Roland Bochynek - Der Regent II

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Der rasante technische Fortschritt ermöglicht den Bürgern des Staates Gäa, in dem mittlerweile mehr als die Hälfte der Menschheit vereint sind, auch den Sprung zu den Sternen. Die Vereinigung aller Menschen in Gäa scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Durch die Ausbeutung von Asteroiden stehen unbegrenzte Energie- und Rohstoffvorräte zur Verfügung. Dabei entdeckt man ein Artefakt, das nicht von Menschenhand geschaffen ist. Berger und ein ausgesuchtes Team brechen auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Im Orbit des Exoplaneten Proxima Centauri B machte die Expedition Entdeckungen, die die Rückkehr der Mannschaft infrage stellt. Gewaltige Herausforderungen kommen auf die Menschheit zu.
Eine SF-Geschichte, bei dem sich der Autor so weit wie möglich an die realen Gegebenheiten gehalten hat.
Der Roman baut zwar auf die Ereignisse des Erstwerkes «Der Regent» auf, es ist aber nicht erfordelich diesen zuerst zu lesen.

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Insgesamt gab es fünf solcher Punkte. L2 lag hinter dem Mond, dort, wo sich die gemeinsame Schwerkraft von Erde und Mond durch die Fliehkraft des Orbits aufhob. L3 lag hinter der Erde, also in entgegengesetzter Richtung. L4 und L5 lagen auf der lunaren Umlaufbahn, jeweils von der Erde aus gesehen sechzig Grad vor und hinter dem Mond. Diese Langrange-Punkte boten sich natürlich an, um dort Objekte antriebslos zu stationieren. So hatte Gäa schon Forschungsstationen und Observatorien an L3, L4 und L5 stationiert. Nur L2 wurde noch nicht genutzt. Schließlich war die Kommunikation dorthin schwierig, weil der Punkt im Funkschatten des Mondes lag. Wer wollte auch schon freiwillig hinterm Mond leben?

Morrell schaute sich verwundert an ihrer neuen Wirkungsstätte um. Überall herrschte eine hektische Betriebsamkeit. Niemand beachtete sie. Das war schon bemerkenswert. Normalerweise fiel sie allerorten auf. Mit ihrer großen, stattlichen, aber doch sehr femininen Erscheinung hatte sie meistens die Aufmerksamkeit auf ihrer Seite. Nur hier schien jeder voll und ganz mit seiner Aufgabe beschäftigt zu sein.

„Auch gut“, sagte sie sich, „allein mit einem süßen Augenaufschlag kommt man hier nicht weiter, gut zu wissen.“ Dem Grunde nach war ihr das sogar recht. Schon oft hatte man ihr, wegen ihrem attraktiven Aussehen, die Führungsfähigkeiten, die sie zweifelsfrei besaß, nicht zugetraut. Nur Nathan war in der Sache neutral, wen wundert’s. Sie aktivierte den Navigationsmodus ihres Kommgerätes und ließ sich zu ihrem neuen Büro leiten.

Die Kommandoübergabe war schlicht und einfach. Sie wurde bereits vom Projektleiter, der für den technischen Aufbau der Station verantwortlich war, erwartet. Gemeinsam riefen sie die entsprechende Routine des Stationscomputers auf, der alle Berechtigungen auf sie übertrug. Damit hatte sie jetzt das Kommando. Der Projektleiter war sichtlich froh, dass von nun an jemand anderes die Gesamtverantwortung trug und er sich mehr seiner ursprünglichen Aufgabe widmen konnte. Er machte sich auch sehr schnell wieder aus dem Staub.

Morrell richtete sich erst einmal häuslich ein. Ihre privaten Räume grenzten unmittelbar an das Büro. „Praktisch“, bemerkte sie, „so ne Art Heimarbeitsplatz.“ Nach einer Tasse Kaffee verschaffte sie sich mithilfe des Computers einen Überblick über den Baufortgang und Zustand der Station. Dann stellte sie sich mit einem Rundschreiben bei allen Stationsmitarbeitern vor. Auf eine Personalversammlung verzichtete sie, das fand sie bei der allgemeinen Hektik nicht sinnvoll. Das wird sie später nachholen. Schließlich rief sie Nathan an, um endlich zu erfahren, was hier gespielt wurde.

„Ihr werdet auf Luna A einen außergewöhnlichen Gast beherbergen “, war Nathans Antwort. „ Aber es handelt sich nicht um eine Person, sondern um ein Artefakt. Es wurde im Asteroidengürtel gefunden. Alan Forster ist mit der Ernter XV auf dem Weg zu euch. Er hat es entdeckt und bringt es mit. Eure Aufgabe lautet, das Teil sicher unterzubringen und dessen wissenschaftliche Untersuchung zu unterstützen . Ich werde dir alle Informationen, die ich über das Objekt besitze, zusenden. Bis auf Widerruf läuft die Aktion unter strengster Geheimhaltung .“ Unmittelbar danach erhielt sie eine Datei mit Sicherheitsmerkmalen der höchsten Stufe.

