Roland Bochynek - Der Regent II

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Der rasante technische Fortschritt ermöglicht den Bürgern des Staates Gäa, in dem mittlerweile mehr als die Hälfte der Menschheit vereint sind, auch den Sprung zu den Sternen. Die Vereinigung aller Menschen in Gäa scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Durch die Ausbeutung von Asteroiden stehen unbegrenzte Energie- und Rohstoffvorräte zur Verfügung. Dabei entdeckt man ein Artefakt, das nicht von Menschenhand geschaffen ist. Berger und ein ausgesuchtes Team brechen auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Im Orbit des Exoplaneten Proxima Centauri B machte die Expedition Entdeckungen, die die Rückkehr der Mannschaft infrage stellt. Gewaltige Herausforderungen kommen auf die Menschheit zu.
Eine SF-Geschichte, bei dem sich der Autor so weit wie möglich an die realen Gegebenheiten gehalten hat.
Der Roman baut zwar auf die Ereignisse des Erstwerkes «Der Regent» auf, es ist aber nicht erfordelich diesen zuerst zu lesen.

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Er war schließlich ein echtes Kind Gäas. Er wurde hier geboren, als der junge Staat bereits existierte und die ersten Krisen mit gegnerischen Regierungen schon gemeistert hatte. Er musste das wissen, war er doch der Sohn des größten Gegners Gäas, Mark Forster. Dem früheren Geheimdienstchef der USA und späteren, glücklosen Präsidenten. Man hatte ihn damals abgesetzt, nachdem er den durch ihn verschuldeten Krieg gegen Gäa kläglich verlor. Nathan hatte den Angriff mithilfe neuer Technologien, zwar ganz ohne Blutvergießen, aber vernichtend für alle US-Waffen, zurückgeschlagen. Forster ging dann, gezwungenermaßen, ins Exil, nach Gäa. Das hatte ihn wahrscheinlich vorm elektrischen Stuhl wegen Hochverrats gerettet. Seiner Macht beraubt sah er mit der Zeit auch sein Fehlverhalten ein. Seither war er ein überzeugter Verfechter von Gäas humaner Politik.

In diesem Sinne hatte er auch seinen Sohn erzogen. Alan Forster war schon immer ein Musterknabe. Nahezu alle Ausbildungen hatte er mit Auszeichnung abgeschlossen. Breit gefächerte Fähigkeiten und Charakterstärke machten ihn zum geeignetsten Kandidaten für die neu entwickelte Raumfahrt. Monatelang saß er allein auf sich gestellt in der Ernter XV, dem neuesten und modernsten Ernteschiff Gäas. Eigentlich könnte das Schiff die Arbeiten auch ohne Besatzung verrichten. Forsters Aufgabe bestand nur aus Kontrollen der automatischen Abläufe. Das bedeutet aber nicht, dass er ständig Däumchen drehen durfte. Das Schiff war so ausgerüstet, dass die zur Verfügung stehende Zeit für Forschungsaufgaben genutzt werden konnte. Das war die Hauptaufgabe Forsters. Jeder Asteroid wurde vor seiner Auflösung genauestens untersucht. Er entnahm Materialproben und führte genaue Vermessungen durch. Dazu kamen noch die astronomischen Beobachtungen. Forsters Spezialgebiet. Dafür war seine jetzige Position optimal geeignet. Weiter von der Sonne entfernt als der Mars, ergaben sich ganz andere Möglichkeiten als in Nähe der Erde. Sein Heimatplanet befand sich im Moment, von ihm aus gesehen, fast hinter der Sonne. Eine Funkverbindung war nur noch mithilfe von Sonden aufrecht zu erhalten, welche die Signale in weitem Bogen um den Stern führten.

Das Observatorium der Ernter XV war geradezu ein Traum. Es fehlte an nichts. Das ganze Strahlungsspektrum der beobachteten Objekte konnte erfasst und ausgewertet werden. Sogar ein zwei Meter Spiegelteleskop war vorhanden. Forster konzentrierte sich im Moment auf den der Sonne am nächsten stehenden Nachbarstern, Proxima Centauri. Eigentlich wollte er nur die Flairs des Sterns dokumentieren. Aber die von ihm entdeckten zusätzlichen Energieausbrüche weckten seinen Ehrgeiz. Mit allen Mitteln versuchte er, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Platz für Ausrüstung war in der Ernter XV genug vorhanden. Das Schiff war eine Kugel von achtzig Meter Durchmesser. In der Pionierzeit der Raumfahrt wurde die Größe eines Raumschiffes vom Treibstoffverbrauch des Antriebs begrenzt. In Form von Neutralium stand Gäa jedoch nahezu unbegrenzt Energie auf kleinstem Raum zur Verfügung. Man brauchte hier also nicht um jeden Preis Gewicht zu sparen. Die Anfangsjahre, in denen die Menschen sich mittels chemisch angetriebenen Raketen und Raumkapseln, die eher einer Ölsardinenbüchse glichen, erstmals außerhalb der Erdatmosphäre wagten, waren schon lange vorbei. Zumindest, soweit es Gäa betraf.

