Elke Schwab - Kullmann stolpert über eine Leiche

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Kullmann stolpert über eine Leiche: краткое содержание, описание и аннотация

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Norbert Kullmann, Hauptkommissar a.D. will seinen Ruhestand genießen. Doch der Plan geht nicht auf, denn in einem Haus in unmittelbarer Nachbarschaft beobachtet er seltsame Dinge.
Die Friseurin Trixi Reuber lebt dort allein und hat sich all die Jahre immer unauffällig verhalten. Doch in diesem Winter sieht alles ganz anders aus.
Als es Kullmann zu bunt wird, geht er nachschauen und stolpert tatsächlich über eine Leiche.
Nun ist klar, dass in diesem Haus ermittelt werden muss. Und für Kullmann steht fest, dass seine Hilfe benötigt wird – auch wenn sein Nachfolger Dieter Forseti dafür keine Notwendigkeit sieht.
Aber diese Rechnung macht Forseti ohne Anke Deister und ihre Kollegen …
Vierter Band der Krimireihe (im Original unter dem Titel «Angstfalle»)
Band 1: Ein ganz klarer Fall
Band 2. Kullmann jagt einen Polizistenmörder
Band 3: Kullmann kann's nicht lassen
Band 4: Kullmann stolpert über eine Leiche
Band 5: Kullmann und die Schatten der Vergangenheit
Band 6: Kullmann in Kroatien
Band 7: Kullmann auf der Jagd
Band 8: Kullmann ermittelt in Schriftstellerkreisen
Band 9: Kullmann und das Lehrersterben
Band 10: Kullmann unter Tage
Band 11: Kullmann ist auf den Hund gekommen

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Obwohl ihre Mutter fest an die Unfehlbarkeit des Menschen geglaubt hatte, war es doch eine Überraschung, dass gerade sie so früh gestorben war.

Außerdem erstaunte es Trixi jedes Mal, wenn sie ihr botanisches Refugium betrat, wie sehr sie sich heute an dem Anblick erfreuen konnte – was ihr nie gelungen war, als ihre Mutter noch lebte. War es das umfangreiche Fachwissen, das zu immer gewagteren Experimenten antrieb? Oder war es die Genugtuung, jetzt genau die Dinge tun und lassen zu können, die ihr immer verboten worden waren?

Den großen Tisch, Mutters Augapfel benutzte sie heute als Blumenbeet. Auf den Kommoden standen nur Pflanzen, die sie selbst ausgewählt und arrangiert hatte. Sie waren nicht nur ihr Stolz, sondern auch immer wieder eine Herausforderung. Ein Ficus-Benjamini war zwischenzeitlich hochgewachsen und musste auf dem Boden stehen, damit seine Zweige nicht an die Decke stießen. Drachenbäume in verschiedenen Größen tummelten sich auf den Kommoden, auf Sideboards und auf alten Holzschemeln. Verschiedene Kakteen bildeten eine angenehme Abwechslung im Raum, eine Klivie, die nur einmal im Jahr leuchtend rot blühte, Orchideen, deren Farbenpracht eine Augenweide war. Außerdem experimentierte sie mit Samen und es gelang ihr nicht selten aus verschiedenen Arten Kreuzungen zu züchten. Sie brachte selbst exotische Pflanzen zu jeder Jahreszeit zum Blühen. Während sie jedes Gewächs begutachtete, strich sie liebevoll über einzelne Blätter. Ihre Laune hatte sich gebessert. Sie würde sich von Roland Berkes das Leben nicht schwer machen lassen, nahm sie sich vor, während ihr Blick fest an dem blühenden Maiglöckchen haftete, eine Pflanze, die schön aber auch giftig war. Sie verkörperte Eigenschaften, die Trixis Fantasie anregten.

Sie sammelte vertrocknete Blätter ein und löschte das Licht.

Nach diesem täglichen Ritual betrat sie ihr Schlafzimmer. Es war vollgestellt mit Schränken aus Kindertagen. Kommoden, Vitrinen, einem alten, breiten Bett, mehreren Nachttischschränkchen, Stehlampen und einem Ohrensessel, der einst ihrer Großmutter gehört hatte. Normalerweise empfand sie die Enge als gemütlich, aber heute spürte sie Beklemmung. Durch das Fenster ihres Schlafzimmers sah sie direkt auf den Berg, an den das Haus angebaut worden war. Von dort drang nur wenig Licht herein, weil der bewaldete Hügel das Sonnenlicht schluckte.

Sie zog die Rollläden herunter und legte sich ins Bett. Leider war sie so aufgewühlt, dass sie Stunden brauchte, bis sie endlich einschlafen konnte. Deshalb wirkte sie am nächsten Morgen übernächtigt und gereizt. Ihre Kollegin und Freundin Käthe meinte ironisch: »Die Nacht ist zum Schlafen da. Auch für dich.«

»Ich konnte nicht schlafen, weil ich Schreckliches erlebt habe!«

»Machst du Witze?«

»Seit Monaten werde ich von einem heimlichen Verehrer belästigt. Findest du das witzig?«

Käthe starrte ihre Freundin nachdenklich an, schaute in den Spiegel und meinte resigniert: »Ich würde es witzig finden, überhaupt mal einen Verehrer zu haben.«

Trixi stellte sich neben sie. Ihr blondes Haar legte sich in sanften Wellen um ihr ebenmäßiges Gesicht mit den hohen Wangenknochen und den leicht schräg stehenden Augen. Ihre Figur war schlank, die Beine lang, ihre Taille schmal. Käthe dagegen wirkte blass mit vielen Pickeln. Ihre Haare waren trotz intensiver Pflege strähnig, die Figur durch die vielen Medikamente, die sie einnehmen musste, aufgeschwemmt. Den Kittel trug sie offen, weil sie ihn nicht mehr zuknöpfen konnte. Ihre Arme waren mit roten Pusteln bedeckt, eine Allergie gegen die Medikamente, auf die sie nicht verzichten konnte. Sie litt an Epilepsie, also hatte sie die Wahl zwischen Krämpfen oder äußerlichen Beeinträchtigungen.

