Roland Bochynek - Der Regent II

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Der rasante technische Fortschritt ermöglicht den Bürgern des Staates Gäa, in dem mittlerweile mehr als die Hälfte der Menschheit vereint sind, auch den Sprung zu den Sternen. Die Vereinigung aller Menschen in Gäa scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Durch die Ausbeutung von Asteroiden stehen unbegrenzte Energie- und Rohstoffvorräte zur Verfügung. Dabei entdeckt man ein Artefakt, das nicht von Menschenhand geschaffen ist. Berger und ein ausgesuchtes Team brechen auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Im Orbit des Exoplaneten Proxima Centauri B machte die Expedition Entdeckungen, die die Rückkehr der Mannschaft infrage stellt. Gewaltige Herausforderungen kommen auf die Menschheit zu.
Eine SF-Geschichte, bei dem sich der Autor so weit wie möglich an die realen Gegebenheiten gehalten hat.
Der Roman baut zwar auf die Ereignisse des Erstwerkes «Der Regent» auf, es ist aber nicht erfordelich diesen zuerst zu lesen.

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„Ich werd's mir merken.“ Die Spitze hat gesessen. „Mann, ein Alien-Stück! Und ich darf es untersuchen! Ich werd wahnsinnig!“ Ganz so angenehm war sein restlicher Urlaub nicht mehr. Ständig dachte er an seine neue Aufgabe.

Chemie

Konrad Baumann, Professor für Chemie und Materialkunde an der Universität in Vineta, staunte nicht schlecht. „Ein Anruf direkt von Nathan, welch eine Ehre!“ Eigentlich eine übertriebene Bescheidenheit. Baumann war ein weltberühmter Wissenschaftler. Er hatte einen sehr leichten und hochfesten Keramik-Kunststoff entwickelt. Das Material war so einfach herzustellen und zu verarbeiten, dass es in kürzester Zeit die Carbonfaser-Werkstoffe verdrängt hatte. Auch die leichten Metalle, die sich meistens nur mit großen Umweltverschmutzungen gewinnen ließen, hatten damit eine starke Konkurrenz bekommen.

Besonders hohe Anerkennung erhielt er weltweit, weil er auf Patentrechte verzichtete. Darin lag der Grund für die schnelle Verbreitung des Materials. Die Lizenzgebühren interessierten ihn sowieso nicht. Hier in Gäa war er gut versorgt. Schließlich gab es für jeden Bürger eine Grundversorgung, die in anderen Industrieländern schon Anlass wären, sich zur Ruhe zu setzen. Wohnung, Verpflegung, Transport, Kommunikation und Bildung, sowie alle öffentliche Einrichtungen, gab es für die Bürger Gäas kostenlos. Man arbeitete praktisch nur noch zur Selbstverwirklichung. Dafür erhielt man kein Geld, sondern Meriten, eine Art Verrechnungseinheit für persönliche Leistungen. Damit konnte man sich Dinge leisten, die die Grundversorgung nicht abdeckten. Zwar stellten die Nachbarstaaten Gäa deswegen immer als Staat der Faulenzer hin, aber in Wirklichkeit funktionierte das System hervorragend. Nahezu jeder in Gäa hatte eine Aufgabe gefunden, mit der er sich identifizierte. Dazu steuerte Nathan auch automatische Produktionen zurück, um bei Bedarf Arbeitsplätze zu schaffen. Der Mensch stand hier in Gäa an erster Stelle.

„Ich grüße dich, Baumann.“ Nathan sprach alle Menschen mit „du“ und dem Familiennamen an, sogar hochgestellte ausländische Politiker. Noch nicht einmal bei Königen oder anderen adeligen Staatsoberhäuptern machte er eine Ausnahme. Damit versuchte er deutlich zu machen, dass alle Menschen gleich waren. Für ihn gab es keine „Führer von Gottes Gnaden“.

„Du arbeitest jetzt schon fünf Jahre bei uns. Wie bist du mit deinem Arbeitsplatz zufrieden?“ Baumann war etwas verwirrt, dafür rief Nathan persönlich an? „Nun, dir ist sicher bekannt, dass ich damals gerade wegen der Arbeitsbedingungen und den technischen Möglichkeiten nach Gäa gekommen bin. Ohne die Gegebenheiten hier hätte ich nie die Erfolge erreicht, die ich bisher hatte. An der Begeisterung für diese Universität hat sich bei mir nichts geändert. Es klaffen Welten zwischen meinem alten Arbeitsplatz und hier. In Gäa sind Dinge bereits Standard, die im Norden noch nicht einmal entdeckt wurden. Von der Unterstützung und Anerkennung, die einem hier widerfährt, ganz zu schweigen. Die Erkenntnisse, die ich hier erlangte, hätten schon für zwei Nobelpreise gereicht. Genauso finde ich das Land, nein, diesen Staat wunderbar. Du hast wirklich ein Paradies geschaffen, in dem es sich hervorragend leben und arbeiten lässt. Ich verstehe nicht, warum sich die Nordstaaten dir nicht schon längst angeschlossen haben.“