Forster war also einer der qualifiziertesten Piloten im besten und größten Raumschiff aller Zeiten. Aber hier war er am Ende seiner Weisheit. „Die Ursache muss gefunden werden. Allein schon, um auf zukünftige Fälle vorbereitet zu sein.“ Er sprach mal wieder mit sich selbst, so wie er es immer tat, wenn er komplizierte Probleme zu bewältigen hatte – oder gerade nicht fluchte. „Möglicherweise muss ich Nathan doch noch anfunken und um Rat fragen. Er ist schließlich der Schlauere von uns beiden.“

Das war er unbestritten, dieser Nathan. Er war eine künstliche Intelligenz, eingebettet in einen Quantencomputer, der sich selbstständig, je nach Bedarf, erweitern konnte. Er besaß eine unvorstellbare Rechenleistung. Kein Wissen war ihm unbekannt. Kein Code war zu kompliziert, dass er ihn nicht in kürzester Zeit knackte. Nathan war aber auch eine KI mit menschlichen Zügen. Jedoch konnte Forster ihn im Moment nicht so einfach erreichen. Durch die gewaltige Entfernung zur Erde war eine Kommunikation nur sehr umständlich möglich. Forsters Arbeitsgebiet lag ausgerechnet am entferntesten Punkt des Asteroidengürtels. Mehr als drei Astronomische Einheiten trennten ihn von seinem Heimatplaneten. Das war rund eine halbe Lichtstunde. Bei jeder Frage, die er zu Nathan schickte, hätte er mehr als eine Stunde auf die Antwort warten müssen. Das war nicht alles. Weil er sich von der Erde aus gesehen fast genau hinter der Sonne befand, klappte die Kommunikation nur über eine Funksonde, die er bei seinem Hinflug stationiert hatte. Das würde die Antwortzeit noch mal um eine halbe Stunde verlängern.

Besser, er fand selbst eine Lösung. „Also das Schiff scheint in Ordnung zu sein, bleibt nur noch der Fels da draußen als Grund. Aber was kann dort so eine Störung verursachen? Besteht er aus irgend einem exotischen Material? Nein, in den entnommenen Materialproben ließen sich nur die üblichen Substanzen nachweisen. Durchleuchten kann ich ihn schlecht. Mit fünfzig Meter Durchmesser wird das schwierig. Dafür müsste er doch erst etwas abnehmen.

Moment! Abnehmen? Das wäre ein Versuch wert.“ Sofort setzte er sich an das Steuerpult für den Materie-Ernter. „Wenn alles nicht geht, geht vielleicht etwas “. Er änderte die Fokussierung bis der Destruktor-Strahl nur noch einen Meter Durchmesser hatte. Dann versuchte er damit, den äußersten Rand des Asteroiden zu bestreichen. „Es klappt!“ Von seinem Erfolg angetrieben, fuhr er mit dem Strahl einmal quer über die gesamte Oberfläche. An einem Punkt schaltete sich das Gerät wieder aus. Jetzt versuchte er das Ganze von der anderen Seite. Damit kam er bis auf zehn Meter an die erste Bahn heran. „Da ist also etwas im Gestein versteckt, das sich negativ auf das System auswirkt!“

Begeistert von seinem Erfolg programmierte er den Strahl so, dass er auf allen Seiten über den Asteroiden führte. Kombiniert mit einem entsprechenden Flugmanöver, erhielt er einen echten 3-D-Scan des ganzen Felsbrockens. Dabei war es unerheblich, dass das Gestein aufgelöst wurde. Das war ja letztendlich der Sinn der Sache.

Nach zehn Stunden harter Arbeit erkannte er die ungefähre Form des störenden Objektes. Er war vollkommen erschöpft. Die ganze Zeit überwachte er konzentriert die Steuerung. Die Automatik funktionierte in dem Fall nicht. Jedes Mal, wenn der Strahl auf das unbekannte Etwas traf, schaltete er sich ab. Dann musste er wieder alles hochfahren und den Kurs neu eingeben.

Mit dieser Information war es ihm möglich, eine Route festzulegen, die den Strahl um das geheimnisvolle Objekt herum führte, um so alles an Gestein aufzulösen, das sich nicht in dessen unmittelbarer Nähe befand. Das würde das Schiff nach der entsprechenden Programmierung alleine ausführen. Forster brauchte unbedingt ein paar Stunden Ruhe.

Trotz der Aufregung schlief er doch einigermaßen gut. Müde genug war er ja. Als er aufwachte, signalisierte ihm das Schiff schon, dass es die programmierte Aufgabe erledigt hatte. Jetzt war nur noch ein Stück von knapp zehn Metern Länge und vier Metern Breite übrig. Auch war es nicht tiefer als drei Meter. Bei seinem kurzen Frühstück achtete er diesmal sorgfältig darauf, dass die Schranktür geschlossen war und der heiße Kaffee in der Tasse blieb. Danach setzte er sich entspannt und ausgeruht an das Steuerpult. Das letzte Stück erledigte er manuell. Den Materieauflöser so schwach eingestellt, dass er nur zehn Zentimeter in das Material eindrang, führte er ihn mit dem Joystick über den Felsen. Eine sehr aufwendige Arbeit, die dazu immer wieder durch Systemabbrüche behindert wurde. Schließlich blieb es nicht aus, dass er ab und zu mit dem Strahl das unbekannte Etwas berührte.

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