Schlagartig tat es Trixi leid, dass sie so heftig reagiert hatte. Ihr war es noch nie schwergefallen, Männerbekanntschaften zu machen. Deshalb nahm sie sich auch das Recht heraus, einen Mann selbst auszusuchen und sich nicht aussuchen zu lassen. Aber dass es auch anders sein könnte, darüber hatte sie nicht nachgedacht.

Entschuldigend nahm sie die junge Frau in den Arm, drückte sie an sich und schlug vor: »Ich färbe deine Haare blond und frisiere dich. Du wirst sehen, dass das viel ausmacht und du sofort besser aussiehst.«

»Das muss ich mir noch überlegen.«

»Überlege nicht zu lang. Wir sind schon dreißig, unsere biologische Uhr tickt.«

Am Nachmittag traf Roland Berkes mit einer neuen Lieferung ein. Trixi fauchte ihn im Hinterzimmer böse an: »Ist es notwendig, mir mit deinen doofen Geschenken die Scheiben einzuwerfen?«

Verständnislos stammelte er: »Nein! Was soll diese Frage?«

»Dann hör auf mir nachzuspionieren! Ich lasse mich nicht unter Druck setzen.«

»Das verstehst du völlig falsch«, wehrte sich Roland. Sein rundes Gesicht war vor Aufregung gerötet. »Ich will dir doch nur eine Freude machen. Wenn dir mein Geschenk nicht gefällt, tut es mir leid. Sag mir, was ich dir schenken kann.«

»Gar nichts! Nichts, nichts und wieder nichts.«

»Aber, wie soll ich dir denn zeigen, was ich für dich empfinde?«

»Ich will nicht, dass du überhaupt etwas für mich empfindest. Such dir eine andere Frau.«

Geknickt und sichtlich ratlos verließ Roland das Hinterzimmer und den Salon. Trixi schaute ihm nach. Wie ein begossener Pudel wirkte er. War sie zu gemein zu ihm gewesen? Nein, schüttelte sie energisch den Kopf. Sie hatte sich richtig verhalten.

Am Abend regnete es. Dazu wehte ein kalter Wind. Die Heimfahrt war eine Qual, weil der Regen ihr in die Augen geriet, sodass sie alles verschwommen sah. Außerdem fror sie entsetzlich. Durch das Zittern ihrer Beine fiel ihr das Strampeln noch schwerer.

Endlich erreichte sie die Brücke.

Plötzlich drang ein lautes Scheppern an ihr Ohr, das sogar das Rauschen des Regens und des Windes übertönte. Es hörte sich an, als seien mehrere Metallteile aufeinandergeschlagen. Sie zuckte zusammen.

Zitternd vor Angst und Kälte sperrte sie daheim angekommen hastig die Tür auf und schob ihr Fahrrad in den Flur, was sie sonst nie tat. Aber das Geräusch hatte sie so erschreckt, dass sie nicht den Mut aufbrachte, das Vehikel im dunklen Keller zu verstauen. Das Untergeschoss bestand aus Gewölben, in denen Trixi hinter jedem Pfeiler das Schlimmste vermutete. Schon als Kind hatte sie sich davor gefürchtet, was ihre Mutter allerdings nicht interessierte. Beharrlich hatte sie das verängstigte Kind in den Keller geschickt, um Vorräte zu holen. Schlotternd vor Angst hatte sich Trixi gefügt, eine lästige Pflichterfüllung, die ihre Horrorfantasien beflügelt hatte. Heute lebte sie mit einer tief verwurzelten Angst. Das neu installierte elektrische Licht machte es nicht besser, im Gegenteil: Die dicken Pfeiler warfen lange Schatten, hinter denen sich leicht jemand verstecken konnte. Zum Glück konnte sie heute selbst entscheiden, ob und wann sie dieses finstere Gewölbe betrat.

Im Flur tropfte das Regenwasser vom Fahrrad und hinterließ eine hässliche, braune Pfütze. Trixi wollte die schmutzige Lache wegwischen, aber es tropfte immer wieder nach. Das Wasser hatte sich in den Schutzblechen über den Reifen gesammelt.

Enttäuscht machte sie sich auf den Weg ins Badezimmer, als sie meinte ein Klopfen am Wohnzimmerfenster zu hören. Aber wie konnte jemand an ein Fenster klopfen, das sich in drei Metern Höhe befand?

Ängstlich betrat sie das große Zimmer, dessen Mobiliar zum größten Teil aus Antiquitäten bestand, ein Überbleibsel ihrer Eltern, die eine große Leidenschaft für alte Möbel hatten. Dazwischen standen ein elegant gestylter Sessel in gebrochenem Weiß und ein tiefes, bequemes Sofa mit Schonbezug, eine Errungenschaft, auf die sie sehr stolz war. Darunter lag ein teurer Perserteppich in einem kräftigen Blau, der ihre Schritte dämpfte. Ein Klappsekretär füllte die Ecke links vom Fenster aus, eine Vitrine, vollgestopft mit Porzellan und Kristallvasen die andere Ecke. Stehlampen in verschiedenen Stilrichtungen waren im ganzen Zimmer verteilt. Sie traute sich nicht eine dieser Lampen anzuschalten. Vorsichtig näherte sie sich dem Fenster, um das Rollo herunterzulassen.

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