Elke Schwab - Kullmann stolpert über eine Leiche

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Kullmann stolpert über eine Leiche: краткое содержание, описание и аннотация

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Norbert Kullmann, Hauptkommissar a.D. will seinen Ruhestand genießen. Doch der Plan geht nicht auf, denn in einem Haus in unmittelbarer Nachbarschaft beobachtet er seltsame Dinge.
Die Friseurin Trixi Reuber lebt dort allein und hat sich all die Jahre immer unauffällig verhalten. Doch in diesem Winter sieht alles ganz anders aus.
Als es Kullmann zu bunt wird, geht er nachschauen und stolpert tatsächlich über eine Leiche.
Nun ist klar, dass in diesem Haus ermittelt werden muss. Und für Kullmann steht fest, dass seine Hilfe benötigt wird – auch wenn sein Nachfolger Dieter Forseti dafür keine Notwendigkeit sieht.
Aber diese Rechnung macht Forseti ohne Anke Deister und ihre Kollegen …
Vierter Band der Krimireihe (im Original unter dem Titel «Angstfalle»)
Band 1: Ein ganz klarer Fall
Band 2. Kullmann jagt einen Polizistenmörder
Band 3: Kullmann kann's nicht lassen
Band 4: Kullmann stolpert über eine Leiche
Band 5: Kullmann und die Schatten der Vergangenheit
Band 6: Kullmann in Kroatien
Band 7: Kullmann auf der Jagd
Band 8: Kullmann ermittelt in Schriftstellerkreisen
Band 9: Kullmann und das Lehrersterben
Band 10: Kullmann unter Tage
Band 11: Kullmann ist auf den Hund gekommen

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Den Kopf voller zermürbender Gedanken radelte sie in der Dunkelheit nach Hause. Sie musste sich unbedingt ablenken. Das würde ihr am besten gelingen, wenn sie Haus und Zimmer weihnachtlich schmückte.

In ihrem Haus brannte Licht.

Vergessen war der gute Vorsatz.

Erschrocken blieb sie vor der alten Brücke stehen und schaute auf das hell erleuchtete Fenster. Sie war ganz sicher, am Morgen alle Lichter ausgeschaltet zu haben. Was sollte sie tun? Wenn sie das Haus betrat, und Roland dort schon auf sie wartete, wäre sie ihm hilflos ausgeliefert.

Voller Angst drehte sie sich um und hetzte zielstrebig zur Polizeidienststelle in der Saarbrücker Straße.

Ein junger Polizeibeamter hatte Dienst. Als sie ihm außer Atem berichtete, in welchem Zustand sie ihr Haus vorgefunden hatte, zögerte er. Trixi schaute ihn eindringlich an, doch er erwiderte den Blick, ohne einen Kommentar abzugeben.

»Haben Sie heute schon die Saarbrücker Zeitung gelesen?«

»Nein. Warum?«

»Da gibt es einen Artikel über eine Frau, die von ihrem Verfolger getötet wurde. Das könnte mir auch passieren, wenn Sie nichts unternehmen.«

Daraufhin las er aufmerksam den besagten Bericht auf der Titelseite. Währenddessen schaute er sie immer wieder an.

»Sie glauben also, dass Sie ein Stalking-Opfer sind?«

»Genau das«, antwortete Trixi aufgeregt. Der Polizeibeamte sprach genau das aus, was sie empfand.

Sie fuhren mit einem Dienstfahrzeug in den Grumbachtalweg. An der alten Brücke musste er das Auto abstellen. Zu Fuß legten sie das letzte Stück zurück.

Das Haus lag in völliger Dunkelheit.

»Eben hat noch Licht gebrannt.« Trixi war verzweifelt.

Der Polizist ging mit ihr hinein. Alles war dunkel und still. Er durchsuchte jedes Zimmer, um sich davon zu überzeugen, dass dort niemand lauerte. Vor der Tür, die zum Treppenhaus führte, blieb er erstaunt stehen und schaute Trixi fragend an.

»Wo führt diese Tür hin?«

»Zur Treppe nach oben.«

»Haben Sie dort immer abgeschlossen?«

»Ja!«

»Warum?«

»Ich benutze die oberen Etagen nicht mehr, seit meine Eltern tot sind.«

»Ich möchte mir gern die oberen Zimmer ansehen. Wenn sich wirklich jemand unbemerkt im Haus aufhält, hätte er ein leichtes Spiel.«

Sie eilte in die Küche, zog mehrere Schubladen auf, bis sie den passenden Schlüssel fand. Als sie sich umdrehte, stand der Polizist dicht hinter ihr. Aber ihr erster Eindruck, dass er sich ihr nähern wollte, wurde mit seiner nächsten Frage zunichte gemacht: »War der Schlüssel schon immer in dieser Schublade?«

Trixi war unsicher. Sie hatte den Schlüssel in einer der oberen Schubladen vermutet, könnte sich aber auch irren. Sie las den Namen auf der Uniform des Polizisten:

H. Hollmann, Polizeihauptmeister.

»Ich weiß es nicht«, meinte sie dann.

»Dann kommen wir nicht umhin, die obere Etage zu überprüfen.«

Er sperrte die Tür auf und schaltete das Licht an. Langsam stieg er nach oben, gefolgt von Trixi, die sich immer unbehaglicher fühlte. Der Polizist durchsuchte jedes Zimmer – ohne Ergebnis. Wieder im Erdgeschoss wollte er auch den Keller sehen. Trixi nickte mutlos, weil sie inzwischen die Hoffnung aufgegeben hatte, dass es irgendwo im Haus eine Spur des Eindringlings geben würde. Dieser Kerl war einfach zu geschickt.