„Das ist im Grunde ganz einfach. Machtgier und die Angst einzelner, ihren überzogenen Reichtum zu verlieren – das ist das Problem. Diese Art Politik und dazu die Dogmen der erzkonservativen Religionen. Gegen eine solche Mischung komme ich mit friedlichen Mitteln nicht an. Hier würde nur noch Gewalt helfen. Aber das widerspräche unserem Prinzip. Sollen sie nach ihrer Fasson glücklich werden. Wenigstens können wir die Auswanderungsströme Richtung Gäa aufrecht erhalten. Wenn die weiter so anhalten wird die nördliche Halbkugel bald ausgestorben sein. Du hattest ja auch Probleme. Man wollte dich nicht ziehen lassen. Bei so einer Qualifikation eigentlich verständlich. Hast du damals gemerkt, dass deine Ausreisegenehmigung nur durch meine direkte Intervention zustande kam?“ „Oh, das ist mir neu, da muss ich mich bei dir noch nachträglich bedanken. Nicht auszudenken, was ich hier alles versäumt hätte.“

„Ja, ganz ohne Druck geht es nicht immer. Gleich damals nach der USA-Krise hatte ich bekannt gegeben, dass wir in Gäa alle Menschen aufnehmen, die den Wunsch haben, zu uns zu kommen. Dabei hatte ich ganz offen mit Repressalien gedroht, wenn eine Person irgendwo an der Ausreise gehindert würde. In deinem Fall reichte die Ankündigung, die Lieferung von Energiequadern für vierundzwanzig Stunden auszusetzen. Du hättest sehen müssen, wie die sich beeilten. So schnell wurde noch kein Antrag genehmigt. Aber deshalb rufe ich dich nicht an. Ich habe eine Bitte. Es gibt ein Projekt, bei dem ich dich gerne dabei haben möchte.“ „Wer kann da schon 'Nein' sagen, wenn Nathan persönlich anruft? Worum geht es genau?“

„Du kannst das nicht von hier aus erledigen. Es geht um die Analyse eines Objektes im Weltraum. Dein Arbeitsplatz wäre auf Luna A. Der Gegenstand befindet sich auf dem Weg dorthin. Dazu muss alles unter strengster Geheimhaltung ablaufen. Erst wenn du zugesagt hast, dass du mitmachst, werde ich dir mehr darüber erzählen.“ „Das ist ja fantastisch! Natürlich mache ich mit. So etwas kann man sich nicht entgehen lassen. Aber Luna A ist doch noch eine Großbaustelle, so viel ich weiß?“ „Das stimmt, nur die erste Plattform wird zurzeit provisorisch in Betrieb genommen. Bis das Objekt ankommt, ist der benötigte Abschnitt so weit fertiggestellt. Nachdem du zugesagt hast, kann ich dir verraten, worum es geht. Wir haben im Asteroidengürtel ein außerirdisches Artefakt gefunden.“ „Das ist ja faszinierend! Am liebsten würde ich gleich starten. Jetzt verstehe ich auch die Geheimhaltung. Die Entdeckung könnte Panik verursachen.“

„Genau das ist der Grund. Ich fürchte, die Bekanntgabe würde im Norden zu Massenhysterie und weiteren Sektenbildungen führen. Vielleicht könnten wir nach der Untersuchung, wenn wir mehr wissen, die Publikation wagen. Vorerst müssen wir die Ankunft des Artefakts aus dem Asteroidengürtel und die Fertigstellung der Forschungsstation auf Luna A abwarten. Ich werde dir rechtzeitig Bescheid geben, wenn es so weit ist. Morrell, die neue Kommandantin von Luna A arbeitet mit Hochdruck daran.“

Journalismus

Ziemlich erschöpft kam Elani Dola zu Hause an. Eine lange Reise lag hinter ihr. Sie arbeitete als Journalistin an einer Serie über die ethnischen Minderheiten auf dem ganzen Planeten. Ihre Recherche beschränkte sich nicht nur auf das Staatsgebiet Gäas, sie hatte auch die Nordstaaten besucht. Dabei stellte sie fest, dass man dort noch immer Vorurteile gegenüber anders Aussehenden hatte. Als Schwarze musste sie so manche rassistische Äußerung ertragen. An einigen Orten rettete sie nur die Angst vor Repressalien durch Gäa vor Übergriffen.

Es war frustrierend festzustellen, dass sich solche primitive Verhaltensweisen immer noch hielten. Dagegen lebten auf der südlichen Erdhalbkugel seit über fünfzig Jahren mehr als die halbe Menschheit in einem Konglomerat der verschiedensten Rassen friedlich zusammen. Das ließ sie darauf schließen, dass der Hass auf anders Aussehende direkt mit den politischen und religiösen Dogmen zusammenhing. Dort, wo man als Parteifunktionär in ständigem Konflikt mit Andersdenkenden stand, färbte der dauernde Kampf auf das ganze Verhalten ab. Nach dem Motto: Wer anders aussieht, der denkt auch anders und muss bekämpft werden. Diese Intoleranz zog sich durch alle angeblich freiheitlichen Staaten, ganz gleich, ob es sich um Demokratien, Monarchien, oder sonst welche Regierungsformen handelte.

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