Jetzt, nachdem Morrell wusste, worum es ging, stürzte sie sich sofort auf ihre Arbeit. Die Logistik war kein Problem, die funktionierte dank der Transmitter einwandfrei. Die Schwierigkeit lag bei der Organisation. Wegen der provisorischen Inbetriebnahme musste erst mal festgelegt werden, was nicht benötigt würde. Für den erforderlichen Rest war dann ein Ablaufplan vonnöten, damit sich die einzelnen Aufbaukolonnen nicht gegenseitig behinderten. Morrells Vorgänger hatte schon gute Arbeit geleistet. Sie brauchte nur ein paar Kleinigkeiten zu ergänzen. Dann kam die nervige Aufgabe, darauf zu achten, dass sich sämtliche Teams an den Plan hielten. Schließlich sah auch im fortschrittlichen Gäa jeder seine eigene Aufgabe als die wichtigste an. Es würde noch einige Besprechungen mit den einzelnen Projektleitern geben, bis alles so liefe, wie sie es sich vorstellte.

Von nun an rief sie täglich den Gesamtplan von Luna A auf, um den darin gekennzeichneten Fortgang zu kontrollieren. Immer wieder staunte sie beim Anblick des Plans über die Dimensionen der Station.

Luna A hatte die Form eines Kegelstumpfes. Ihr größter Durchmesser betrug eintausendfünfhundert Meter. An der Spitze waren es noch zweihundert. Das ganze Gebilde war zwei Kilometer lang. Die große Grundfläche diente als Landeplattform für Raumschiffe. Für alle bisher gebauten und geplanten Schiffe bis zu zweihundert Meter gab es verschließbare Schächte, die ins Innere führten. Die Schachtböden dienten als Hangars und gleichzeitig als Werften. Das ermöglichte Reparaturen oder Neubauten unter Atmosphärendruck. Die Oberfläche der Station wurde ebenfalls zum Andocken genutzt. Dazu gab es noch eine Vielzahl von Andockstellen, die über die Seitenflächen verteilt waren. Das Innere von Luna A glich einer Großstadt. Wohnbereiche wechselten mit Forschungsstationen ab. Dazwischen fand man Fabrikationsanlagen für alle möglichen Zwecke.

Dies war auch der Hauptgrund, warum Luna A gebaut wurde. Hier sollten einmal Produkte entstehen, für deren Herstellung ein hoher Energieaufwand erforderlich war. Nathan hatte festgestellt, dass durch den hohen Energieverbrauch auf der Erde zu viel Materie verbraucht würde. Einer der wenigen Nachteile des Neutraliums, bei der Umwandlung in Energie geht dem Planeten Masse verloren. Langfristig gesehen kann dieser Masseverlust die Erdrotation und Umlaufbahn um die Sonne beeinflussen.

Natürlich würde sich das in den nächsten fünfhundert Jahren noch nicht bemerkbar machen, aber Nathan dachte in anderen Dimensionen. Die Schwerindustrie sollte auf jeden Fall in absehbarer Zeit in Luna A beherbergt werden. Dafür wurde die Station auch so ausbaufähig konzipiert. Das war effektiver, als das im Asteroidengürtel gewonnene Neutralium erst zur Erde zu schicken, um dann die fertigen Produkte wieder in den Weltraum zu befördern. Hier gab es nämlich wesentlich mehr Bautätigkeit als in Gäa selbst.

Die Kegelform war aber nur der Anfang. Das kleinere Ende diente dazu, später eine gleich große Zwillingsstation daran anzubauen. Schon jetzt hatte Luna A den Spitznamen „Halbes Jojo“. Die Spitze nannte man den Umkehrpunkt. Dort würde es einen Bereich mit Schwerelosigkeit geben. Überall sonst herrschte künstliche Schwerkraft. Damit trennte man die beiden Gravitationssphären, wenn der zweite Teil, Luna B genannt, hier angebaut war. Aber das würde noch nicht alles sein. Im Endausbau konnten bis zu sechs solcher Kegel durch den zentralen Andockpunkt verbunden werden. Vergeblich versuchte Morrell abzuschätzen, wie viele Menschen einmal hier wohnen und arbeiten würden. Außer Nathan wusste das wohl niemand, schließlich war er es, der die Pläne für die Station entwarf.

Ein so großes Gebilde ließ sich nur äußerst schwer und nur mit sehr hohem Energieaufwand bewegen, deshalb hatte es Nathan der Einfachheit halber an L1 aufgehängt. Außerdem bestand so keine Gefahr, dass Gezeitenkräfte die Struktur beeinflussten. Natürlich wurden auch Triebwerke in die Station eingebaut. Aber obwohl diese gewaltige Ausmaße hatten, dienten sie doch nur zur Lagekorrektur. Für ein Versetzten an einen anderen Standort war das Gebilde nicht konstruiert.

Im Moment war der größte Teil der Station leer. Äußerlich sah alles schon fertig aus, aber im Inneren würde man noch Jahre daran arbeiten, um die Räumlichkeiten komplett fertigzustellen. Zur Zeit konzentrierten sich die Anstrengungen auf die Landeplattform und die angrenzenden Räume. Am Rest von Luna A würde nur dann weiter gebaut, wenn die Sonderaktion Ressourcen übrig ließ. Bis Forster hier eintraf, musste mindestens ein Hangar für das Schiff in Betrieb sein. Dazu auch die entsprechenden Labors, die zur Untersuchung des Artefaktes dienten. Natürlich durfte die weitere Infrastruktur nicht fehlen. Schließlich rechnete man mit Dutzenden von Wissenschaftlern. Auch würde mindestens genauso viel Hilfspersonal benötigt. Das erforderte entsprechende Unterkünfte und Verpflegungsstationen. In den nächsten Wochen war noch eine Menge zu erledigen.

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