Die Kellerräume waren feucht und dunkel. Die Glühbirne an der Decke spendete nur wenig Licht. Hollmann schaltete zusätzlich seine Taschenlampe an, um etwas erkennen zu können. Die Rückseite des Hauses war direkt an den Berg angebaut. Dadurch zog Feuchtigkeit in die Wände. Hässliche Ränder zeichneten sich vom grauen Putz ab.

Spuren eines Einbrechers fand er nicht.

Wieder im Hausflur standen sie sich schweigend gegenüber, bis sein Blick auf die Tür zur Abstellkammer fiel.

»Was befindet sich dort?«

»Meine Abstellkammer. Ziemlich überfüllt.«

Trotzdem warf er einen Blick hinein, wobei er das bestätigt fand, was Trixi geschildert hatte.

Für den Polizisten gab es nichts mehr zu tun. Es fiel Trixi schwer, ihn gehen zu lassen. Seine Anwesenheit gab ihr das Gefühl von Sicherheit, genau das, was sie brauchte. Aber sein Blick verriet Zweifel an ihrer Geschichte.

Wie ein Hüne stand er vor ihr, seine grünen Augen schauten auf sie hinab, sein rötlichblondes Haar war zu einem Bürstenschnitt gestutzt. Er war ein attraktiver Mann.

»Haben Sie einen Computer?« Mit dieser Frage holte er sie in die Gegenwart zurück.

»Ja, im Wohnzimmer.«

»Dann haben Sie sicherlich auch eine E-Mail-Adresse?«

»Ja, aber ich benutze den Rechner selten.«

»Sollte es sich wirklich um einen Verfolger handeln, der es auf Sie abgesehen hat – so wie Sie die Sachlage schildern – besteht die Möglichkeit, dass er auch diese Technologie nutzt, um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Oftmals geschieht das durch beleidigende E-Mails. Schauen Sie bitte nach, ob in letzter Zeit eine Nachricht bei Ihnen eingegangen ist?«

Trixi war erleichtert. Damit bewies er ihr einerseits, dass er ihre Situation trotz der fehlenden Spuren ernst nahm. Andererseits legte er es nicht darauf an, so schnell wie möglich zu verschwinden. Hoffnung keimte in ihr auf.

Sie sagte ihm, wo der Computer stand. Während er vor ihr herging, ließ sie ihren Blick über seine Statur wandern. Seine enganliegende Uniform betonte seine breiten Schultern und seine sportliche Figur. Er hielt sich gerade, seine Bewegungen waren zackig, fast militärisch.

Wie konnte sie ihn dazu bringen zu bleiben?

Sie fuhr den Rechner hoch und checkte den Posteingang durch. Nichts.

»Ein seltsamer Verehrer«, meinte Hollmann. »Solange er nichts hinterlässt, womit sich seine Aktivitäten nachweisen lassen, können wir nichts tun. Ein eigener Straftatbestand zum Schutz gegen Stalking besteht in Deutschland noch nicht. Zwar erfüllen viele Handlungen von Stalkern Kriterien wie Hausfriedensbruch, Körperverletzung oder sexuelle Nötigung, ein eigenständiger Tatbestand ist hingegen nicht Gegenstand des deutschen Strafrechts.«

»Was heißt das?«

»Es wird uns nicht gelingen, die Staatsanwaltschaft von strafbaren Handlungen zu überzeugen, wenn wir keine Fakten liefern.«

»Also sind Sie hier fertig?«

»Ich werde Ihre Anzeige auf jeden Fall weiterleiten.«

»Wie wär’s mit Personenschutz?«

»Wie bitte?«

Erstaunt drehte Hollmann sich zu ihr um.

»Sie beschützen mich, bis der Stalker gefasst ist.«

»Ideen haben Sie! Vermutlich sind Sie übernächtigt. Da ist es nicht auszuschließen, dass die Fantasie mit Ihnen durchgeht. Schlafen Sie sich mal aus, dann sieht die Welt wieder anders aus.«

Vorbei die Vorstellung von einem aufregenden Stelldichein mit ihrem Beschützer.

Wortlos ließ sie ihn gehen.

Als sie wieder allein war, ließ sich Trixi resigniert aufs Sofa fallen. Die Stille wirkte beunruhigend auf sie. Was war nur aus ihrem Leben geworden? Als ihre Eltern noch lebten, war sie von dem Wunsch getrieben, alles zu tun, wonach ihr der Sinn stand. Nun hatte sie die idealen Voraussetzungen, jetzt liefen ihr die Männer davon oder spielten Poltergeist mit ihr. Zuerst Bruno Dold und jetzt Roland Berkes. Lastete ein Fluch auf ihr? Über diesen entmutigenden Gedanken schlief sie nach einer Weile ein. Sie wälzte sich hin und her, Träume vermischten sich mit schrecklichen Fantasien.

Plötzlich schreckte sie durch Klappern und Quietschen auf. Das Herz schlug ihr bis zum Hals. Der Lärm kam nicht von der Tür, sondern vom Wohnzimmerfenster. Sie löschte die kleine Stehlampe, die neben dem Sofa stand und schaute zum Fenster. Tatsächlich sah sie dort die Silhouette eines Mannes. Wie konnte das sein?

Sie ließ den Fensterschutz mit Schwung heruntersausen. Diese Prozedur wiederholte sie an jedem anderen Fenster. Hatte sie schlecht geträumt? Wie sollte ein Mann bis zu dieser Höhe gelangen. Das musste ein Hirngespinst gewesen sein.

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