nur die Sternenkonstellation veränderte sich geringfügig. Nun wurde die Schlusssonde eingeholt. Mandela hatte die Explorer um fünf Lichtminuten versetzt. Das zeigten auch die Navigationsgeräte an Hand der Sternverschiebungen an. Dann kam es zu einem Novum. Aus dem Funklautsprecher hörte man eine Stimme. „ Hier spricht Husani Mandela, ich sende Grüße aus der Vergangenheit. “ Das war der endgültige Beweis, er hatte seinen eigenen Funkspruch überholt. Er sprang jubelnd vom Sitz hoch. „Geschafft!“ Am liebsten wäre er jetzt durch das ganze Schiff getanzt, doch dafür war es zu eng. „Gefeiert wird, wenn ich wieder zu Hause bin. Zurück zur Arbeit!“

Nun hieß es, die Daten der Sensoren sammeln und als Bericht zur Erde zu senden. Für den zweiten Sprung wartete er keinen Startbefehl mehr ab. „Noch mal das Ganze.“ Wieder versetzte er sich fünf Lichtminuten weiter. Alles funktionierte einwandfrei. Nur seinen Funkspruch hatte er verpasst, die Vorbereitungszeit war zu lange. Dann wendete er und macht sich auf den Rückweg. Diesmal sprang er die zehn Lichtminuten auf einmal.

Allmählich wurde alles zur Routine. Mandela wusste, dass dies ein gefährlicher Moment war. Hier fing bei Experimenten, frei nach Murphys Gesetz, meist die Schlampigkeit an. Aber nicht bei ihm. Gewissenhaft bereitete er den Sprung vor. In solchen Situationen zeigte sich seine Zuverlässigkeit. Er ließ sich von keiner Euphorie ablenken.

Ohne Zwischenfall erreicht er wieder den Ausgangspunkt. Bis alle Routinearbeiten abgearbeitet waren, traf auch die Botschaft von Nathan ein. Er beglückwünschte Mandela und gab ihm die Erlaubnis für größere Sprünge, er sollte nur innerhalb des Sonnensystems bleiben.

Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Sogleich machte er sich daran, einen Kurs an den Rand des Systems zu programmieren. Ein einziger Sprung sollte ihn bis hinter die Umlaufbahn Neptuns, an den Rand des Kuipergürtels, bringen. Das waren knappe sechs Lichtstunden. Endlich eine Entfernung, die des Antriebs würdig war. Sorgfältig bereitete er alles vor.

Diesmal zeigte sich die Nützlichkeit der Sicherheitsmaßnahmen. Kaum hatte sich das Tor aufgebaut, flog schon ein kleiner Gesteinsbrocken heraus. In dieser Größe würde er zwar keine Bedrohung für das Schiff darstellen, doch hätte es auch ein dickerer Brocken sein können. „Ein Zufall wie zehnmal den Hauptgewinn in einer Lotterie hintereinander“, bemerkte Mandela.

Er schaltete den Materieauflöser ein und zerstörte den Irrläufer. „Der hatte zwar kaum einen Meter im Durchmesser, aber sicher ist sicher. Wir wollen hier ja keine unkontrollierten Kometen basteln.“ Dann schickte er die Erkundungssonde los. Diesmal sendete sie ein Gefahrensignal, allerdings nicht besonders dringlich. „Ich bin wohl etwas zu dicht am Kuipergürtel.“ Es gab ein Objekt, einen Meteoriten am Rand des Erfassungsbereichs. Mandela schätzte die Gefahr ab, die davon ausging. Er stellte fest, dass die Entfernung ausreichend groß war. Die Zeit bis zur Kollisionsgefahr reichte problemlos aus, um einen Ausweichkurs zu fliegen, sobald er dort war. Mandela sprang, sechs Lichtstunden weit. Sekunden später flog er am Rand des bekannten Sonnensystems. Die Bildschirme zeigten ihm eine kleine, blass leuchtende Sonne. Sie unterschied sich kaum noch von den Hintergrundsternen. Mandela beeindruckte das nicht mehr. Hier war er schon einmal mit einem Forschungsteam, aber damals hatte die Reise ein ganzes Jahr gedauert.

Als Erstes führte er einen System-Check durch. Alle Systeme arbeiteten einwandfrei. Nur der Kollisionsalarm fing leise an zu piepsen. Es wurde Zeit für ein Ausweichmanöver. Das konnte er jetzt in Ruhe einleiten. Später hätte er vielleicht hektischer reagieren müssen. „Also erst mal um diesen Brocken fliegen.“ Er gab einen neuen Kurs ein und ließ die Automatik den entsprechenden Schub des Gravitationsantriebes steuern.

Plötzlich brach die Hölle los. Der Raum dröhnte von den vielen Alarmgeräuschen. Genauso konfus sah sein Bildschirm aus. Es schien nichts mehr zu funktionieren. Er verlor langsam den Überblick. Es blieb ihm nur übrig, erst mal die etwas unwichtigen Störungsmeldungen wegzuklicken. Dann kam er der Ursache näher.

Der Gravitationsantrieb war ausgefallen. Das war vollkommen unverständlich für ihn, gerade funktionierte er noch, schließlich flog er damit durch den Tunnel. Er probierte es mit der manuellen Steuerung. Wieder nichts. Bis zum Anschlag schob er den Hebel nach vorne. Dann bemerkte er doch etwas. Das Schiff bewegte sich, aber nur ganz langsam. Die Steuerdüsen erzielten eine stärkere Beschleunigung als der Hauptantrieb. Schwerfällig, viel zu langsam, änderte die Explorer ihren Kurs. Sie verhielt sich wie ein beladener Lastenkahn, den man nur mit ein paar Paddeln versuchte, zu bewegen. Mandela brauchte eine halbe Stunde, um den Kurs so zu ändern, dass er nicht mehr auf Kollisionskurs mit dem Gesteinsbrocken war. Die akute Gefahr war vorbei, aber in diesem Zustand war die Rückreise nicht mehr möglich. Dummerweise hatte das Schiff keine Schubtriebwerke, die nach dem Rückstoßprinzip arbeiteten. Die mussten aus Platzgründen weichen. Nur noch die kleinen Korrekturtriebwerke waren vorhanden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Regent II»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Regent II» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Regent II»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Regent II» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x